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Andi vs. Die Webcon

cloudheaderErinnert ihr euch noch? Anfang des Jahres habe ich davon berichtet, wie ich nach einer Cloud-Lösung gesucht habe, die in meinen bescheidenen Anforderungen genügt und trotzdem in meinen täglichen Arbeitsablauf passt.
Das ganze war kein schneller Prozess, sondern mündete in fünf Beiträgen in diesem Blog. »Andi vs. Die Cloud« hießen sie.

Menschen des Internets1 fanden meine Recherchen zwar interessant, waren aber zu faul zum lesen2 und fragten mich, ob ich den Cloud-Kram nicht auch bei der Webcon-Konferenz vortragen möchte.
Die Webcon ist eine Ein-Tages-Konferenz in Aachen, bei der Menschen über Dinge aus dem Internet reden. Das hat viel mit Social Media, PR und Marketing zu tun, aber ein paar Sessions sind durchaus auch interessant etwas technischer.

Ich hab noch nie auf so einer Web-Konferenz™ vorgetragen. Also wieso nicht dieses Mal?
Tatsächlich wurde meine Bewerbung als Sprecher der Webcon angenommen — und ich darf gleich zu Beginn der Konferenz um 11:00 den ESET-Saal eröffnen. Ein Mini-Interview darüber gibt’s im Webcon-Blog.

Den Titel meines Talks, »Andi vs. die Cloud — Hippes Speichern in diesem Internet«, milderten wir wegen Rezipientenkonfusion etwas ab. Er heißt jetzt »Cloud-Dienste im Praxiseinsatz«.3
Was wird sonst noch anders sein im Vergleich zu den Blogbeiträgen?
Einiges!
Mein Vortag wird nicht nur ein Update (10 Cloudmonate sind 7 Hundejahre!), sondern auch ein NSA-Remix sein. Schließlich ist das Internet seit Juni nicht mehr das gleiche Internet wie vorher. Sadface.

Kommt ihr vorbei zur Webcon? Zu meiner Session? Ich würde mich freuen, wenn ich nicht ausschließlich dem Beamer vorstellen würde.
Es gibt sogar noch Karten!

Webcon 2013

  1. Twitterer. []
  2. >140 Zeichen… []
  3. Frisch vom Cover einer Computer Bild. []

Andi on Tour …

Einfach mal aus dem, was einen verhindert, dieses Netz noch ein Stückchen mehr zu befüllen, Netzbefüllung machen. Aus der Not eine Tugend machen. Punk is not dead. Jippia-yeah!
Ich habe eine tourige Woche vor mir. Werde durch die Weltgeschichte reisen wie einst Bill und Ted. Naja. Fast.
Hier steht jetzt erst einmal eine Vorschau auf das, was ich in den nächsten Tagen mache. Stück für Stück werde ich das dann versuchen in ein Review zu verwandeln. Evtl. mit eigenen Artikeln, mal schauen.

Dienstag, 20.11.: Vortrag von Wolfgang Back über „Sind Internetmedien die besseren Lehrmeister?„.
Vorher: Der Vortrag war ein Tag vor Beitragerstellung. Geskippt.
Nachher: Wolfgang Back mag dem älteren Eisen durch die diversen Computerclubs bekannt sein. Der WDR Computerclub oder der CCzwei als Podcast. Gestern sollte er dann organisiert vom AStA-Kultur über Internet und Lernen referieren. Wenn man als Maßstab ansetzt, dass er vier bis fünf Mal das Wort „Lehrmeister“ eingestreut hat, dann hat er sein Pensum erfüllt. Aber über Internet und Lernen hat er so gut wie kein Wort verloren. Er hat dafür eine Stunde und 45 Minuten über Gott und das Internet geplaudert, hat bewundernswerte Sprünge innerhalb eines Satzes gemacht („Und als dann der WDR zwei Jahre vor meiner Pensionierung den Computerclub abgesetzt hab, da hab ich mich ein wenig gefühlt wie Conrad Zuse, der… Also, sie kennen Conrad Zuse, ja? Der hat ja seine Maschine im 2. Weltkrieg gebaut, und dann ist er mit Wernher von Braun bis nach…“ 15 Minuten über Zuse…), Fragen zum Beruf des Reporters, zu seiner Person, zum Podcast und zum Fernsehen beantwortet. Das alles war sehr unterhaltsam, aber hatte nichts mit dem Erhofften Thema des E-Learnings zu tun. Schade eigentlich, hätte mich es doch irgendwie interessiert, immerhin sammele ich drüben im physikBlog ja in loser Reihenfolge Internetangebote zum ‚Lernen‚.

