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Andi vs. Die Cloud — Vortrag & Sicherheitsremix


Anfang des Jahres berichtete ich hier im Blog davon, wie ich gegen die Cloud kämpfte. Wie ihr wisst, erzählte ich davon gestern auf der Webcon, einer Social-Media-Internetkonferenz hier in Aachen.
Den Vortrag seht ihr da oben, hier das PDF (35 MB!) inkl. anklickbarer Links1.

Es folgen ein paar Notizen darüber, was ich im Vergleich zur Blog-Artikel-Serie Neues erzählt habe — insbesondere zum Sicherheits- und Verschlüsselungsaspekt von cloudisierten Daten.
Nur, falls ihr gestern von Außerirdischen entführt wurdet, deswegen nicht bei der Webcon sein konntet und euch trotzdem für das Thema interessiert. Andere Gründe zählen nicht.

Dropbox

SicherheitsadlerDropbox verschlüsselt den Datentransfer auf seine Amazon-S3-Cloud-Ziel-Server per SSL und speichert dort 256-bit-AES-verschlüsselt ab (Quelle). Allerdings wird nicht mit einem Schlüssel des Benutzers verschlüsselt, sondern mit einem Dropbox-Schlüssel. Heißt: Amazon kann eure dort gespeicherten Daten nicht entschlüsselt an die NSA weitergeben, Dropbox aber sehr wohl.2

Bitcasa

Bitcasa benutzt ebenfalls SSL zum verschlüsselten Dateiübertragen und AES 256 bit zum verschlüsselten Speichern. Anders als Dropbox sagt Bitcasa allerdings, dass die Daten vor dem Upload auf ihre Cloud-Server beim User, klientenseitig, verschlüsselt werden. Bitcasa könne die Daten nicht entschlüsseln. Das wirft natürlich die Frage auf, wie die Daten dann beim Zugang über’s Webinterface entschlüsselt werden und wie gut dann die Verschlüsselung (/der Schlüssel) ist. Darüber habe ich nichts gefunden. Auch, immer noch, ein fanciger Begriff in der Bitcasa-Begriffswolke: Convergent Encryption.

Neue europäische Cloud-Dienste

Folie aus der PräsentationKleinere Cloud-Dienste, die seit der Internet-NSA-isierung an Relevanz gewonnen haben:

  • Mega.co.nz, der neue und zugleich ehemalige Dienst von Kim Dotcom. Irgendwas zwischen One-Click-Hoser und Cloud, läuft komplett im Browser und verschlüsselt ebenfalls klientenseitig. Aus Neuseeland. 50 GB umsonst, 500 GB für 10 US-Dollar pro Monat.3
  • Wuala. Gar nicht so neu, aber Dank europäischen Wurzeln auf einmal tatsächlich irgendwie interessant. Ein ziemlicher Dropbox-Klon aus der Schweiz, mit Servern dort, in Deutschland und in Frankreich. Verschlüsselt, 5 GB frei, 20 GB für 29 Euro pro Jahr. Nicht sooo günstig.
  • Jottacloud, ein neuer Dienst aus Norwegen. Auch komplett verschlüsselt, 5 GB umsonst. Interessant: Man hat u.A. die Möglichkeit, einen Tarif zu wählen, bei dem man pro Computer bezahlt. Unlimitierter Platz pro Computer pro Monat = 6 US-Dollar.

Randnotiz: Seit Mavericks setzt OS X jetzt als Standard-Netzwerk-Übertragungsprotokoll auf SMB2. Wer weiß, wie lange uns noch AFP erhalten bleibt.

Cloud-Eigenbau: ownCloud

ownCloudEigenbaulösung ownCloud wird immer besser. Beeindruckend, was die Open-Source-Entwickler da allein im letzten halben Jahr alles eingebaut haben. In der frisch, letzte Woche, beta-erschienen Version 6 von ownCloud gibt’s jetzt sogar einen Google-Docs-esken Editor für Office-Dateien. Cool. Wenn ihr in ownCloud reinschnuppern wollt, tut das unter demo.owncloud.org
ownCloud ist immer noch, und mehr als noch vor sechs Monaten, das fertigste Paket zum Aufsetzen seiner eigenen, privaten Cloud. Dank Benutzerverwaltung auch für eure Freunde — also gehet hin, kaufet einen Server und nehmt die Cloud-Dinge wieder selbst in die Hand!

Cloud-Eigenbau: git-annex

Repositories in git-annex assistantNeu in meiner Liste: git-annex. Auf das Tool bin ich irgendwann in den letzten paar Monaten aufmerksam geworden. Und finde es ziemlich spannend.
Joey Hess programmiert eine Erweiterung für das Quelltext-Verwaltungstool Git, die mehr auf die Verwaltung großer Dateien abzielt. Dabei lässt er sich über Crowd Funding finanzieren4. Neben git-annex programmiert er auch noch git-annex assistant, eine Webseite als GUI für git-annex.
git-annex verwaltet nicht die Dateien selbst mit Git sondern Meta-Informationen der Dateien. Das ganze findet trickreich mit key-value-Paaren statt.
Das tollste an git-annex allerdings: Man kann verschiedene Ziele, Repositories, angeben, in die seine lokal im annex-Ordner gespeicherten Daten hingespiegelt werden (siehe rechtes Bild). Das können lokale oder entfernte Computer sein (Kommunikation via Jabber), Cloud-Dienste à la Dropbox oder Amazon S3, SSH- oder FTP-Server, USB-Sticks oder Archiv-Server, wie Amazon Glacier einer ist (da gibt’s für 0,01 $/GB/Monat langsam-zugänglichen Speicherplatz). Wenn möglich, verschlüsselt git-annex die Dateien auch auf dem Ziel.
In der Präsentation habe ich ein paar Screenshots, geht mal durch. Ist spannend. Sagte ich das schon?

Cloud-P2P-Hybrid: BitTorrent Sync

BitTorrent SyncAuch neu: BitTorrent Sync. Leider Closed Source.
Ein kleines Programm von den Machern von BitTorrent, das die Torrent-Technologie dazu benutzt, Dateien in einem Sync-Ordner P2P auszutauschen. Das ganze funktioniert mit Schlüsseln, die man auf seinem Zweitrechner einträgt oder seinem Kumpel gibt. Dateiübertragung ist verschlüsselt.

Cloud-Backup: Backblaze & Crashplan

Backblaze wenn das zu sichernde Laufwerk nicht da istNach meinem »Andi vs. Die Cloud« hatte ich Backblaze als Backup-in-der-Cloud-Lösung ausprobiert. Das Programm ist hübsch und äußerst straight forward. Simpel zu bedienen und macht die eine Aufgabe, die es machen soll, hervorragend. Allerdings ist mein Internet immer noch furchtbar lahm im Upload, so dass ich kein gesamtes Backup gemacht habe. Nach den 30 Tagen Testen habe ich Backblaze nicht weiter benutzt.
In Benutzung habe ich allerdings CrashPlan. Nicht mit der kostenpflichtigen CrashPlan-Cloud als Backup-Ziel, sondern als Tool um die Fotos meiner externen Festplatte auf meinen Server zu sichern. Allerdings ist CrashPlan nicht wirklich allzu zuverlässig, vielleicht werde ich mir dafür doch mal etwas anderes anschaffen. Aloha, rsync.

