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Mein Desktop, anno Februar 2010

Hatten wir vor knapp zwei Jahren das letzte Mal. Und weil Tanja anfängt, viele anderen mitziehen, ich sowieso ja empfänglich für Peer Pressure1 bin und draußen so schön weiß ist:

Mein Desktop, Februar-2010-Version.

Ich2 habe das OS-X-Standardhintergrundbild, Aurora, in der Snow-Leopard-Version. Ich finde die Farben sehr stimmig, dezent und nicht zu aufdringlich. Außerdem habe ich eine Schwäche für Weltraumbilder. Und es sind die physikBlog-Farben. Also bitte.

Letztendlich ist mir Hintergrundbild aber völlig egal.
Ich habe immer Programme im Vordergrund. Und wenn ich keine Programme im Vordergrund habe, dann nur, weil das MacBook aus ist.
Das sieht dann ungefähr so aus:

Gerade ist Wochenende. Das sieht man. Sonst wären noch ein paar Finder-Fenster, Terminal-Instanzen und Source-Code-Anzeigen mehr offen. Lediglich das X11-Icon im Dock ist noch ein Artefakt meiner täglichen Diplomarbeitarbeit.

Wie sich das Ganze in meinen Schreibtischplatz eingliedert, das gibt’s nach dem Klick: Continue reading

  1. Gruppenzwang und Peer Pressure sind ja irgendwie nicht das gleiche, ne? Peer mit Gruppe zu übersetzen, gut, das kann ich noch hinnehmen. Aber Pressure mit Zwang? Nee. Peer Pressure ist da eher die Light-Version des Gruppenzwangs. []
  2. Im Vergleich zur 2008er-Version dieses Postings benutze ich zwar den gleichen Monitor, habe aber mittlerweile den Laptop und damit das Betriebssystem gewechselt. Ich laufe nun auf Mac OS X. []
  3. Na, wer findet das Nerd-Gimmick? []

Interviewstöckchen

Seelenstripcontent aus der Kettenbriefdose. Blogs – sind sie nicht wunderbar?

Kollege Eay gab mir gerade einen wunderbaren Grund, die Lernsachen zur Seite zu legen und ruhigen nichtganzschlechten Gewissens etwas anderes zu machen. Nämlich folgende Fragenantworten auszufüllen.

1. Was hasst Du an Deinem Computer am meisten?
Dass dieser Logitech-Maustreiber für den Mac ungefähr so gut funktioniert wie die Planung des ITER-Reaktors. Sonst bin ich gerade voll mit meinem Mac-Umstieg zufrieden.

2. Song des Tages?
Justice vs. Simian – We Are Your Friends1.

3. Was ist dein Lieblingsfilm?
Hab ich nicht. Echt nicht. Es gibt viele, die mir richtig gut gefielen. Die haben dann meist auch das entsprechende iMDB-Voting bekommen. Der letzte davon war z.B. Star Trek – in der J.J.-Abrams-Version.

4. Was ist dein Highlight des Tages?
Antiklimatisch könnte ich jetzt von Randwertproblemen in der Elektrodynamik erzählen. Etwas eher die Frage beantwortet wohl: Das Staffelfinale der 1. Staffel von Battlestar Galactica, das ich heute morgen gesehen hab2. Heute Abend steht noch eine Essenseinladung aus – ich denke, die wird Captain Adama in den Schatten stellen…

5. Was willst du unbedingt lernen?
Momentan: Theoretische Physik. Weil: muss. Generell: Was muss, was Spaß macht.

6. Was hast du zuletzt gekauft?
Eine Upgrade-Lizenz für IRC-Programm Linkinus 2.0. Davor: Brötchen (1 normal, 1 mit Rosinen (süß)).

7. Was ist dein Lieblingswetter?
Killerantwort: Angepasst! Sonne find ich toll. Allerdings habe ich eine Dachgeschosswohnung – hier wird’s verdammt warm. Und im Sommer im Zelt gibt’s nichts Schöneres als eine nächtliche Regenabkühlung, die sich durch liebevolles Prasseln auf der Zeltplane lauthals bemerkbar macht.

