Schlagwort-Archiv: Foto

Einen Abend von Essen zu Essen rennen – rudirockt

rudirockt: Our Dessert and Decoration

rudirockt: Our Dessert

Wie nennt man es, wenn ein Haufen zweier-Pärchen (ca. 600 an der Zahl) wild im Regen durch eine mittelgroße (siebenundzwanziggrößte!) Großstadt Deutschlands tingeln, nur um die Verspätung zum nächsten Essen irgendwie noch zu verringern?
rudirockt.
Bei rudirockt meldet man sich zu zweit auf der passenden Internetseite an. Dann wartet man darauf, dass dies bis zur Deadline zwei Tage vor dem Eventabend möglichst viele Leute einem gleich tun. Nach der Todeslinie erfährt man dann auf der Internetseite, ob man für die Vor-, die Haupt-, oder die Nachspeise ausgewählt wurde und bei wem die restlichen beiden Speisen stattfinden. Dann heißt es vorbereiten und am rudirockt-Tag um 19:00 bei der Vorspeise erscheinen. Bei zwei Gastgebern und zwei weiteren Gästen, die man mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit noch nie gesehen hat.
Was das bringt? Einen Abend mit ausgezeichnetem Essen und vor allen Dingen jede Menge Spaß.

Wie schon im letzten Semester haben Christoph und ich auch dieses Mal wieder mitgemacht. Und wieder haben wir die Nachspeise zugeteilt bekommen. Nach kurzem Brainstorm („Mousse au Chocolate!“ „Mousse au Chocolate?“ „Nee…“ „Nee…“ „Hm…“ „Früchtespieße mit Schokoglasur?“ „Ja. Genommen.“) entschieden wir uns für etwas sehr Schokoladiges. Vorbereiten und dann ab, trotz Wind und Wetter durch die halbe Innenstadt. Denn lustiger weise hatten wir Vorspeise bei Verena vom Blog nebenan. Wahrscheinlichkeiten und so. Es gab Broccolisuppe und … Wein. Den Rest kürze ich mal ab: Zur Hauptspeise Pfannenpizzen und viel Redefluß. Und unsere Nachspeise war natürlich klasse. Nur super süß. Und Vanilleeis mit geriebener Chilli ist schon ziemlich cool.
Zu guter Letzt gab es dann auch noch eine Party. Die wurde aufgrund der großen Anmeldezahl von knapp 1300 Leuten irgendwo in die Industriebereiche Aachens ausgegliedert. Bei Sturm und Regen und Fies nicht so prickelnd. Aber es gab Shuttle-Busse („Zoff den Stoff!“). Trotzdem war die Party nur so semi-gut. Die Location war zwar ziemlich stylisch (Eine alte Lagerhalle im 4. Stock). Nur Stimmung kam nicht so recht auf. Aber egal.

Rudirockt ist eine klasse Sache. So klasse, dass der Server bei Anmeldezahlen, die erstmals die 1000er-Grenze durchbrachen, in die Knie ging (siehe u.a. das Blog dazu). Die Jungs dahinter erzählen im easn.de-Interview noch mal, wie es funktioniert und wie sie darauf gekommen sind. Sehr interessant (und ein wenig Balsam für mein interessiertes Haupt, das den Vortrag auf dem Aachener Webmontag verpasst hat…).
Und wer sich nicht vorstellen kann, dass ein running diner Spaß machen kann, der sollte es einfach mal ausprobieren. Für neue Städte werden immer Organisatoren gesucht!

Zur Feier des Abends habe ich unseren mal mit der Kamera begleitet. Fotos gibt’s in meinem Picasa-Account oder nach dem Klick unter dem Video.

Link: sevenload.com
Continue reading

Daft Punk in der Philipshalle – Legen … dary!

Liebe Leser und Leserinnen, liebe Kinder, Sie befinden sich in einem rar gesäten illustrierten andisblog.de-Post. Bitte halten Sie einen Moment inne, legen Sie die Erdnüsse beiseite, die Hand aufs Herz und werden Sie sich bewusst, welcher Monumentalität Sie beiwohnen. Danke.

Daft Punk: Final Stage

Alive!

White #3

LED-Background

Light! Give me Light!

LCDs?!

The Masters #2

Wer meinen twitter-Account verfolgt, der könnte in den letzten Tagen zur Überzeugung gekommen sein, ich würde mich auf etwas freuen. Und dem war auch so. Es ging nicht um die anstehenden Klausuren, nein, sondern um Musik.
Denn am Freitag war ich in der Düsseldorfer Philipshalle auf dem Konzert von Daft Punk.