Verschlüsselung: BoxCryptor Classic

BoxCryptor habe ich mittlerweile viel im Einsatz. Meine Dropbox hat einen Dokumente.bc-Ordner, der sensible5 Dateien von mir enthält. BoxCryptor entschlüsselt den Inhalt dann in /Volumes/Dokumente, so dass drauf zugreifen kann.
BoxCryptor hat sich im Mai in BoxCryptor Classic umbenannt — mittlerweile gibt es eine neue, zweite BoxCryptor-Version. Die ist leider nicht mehr EncFS kompatibel6, weil man ein Datei-Sharing-Feature eingebaut hat — und das ging nicht mehr mit der alten Struktur. Dafür liegen manche Schlüssel jetzt auf dem BoxCryptor-Server.
Wenn ihr also verschlüsselte Dateien gerne mit euren Freunden austauschen wollt: Wechselt zur neuen BoxCryptor-Version. Ich bleibe bei BoxCryptor Classic, so lange ich noch kann.

Verschlüsselung: EncFS

EncFS SetupWeil ich das Gefühl habe, dass die BoxCryptor-Classic-Tage langsam gezählt sind und EncFS wirklich super einfach zu bedienen ist, habe ich im Vortrag kurz gezeigt, wie man seinen eigenen, mit EncFS-verschlüsselten Dropbox-Ordner erstellt. Schaut kurz auf Folie 37 / PDF-Seite 129 vorbei.
Die wichtigste Kommandozeile: encfs ~/Dropbox/encryptedFiles/ ~/Desktop/decryptedCloudFiles/. Danach könnt ihr wichtige Dokumente auf eurem Desktop ablegen und findet sie verschlüsselt dann in der Dropbox. That’s it. Gehet hin und verschlüsselt eure Cloud-Dateien!
EncFS kann man übrigens wunderbar über brew installieren.
Weil die Frage während des Vortrags aufkam: So etwas wie der öffentliche Schlüssel des EncFS-Ordners ist wohl die Datei .encfs6.xml. Darin ist alles notwendige gespeichert. Ich werde mir das bei Zeiten noch mal genauer anschauen. Hier sind ein paar EncFS-Hints.

Verschlüsselung: TrueCrypt

EDIT: Benutzt nicht TrueCrypt! TrueCrypt ist nicht sicher.
TrueCrypt ist eigentlich nicht Cloud-geeignet, weil das Tool einen ganzen Container voller Dateien verschlüsselt. In der Präsentation wies man mich allerdings drauf hin, dass TrueCrypt sehrwohl mit Dropbox funktioniert. Gut!
Trotzdem werde ich kein TrueCrypt für Cloud-Krams benutzen. Warum ich’s dennoch erwähne? Weil ich desletzt für ein TrueCrypt Audit gespendet habe — und ihr solltet das auch tun: istruecryptauditedyet.com.

Zum Ende noch eine Übersicht über die verschiedenen, im Vortrag besprochenen Cloud-Dienste samt ein paar Einordnungen.

Ergänzungen? Kritik?
AB IN DIE KOMMENTARE!

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  1. Außerdem: Bei Scribd. []
  2. Theoretisch. Ob sie das tun kann ich euch nicht sagen. []
  3. Es gibt auch irgendwelche Traffic-Beschränkungen, aber die sind hoch gewählt. []
  4. Ich habe gespendet! Ihr solltet auch. []
  5. So sensibel es bei einem Promotionsstudenten eben wird: OCR’te Rechnungen, Kontoauszüge. []
  6. Wie mir der Twitter-Austausch mit @boxcryptor zeigte, war BoxCrypter direkt ab Version 1.1 kein einfacher Wrapper um EncFS mehr, sondern machte sein eigenes Ding. War allerdings immer noch kompatibel zu EncFs. []

Andi vs. Die Webcon

cloudheaderErinnert ihr euch noch? Anfang des Jahres habe ich davon berichtet, wie ich nach einer Cloud-Lösung gesucht habe, die in meinen bescheidenen Anforderungen genügt und trotzdem in meinen täglichen Arbeitsablauf passt.
Das ganze war kein schneller Prozess, sondern mündete in fünf Beiträgen in diesem Blog. »Andi vs. Die Cloud« hießen sie.

Menschen des Internets1 fanden meine Recherchen zwar interessant, waren aber zu faul zum lesen2 und fragten mich, ob ich den Cloud-Kram nicht auch bei der Webcon-Konferenz vortragen möchte.
Die Webcon ist eine Ein-Tages-Konferenz in Aachen, bei der Menschen über Dinge aus dem Internet reden. Das hat viel mit Social Media, PR und Marketing zu tun, aber ein paar Sessions sind durchaus auch interessant etwas technischer.

Ich hab noch nie auf so einer Web-Konferenz™ vorgetragen. Also wieso nicht dieses Mal?
Tatsächlich wurde meine Bewerbung als Sprecher der Webcon angenommen — und ich darf gleich zu Beginn der Konferenz um 11:00 den ESET-Saal eröffnen. Ein Mini-Interview darüber gibt’s im Webcon-Blog.

Den Titel meines Talks, »Andi vs. die Cloud — Hippes Speichern in diesem Internet«, milderten wir wegen Rezipientenkonfusion etwas ab. Er heißt jetzt »Cloud-Dienste im Praxiseinsatz«.3
Was wird sonst noch anders sein im Vergleich zu den Blogbeiträgen?
Einiges!
Mein Vortag wird nicht nur ein Update (10 Cloudmonate sind 7 Hundejahre!), sondern auch ein NSA-Remix sein. Schließlich ist das Internet seit Juni nicht mehr das gleiche Internet wie vorher. Sadface.

Kommt ihr vorbei zur Webcon? Zu meiner Session? Ich würde mich freuen, wenn ich nicht ausschließlich dem Beamer vorstellen würde.
Es gibt sogar noch Karten!

Webcon 2013

  1. Twitterer. []
  2. >140 Zeichen… []
  3. Frisch vom Cover einer Computer Bild. []

Andi vs. Die Cloud: Epilog

cloudheaderMein neues MacBook hat nur eine kleine SSD. Die Daten will ich gerne in die Cloud schieben. Aber es gibt so viele!

Für mein Problem der Cloud-Auslagerung ist Bitcasa also der Heiland. Alles ist gut und wir können nach Hause zu unseren Lieblings-Advice-Animals surfen1?
Nee.
Denn Bitcasa ist nur ein Teil meines persönlichen Speicherplatzbewältigungsmechanismus.
In diesem Epilog möchte ich vom Rest berichten, einzwei nützliche Tools erwähnen und schließlich ein Fazit ziehen.

Alternativdatenträgerspeicherung

Als ich mein MacBook letztes Jahr bekam, hatte ich erstmal keine Zeit, großartig herum zu experimentieren. Not macht langweilig und so besorgte ich mir als kurzfristige und mittlerweile zusätzliche Lösung eine externe Festplatte.
Cool wäre es gewesen, eine Platte mit Apples neuem Thunderbolt-Anschluss zu bekommen. Aber davon gibt’s weder viele, noch sind die besonders günstig.
Ich hab das Nächstbeste genommen: USB 3.0. Eine Toshiba-1-TB-Platte beherbergt jetzt meine Daten. Und ist außerdem zweites Time-Machine-Ziel beim Backup. Wir könnten ja von einem Asteroiden… ihr wisst schon.