8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel?
Diplomprüfung Experimentalphysik. Diplomprüfung theoretische Physik. Diplomarbeit. Weltherrschaft. Glückseligkeit. (Letztere nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.)

9. Was denkst du über die Person die dich getaggt hat?
Popkulturnerd der kreativen Sorte, der sich auch für alberne Aktionen nicht zu schade ist. Toller Mensch also.

10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo auf der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen?
Möglichst nah an einen Internetknotenpunkt. Und an Küste. Und an Sonnenauf- und -untergang. Und an Bergen. Und an Mond. Jawohl.

11. Was würdest du, wenn du könntest, an dir ändern?
Ich würde Allergie gerne gegen MotivierbarkeitfürlangweiligeThemenabermussja,ne? tauschen. MotivierbarkeitfürlangweiligeThemenabermussja,ne? 100, bitte.

12. Wenn du die nächste Stunde irgendwo auf der Welt verbringen könntest, wo wärst du dann gerne?
Auf der ISS.

13. Was ist dir an Freunden wichtig?
Humor. Zuverlässigkeit. Intelligenz. Meinung.

14. Wen würdest du gerne mal treffen?
Albert Einstein. Und J.J. Abrams, wo Eay an dieser Stelle das Thema Kino anspricht.

15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank?
Meine T-Shirts. Gerade ist da das mit den blauen Streifen. Aber das ändert sich. Häufig.

16. Was ist dein Traumjob?
Die Energieprobleme der Welt lösen und parallel mit neuester, be-gadget-er Technik darüber schreiben und filmen und sowieson.

17. Was sind deine Lieblingsbands (Künstler)?
Wie in allen Profildingern, wo man sowas angeben muss, möchte ich auch auf den last.fm-Account verweisen.

18. Was ist deine Lieblingsgroßstadt?
In zu wenigen gewesen um einen Liebling ausgucken zu können.

19. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied?
»Paris is burning« von Ladyhawk ist ziemlich gut. Aber »Heavy Cross« von Gossip auch. Oder »The Reeling« von Passion Pit. Oder…

20. Was ist deine Lieblingsserie?
Das fragst du MICH!?
»How I Met Your Mother« gehört zur oberen Riege. »Lost« ebenfalls. »Better Off Ted« ist großartig, »The Big Bang Theory« auch. »Chuck« – toll. »Veronica Mars« als fast längst vergessener Favourite muss auch erwähnt werden. Und gerade spielt sich »Royal Pains« rein.
Aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Serien fallen mir ein. Zum Beispiel…

21. Was hast du gerade an?
Socken. Hose. T-Shirt. Elefant.3

22. Was war heute dein Mittagsessen?
Das fiel heute aus. Dafür gab’s ein Brötchen extra heute morgen. Siehe oben.

23. Wann hast du heute Feierabend?
Ich bin Student! Und heute ist Sonntag. Ich sag mal: FAIL2 (Und sonst gibt es natürlich keinen Feierabend. Ich bin immer dabei. Ganz vorne. At the edge. Yes!)

24. Welche Farbe hat die Bettwäsche, die gerade aufgezogen ist?
Schwarz und weiß in unterschiedlichen Mustern. Halt, eine Grauabstufung ist auch dabei!

25. Welche Tintenfarbe hat dein Lieblingsstift?
Schwartz.

26. Was würdest du mit 5000€ machen?
Coole Sachen, von denen ich die Häflte wahrscheinlich nicht bräuchte. So ein neues iPhone. Oder neue Festplatten. Oder Video- und Fotokamera.

27. Würdest du etwas in deiner Vergangenheit ändern, wenn du die Macht und Möglichkeit hättest?
Bestimmt. Ich würde Zeitreisen erfinden, z.B..

