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Serienrundumschlag, Endjahres-Kurzversion

Kennt ihr noch andisblog? Dieses Blog für Dampfmaschinen und Einhornenthaarungscreme?
Dieses Blog jedenfalls leidet gerade mehr denn je1 unter der Keinezeitigkeit seines Autor – dazu aber bald mehr.
Zum Jahresende hin kann ich euch gerade mal eine Kurzversion meiner Meinung der momentanen Serienlandschaft bieten. Reviews zu 23 Serien, twitterized, sozusagen2.

Fangen wir mit Serien an, die ich allesamt äußerst gut finde und das aktuelle Jahr zu einem wirklich guten Serienjahr machen (und das noch nichtmal unbedingt die Neustarts betreffend; viele alte Serien finden zu ihrer alten Stärke zurück).

  • V – Überraschung. Hatte ich damals noch gesagt, dass der Trailer zwar gut aussieht, aber die Serie sicherlich in der Prime-Time auf einem Major-Sender floppt – immerhin ginge es um Aliens und es sei ein Remake? Quatsch! Mir gefällt V hervorragend, auch wenn erst 4 Folgen davon liefen3. Unbedingt weiterverfolgen – großartig!
  • FlashForward – Nimmt leider nach einer starken Pilotepisode immer noch etwas an Qualität ab, gefällt mir aber trotzdem ganz gut. Ich mag die Mythologie und die verwobenen Storyelemente. Leider wirkt manches selbst für eine Serie mit derart seltsamer Prämisse weit hergeholt. Ist wohl nicht der versprochene Lost-Nachfolger, aber trotzdem gut ansehbar.
  • Fringe – Geschichtlich hat sich viel verändert, Fringe ist aber seinem Stil treu geblieben. Mir gefallen immernoch die Folgen am besten, die sich um das »große Mysterium« drehen. Die Zwischenfolgen sind allerdings auch ertragbar. (Ich hatte ja gehofft, dass mit dem Ableben einer Hauptfigur eine weitere Person (z.B. eine Polizistin…) dauerhaft eingeführt wird. Würde dem ganzen ein bisschen Pepp bringen.)
  • Glee – Das ist immer noch diese seltsame Mischung aus tiefgründigem und vielschichtigem High-School-Drama und naiver Musical-Show. Gefällt mir immer noch, besonders wenn Ryan Murphy seine etwas krassere Seite durchblicken lässt und es zum Beispiel eine gesellschaftskritische Folge über Behinderte gibt. I like.
  • Castle – Die Serie um den dauerflirtenden Buchautor Castle gefällt mir auch in seiner zweiten Staffel. Die Rolle ist für Nathan Filion gemacht und zusammen mit Tochter, Mutter und Detektivin könnte es um Kanalisationsreinigungen oder Äquatorialgemüse gehen, es wäre immer noch ein großartiges Stück Serie.
  • The Mentalist – Und auch hier ist alles immer noch toll. Nach der Nähe zu Red John im letzten Staffelfinale überwiegt zu Anfang der zweiten Staffel dann doch das Prozedurale4 viel. Geschmückt gibt es das mit ein paar Liebesgeschichten, die langsam an Fahrt aufnehmen (oder auch nicht…), und das ist auch eigentlich ok – bis dann alles redjohnnige in einer Folge mit einem großen, kinnladenklappende „Wow!“ aufgeholt wird.
  • Stargate: Universe – Wirklich und positiv überrascht bin ich von der Serie. Eigentlich hatte ich das Franchise ja schon abgeschrieben. Aber bisher gelingt es dem gleichen Team, das mit Stargate SG-1 und Stargate: Atlantis Millionen Amerikaner in den Schlaf geschaukelt hat, tatsächlich eine ausreichend spannende Science-Fiction-Geschichte zu erzählen. Es gibt zwiespältige Charaktere (allen voran der düstere Hauswissenschaftler), gute und frische Ideen, eine Prämisse, die für eine solide Grundversorgung ausreicht, und einen tatsächlich guten Ausgleich zwischen fortgeführter und episodialer5 Handlung – das ganze in viel dunklerer Form als bisher.
  • House – Dass und wie man eine Serie auch nach sechs Staffeln noch interessant halten kann, zeigt House, den ich auch trotz schwindender Uberquoten in den USA immer noch herausragend finde. Die Geisteskrankgeschichte ist abgeschlossen6, Cuddy auch7, das Teammemory beginnt wieder. So langsam sollte bei aller Housegenialität dann aber doch mal was neues kommen…