Nifty Mini DriveSchon bevor ich mein Notebook bekam, gab es ein Kickstarter-Projekt, das ich interessant fand. Das Nifty Mini Drive ist ein microSD→SD-Adapter, extra für MacBooks. Der Adapter verschwindet ohne Überstand im SD-Port des Geräts und ist dafür gedacht, längere Zeit im Gehäuse zu bleiben. Die momentane größte microSD-Karte liefert 64 GB, immerhin zusätzliche 25% meines internen MacBook-Speichers.
Ich backte unterstützte das Projekt und bestellte ein Drive. Wie das so ist bei Kickstarter-Kampagnen: Das dauert alles etwas. Es gab einen Haufen Verzögerungen. Aber tatsächlich liegt seit letzter Woche das Nifty Mini Drive bei mir zu Hause und wartet auf das Ankommen der microSD-Karte. Damit ich das Ding endlich benutzen kann.

Musik-Vercloudung

Musik besitzt man mittlerweile nicht mehr. Man mietet sie. Gestreamt aus der Cloud.
Spotify ist synonym mit dem Modell. Für 10 Euro greift man über das Programm auf einen Musikkatalog zu, der größer ist, als alles, was man zu Lebzeiten hören kann. Für jeden gehörten Track zahlt dann Spotify dem Künstler eine Gebühr aus, die ungefähr so hoch ist wie der Wirkstoffanteil in Globuli.
Für mobile Geräte gibt’s ebenfalls Anwendungen, die dann auch das Speichern von Musik zur Offlinehörung erlauben.2

Mein RdioNeben Spotify gibt’s noch Rdio, das im wesentlichen den selben Service anbietet. Der Katalog ist fast gleich, die Monatsgebühr ebenso, es gibt Desktop- und Mobilapps, die Facebook-Integration ist nicht ganz so tief wie bei Spotify. Mir gefiel bei Rdio die Desktop-App allerdings besser als bei Spotify3, so dass ich nun seit ein paar Monaten Rdio zum Musikhören nutze. Ein kleines schlechtes Gewissen wegen der schlechten Künstlerbezahlung habe ich allerdings immer noch.
Abgesehen davon bin ich mit Rdio auch ganz zufrieden. Hier und da hakt’s noch etwas (manche Ansichten sind nicht so, wie erwartet; das Handling manchmal unintuitiv; wenn das Playlist-nächste Lied nicht auf dem Handy ist wird es ungefragt gestreamt, auch aus dem mobilen Datennetz; die mobile App setzt ein Lied nach längerer Pause nicht an der alten Stelle fort) aber damit kann ich leben.
Rdio zu benutzen passte auch gut zu meinem neuen Handy. Seit Oktober habe ich ein iPhone 5 — allerdings in der Ausführung mit geringstem Speicherplatz. Da kam die Musik-Cloud wie gerufen.

Bild-Vercloudung

Google-Speicherplatz - meinen Tarif gibt's nicht mehrBilder lade ich schon seit einiger Zeit bei Picasa hoch. Allerdings nicht primär, um die Daten dort abzulegen, sondern hauptsächlich, um sie dort zu teilen. Ich habe sogar Extraspeicher dort gekauft.
Natürlich könnte man Picasa auch als Bilder-Cloud benutzen4, aber das ist schon eine wirklich weite Uminterpretation des Dienstes. Qualitätsverlust und Informationsverlust integriert. Sharen: ja; Cloud: nein.

EncFS / BoxCryptor

Wir alle wissen, dass die Leute beim FBI nur darauf warten, die Hausarbeiten der Deutschen auszuspionieren. Deswegen, aus ernsthafteren Gründen, oder weil man es schlichtweg kann, macht es vielleicht Sinn, seine Daten in der Cloud zu verschlüsseln. Entweder direkt alles, oder nur einzelne Ordner.

Allerdings ist nicht jede Art der Dateiverschlüsselung für die Cloud geeignet, etwa weil viele einzelne verschlüsselte Dateien in einer großen Gesamtdatei verwaltet werden (TrueCrypt, z.B.).
EncFS allerdings verschlüsselt jede Datei einzeln — und ist damit wie geschaffen für die Cloud. Ein cloudgespeicherter Ordner ist mountbar im lokalen System und von da an als ganz normaler Ordner zu benutzen. Ziemlich bequem.

BoxCryptorUm’s noch bequemer zu machen, gibt’s BoxCryptor. Eine Art Endbenutzerumsetzung für EncFS. In bunt. Gibt es für (fast) sämtliche Betriebssysteme und ersetzt die Kommandozeilenhandhabung von EncFS durch hübsche, klickbare Dialogfenster. Macht die Verschlüsselung super einfach zu benutzen.
BoxCryptor benutzt unter der Haube vollständig EncFS, so dass es überhaupt nicht schlimm ist, dass eine Linux-Version davon fehlt. Die Macher haben sogar eine Anleitung gepostet, wie man seinen BoxCryptor-verschlüsselten Ordner in Linux mountet.5
BoxCryptor erlaubt in seiner freien Version das gleichzeitige Mounten eines einzigen Geräts. Möchte man mehr, muss man bezahlen.6
Ich speichere mittlerweile verschlüsselt Rechnungen und Kontoauszüge in der Dropbox. Außerdem habe ich damit begonnen, die bei Bitcasa hochgeladenen Bilder zu verschlüsseln — aber von dessen Sinnhaftigkeit bin ich noch nicht überzeugt.

Backup in der Cloud

Systemsteuerungsdialog von Backblaze - Initales Backup bei mir will 100 GB hochladenImmer wieder habe ich das Bedürfnis, ein Backup meiner Dateien in die Cloud zu jagen. Dann fällt mir ein, dass mein Upstream scheiße ist und ich lasse es sein.
Hätte ich schnelleren Upload, oder wäre ich geduldiger, ich würde Backblaze benutzen. Der Dienst ist super sympathisch7, kostet mit 4 bis 5 US-Dollar pro Monat nicht die Welt und hat ein Tool, das allen Backup-Aufwand abnimmt — für Windows und Mac.
Der Martin benutzt das, vielleicht will er uns ja von seinen Erfahrungen berichten…?

Es gibt noch viel mehr Cloud-Backup-Anbieter da draußen, aber irgendwie führt mich meine Recherche dann doch immer wieder zu Backblaze.

Fazit

Ich habe mittlerweile meinen modus operandi cloudus gefunden.

  • Wichtige Dateien und Dateien, die ich mit anderen kollaborativ bearbeiten möchte, kommen in die Dropbox.
  • Gekaufte Musik, Musik-Mixe, Fotos und vielleicht in Zukunft noch mehr lade ich zu Bitcasa und streame ich von dort.
  • Musik-Alben und einzelne Tracks höre ich über Rdio.
  • Damit ich auch offline alle meine Daten habe, habe ich eine externe Festplatte und eine SD-Karte.
  • Backups landen auf meinem Fileserver im LAN und auf der externen Festplatte, vielleicht auch irgendwann mal bei Backblaze. Wichtige, sensible undoder arg persönliche Daten werden mit EncFS/BoxCryptor verschlüsselt.
  • Der Vollständigkeit halber: Der Fileserver läuft mit Ubuntu und AFP, die Dateien von der Arbeit mounte ich via SSHFS.