28. Wann hast du dir zuletzt einen Fussel aus dem Bauchnabel gepult?
Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Wir saßen auf diesem Dampfer fest, irgendwo in der Arktis. Die Sonne brannte uns auf der Stirn, der Schweiß floss uns in den Kragen und die Hühner im Frachtraum vertonten ein Doppelpendel. Irgendwo da draußen war er, der Braunbär, den wir verfolgt hatten. Der Kapitän kam mit einem Cocktail zu mir – so wie er es immer tat. Ein kleines Schirmchen schützte in verzweifelter Arbeit die letzten Eiswürfel darin vor der Kernschmelze. Ich dachte an die Metaphorik, als auf einmal eine Flotte Pinguine lauthals angriff und mir jegliches Verständnis des Kapitäns nahm. Ich holte mir Fussel aus dem Bauchnabel.

29. Wann musst du morgens aus dem Bett um pünktlich bei der Arbeit zu sein?
Eine Stunden vorher.

30. Habt Ihr euch schon mal ein Stöckchen ausgedacht?
Nö.

31. Wer hat jetzt Angst, daß er einer der 12 neuen Beworfenen wird?
Keine 12. Werfen möchte ich gar nicht. Aber wer will, der darf nehmen – wie wäre es mit euch: Michael, Kaal, André, Tanja.

32. Lieblingsschokoladensorte?
Vollmilch. Am liebsten von Marabou und gekühlt. Sonst immer Milka. Auch gekühlt. Sowieso: Schokolade immer gekühlt!

  1. Vorgestern auf einer Hochzeit in der gelinkten Live-Version von »A Cross The Universe« gespielt und noch mal daran erinnert, wie toll der Song war (und ist) – und wie toll das Album. []
  2. Über Battlestar Galactica muss ich ja auch mal schreiben. In der letzten Szene gab’s einen Twist – mit dem hätte ich so nicht gerechnet. Sonst ist das alles ganz nett und schön und gut, aber irgendwie auch so belanglos und dahinvegetierend. Mir gefällt die Thematik und die Idee – und es sind Raumschiffe! und Aliens!, aber irgendwas fehlt noch. Und diese Allanwesenheit von Gott und Sex nervt etwas – da habe ich noch keine zufriedenstellende Interpretation für. Aber ich werde erstmal zu Ende schauen. []
  3. Hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Die Redaktion bittet den Druckfehler zu entschuldigen. []

Lieblingsblogsfaststöckchen

Vor zwei Wochen1 hat Bloggerkollege Eay seine Liebe geteilt. In bester Flower-Power-Manier multiplizierte er die Liebe, die man ihm selbst gab mit sieben und ließ sie auch mir zuteil werden.
Welch große Ehre! Mein Blog ist eines seiner Lieblingsblogs! Etwas beruhigt bin ich, dass er mindestens genausoviele Schwierigkeiten hat wie ich selbst, dieses Blog thematisch einzuordnen2.

Auch ich möchte natürlich auch ein wenig Liebe in die Welt hinaustragen — gerade jetzt, wo die pinke Zeit dieses Blogs angefangen hat!