  • Californication – Nach einer nichtganzsoguten Staffel zwei ist Californication mit seiner dritten Staffel wieder oben angekommen8. Hank Moody ist wieder dreckiger und stolpert von einer Desasterfalle in die nächste. Jetzt, zum Ende hin, wird es wieder blümchiger. Schade.
  • Dexter – Von der letzten Staffel Dexter war ich nicht so überzeugt. Aber hier, in Staffel vier ist Dexter wieder toll anzusehen. Endlich gibt es wieder einen dexterwürdigen »Gegner«, an dem sich Dexter, seine gestörte Persönlichkeit und er selbst den Schädel die Zähne ausbeißen können. Das und die restlichen tollen Bögen, die so nebenbei laufen, sind wirklich unterhaltend. Dexter ist wieder mein Lieblingsserienmörder. ♥
  • How I Met Your Mother – Barney ist endlich wieder der alte. Endlich. Ted an sich ist ein toller Hauptcharakter, ganz klar, aber die Show lebt mindestens genauso viel von seinen »Sidekicks«. Und Barney in verliebt war einfach langweilig. Jetzt läuft HIMYM wieder so, wie es sein sollte und wie wir es lieb gewonnen haben.
  • The Big Bang Theory – Auch hier ist alles immernoch toll. Die Situation hat sich etwas geändert, aber es passt in den Nerddunst der Physiker-WG hinein. TBBT, so wie HIMYM auch, hat immer mal wieder eine gute und eine schlechte und eine sehr gute Folge – beide bleiben aber selbst bei ihren schlechten Folgen immer noch höchst ansehnlich9.
  • White Collar – Ich glaube, die Serie hatte ich hier noch nicht. Deswegen kurz: Profi-Con-Artist wird von FBI-Agent nach langer Zeit endlich hinter Gitter gesteckt. Kurz bevor er seine Haftstrafe abgesessen hat, bricht er allerdings aus. Nur um von eben jenem FBI-Typen wieder gefangen zu werden. Eins kommt zum anderen und Con-Artist arbeitet mit FBI zusammen um Kunstraub-, Hehlerei- Und Etceterafälle zu lösen. Gefällt mir ganz gut. Ist eine locker leichte Serie, die (Characters Welcome…) von ihren Hauptdarstellern und der Chemie untereinander getragen wird.
  • Cougar Town – Eigentlich überrascht es mich ein wenig, dass mir die Serie gefällt. Aber die Charaktere rund um Courtney Cox sind so wunderbar abgefahren gestrickt10 – da macht selbst so ein Midlife-Thema Spaß anzusehen.
  • Greek – Irgendwie ist Greek ja ähnlich zu Glee. Auf der Oberfläche betrachtet eigentlich eher kitschig – wenn man genauer hinsieht aber interessant. Und an dem Konzept ändert sich auch in der dritten Staffel auf dem griechischen Campus nichts. Übertriebene und nette Geschichten aus dem Alltag amerikanischer Studentenverbindungsbewohnerjugendliche11.
  • 30 Rock – Braucht man eigentlich nicht viel drüber zu sagen, oder? Nachdem Heroes abgesetzt wurde12 und Chuck erst im nächsten Jahr wieder anläuft, ist 30 Rock die einzige, gute Serie auf NBC. Aber was für eine! Tina Fey, Alec Baldwin; großartige, abwechslungsreiche Handlungen die vor Witz, Gesellschaftskritik und Nerdhumor nur so triefen. Großartig. Allein schon für die Witzwiederhol-„Oh, shh, I hear a whale crying“-Szene mit Al Gore.
  • Scrubs – Der Reboot hat gerade angefangen. Die alte Geschichte ist tatsächlich zu Ende erzählt. Und die Idee hinter des Reboots finde ich prinzipiell auch gar nicht so schlecht. Aber was ich bisher gesehen habe, das war mir zuviel J.D. und vor allen Dingen zu viel Dr. Cox. Aber abwarten, vielleicht ist das ja nur der Übergangsmodus…
  • Smallville – Eine Serienleidenschaft, die ich nicht großartig propagiere, ist Smallville. Kitschig und manchmal auch billig ist die Show. Jap. Aber an vielen Stellen finde ich das superheldige Treiben Clark Kents auch hübsch umgesetzt – und seit Lana weg ist, machen auch die Liebesgeschichten um The Blur wieder Spaß. Keine herausragende Serie vom Kaliber Dexter, aber immer ein guter und unterhaltsamer Lückenfüller.
  • The Prisoner – Eigentlich eine Mini-Serie und hat hier nicht großen Platz verdient. Aber was soll’s. Ich kenne das Original nicht, kann also zum Vergleich nicht viel sagen. Aber was ich von The Prisoner gesehen habe (leider habe ich noch nicht alle geschafft) gefällt mir. Schön retro-futuristisch und verstörend. Mehr später.