Das funktioniert für mich hervorragend, setzt aber natürlich an vielen Stellen ein Onlinesein voraus.

Das war’s mit »Andi vs. Die Cloud«. Danke für’s zulesen.
Ich hoffe, ich konnte euch etwas beim Cloud-Kram inspirieren und unterhalten — und vielleicht habt ihr ja sogar etwas Neues gelernt.

Wie ist denn eigentlich eure Cloud-Nutzung?

  1. So doof! Von den Advice Animals sind nur ein Bruchteil tatsächlich Tiere. Tzes. []
  2. Und wenn man bei der Telekom ist, dann kann man auf sämtliche Netzneutralität scheißen und Spotify sogar mobil Flatrate-ig nutzen. []
  3. Im wesentlichen ist sie weiß. Außerdem ist der Katalog nach Alben geordnet. []
  4. Es scheint sogar FUSE-Umsetzungen zu geben: GDataFs und picasafuse — aber beide sehen unfertig aus. []
  5. Ich musste in meiner Ubuntu-Version allerdings noch diesen Fix anwenden. []
  6. Alternativ könnt ihr natürlich auch auf dem Mac EncFS benutzen.

    $ encfs "/Volumes/Bitcasa Infinite Drive/My Infinite/Pictures.bc/" /Users/Andi/Desktop/tempMount/

    — Vorausgesetzt, ihr habt encfs vorher installiert. Über Homebrew oder Port z.B. Aber ihr solltet euch fragen, ob ihr die Programmierer von guter Software nicht unterstützen wollt. Soviel ist das bei BoxCryptor jetzt auch nicht. []

  7. Die letzte Frage, ganz unten auf der Startseite. []

Andi vs. Die Cloud: Bitcasa

cloudheaderIch brauche mehr Platz auf meinem Laptop. Die SSD ist zu klein. Ich brauche: Die Wolke. Nur welche?!

Diese Serie von Blogbeiträgen ist eigentlich nur entstanden, weil ich euch über Bitcasa erzählen wollte. Aber dann führte eins zum anderen, und zack, hatte ich zwei Word-Dokumente voll geschrieben.

Also Bitcasa. Endlich.

Geschichte

BitcasaIrgendwann während meiner Recherchen zur Datenauslagerung in die Cloud stolperte ich über Bitcasa. Bitcasa war gerade mit hohen Tönen bei irgendeiner Tech-Start-Up-Konferenz (TechCrunch Disrupt) aufgetreten. Das Motto: Unendlicher Speicherplatz.
»Unendlich« lässt prinzipiell alle meine Planck-Alarmglocken läuten. Aber bei den Venture-Kapitalisten zog das. Bitcasa bekam Aufmerksamkeit und Kohle.
Neben Promo-Videos, die etwas zu voll von Werbeversprechen sind, pitcht Bitcasa ein weiteres Feature: Vollständige Verschlüsselung aller Daten. User-seitig. Mit irgendwelchen magischen, patentierten de-duplicate Mechanismen. Naaaja.

Ich melde mich an, bekam einen Beta-Zugang und durfte den Dienst kostenlos nutzen. Ich begann, Daten in die Cloud zu schaufeln und Bitcasa in meinen täglichen Arbeitsablauf zu integrieren.
Allerdings klappte Letzteres nur halbgut. Schnell war etwas anderes. Ich hörte auf, den Kram zu benutzen.

Anfang des Monats kam Bitcasa dann aus der Beta-Phase heraus und ich testete den Dienst noch einmal, ein vielleicht letztes Mal. Aber siehe da: Man scheint in schnellere Server / nähere Server / besseres Routing investiert zu haben. Das Ding ist plötzlich benutzbar.

Features

Die Schlüsseleigenschaft von Bitcasa ist, dass Cloud-Daten keinen lokalen Speicherplatz belegen. Und damit genau das, was ich will. Aber der Dienst kann noch mehr.
Eine Liste:

  • Ordner aus der Cloud streamen

    Bitcasa im FinderDie Daten liegen nicht auf der lokalen Festplatte, sondern werden nach Gebrauch aus der Cloud gestreamt. Dabei hat das Streamen ein Sternchen: Bitcasa braucht Platz für einen Cache. Entweder kann das Programm die Cachegröße selbst verwalten, oder ihr befehlt ihm, wie groß der Cache maximal sein darf. Auf dem Mac wird dann in kryptischen Subfoldern von ~/Library/Caches/com.bitcasa.Bitcasa1 in 500-KB-Stückchen gecacht. Während der Beta hatte ich noch das Gefühl, den Cache alle paar Tage manuell zu entleeren, weil Bitcasa das nicht automatisch hinkriegt. Aber das kann ich jetzt nicht mehr beobachten.

  • Daten in die Cloud laden

    Geht ziemlich straight-forward. Einfach Kram in den Bitcasa-Ordner kopieren / verschieben. Der wird dann Stück für Stück in die Cloud geladen. Wenn man die unkomprimierte 1080p-Aufnahme von Onkel Dieters Hula-Hoop-Unfall ins Infinite Drive laden möchte, dann kann das was dauern. Aber Bitcasa regelt das im Hintergrund.2

  • Ordner in die Cloud spiegeln

    Bitcasa kann auch lokal liegende Dateien in die Cloud spiegeln — so, dass sie auch noch offline zugänglich sind. Das klassische, Dropbox-eske Cloud-Verhalten. In der Betaversion machte Bitcasa noch einen Unterschied zwischen Infinite, Sync und Backup. Aber das war, zurecht, zu verwirrend. Jetzt ist Infinite das Haupt-Feature und Mirror eine schwach beworbene Beigabe.

  • Verschlüsseln

    Bitcasa sagt, es verschlüssele alle Daten. Clienten-seitig. Konvergente Verschlüsselung, heißt das wohl. Das ist seltsam und ich bin bis jetzt noch nicht komplett überzeugt, wie/dass das überhaupt funktioniert (und zwar so, dass man nichts davon merkt). Aber: Wenn das klappt — cool3, wenn nicht — egal.

  • Versionierung

    Bei jeder Änderung einer Datei oder eines Ordners speichert Bitcasa einen Snapshot. Die Versionierung ermöglicht das Wiederherstellen alter Dateiversionen — auch, wenn die Datei gelöscht wurde. Dropbox hat auch ein Versionierungs-Feature, allerdings nur 30 Tage in die Vergangenheit. Möchte man mehr, muss man das Packrat-Paket dazu kaufen.

  • Zugänge

    Bitcasa WebinterfaceDie Bitcasa-Software gibt’s für Windows und Mac OS X. Für Linux gibt es eine Alpha-Version, die bei mir allerdings problemlos lief.4.
    Es gibt Apps für iOS, Android und Windows Phones. Getestet hab ich davon nur die iOS-App. Sieht fancy aus.
    Außerdem gibt es ein Bitcasa-Web-Portal, das das komplette Bitcasa-Verzeichnis online abbildet.

  • Web-Downloads

    Interessantes und kaum beworbenes Feature der Chrome-Browser-Erweitrung (ein Plugin für Firefox und Safari sollen kommen): Downloaden von Dateien direkt in die Cloud. Ohne Umweg über den eigenen Rechner.Chrome-Erweiterung, noch mit Bugs (keine Dateinamen) Ihr könnt also das Sandwich Linux-Image direkt in die Cloud laden (mit der Geschwindigkeit des Bitcasa-Servers) und dann von allen Rechnern, bei denen ihr Bitcasa eingebunden habt, drauf zugreifen.