Beginnen möchte ich damit, das Herz direkt wieder an Herrn Eay zurückzugeben. Sein Blog ist eine wunderbare Mischung zwischen Popkulturellem und darüber hinausgehendem Schwachsinn. Bleiben wir in der Popkulturregie: Renés Nerdcore verdient auch ein Lieblingsblogherzchen. Manchmal frage ich mich, ob René über mehrere Hände und Gehirne verfügt, so viel wie er täglich bloggt. Nerdcore ist offiziell nach ISO-4ND1 das einzige Blog, bei dem mich gebloggte Linklisten nicht aufregen – ganz im Gegenteil, dort sind häufig ein paar ganz tolle Sachen drin versteckt.
Einen „kleinen“ Bereich der Popkultur deckt /Film ab. Meine Quelle für alle mögliche Filminformation, die man zu 98% nach siebeneinhalb Minuten vergessen hat und von denen man sich übermorgen fragt, wo man das denn noch gleich gelesen hatte. Hat man das überhaupt gelesen? In eine ähnliche Kerbe schlägt das sablog. Es geht ganz um mein Lieblingsthema: Serien. Sascha berichtet von neuen Entwicklungen im US-TV-Business und bewertet Serien3.
Gerne lese ich auch den Wortvogel, das Blog Torsten Dewis. Er schreibt von Anekdoten aus seinem Leben als Filmautor und gibt damit einen sehr interessanten Einblick in die Welt, die hinter dem Endprodukt steht, was wir über die Kiste geflimmert bekommen4.
Einen anderen Nerdfaktor befriedigt Kaal in seinem grossßeweltblog. Er malt Graphen. Und was ist für einen angehenden Physiker wie mich toller als Graphen? Eben. Alltägliche Probleme stellt er auf einem Stück Papier zwischen einer horizontalen5 und einer vertikalen6 Achse dar, immer mit Witz und nahezu exponentiellem Unterhaltungsfaktor. Tanjas Supernova-Blog ist auch immer ein hinleser wert, wenn sie denn nicht gerade ihr Studium beendet und von einer deutschen Großstadt verschluckt wird.

Das waren sieben Blogs. Aber ich könnte weiter machen und weiter machen. Z.B. mit dem Mockingbird, dem Blog von Finja, das interessante Einblicke in Afrika und die Politik dort gibt7. Oder das Blog von Michael, in dem er viel zu selten von Raumfahrt berichtet und alle 0,5 Jahre grandiose Witze macht8. Oder aber …
Nein, ich möchte an dieser Stelle an meine blogrolläquivalente Bloglines Blog-Liste verweisen. Dort befinden sich meine Lieblingsblog, klar – sonst würd ich sie nicht lesen.

Das wichtigste Blog habe ich mir für das Ende aufgehoben: Das physikBlog. Der herausragende Inhalt wird nur durch die Herausragendität der Autoren übertroffen. Glaubt mir9.

xoxo, -Andi

  1. Genauer gesagt, am Tag, der als Tag des MacBooks in die Geschichte der Welt, des Universums und des ganzen Rests, besonders aber dieses Blogs eingehen wird. Aber dazu an anderer Stelle mehr. []
  2. Er erklärt mich aber zum Fußnotenperfektionisten, endlich wird meine penible Fußnotarbeit mal gewürdigt! []
  3. Und dabei bin ich noch nicht mal so häufig gleicher Meinung wie er — aber das macht es doch nur umso interessanter. []
  4. Für Exkrementenfernsehen ist er jedenfalls nicht verantwortlich. Er macht eher das Gegenteil. Wie nennt man das dann? Goldfernsehen? []
  5. Abszisse. []
  6. Ordinate. []
  7. Und natürlich weit mehr als das. []
  8. Und sie löscht… []
  9. Frei nach unserem Webmontag-Aachen-Missionstatement: Selbstreferenzielle Wichtigtuerei. []

Desktop-Stöckchen

Es ist wieder etwas Stille eingekehrt, in die grünen Pforten andisblogs: Ich schreibe wiedermal eine Klausur. Und auch wenn ich sie nicht bestehen werde, so wird doch Gewissenshygiene betrieben und gelernt. Disziplin ist schließlich alles.

Wie gerufen kommt da gleich von zwei Seiten eines dieser Stöckchen angeflogen, die einem ja irgendwie schon einen Teil eines Blogeintrags abnehmen1.

Mein aktueller Desktop wird verlangt.
Ok. Nichts leichter als das (und mein Bild ist sogar klick- und vergrößerbar! </kritik>):

Screenshot 080401

Ich habe mein System vor zwei Wochen neuinstalliert, deswegen ist es noch relativ aufgeräumt. Trotzdem sind die wichtigsten Programme installiert. Mein Desktop wird so gut wie nie gebraucht, eigentlich befindet sich mIRC immer im Hintergrund2. Alle Programme starte ich via Schnellstartleiste oder (am liebsten, weil so schön nerdig) Launchy.
Die Auflösung sind momentan stolze 3840 mal 1200 Pixel. Dabei ist der rechte Teil das ’normale‘ Display meines Laptops (15,4″) und der linke, der Hauptteil mein relativ frischer TFT-Bildschirm (24″). Mein Laptopdisplay ist leer, ich habe noch keine Verwendung für diese Hälfte gefunden, die mir dauerhaft gefiele3.
Wen es interessiert: Das Hintergrund ist von dem wunderbaren Künstler Greg Martin und wird … in unregelmäßigen Abständen ausgetauscht (das letzte hatte ich glaube ich 1,5 Jahre?!).