Und dann gibt es noch ein paar Serien, die ich schauen würde, hätte ich mehr Zeit, und mir daher für die Weihnachtstage (bei denen dieser temporale Zustand hoffentlich eintrifft) aufgespart habe.

  • Bored To Death – Eigentlich ist es immer ein bisschen Fremdschämen beim Schauen der Show. Aber dann ist’s auch wieder furchtbar nett, Jason Schwartzman beim naiven straucheln durch seinen Job und durch sein Leben zuzusehen.
  • The Good Wife – Viel besser ist da diese Show um eine Anwältin, die nach einem Sex-Skandal ihres Politiker-Manns wieder zurück in den Gerichtssaal geht. Hervorragend produziert, tolle Hauptdarstellerin und solider Mix aus Procedural und Serial. Was mich am Schauen hindert ist einfach das Genre. Anwaltsserie. Legal Drama. Dazu brauch ich immer ein bisschen Überwindung…13
  • Community – Die Charakterzusammensetzung und die Witze rechtfertigen eigentlich ein Anschauen. Eigentlich.
  • Eastwick – Hat mir ganz gut gefallen, dieses neuaufgerollte Drama um die drei Kleinstadthexen. Leider sahen das die amerikanischen Zuschauer anders: die Serie ist abgesetzt. Und abgesetzte Serien schaue ich eigentlich nur ungern an (zumindest, wenn sie mich vorher nicht 100% gepackt haben14).
  1. Und ja, es geht immer noch ein bisschen mehr. []
  2. Auch wenn ich hier Twitters 140-Characters-Policy gnadenlos sprenge. []
  3. Die Pilotepisode war zwar nicht ganz so gut wie die von FlashForward, aber FlashForward nahm nach danach ab, V nicht. []
  4. »Case of the week« []
  5. Gibt’s das Wort? Jetzt schon! []
  6. Zumindest scheint es so, man weiß ja nie so recht… []
  7. Zumindest scheint es, bla. []
  8. Manchmal denke ich auch, Californication S03 gelingt das Künststück, besser zu sein, als seine Premierenstaffel. []
  9. Wobei es amüsant zu beobachten ist, wer welche Episode für gut und für nicht gut hält. Man sollte da mal sozialanalytische Studien drüber machen. []
  10. Hier merkt man die Hanschrift von Bill Lawrence. []
  11. Um mal alle erwähnt zu haben… []
  12. wurde es doch nach der ersten Staffel, oder?! []
  13. Hachja, Eli Stone… []
  14. Hachja, Eli Stone… []

US-Serien Herbst 2009: Preview

Bevor man nach vorne blickt, fordert das chronologisch-neurotische Hirn eigentlich, zuerst zurück zu blicken. So war das hier auch geplant: eigentlich wollte ich erst über die Serien der letzten paar Monate berichten, bevor ich dann stilvoll1 auf die frisch in der Herbstsaison angelaufenen Serien hinweise und messerscharfe Empfehlungen ausspreche.
Pustekuchen.
Der Peer-Pressure über Twitter verlangt Empfehlungen von mir, noch bevor es überhaupt so richtig losgegangen ist, mit der neuen Serien-Saison. Natürlich gebe ich ihm nach. Twitter is King.

Vorher aber ein Disclaimer: Die meisten der folgenden Serien haben einen ansprechenden Teaser-Text undoder Trailer. Das kann sich in der Serie fortsetzen, muss es aber bei weitem nicht. Wie oft haben wir nicht schon pointiert geschnittene, atemraubende Trailer gesehen, die sich dann in ihrer Filmserienvollversion als lahmes Ding entpuppt haben? Eben.
Natürlich starten nicht nur neue Serien, sondern auch alte, großartige Serien werden in diesen Wochen fortgesetzt. Auf die mag ich an anderer Stelle hinweisen, hier soll’s schlichtweg um brand-new Stuff gehen.
Fertig? Los!