  • Sharen

    Dateien und Ordner sind teilbar. Entweder mit der Bitcasa-Software, aus dem Kontextmenü eueres Finderexplorers oder aus dem Web. Bitcasa generiert einen Link zu einer Zip-Datei daraus, den man weiter verteilen kann.5

Der Dienst verfügt über ein Blog, in dem Neuerungen und Änderungen angekündigt werden, sowie über ein Support-Board, bei dem heiß diskutiert und supportet wird. Mitunter tauchen sogar mehr als nur Floskeln von Bitcasa-Mitarbeitern auf.

Klingt alles ganz gut, finde ich.

Meine Benutzung

Ob man Bitcasa nutzen kann — oder nicht — hängt ausschließlich davon ab, wie schnell der Zugang dazu ist. Bitcasa scheint Server der Amazon Web Services zu nutzen, die für mich Telekom-Nutzer aus Deutschland ausreichend schnell sind. Tatsächlich kriege ich beim Hoch- und Runterladen volle Geschwindigkeit. Auch bei einem Test aus dem DFN ist die Geschwindigkeit tadellos6.

Meine Musik habe ich Stück für Stück komplett hochgeladen, so dass ich darauf jetzt zugreifen kann. Mit Bildern habe ich erst angefangen. Der Upload von zu Hause ist doch relativ schmal.7 Im Moment gefällt mir besonders das Download-To-The-Cloud-Feature besonders — beim Arbeiten höre ich gerade einen Haufen House-Mixe, die mir dabei die Festplatte nicht zumüllen.

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Als Freibenutzer von Bitcasa kriegt man 10 GB Speicherplatz zum Ausprobieren. Möchte man Unendlichkeit (und Support), sind 100 US-Dollar pro Jahr fällig. Oder 70, wenn ihr euch bis übermorgen anmeldet (Ende Februar). Zum Beispiel über meinen Referer-Link.8
Ich habe mir mal ein Jahr gekauft9 — mal sehen, wie mein Fazit danach ausfällt.

Im nächsten, letzten Teil von Andi vs. Die Cloud möchte ich mein momentanes Setup zusammenfassen. Das besteht nämlich nicht nur aus Bitcasa. Jaha.

  1. Windows: C:\Users\USER\AppData\Roaming\com.bitcasa.Bitcasa\, Linux: ~/.bitcasa. []
  2. Für meinen Geschmack etwas zu sehr im Hintergrund. Allein die Animation des Icons informiert, dass gerade etwas passiert… []
  3. Zumal für Bitcasa dann das gleiche wie für mega.co.nz gilt… []
  4. Die Alpha-Version ist allerdings noch auf dem Stand der Beta-Test-Zeit. []
  5. Die Zip-Datei existiert nur irgendwo in einer Bitcasa-Cloud-Parallelrealität. Ihr seht die nie in euren Dateien. []
  6. Ca. 3 MB/s runter-, 1,7 MB/s hochladen. WiFi. []
  7. Wenn ich doch bloß einen Account für ein hochbandbreitiges ISP-Netz irgendwo hätte… []
  8. Von dem ich ehrlich gesagt nicht weiß, was es bringt. Aber egal. []
  9. Für uns Beta-Tester gab’s noch mehr Rabatt. []

Andi vs. Die Cloud: Die Manuellen

cloudheaderMein fancy-schmancy neues Laptop hat eine SSD. Die ist toll, aber verdammt klein. Wohin mit all den wichtigen Daten, damit mein Autobiograph sie in siebzehn Jahren noch finden kann? In die Cloud!

Ich fand also heraus, dass die großen, allanwesenden Cloud-Anbieter für meinen Fall nichts taugen. Was macht man als Physiker, wenn das erste Suchresultat nicht befriedigend ist? Richtig: Man startet LaTeX beginnt, es selbst zu bauen.

Schauen wir uns also ein mal an, was man alles nutzen kann, um seine eigene Minicloud zu bauen. Dabei beginnen wir mit der Software, die das Datenausliefern übernimmt, gehen weiter zu Out-Of-The-Box-Lösungen und enden mit Installationen auf eigenen und auf Amazon-Servern.

Protokollismus: SMB, AFP, NFS, SSH, WebDAV

The logbook by littlevanities, on Flickr

Protokoll. CC-Bild von littlevanities.

Prinzipiell gibt es einige Protokolle, die serverseitige Dateiverwaltung ermöglichen. Die Wichtigsten:

  • Samba setzt das SMB-Protokoll und damit die spacige Windows-Freigabe Open Source um und macht sie damit auch für Unix/Linux-Systeme verfügbar. Samba ist böse. Vielleicht liegt es an meinen eingeschränkten Konfigurierungsskills, aber Samba hat bei mir nie zuverlässig und schnell funktioniert. Es war immer ein PITA.
  • AFP ist nicht so böse. Das Apple Filing Protocol ist Apples Alternative zur Windows-Freigabe via SMB. Da bei mir Mac OS im Einsatz ist, ist das natürlich die nähere Wahl. Die Open-Source-Umsetzung für Linux, netatalk, funktioniert auch ganz hervorragend bei mir im lokalen Netzwerk. Sogar mit Bonjour. Ist bei mir für Backups und sonstigen Dateitransfer zuständig und macht auch locker das Gigabit pro Sekunde beim Datentransfer voll.
  • SMB ⇆ Windows, AFP ⇆ Apple — NFS ⇆ Unix. Das ist natürlich völlig simplifiziert und vermutlich werden mich die Unix-Nerds dafür mit TCP-Paketen verprügeln, aber mehr oder weniger ist das so. NFS stellt auf Unix-Betriebssysteme Netzwerkfreigabemechanismen zur Verfügung. Die sind, wegen der Philosophie von Unix als Multi-User-Betriebssysteme, allerdings tiefer in die Infrastruktur des Systems eingebettet. Ich glaube, wenn man NFS einmal vernünftig eingerichtet hat, dann läuft das ganz wunderbar. Allerdings hab ich es soweit noch nie geschafft, zumal bei mir auch noch ein komplizierendes Mac OS X involviert ist…
  • MacFusion, mounted SSH-Laufwerke mit Klick. Leider kaputt.SSH gibt es ja ungefähr seit dem Bau der Pyramiden.1 Gefühlt. Ist aber immer noch in Benutzung wie warme Semmeln.2 SSH stellt eigentlich nur eine Verbindung zu einer Kommandozeile auf einem anderen Rechner her. Aber dank SFTP und anderem Protokoll-Schnick-Schnack, haben fähige Leute SSHFS gebaut. Das ermöglicht das Mounten eines entfernten Ordners im eigenen, lokalen Dateisystem. Mit verschlüsselter Datenverbindung zwischen den beiden Enden. Klappt ganz hervorragend — und mit ein bisschen Suchen nach den Tools, die den gewünschten Comfort bereitstellen, auch außerhalb der Kommandozeile über Betriebssystemgrenzen hinweg.
    SSHFS ist bei mir ebenfalls in Benutzung. Ich nutze es, um das Dateisystems des Instituts zu mounten und direkt im Rechencluster zu programmieren.
  • WebDAV ist eine Erweiterung des HTTP-Protokolls, die das Lesen und Schreiben von Dateien und Ordnern ermöglicht. Die bekannteste Serverumsetzung von WebDAV bietet Apache. Alle großen Betriebssysteme (sogar Windows) können von Haus aus auf WebDAV-Server verbinden. Klassischer Weise benutzt man WebDAV dazu, seine HTML-Dateien auf einen Webserver zu laden, so dass der die ausliefern kann. Schließlich ist Apache dann meist sowieso installiert. Aber prinzipiell spricht nichts dagegen, Apache (o.Ä.) allein für ein WebDAV-Verzeichnis zu installieren.