Donnerstag, 22.11.: Vortrag von Prof. Radermacher über den Global Marshall Plan (Titel „Jetzt die Welt retten„) um 19:30 im Papst-Johannes-Haus in Düren.
Vorher: Tobias hat im Namen der Pfadfinder im Bezirk Düren den Mitverbreiter der Global-Marshall-Plan-Initiative eingeladen. Ich habe bisher nur ein sehr oberflächliches Verständnis von dem, was der Global Marshall Plan überhaupt ist und bin sehr skeptisch, wie er überhaupt funktionieren soll. Mal schauen, ob der Abend mich für die Theorie(n) begeistern kann…
Nachher: Wow. Ich bin begeistert. Total platt. Hin und weg. Dieser Mann hat mit einem dermaßen ansprechenden Vortragsstil ein ein halb Stunden (mit Fragen sogar zwei) am Stück vorgetragen, dabei frei gesprochen, eine Gesamtstruktur gehabt, von der mancher Ablesevortrag nur träumen kann, und auch in strukturellen Details, wie seinen rhetorischen Mitteln, einfach nur geglänzt. Er erläuterte die Probleme, die es momentan in der Welt und auf dem Weltmarkt gibt und stellte die Lösungen durch den Global Marshall Plan vor. Ein fünf-Punkte-Programm bereits ratifizierter internationaler Agendas zu einer sozialeren Marktwirtschaft. Immer mit starkem Fokus auf ärmere Länder (Afrika, Asien), aber so gut wie ohne Einschnitte bei reichen Ländern. Er konnte mich begeistern, inhaltlich und formell. Einheit von Form und Inhalt und so. — Wenn meine Vorlesungen in der Uni so wären, ich würde nicht mehr schwänzen verschlafen. (Mit ein wenig Glück digitalisiert Tobias den Vortrag und lädt ihn hoch…)

Freitag, 23.11.: Konzert der Beatsteaks im Palladium in Köln.
Vorher: Man sagt ja, die Beatsteaks seien eine der besten Livebands, die es gibt. Aber schon auf der letzten Platte gefallen mir die Herren sehr gut. Deutet also alles darauf hin, dass es ein toller Abend wird. (Siehe auch mein erster Beitrag dazu)
Nachher: Sehr wildes, fast so gar zu wildes Konzert für mich. Trotzdem sehr genial und sehr rockig. Leider ist das Palladium sehr unvorteilhaft geschnitten. Mehr in einem gesonderten Post später.

Samstag, 24.11.: Die große physikBlog-Geburtstagsparty!
Vorher: Vor einem Jahr haben André und ich unserem physikalischen geistigen Ausfluss eine Platform gegeben: Das physikBlog. Eine Reihe semi-ernstgemeinter Artikel, Videos und Entdeckungen sind in den Internäther (hihi) geschickt worden. Das wollen wir gebührend feiern. Einladung und mehr Infos gibt’s drüben.
Nachher: Die physikBlog-Geburtstagsparty war ein großer Spaß und hat allen viel Freude gemacht. Wir haben experimentiert, mein kurzfristig geschriebenes Gedicht vorgetragen (Jaha, in mir steckt doch ein Reimer; ein kleiner) und häufiger angestoßen. Genaueres und Fotos gibt’s drüben im physikBlog.

Sonntag, 25.11.: Konzert der Fantastischen Vier in der Kölnarena.
Vorher: Auch das letzte Album dieser popkulturellen Urgesteine gefiel mir richtig gut. Und nach unserer Kartenodysse vor ein paar Monate MUSS das einfach ein toller Abend werden. Jawohl.
Nachher: Woow! Das war eine Show; das war ein Konzert! Eine volle Kölnarena und wir 15 (20?) Meter vor der Bühne. Die Fantas mit Neuem und Alten auf zwei Bühnen. Ein Erlebnis von dem ich noch lange träumen werde. Mehr ebenfalls später in passendem Post.