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The Battle for Power on the Internet

What happened? How, in those early Internet years, did we get the future so wrong?
The truth is that technology magnifies power in general, but rates of adoption are different. The unorganized, the distributed, the marginal, the dissidents, the powerless, the criminal: They can make use of new technologies very quickly. And when those groups discovered the Internet, suddenly they had power. But later, when the already-powerful big institutions finally figured out how to harness the Internet, they had more power to magnify.

Sicherheitsmeister Bruce Schneier für The Atlantic über den aufkommenden Kampf über das Internet. Mit einem Vergleich zum Mittelalter, in dem die Bürger dem Lehnsherren dienten und im Gegenzug Schutz bekamen. So, wie wir heute unsere Daten Google und Facebook geben, um dafür deren Dienste benutzen zu dürfen. Unsere Daten sind die Währung mit der die Cloud-Lehnsherren bezahlt werden.
Jeder neue Technologie, so Schneier, wird als erstes von einer kleinen, agilen Subgruppe adaptiert. Als eine Art Filter findet diese heraus, ob der Kram was taugt. Wenn die neue Technologie auch nach langer Zeit noch relevant ist, bewegen sich die etablierten Konzerne und Staatsapparate auf die Technologie zu und beginnen mit großer Kraft, ihren Nutzen zu ziehen. Agilität vs. präetablierte Macht.
Wir seien jetzt an einem Punkt, an dem wir die Zukunft des bisherigen Internets formen. Ein entscheidender und wichtiger Punkt, wenn wir (das Internetvolk) unsere Autonomie und Souveränität behalten wollen.

Ihr merkt: Furchtbar interessanter Essay über die Philosophie unserer1 Zukunft.

→ Bruce Schneier: »The Battle for Power on the Internet«

  1. Wir sind das Internet. []

Neues TV undso

In seinem Blog berichtet Richard Gutjahr darüber, wie die Zukunft des Fernsehens aussehen könnte. Binge-Watching anstelle von GZSZ-Berieselung. Apple statt Sat1.

→ G! gutjahrs blog: »Breaking the utterly bad: Die bevorstehende TV-Revolution«

Für uns coolen Kids vom TV-Block nichts Neues — schließlich schauen wir, am zahnigsten der Zeit wie wir sind, schon seit Jahren Serien wann und wie wir wollen und besitzen gar keinen TV-Anschluss mehr1 — aber trotzdem eine wahre und gute Zusammenfassung über den Status Who Quo unseres Lieblingslinearmedienkonsums.

Und wo wir gerade beim Thema sind:

Drüben, im Newshows-Blog, ist die 2013er Herbst-Serien-Saison mit voller Review-Wucht gestartet. Caro und ich tippen uns die Finger wund und berichten tapfer von jedem noch so schlechten Serienpiloten2.

Außerdem haben wir heute eine neue Podcast-Episode veröffentlicht. Newshows Check-up heißt das Format, mit dem wir die aus zwei Episoden bestehende erste Podcaststaffel nach einem Jahr Pause wiederbeleben wollen, ohne dabei überhaupt von Staffeln zu sprechen sondern einfach und viel langweiliger von der dritten Episode des Newshows Podcasts3.
Die Prämisse: Begrenzte Redezeit, zufällige Serien.
Erst sprechen wir fünf Minuten über zufällig gezogene neue Serien, dann fünf Minuten über zufällig gezogene Lieblingsserienrückkerer — und am Ende geht’s fünf Minuten um irgendwas. In der ersten Episode sind aus diese fünfzehn Minuten magischer weise fünfundzwanzig geworden — vermutlich müssen wir die Fünf-Minuten-Slots etwas erweitern.
Aber davon abgesehen hat Caro und mir dieser Check-up Spaß gemacht.
Und was sagt ihr so?

→ Newshows: »Newshows Check-up – Podcast #3«

  1. ODER? []
  2. Dads! []
  3. Warum eigentlich nicht? Da haben wir gepennt, Caro! []