Soviel also zu meinem Desktop. Was ist mit euch? André, Eay, Vreni und, nochmal, Michael4?

  1. Nämlich die Ideenfindung. []
  2. Wodrauf auch z.B. Winamp eingerichtet ist; was man im Screenshot nämlich nicht sieht, ist die Anzeige (in schwarz) des aktuellen Titels neben dem Downloadmeter oben rechts… []
  3. Ich nehme gerne Vorschläge entgegen! Allerdings sind 1920*1200 auf 15,4″ etwas kleiner und das Laptopdisplay steht dazu noch weiter weg. Es sollte sich also nicht unbedingt um 10pt-Text-involvierende Vorschläge handeln ;). []
  4. Ich nehme an, dass du zu A bist, Lukas ;)? []

Stöckchen: Mein Blog und Bedeutung und so

Noch mehr Stöckchen. Dieses habe ich bei Tanja (und Michael) entdeckt. Es wurde nicht nach mir geworfen, sondern ich habe es aus freien Stücken aufgegriffen, mich hat niemand gezwungen, mein freier Wille (So sollte ich das doch sagen, oder? Lassen sie jetzt meine Katze in Ruhe?)

Neun Fragen zu diesem meinen Blog.

Was bedeutet Dir dieses Blog?
Eine ganze Menge. Wenn ich abends nicht schlafen kann, dann lese ich mein Blog. Wenn es draußen regnet, dann lese ich mein Blog. Bei Sonne – mein Blog. Wenn ich Klausuren schreibe, ich lese mein Blog. Unter der Dusche? Na klar: Mein Blog.
Ansonsten ist es mir aber wirklich wichtig. Ich schreibe gerne, ich schreibe viel. Und manchmal habe ich das Gefühl, das könnte sogar andere interessieren. Für all das ist mein Blog ein Katalysator. Meine Freunde im realen Leben hätten mir sicherlich schon längst die Freundschaft gekündigt, wenn ich sie auch noch mit dem zureden würde, was ich jetzt hier so rein schreibe. Man könnte also sagen, mein Blog ist auch ein Freundschafterhalter.

Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!
Damals, als Hugh Laurie bei mir kommentiert hat, er sei von dem Beitrag so angetan gewesen, dass er die Rolle des Gregory House annehmen würde. Nein. Ich freue mich über jeden Kommentar, von neuen Lesern (die es als dauerhafte Gäste leider viel zu wenig gibt) und von den alten Hasen. An DEN Superkommentar kann ich mich jetzt nicht erinnern.

Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?
Mein Blog ist Kanalisierung meines geschriebenen Mitteilungsbedürfnis. Es macht mir Spaß, bis ins letzte Detail. Bei Last bliebe nun wirklich kein Grund, nicht sofort die imaginäre Löschen-Taste zu drücken, oder?
Außerdem werde ich schließlich für das Bloggen bezahlt. Die Betreiberfirma Andi Inc. lässt für jedes publizierte Posting einen Schokocracker springen. Es geht somit um nichts weniger als mein Leben und Tod.

Ist Dein Blog “eins unter vielen” oder “ganz speziell”?
Diese Frage ist ja gerade zu eine Frechheit! Natürlich ist mein Blog, mein liebstes aller meinen Blogs, also neben dem physikBlog, das ist auch ganz toll, jedenfalls ist mein Blog ein ganz Spezielles … unter Vielen! Immerhin hat kein anderes Blog das offizielle Kanal Schredemedial Energieausgleich-Siegel! Einfaches anstarren dieser Webseite lässt das Karma automatisch wieder höhere Niveaus erklimmen und dabei nebenbei irgendwo im Universum einen Stern explodieren. Wenn das mal nicht speziell ist?!