Das sind die bekanntesten Umsetzungen von Dateiverwaltungen über Rechnergrenzen hinweg. Aber bei weitem nicht alle — es gibt noch jede Menge weitere, für allgemeine Anwendungen sowie spezielle Use-Cases. Mit unterschiedlicher Komplexität und Einrichtungsaufwand.3

A propos Einrichtungsaufwand: Mit hinreichend intensiver Googleung und ausreichend verschwendeter Zeit4 lässt sich rausfinden, wie die einzelnen Protokolle aufzusetzen sind. Anleitungen gibt’s, gerade bei den Großen hier, zu Genüge.

Aber geht’s vielleicht auch was automatischer?

Kistenlösungen: ownCloud, Sparkle Share

Klar tut es das. Zwei Dienste, die die rohe Protokollkost vom Benutzer abschirmen und vorgegart präsentieren sind ownCloud und Sparkle Share.

  • ownCloud LogoownCloud benutzt WebDAV, um Zugang zu Cloud-artiger Dateiverwaltung zu geben. Außerdem gibt’s Dienste zum Synchronisieren von Kontakten, Kalendereinträgen und Bookmarks. Versionierung von Dokumenten ist ebenfalls eingebaut.
    Verschiedene Installationspakete des Servers stehen bereit, die auf Apache-Installationen (als LAMP5 bzw. MAMP6) unter Unix-Flavor-Betriebssystemen oder IIS-Installationen unter Windows zurückgreifen. Natürlich gibt’s ausführliche Installationsanleitungen. Wem selbst die paar wenigen Installationsschritte zu viel sind, der kann auf die kommerzielle Seite von ownCloud zugreifen: ownCloud.com7 vermittelt bereits fertig installierte ownCloud-Server.
    Klienten-Software, also die, die nach der einmaligen Serverinstallation dann tagtäglich auf dem Anwender-PC im Einsatz ist, gibt’s für Linux, Mac und Windows. Genauso wie der Serverteil von ownCloud werden auch die Clients aktiv weiterentwickelt. Da ownCloud auf WebDAV basiert, kommt man auch ohne den offiziellen Client, direkt mit WebDAV8 drauf.
    ownCloud besitzt ein Webinterface, mit dem man alles machen kann, und Apps für Android und iOS, die u.a. ein automatisches sichern geschossener Fotos ermöglichen.

    ownCloud ist ausgereift und funktionierte in meinem Test wie es soll. Allerdings synchronisiert es normalerweise lokalen Kram mit dem Server, d.h. der Festplattenspeicherplatz auf Klientenseite muss vorhanden sein. ownCloud ist da mehr die Dropbox-Alternative. Für meinen Fall, also: Meh.

  • SparkleShareSparkleShare. Folgende Gleichung: (ownCloud/WebDAV) = (SparkleShare/Git). Soll heißen: Während ownCloud unter der Haube auf WebDAV beruht, benutzt SparkleShare Git als Synchronisationsbasis. Das ist lustig, habe ich die Programm-Code-Verwaltung Git doch nie als Dateiverwaltung gesehen. Aber warum nicht?
    SparkleShare wird, so wie ownCloud, Open Source entwickelt. Die Entwicklergemeinde scheint dabei etwas kleiner, aber nicht minder aktiv. Da SparkleShare auf reinem Git beruht, bedarf es serverseitig nichts anderem als einem Git-Server. Da kann man entweder ein freies/kommerzielles Repository bei Github oder Bitbucket nehmen, oder sich einen Git-Server auf der eigenen Maschine installieren.
    Den SparkleShare-Client gibt’s für Linux, Mac OS X und Windows. Der läuft im Hintergrund und synchronisiert die Änderungen am lokalen, eingerichteten SparkleShare-Ordner mit dem Server — und etwaigen anderen Rechnern, die ebenfalls dort verbunden sind.
    Hat in meinem Test ebenfalls gut geklappt9 — aber synchronisiert ebenfalls wieder nur einen Ordner mit einer entfernten Stelle. Lokaler Plattenplatz wird also benötigt. Still: Meh.

ownCloud und SparkleShare sind also gute Tools, die einem das Aufsetzen einer eigenen Cloud ermöglichen. Um sich vom Joch der großen, unternehmerischen Cloud-Firmen zu emanzipieren prinzipiell eine gute Idee. Auch, wenn man dem Datenschutz von Dropbox und Co nicht traut — zumal deren Server in den USA stehen und den dortigen Gesetzen unterliegen.10 Für mich und meinen fehlenden Festplattenspeicherplatz allerdings keine wirkliche Option.

Die Serverfrage: Eigenservung

Egal ob selbstgebaute Lösung oder ownCloud oder SparkleShare, was ich oben heimlich ausgeklammert habe, ist die Frage nach dem Server. Denn all die Protokolle und ihre Umsetzungen benötigen, logisch, eine Gegenseite mit der sie kommunizieren können.
Zu Hause habe ich eine kleine Ubuntu-Kiste laufen, für Datensicherungen und als Datenablage. Allerdings ist mein Telekom-DSL-16.000-Anschluss im Upload viel zu langsam, um mit dem Server irgendetwas Cloud-artiges ernsthaft zu betreiben.11 120 Kilobyte pro Sekunde beim Hochladen machen keinen Spaß.12 VDSL gibt es bei mir leider nicht, aber damit wären ca. 1 Megabyte pro Sekunde Upstream möglich. Das geht schon in die richtige Richtung und ist für sporadischen Dateizugriff vermutlich genug. Dauerhaft damit Daten zu clouden ist aber auch müßig.
Die Telekom baut zwar deutschlandweit Glasfaser aus, aber das nur in einzelnen Orten.13 Interessanter wird’s da mit lokalen Anbietern. Hier in Aachen gibt’s NetAachen, die ihr Glasfaser-Netz ausbauen. Allerdings auch nur straßenweise — und nicht bei mir.

Also kein Heimserver für mich.

Die Serverfrage: Fremdservung

Anmietbare Server in Rechenzentren gibt’s wie Sand am Meer.
Der Server dieses Blogs ist ein virtueller Server14 bei Host Europe. Allerdings nur mit 50 GB, richtig viel passt da auch nicht drauf. Mehr Plattenplatz wird bei solchen Servern in Rechenzentrum immer relativ schnell teuer — bei manchen Anbietern mehr, bei manchen weniger.

