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Einführung ins Internet und Web 2.0 und sowas für Kinder und Jugendliche

Am Wochenende war Pfingsten. Pfingsten ist traditionell Zeit zum Pfadfinderlagern. Dieses Jahr waren wir mit unserem Stamm auf einem Lager der Großregion Aachen. 2000 Pfadfinder. Ziemlich coole Sache, auch wenn das Motto ziemlich lahm und die großen Veranstaltungen alle Kinderniveau hatten1. Aber egal.

Am Samstag wurde ein Workshop-Tag angeboten. Vorher bin ich in mich gegangen, hab den großen Drachen vertrieben, meine Mitte gesucht, mich drei mal im Kreis gedreht (innerlich!) und auch eine Idee für einen Workshop ausgegraben. Ich wollte über Internet, Web 2.0 und Digitale Identität workshoppen2.
Die Idee fand man bei der Workshop-Verteilungsleitung gut, und man fragte mich, ob ich das denn nicht noch mal für die beiden kleinen Stufen, von 8 bis 13 machen könnte.
Klar kann ich.
Hab ich.

Die erste Präsentation ist für den Workshop für die jüngeren Kinder (<13 Jahre) und soll mehr das Konzept des Internets an sich, tolle Webseiten und Gefahren beim Rumtreiben im Netz beleuchten.
Bei den Fragezeichen ist jeweils Gelgenheit zum Brainstormen, Diskutieren und Hinterfragen.

Die Präsentation für die Jugendliche, also die ältere Version des Workshops, funktioniert nach dem gleichen Schema, geht inhaltlich aber etwas weiter. Es wird grob auf die Funktionsweise des Internets eingegangen, dann gehts um Web 2.0, Blogs, Web-2.0-Dienste, Soziale Netzwerke und schließlich seine Selbstdarstellung in eben jenen Sozialen Netzwerken und welche Gefahren und Chancen sich dort ergeben. Bei den Web-2.0-Diensten habe ich Cobocards mit hinzugetan, da das IMHO interessant für die Zielgruppe Schüler ist; und bei den Sozialen Netzwerken hab ich das regionale 5ZWO mit dazu gepackt, da das Lager schließlich in der Region Aachen stattfand.

Ein Rechtschreibfehler auf Seite 50 von Präsentation #2 wurde bereits gefunden3, es wurde schon in Frage gestellt, ob ebay Web 2.0 ist – und wie es mit der Wikipedia ausschaut (Web 1.0/Web 2.0). Aber ich bleibe bei meiner Einteilung.

Die Folien dürfen gerne benutzt, geremixt, gemashed und gewasweißichauchimmert werden. Würde mich nur über eine kurze Erwähnung und einen Hinweis freuen.

Gerne gebe ich auch die original Keynote-Files heraus. Kurze Nachricht genügt.

Bei meinem Workshop waren dann schließlich 2 mal 5 Mann, die teils weit mehr Ahnung, und teils überhaupt keine Ahnung von der Materie hatten. Blöd. Aber ich glaube, trotzdem haben ein paar etwas mitnehmen können.

  1. Obwohl, wie ihr, liebe bestinformiertesten Leser ja wisst, die Jugendstufen der Pfadfinder bis 21 gehen… []
  2. Habe ich schon vor zwei Jahren ein mal für Pfadfinder getan. Hier ist das Konzept von damals. []
  3. Aber nicht korrigiert. []

Ich bin dann mal weg… Schweden ich komme!

Für zwei Wochen werde ich die rheinischen Gefilde des westlichen Zipfels Deutschlands verlassen und in den hohen Norden ziehen.
Mit meiner Pfadfindertruppe steht wieder ein Sommerlager an: Wir fahren nach Schweden, nach Blidingsholm. Nach all dem Organisationsstress sind jetzt sowohl Taschen als auch Anhänger gepackt und so langsam stellt sich die sogenannte Lagerfreude ein.
Diese Nacht um 3:00 geht’s, taktisch ausgeklügelt anhand Referenzdaten der letzten drei Jahrtausende um möglichst Effizient den Stau am ersten NRW-Ferienfreitag zu umfahren. Gähn.

Ich bin dann also mal hier raus. Bitte geht pfleglich mit dieser Ecke des Netzes um. Ja?

Wer so lange lesen will, wie unser Alltag in Schweden aussieht und was der gemeine Pfadfinder mitten in der Prärie Pampa Natur so macht: Ich plane ein Onlinetagebuch zu führen. Interesse? Hier entlang.

Pfadfinder auf dem Jamboree und im Internet

Ich führe ja eine Art Zweitleben. Damit meine ich nicht dieses analoge, das ich jeden morgen im Spiegel sehe. Nein, ich meine die Pfadfinderei.
Wie das so Usus bei Pfadfindern meines Alters ist, leite ich dort auch eine Gruppe Jugendlicher. Und diese Gruppe ist gerade in England, nahe der Stelle, wo vor fast genau 100 Jahren die Pfadfinder begonnen haben, und zeltet dort mit 39993 anderen Klischeemenschen aus aller Welt. Jamboree nennen wir Insider das. Und weil meine Gruppe (mindestens) die tollste Gruppe der Welt ist, wird die auch gerade auf Schritt und Tritt vom WDR begleitet.
Dass ich, hauptsächlich wegen meiner Klausuren nicht an diesem herausragenden, spaßigen, bewegenden,… tollen Event teilnehmen kann, ärgert mich überhaupt nicht. Kein Stück. Nicht im Geringsten.

Und damit ich mich noch weniger als überhaupt-nicht ärgern kann führt meine Gruppe unter Anleitung von Mitleiterin Susanne ein total hip-Web-2.0-iges TageBlog. Wer sich also wiedermal eines Klischees entledigen und dafür das ein oder andere neue bekommen will, wer ein wenig im Sommerloch auf der Euphoriewelle surfen will, oder wer sich vielleicht sogar interessiert, der darf gegenüber bei dpsg-langerwehe.de weiterlesen, was dort so alles gepfadgefunden wird. (Und wem das noch nicht reicht, für den hab ich einen Block weiter im Pfadiblog eine kleine Ressourcen-Linkliste zusammengestellt. Toll, oder?)

Also, lest, kommentiert und verlasst diese pfadfinderische Welt ein wenig besser, als ihr so vorgefunden habt.
Bei flickr habe ich auch ein paar Bilder gefunden.