Welche Ziele hat Dein Blog?
Im short-term soll der pressure auf die peergroup zum publishen neuer Gadgets verwendet werden, so dass im long-term eine Gewinnmaximierung im informellen Sektor herrscht. Dabei sollen, schließlich, auch Angler und südafrikanisch-stämmige Nagetiere angesprochen werden um den Cashflow zum EBT maximieren.
Ok, Scherz beiseite. Natürlich die üblichen Ziele. Frauen, Drogen, Geld und Weltherrschaft. Und herausfinden, aus welchem Winkel dieses grün denn bloß rot wird.

Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, Dein Blog zu löschen?
Ich müsste zur Löschung gezwungen werden. Dazu kommen nur zwei Personen in Frage, die mir drohen meine Katzen unter meine Kaffeemaschine zu legen: Chuck Norris und Jack Bauer1. Sie müssten mich foltern, meine Musiksammlung verbrennen und dann, erst dann würde ich vielleicht brechen!
Das Einzige, was mich dazu bewegen können würde, mein Blog zu löschen, wäre Unlust. Wenn mir irgendwann mal der Spaß an der Sache verloren geht. Aber selbst dann würde ich erstmal abwarten. Die Lust ist bekanntlich eine sehr launige Alte. Ich würde abwarten, Tee und Kaffee trinken, meine Katzen streicheln2 und dann noch mal nachschauen, wie es so um die Lust bestellt ist.

Wie reagieren Leute aus Deinem “real life” auf deine Blogtexte?
Da sie bei Freundschaftseingehung mit mir sich vertraglich dazu verpflichtet haben, jeden Blogtext von mir gut zu finden und mich persönlich für ihn zu loben, ernte ich regelmäßig laute Anfeuerungsrufe und geschriene Glückwünsche auf dem Campus. Gut, das führt manchmal zu ungläubigen Blicken, aber wurde Kopernikus nicht auch seltsam angeschaut, als er behauptete, die Erde sei ein Nilpferd?
Die meisten meiner Freunde im Real Life kennen mein Blog und lesen es auch. Manche mehr, manche weniger. Viele von ihnen müssen darunter leiden, denn die nerve ich mit „Du hast gar nicht kommentiert – fandest du das etwa nicht so“ oder „Das hab ich da und dort doch schon mal geschrieben. Muss ich mich denn wiederholen?“. Aber mein Mitteilungsbedürfnis ist nun mal nicht auf die digitalen Schranken dieses kleinen Browserfenster beschränkt. Tut mir ja auch irgendwie Leid. Nicht.
Ein paar habe ich aber auf die dunkle Seite der Macht geholt. Die kommentieren hier mit, Twittern oder haben sogar ein eigenes Blog3. Aber, Jungs (und Mädels), da geht noch was! Ich glaube, ich werde ab jetzt Karmapunktabzüge austeilen für „Blogposts in irgendeiner weise unkommentiert lassen“. Jaha. Jetzt habt ihr’s.

Könntest Du “blogsüchtig” sein oder werden?
Niemals. Aber habt ihr schon das neueste Bild meiner Katzen4 gesehen? Sooo süß! Und gestern, in der U-Bahn, da saß mir so ein Mädel gegenüber und die hat so total seltsam auf mein MacBook geguckt und dann …
Blogsüchtig? Never!

Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?
Gute Seiten:
1. Es macht Spaß, ausgefeilte Texte zu schreiben und zu merken, dass andere sich dafür auch interessieren. Weil der Beitrag häufig gelesen wird, oder weil er kommentiert wird. Der Kommentar ist des Bloggers Brot und Schokocracker.
2. Man lernt einen Haufen toller Leute samt ihrer Blogs kennen. Und hatte ich schon erwähnt, dass es Spaß macht?