Amazon Web ServicesDann gibt es natürlich noch das Modell à la Amazon Web Services. Man hat nicht wie beim virtuellen / dedizierten Server Zugang zu seinem eigenen, kompletten Rechner irgendwo im Rechenzentrum, sondern kauft einzelne Dienste und Operationen ein: Daten schreiben, Daten lesen, Daten berechnen. Amazon S3 ist der Name der Sparte, die Dienste zur Datenverwaltung bereit stellt, Amazon EC2 benennt den CPU-Rechen-Teil.
Abgerechnet wird nach dem, was man wirklich verbraucht. 0,1 US-Dollar pro Gigabyte, was man speichert, 0,12 US-Dollar pro Gigabyte, was man (rausgehend) überträgt. Bei 500 GB wären das also monatlich 50 Dollar Speichergebühren plus Transfer. Vermutlich habe ich etwas übersehen15 und geschludert, aber, bottom line: Das kostet. Um den Zugriff muss man sich selber kümmern. Zum Beispiel über ein FUSE16.

Natürlich geht’s auch komfortabler, wenn man etwas mehr Intelligenz in die Cloud steckt. Man kann auf Amazon EC2 sein Lieblings-Linux installieren. Das konfiguriert man dann nach Geschmack und hat, tada, seinen eigenen Server in der Amazon-Cloud.
Natürlich seid ihr nicht die ersten, die sich mit persönlicher Amazon Cloud auseinander gesetzt haben. Für ownCloud gibt’s z.B. schon fertig konfigurierte Pakete im Amazon AWS Marketplace.

Alternativen zu Amazon, bei gleichem »On Demand«-Modell gibt’s auch. Host Europe hat da zum Beispiel was.

Fazit

Es gibt also jede Menge unterschiedliche Protokolle mit jede Menge unterschiedlichen Features. Außerdem eine Menge Möglichkeiten, seine eigene Cloud aufzusetzen. Von einfach bis kompliziert, von simpel bis fancy, von lahm bis schnell.
Aber für (so gut wie) alles braucht man lokalen Speicherplatz.

Nicht so, bei dem, was ich euch als nächstes zeigen werde. Jaha.

  1. Deine Mudda is‘ älter als SSH! []
  2. Deine Mudda wird mehr benutzt als SSH. Ok, ok. Genug. []
  3. Lustre, anyone? []
  4. Ersteres lässt sich durch Letzteres substituieren und andersrum. []
  5. »Linux, Apache, MySQL, PHP« []
  6. »Mac OS X, Apache, MySQL, PHP« []
  7. Wie bei WordPress: .org-Domain bietet die Software an, .com die kommerzielle Umsetzung. []
  8. Zweiter Link. []
  9. Und hat endlich mal keine Wolke als Icon! []
  10. Wusstet ihr, dass das FBI einen Backdoor in jedes File einbaut, was auf die Dropbox-Server hochgeladen wird? Außerdem hat der Mossad Schadcode in jedem FBI-Backdoor. Und die Chinesen haben ja bekanntlich versteckte Programmroutinen sowohl im FBI-Backdoor als auch im Mossad-Code. Da kann’s sein, dass das 1-KB-Textfile auf einmal 10 MB groß ist. ECHTJETZT! []
  11. Bestimmt verbietet mir das auch irgendeine Vertragsklausel. []
  12. Selbst Cloud-Kram mit richtigen Servern am anderen Leitungsende ist ja abenteuerlich genug mit normalem DSL-Upload. []
  13. Und selbst da wird nach 400 GB pro Monat die Bandbreite auf 50 Kilobyte pro Sekunde gedrosselt. []
  14. Die Doppelhaushälfte Eigentumswohnung des Internetties. []
  15. Vielleicht wäre Amazon Glacier zum Backup interessanter — das hat längere Zugriffszeiten, kostet aber auch ein Zehntel… []
  16. File System in User Space []

Andi vs. Die Cloud: Die Großen

cloudheaderMein neues Laptop hat 250 GB Festplattenspeicher, anstelle der vorherigen 750 GB. Ich brauche Cloud-Hilfe.
Wenn’s um Cloudkram geht, dann sind normalerweise Dropbox und iCloud die ersten Anbieter, die einen in den Kopf kommen.

Taugen die auch was für meinen Fall?
Spoiler: Nein. Denn alle haben ein immanentes Problem. Trotzdem will ich euch die Dienste kurz vorstellen.

Dropbox

Dropbox benutze ich schon seit Ewigkeiten. Seit fünf Jahren, um genau zu sein. Damals war der Dienst noch der hippe Scheiß und in seiner Beta-Phase. Für uns Tester gab es 5 GB kostenlosen Speicherplatz. Durch Freundeempfehlen und anderen Promo-Kram kamen bis heute bei mir 6 GB dazu, durch das Space Race desletzt noch einmal 25 GB1. Den Trick, über eine Google-Adwords-Kampagne das Referrer-Budget auszuschöpfen, habe ich leider verprokrastiniert: Die Adwords Coupons scheint es nicht mehr umsonst zu geben…

So kann gemeinsame Dateiverwaltung via Dropbox aussehen.Obwohl ich mir schon relativ viel Umsonstspeicherplatz erschnorrt habe, von den 500 GB bin ich noch weit entfernt. Würde ich upgraden wollen, die kostenpflichtigen Speichererweiterungen empfinde ich als nicht besonders günstig – 100 GB für 100$ pro Jahr, 200 GB für 200$.
Prinzipiell allerdings gefällt mir Dropbox sehr — ich benutze es auch intensiv.

  • Das Revisions-Feature behält eine Historie meiner Dokumente 30 Tage lang in der Cloud. Wichtige Dokumente, wie Hausarbeiten, Artikel und Diplomarbeiten, schreibe ich im Dropbox-Ordner. Natürlich ist Revision auch direkt Backup.
  • Dropbox bietet das Teilen einzelner Ordner an. So haben wir zum Beispiel einen gemeinsamen Ordner für alle Dokumente unseres Pfadfindervereins, auf den alle zugreifen können.
    Dank LAN Sync kann man, betriebssystemübergreifend, fix Dateien im lokalen Netzwerk austauschen.2

Die Webseite ist auch schön — von unterwegs mal eben etwas nachschauen? Kein Problem.3

Dropbox ist toll, aber neben dem hohen Preis für richtigen Speicherplatz gibt es ein grundsätzliches Problem: Sämtliche Daten werden nur in die Cloud gespiegelt. Eine Version liegt immer auf der lokalen Festplatte und belegt dort Platz. Aber dieser Platz ist genau das, was mir fehlt.
Dropbox ist also keine Lösung für meine 500-GB-Lücke.

iCloud

iCloud.com LoginApples Cloud-Dienst verfolgt eine andere Philosophie, als alle restlichen Dienste. iCloud bietet keinen Ordner auf einem entfernten Server an, den man mit seinen Katzenbildern befüllt, sondern stellt den Zugang nur über einzelne Applikationen zur Verfügung.
Schriftstücke kann man mit Pages, Tabellen mit Numbers, Präsentationen mit Keynote in die iCloud laden. Über einen beliebigen Mac (mit installierter Anwendung), über ein beliebiges iOS-Gerät (mit installierter Anwendung), oder über icloud.com greift man darauf zu. Mittlerweile Unterstützung auch TextEdit iCloud, allerdings nur vom Mac.
Das passt irgendwie zur Apple-Softwaredesign-Philosophie: Schirme die unterste Struktur vom User ab und gebe ihm über einen einfacheren Layer Zugang dazu. Letztendlich der Grund, warum ich gerne einen Mac benutze: Vieles ist durchdacht und simplifiziert4. Aber normalerweise hat man als Benutzer auch genug Möglichkeiten, doch unter die Motorhaube zu gucken und dort rumzuschrauben.
Aber nicht so bei iCloud. Auf die plain Dateien kann man nicht zu greifen (zumindest nicht praktisch…).