FlashForward
FlashForwardWahrscheinlich der heiß-erwarteste Neustart dieser Saison. Manch einer spricht bereits von einer Lost-Nachfolgeserie2. Die Erwartungen sind also hoch.
Warum es geht: Fast alle Menschen sehen gleichzeitig für 2 Minuten und 17 Sekunden einen Moment 6 Monate in der Zukunft ihres Lebens. Wodurch? Wird es wirklich so kommen? Sind die teils unerfreulichen Dinge noch zu ändern? War alles nur ein riesiger Hoax? Und was ist mit denen, die nichts sahen? Sind die tot?
Die Serie beruht auf einer Romanvorlage, allerdings versichert der Show-Runner, das Ende verändert zu haben, so dass Romankenner noch etwas von der Spannung abbekommen. Man habe genug Stoff und Ideen für mindestens vier Staffeln, aber durchaus auch noch mehr.
Die ersten 18 Minuten kann man sich mit amerikanischer IP bereits bei ABC anschauen.
Startdatum: 24. September | Trailer; Wikipedia.

Bored To Death
Bored To DeathEbenfalls erwartungsvoll blicke ich auf diese neue Serie mit Jason Schwartzman und Zach Galifianakis3. Schwartzman spielt einen Krimibuchautor, der irgendwann meint, doch ganz gutes Wissen über Krimi und so zu haben und beschließt, sich als Privatdetektiv etwas dazu zu verdienen.
Was ich sah, sieht nach einer lustigen und abgedrehten, aber durchaus intelligenten Dramedy aus.
Startdatum: 20. September | Trailer; Wikipedia.

Glee
GleeDie wohl seltsamste neue TV-Show in dieser Saison, in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel inhaltlich: Es geht um den Glee-Club einer Schule, eine Art Musical-AG. Der Glee-Leiter möchte den Glee-Club zu alten Höhen verhelfen. Der Club startet mit ein paar Talenten, wird aber vom Rest der Schule nur böse verlacht. Etwas für Halbstarke, Schwule und naive Mädchen. Entsprechend seines Inhalts wird bei Glee einiges Gesungen und viel mit A-Capella-Hintergrundmusik begleitet. Das Ganze ist aber nur manchmal etwas »cheesy«, sondern hat meist kritische, intelligente und lustige Momenten – mit einem Grundspaß an Gesang durchaus sehr toll. Aber nicht nur vom Inhalt her seltsam: Die Serie ist von Ryan Murphy, der auch hinter Nip/Tuck steckt und dort alles andere als ein glattes, politisch korrektes Drama gemacht hat. Außerdem hat der Sender die Pilotepisode bereits vor ein paar Monaten ausgestrahlt – seltsames Konzept!
Glee läuft bereits seit drei Wochen und gefällt mir immer noch. Mal schauen, ob’s so bleibt.
Trailer, Wikipedia.

Community
CommunityAuch diese Serie ist bereits angelaufen und portraitiert das Leben einer Gruppe auf einem Community-College, einer Art weiterführenden Schule zwischen High-School und Universität. Wir starten mit Jeff, der eigentlich Anwalt war, bis man merkte, dass er sein Diplom nur gefälscht hatte. Auf dem College kommt er mit seiner großspurigen Klappe nicht ganz so gut an, wie er sich gewünscht hätte (besonders bei den Frauen).
Erscheint mir als ganz ok-e Comedy, nicht mit viel Tiefe undoder Wortwitz, aber durchaus solide.
Trailer, Wikipedia.

Eastwick
EastwickDrei Frauen entdecken auf einmal ihre übernatürlichen, hexenhaften Kräfte. Serienversion eines ähnlichbetiteltem TV-Films der 80er. Erinnert leicht an an »Charmed« in etwas höherer Qualität. Könnte entweder gut und nett werden, oder aber sehr vorhersehbar und platt.
Lassen wir uns überraschen.
Startdatum: 23. September | Trailer, Wikipedia.