Schlechte Seiten:
1. Bloggen verschlingt zuviel Zeit. Bis ich mit einem Text zufrieden bin, sind in Nagasaki bereits fünfzehn Bambusse gewachsen und weggefahren. Und während der Zeit hätte ich locker meine Wohnung aufräumen können.
2. Ich habe den Anspruch, wenn ich mich mit einem Thema befasse, mich auch intensiv mit dem Thema zu befassen, so dass ich für meine Meinung (Blogs sind ja schließlich Meinungen) auch einstehen und auf Kommentare zumindest relativ fundiert antworten kann. Das allerdings führt zu einer Extremisierung des Punkts 1. Teufelskreis, here we are.

This Stöckchen goes out to André, Eay und Vreni. Zeigt mal, was ihr so mit dem Bloggen anfangt.

Achja: Katzen? Nee, ich hab doch keine Katzen. Wer behauptet sowas? Das sind auch die Leute, die Mauern bauen wollen!

Und was Bloggen bei mir wirklich ist? Das ist dieser Text und sein Inhalt. Hello, you’ve been Head-faked5.

  1. Ok, ich habe gar keine Katzen. Ich brauchte nur das Bild von knuffigen, wuscheligen Tieren mit ihren süßen Schnurrbärten als konträre Illustration. Siehste? []
  2. Immernoch: Isch ‚abe gar keine Gatzen! []
  3. Obwohl ich mich dafür eigentlich nicht so sehr verantwortlich fühle, oder André? Vielleicht ein bisschen… []
  4. Ok, ich habe doch Katzen. []
  5. Tolles Wort. Habe ich in der last lecture von Randy Pausch gelernt. []

Stöckchen: 5 Stars mit dem gewissen Etwas

Ihr kennt das ja.
Unter Blogs gibt es diese seltsame Sache, die sich Stöckchen nennt. Kettenbriefe 2.0.
Eigentliich wehre ich mich ja gegen solchen Kram. Albernes Zeug. Eigentlich werde ich dann aber schließlich doch irgendwann schwach. Manchmal zumindest.
Und jetzt ist es wieder manchmal.

Von Vreni bekomme ich das blogosphärbekannte Stöckchen, fünf Promis „mit dem gewissen Etwas und/oder Sexappeal“ auszuwählen.
Schwieriges Stöckchen, das. Habe ich lange gesammelt, bis ich eine Top 5 zusammengestellt hatte, die mir auch am nächsten Tag noch gefiel. Weil in der Stöckchenbeschreibung das Wort Sexappeal fällt, habe ich mich nur auf weibliche Gestalten beschränkt.

Völlig zufällig sind alle meine ausgewählten Damen Schauspieler in Serien. Woher das kommt, ist mir völlig schleierhaft. Nicht.

Platz 5: Jewel Staite
BildDie Dame hat bei Firefly (und dann auch im passenden Kinofilm Serenity) mitgespielt und ist momentan als Ärztin bei Stargate Atlantis im TV. Macht ihren Job sehr gut. Und bloggt auch, oder so.

Platz 4: Jennifer Morrison
BildMuss ich nicht großartig vorstellen oder? „Cameron“ in der grandiosen ArztSerie House. Spielt bald mit in J.-J.-Abrams Star Trek. Was dann einer der vielen, vielen Gründe sein wird, warum dieser Film der erste ist, den ich mir aus diesem Frenchise anschauen werde (Star Trek kann ich normaler weise gar nichts abgewinnen, und das trotz meiner generellen Sci-Fi-Begeisterung). Die Dame schafft es mit erschreckender Dauerhaftigkeit auf sämtlichen Bildern total unhübsch auszusehen. Aber, das muss man ja auch erstmal schaffen, was? Könnte man auch als Leistung verbuchen.