Natürlich könnte ich iTunes Match und den iCloud Fotostream benutzen. Aber auch hier gilt das gleiche Problem wie oben: Auf die rohen Dateien kann man nicht zugreifen. iTunes Match analysiert meine Musik und lädt sie in die iTunes Cloud, falls sie dort noch nicht vorhanden sind. Aber dort bekommt man sie, soweit ich weiß, nicht wieder raus. Der iCloud Fotostream funktioniert nur mit iPhoto (bzw. vom iOS-Gerät) und lässt kein anderes Programm zu. Bäh.

5 GB gibt’s umsonst, mehr Speicherplatz kostet. Nicht angerechnet wird der iTunes-Match-Speicherplatz, wenn man die Musik über den iTunes Store gekauft hat.

iCloud mag eine nette Sache für das applikationsintegrierte Cloud-Verwenden zu sein — und die restlichen Fernwartungs- und Internetdienste, die unter dem iCloud-Dach zusammengefasst sind, sind toll — aber für meinen manuellen Anspruch taugt das absolut nichts.

Sonstso

Natürlich gibt’s noch mehr, außer iCloud und Dropbox. Die Wikipedia hat eine ganze Liste, bei Cloudsider gibt’s ebenfalls eine Übersicht.
Erwähnenswert vielleicht Box, ein Dropbox-Klon, der etwas freizügiger mit Speicherplatz um sich wirft (zumindest gefühlt).

Cyberduck auf Google DocInteressant ist das Google Drive. Unter dem Namen fasst Google seine Cloud-Dienste zusammen. Der Zugriff darauf funktioniert normalerweise nur via die Webseite — das kennt ihr, da habt ihr sicherlich schon zusammen eure Silvesterparty drin organisiert. Dedizierte Programme ermöglichen auch außerhalb der Webseite Zugriff — Cyberduck kann das zum Beispiel. Wenn ihr heute morgen das Nerd-Level-Up in euren Cornflakes hattet, dann könnt ihr euch das Google Drive auch als FUSE-Ordner5 im Betriebssystem mounten. fuse-google-drive und GDriveFS sind Pakete, die das ermöglichen. Für meinen Geschmack aber noch etwas zu unausgereift und noch etwas zu bastelig.

Fazit

Alles, was die Großen von Haus aus anbieten, spiegelt entweder die lokalen Dateien in die Cloud, oder schirmt den direkten Dateizugriff ab. Doof, also.
Googles Drive wäre ein Kandidat, den man genauer untersuchen müsste, mittlerweile gibt’s da interessante Dritt-Projekte.

  1. Allerdings letzteres nur für ein Jahr. []
  2. Dank der Macifizierung meines Freuneskreises und AirDrop allerdings nur selten benutzt. []
  3. Es gibt sogar einen Dropbox-to-WebDAV-Dienst, und ein Dropbox-FUSE. []
  4. Und auch der Grund, warum meine Eltern mittlerweile einen Mac haben. []
  5. »Filesystem in Userspace« bezeichnet das integrieren fremder Ordner- und Systemstrukturen in den eigenen Dateisystembaum. Wird uns noch ein paar mal begegnen. []

Andi vs. Die Cloud

cloudheaderEnde 2012 kaufte ich mir ein neues Laptop. Das vier Jahre alte MacBook Pro1 wich einem neuen MacBook Pro Retina. Hochauflösendes Display, schnelle Solid-State-Festplatte. Besonders die Festplatte begeistert mich — die Geschwindigkeit ist großartig.
Aber, wie Spider-Man schon wusste, mit großer Geschwindigkeit kommt große Kosten. Die Dinger sind teuer wie ein goldbesetztes Bernsteinzimmer. Und so besitzt mein MacBook nur eine 256-GB-SSD2. Das Alte hatte 750 GB Plattenspeicher. Eine hochkomplizierte Quantenfeldsimulation verrät: Da fehlen 500 GB.

Bestandsaufnahme

Meine momentane Speicherverbrauchskonfiguration. Nach Upgrade auf SSD.Daisy Disk, ein hübsches kleines Utility zur Speicherplatzanalyse, verriet: Neben den unlöschbaren Systemdateien3 belegten den meisten Platz auf der Platte Musik und Fotos.
Na klar, schließlich ist mein exquisiter Musikgeschmack vermutlich das einzige, was uns einmal vor den Alieninvasoren beschützen wird — und der braucht eben seinen Platz. Den aktuellen Kram höre ich dauernd, die älteren Alben möchte ich auch am Mann haben, falls mich spontan mal ein Verlangen nach dem ersten Album von Panic! At The Disco überkommt.4. Und auch die Fotos trage ich gerne mit mir herum, falls ich Supermarktkassierern Bilder aus dem Skiurlaub 2005 zeigen möchte5
Außerdem wird alles, was lokal auf der Platte liegt, via Time Machine gesichert. Ein wichtiger Punkt, damit das »Ohgottohgottohgott gleich trifft uns ein Asteroid und dann habe ich meine Daten nicht gesichert!«-Gefühl nicht aufkommt.

Rational gibt es eigentlich keinen wirklichen Grund, alle Musik und Fotos die ganze Zeit immer verfügbar an mir zu haben. Aber löschen möchte ich das natürlich auch nicht.
Also wohin mit den Daten?

DIE FUCKING CLOUD

Der naive Ansatz lautet: Externe Festplatte.6 Aber wir sind ja die cool Kids from the Block und externe Festplatten sowas von 2010 — die externe Platte im Always-On-Zeitalter heißt Cloud.

Aber so verbuzzwortet der Begriff auch ist, so unübersichtlich und vielfältig die Anbieter, die irgendwas cloudiges bereitstellen.

Der Weg

Ich möchte euch an meinem Status des Lösungswegs zur abstrakten Wolkenspeicherung teilhaben lassen. Ganz zufrieden bin ich nach drei Monaten Beschäftigung damit noch immer nicht — ich glaube auch nicht, dass ich es je sein werde. Cloud-Speicher wird wohl eher eine »Das Beste des Moments«-Sache bleiben. Wie eigentlich immer, wenn’s um Computerkrams geht.

Mein SEO-Berater7 hat gesagt, ich soll das in verschiedene Artikel packen — um Page Impressions und Cross Relations beim Deep Linking zu optimieren, wisster?

Es folgen also in den nächsten Tagen Die Artikel:

Bleiben Sie dran.

Eigentlich wollte ich euch ja nur kurz was über diesen neuen Cloud-Dienst erzählen. Aber das ist irgendwie ausgeufert.

  1. Late 2008. []
  2. Solid Sate Disk. []
  3. Und einem riesigen Application-Support-Ordner, den ich im Zuge dessen ausdünnte. []
  4. Soll heißen: Eigentlich gibt es keinen rationellen Grund, die komplette Musik immer mitzuschleppen. []
  5. Soll heißen: Eigentlich gibt es keinen rationellen Grund, alle Bilder immer mitzuschleppen. []
  6. Und tatsächlich lief es darauf auch bei mir hinaus. Aber mehr als ein Offline-Backup, falls die Cloud weggezogen ist. []
  7. Deine Mudda! []