Daft Punk? Kennt ihr. Kennt ihr nicht? Schade.

Die Philipshalle in Düsseldorf sieht von außen ziemlich langweilig aus. Von drinnen auch. Da musste drinnen schon ordentlich die Post abgehen. Inneres und Äußeres. Ihr kennt das ja. Und? Das wurde es auch. Es wurde drinnen so gekracht, da blieb keine Stirn trocken.

Bevor aber Daft Punk das Ruder übernommen hatte, wurde den Massen von einem DJ-Set eingeheizt (Unten: Video!). Pünktlich um 20:00 fingen die Bässe an zu dröhnen, dass T-Shirts, Gehörgänge und Augen anfingen rhythmisch zu schwingen. Sau laut. Aber sau geil. (Und gegen Laut wurden ja lustige kleine Plastikdinger erfunden.) Das DJ-Set wurde von keinen geringeren als Guy-Manuel de Homem-Christo (diesen Namen jetzt 10 mal schnell hintereinander aussprechen! Und … los!) und Thomas Bangalter SebAstian & Kavinsky gespielt. Kennt ihr nicht? Ich bis dato auch nicht.: Das sind die Köpfe hinter den Masken von Daft Punk. Kein Wunder also, dass der Sound ordentlich gefetzt hat (was natürlich rein positiv gemeint ist) (Habe ich gerade gefetzt geschrieben? Gefetzt? Schluck.).
Aber bevor das DJ-Set gespielt wurde und nachdem wir diverse Schlangen trotz überpünktlicher Anreisezeit überwunden hatten traf ich noch total unnerdig jemanden. Nämlich den .dean von pl0g.de — wir hatten uns über das tolle last.fm-Event-Feature zu einem spontanen last.fm-Meetup verabredet. Web goes real und so. War aber sehr lustig. (Besonders mal jemanden zu sehen, der via Handy getwittert und geflickrt hat.)

Kommen wir aber zur Hauptspeise.
Das Konzert.
Pünktlich um 21:00 wurde es dunkel, ging die Musik aus und die Vorhänge auf. Leicht konnte man eine Pyramide erahnen, spätestens dann, wenn ein paar (und dieses „paar“ ist noch völlig unironisch gemeint!) Scheinwerfer anfingen zu leuchten (Unten im Video!).
Dann ging’s aber auch schon los und Daft Punk spielten 90 Minuten einen Klassiker nach dem anderen. Around the World. Technologic. Robot Rock. Brainwasher. Television rules the Nation. Alle. Gut, das war garantiert nicht livemusiziert, dafür war das Licht viel zu perfekt auf die Musik abgestimmt. Aber, hey, na und? So eine grandiose Lichtshow, mit ein paar Scheinwerfer, habe ich noch nicht erlebt (Überzeugt euch selbst – in den Videos unten!). Diese LED-Wand im Hintergrund (Sieht man auf den Videos!). Dann die Röhren rechts und links neben der Punk-Pyramide (Videos!). Und dann diese riesigen LCD-Bildschirme auf eben dieser Pyramide (…). Uff. Das war Daft Punk at its best. Ihr Robot-/Technologic-Leitmotiv zur Perfektion getrieben.
Es war stark.
Nach eben jenen 90 Minuten fingen die Roadies sofort an die Bühne abzubauen und wir näherten uns wieder dem Eingang. Immer noch mit dem riesigen Bass in den Knochen. Wow.

Bei flickr (Jaja…) habe ich besten Bilder hochgeladen. In meinem Picasa-Web-Account noch ein paar mehr.
Und ich habe Videos gemacht. Ein langweiliges von dem DJ-Set vor der Show. Eines vom Intro von Daft Punk und eine Zusammenstellung immer kürzer werdender Schnipsel von der Show an sich. Impressionen und so. Zu mehr reichte mein Speicherchip leider nicht. Der Sound überfordert meine Cam natürlich restlos, aber das Licht war auf dem Konzert sowieso viel wichtiger. Deswegen möchte ich euch auch besonders den letzten Clip ans Herz legen!

Daft Punk Philipshalle: Intro

Link: sevenload.com

Daft Punk Philipshalle: Show Impressions

Link: sevenload.com

Und der Preis für die langweiligste Überschrift geht an … Andi!