Platz 3: Evangeline Lilly
BildDie wohl schmutzigste Frau in meiner Liste (und das meine ich wörtlich, an was dachtst du denn?) — in Lost, wo sie die weibliche Quasi-Hauptrolle besitzt, läuft sie schließlich immer dreckbeschmiert herum. Sie spielt dort ziemlich toll die ewig zweiseitige Kate. Sawyer oder Jack. Good girl oder bad girl. Ob sie (ebenfalls) irgendwann mal von ihrem Lost-Image loskommen wird, wage ich noch zu bezweifeln…

Platz 2: Kristen Bell
BildDie mit Sicherheit auf sie persönlich zugeschneiderte Rolle (anders kann’s gar nicht sein) der Veronica Mars hat sie leider wieder abgeben müssen (aka: Die so geniale Serie wurde eingestellt), dafür kann man sie in der zweiten Staffel Heroes sehen. Doch auch da werd ich das Gefühl nie los, die zynische, flapsige, aber intelligente Veronica Mars mit Blitzen schießen zu sehen.
Was ich an Kristen Bell toll finde? Wer Veronica Mars (unsynchronisiert!) gesehen hat, wird’s wissen.

Trommelwirbel!

Platz 1: Odette Yustman
BildOde-wer? Dem deutschen Publikum allerhöchstens durch den hervorragenden (und das obwohl nur 75-Minuten langem) Film Cloverfield bekannt, hat sie sich in der US-Serie October Road an die Spitze dieser Liste gespielt. Diese etwas soapig, ok, etwas viel soapig angehauchte Serie handelt von Schriftsteller Nick, der nach einer Buchveröffentlichung zurück in seine Heimatstadt kommt. Frau Yustman spielt seine mehr-oder-weniger Freundin. Und das ziemlich gut (und -aussehend).

Die Liste, von ‚Promis‘, die ich in irgendeiner weise hübsch finde, wäre natürlich wesentlich länger. Aber da „Hübschsein“ quasi schon in Promi impliziert ist, habe ich meine Top 5 noch etwas metaebener gemacht.

Ich werfe dieses Stöckchen weiter an Eay, an André, an Thommy1, an Tanja und, wenn es will, ans physikBlog. Natürlich darf sich auch jeder Andere sehr gerne bedienen.

  1. Du hast ja jetzt, nach deiner letzten schriftlichen Klausur, sicherlich wieder Zeit dein blog zu befüllen, ODER?! []

Sammelstöckchen #2: Gute Nacht Musik

Es ist wieder Stöckchentime bei andisblog. Ihr wisst ja: diese modernisierte, web-2.0-angepasste Version von Kettenbriefen.
Wieder einmal habe ich gewartet und gesammelt, bis ich Lust hatte mich kreativ zu einer Beantwortung folgender zwei Stöckchen in der Lage sah.

Θ Schlafstock

Den Anfang macht Verenas Stöckchen, das mich nach meinen Schlafgewohnheiten befragt.
Das ist mir aber viel zu privat.
Pfff!

Lieblings-Schalfklamotte? T-Shirt, Boxershorts. Briefumschlagseideninnenpapier.

Lieblings-Bettwäsche? Meine tolle, neue (grüne) Mexx-Bettwäsche mit dem Kariert und den Blumen. Und so.

Lieblings-Schlafposition? Parallel zu den beiden längeren Seiten des Betts, Füße unten, Kopf oben (doppelt oben). Anders: Gerade mit Deckenblick.

Hast du ein “Einschlafritual”? Lesen. Und dann so lange wenden bis kross schlaf.

Hast du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.? Ja, so voll das Süße! Tigger in gaaanz groß! Und die Glücksbärchies in allen 37 Regenbogenfarben! NEIN.

Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst? Lesen. Und dann so lange wenden bis schlaf. Notfalls Prozedur wiederholen. Notfalls Musik.

Wie groß ist dein Bett? Grandiose 220 * 140 cm. Mit Kopfteilgestellrahmending kommen da nochmal 40 cm drauf. Das Tolle: Das durch Rausrutschen nach unten hin installierte Kalte Füße findet sogutwie nie statt!

Wie viele Kissen hast du? Eines.

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