Stargate Universe
Stargate UniverseVor zwei Jahren ging »Stargate: SG-1« zu Ende, letztes Saison dann auch der Spin-Off »Stargate: Atlantis«. Gut so, denn die Folgen wurden derart langweilig, ich, der ich durchaus mal sowas wie ein Fan des Franchise war, habe die letzte Staffel Atlantis gar nicht mehr zu Ende geschaut. Viel zu lahm.
Stargate Universe ist also das zweite Spin-Off, das im Stargate-Universum spielt aber bis auf eben jenes Stargate nicht viel mit den vorherigen Show zu tun haben soll. Eine Gruppe Astronauten findet ein verlassenes Schiff, besteigt es, um sogleich festzustellen, dass es sich aufmacht und das Weite sucht. Mit ihnen an Board.
Könnte schnell zu weiteren, in den Sand gesetzten Stargate-Version werden4 , oder aber, in einem Sci-Fi-Bezugssystem, ganz nett. Wir werden sehen.
Startdatum: 2. Oktober | Trailer, Wikipedia.

The Forgotten
The ForgottenEine Krimiserie mit etwas anderer Ausgangssituation. Es ermitteln keine FBI-CBI-CSI-Beamten sondern freiwillige Amateure, die gerne Verbrechen lösen (um jeweils aus anderen Motiven etwas in ihrer Vergangenheit auszugleichen…). Erzählt wird jede Episode aus der Sicht des jeweils aktuellen Mordfalls.
Klingt ganz nett.
Startdatum: 22. September | Trailer, Wikipedia.

The Good Wife
The Good WifeEin Juristendrama, das sich um Alicia dreht. Eigentlich friedliche Ehefrau eines Politikers, kehrt sie nach einem Sex-Skandal mit anschließender Haftzeit von eben jenem Ehemann in ihren alten Job als Anwältin zurück. Produziert wird von Tony und Ridley Scott.
Wiedermal: Wird entweder eine hübsche, frische Juristenshow oder eine Haben-Wir-Sowieso-Schon-Alles-Gesehen-Version.
Startdatum: 22. September | Trailer, Wikipedia.

Es dauert noch etwas, bis in der Midsaeson folgende Serien starten, aber damit ich sie schon mal erwähnt habe…

V
Außerirdische landen auf der Erde und sind super nett zu allen. Eine kleine Gruppe glaubt dem altruistischen Gedanken der Fremden nicht und scheint recht zu behalten. Ein Remake eines 1983er TV-Films.
Klingt eigentlich alles sehr gut und ist endlich mal wieder ein Sci-Fi-Alien-Drama von einem großen Kanal. Aber ich befürchte, es könnte ganz schön alben werden und floppen. Ich hoffe natürlich das Gegenteil. Trailer.

Human Target
Das menschliche Ziel ist in dem Fall Christopher, ein persönlicher Bodyguard für die ganz harten und gefährlichen Fälle. Auf einem DC-Comic beruhend gibt’s immer neue, kritische Situationen, in der er seine Leistung vor Bankmanagern et cetera beweisen muss. Trailer.

Past Life
Ein paar Detektive recherchieren über das vorherige Leben ihrer reinkarnierten Klienten. Entweder riesiger Humbug oder ganz nett. Trailer.

Day One
Eine fastapokalyptische »Sache« zerstört das moderne Leben. Day One geht in 13 Teilen um eine Gruppe Überlebender aus einem Apartementkomplex. Trailer.

Bei dem Girly-Sender5 The CW hat man die Sasion bereits ein paar Wochen früher starten und floppen lassen. Deswegen kann ich eine Nicht-Empfehlung für deren drei neue Serien aussprechen.
The Beautiful Life: TBF, eine Serie über Models in New York, Melrose Place, das Remake des Spin-Offs von 90210: Beverly Hills und Vampire Diaries sind allesamt arg oberflächlich, dumm und auf stylisch gemacht – teils tut’s weh. Am ehesten kann man sich noch Vampire Diaries anschauen, obwohl es YAVS6 ist, die mit ihrem jugendlichen Cast und der Story ganz tief und ganz klar in die Twilight-Kerbe sticht.

  1. Sicherlich! Weil: immer! []
  2. Wie wir alle wissen, wird die im Januar startende Lost-Staffel die letzte und unser Leben ab Mai lostlos sein. []
  3. Dessen Namen ich immer nur durch Copy-and-Paste richtig schreiben kann… []
  4. Zumal das Produktionsteam gleich geblieben ist… []
  5. Neu, seit 2009. []
  6. Yet Another Vampire Series™. []