Kategorie-Archiv: mehrteilig

Das mit dem „Teil 123“. Ihr wisst schon. Sinnlose, aber teils lustige Gedanken.

Über den Zenit getriebene Wortspiele Teil 21

Stockholm.
Der Nobelpreis für Medizin geht im diesen Jahr an Wissenschaftler der Gähnforschung. Andrew Tire und Craig Smello entdeckten, mehr durch Zufall als geplant, eine sogennante RNAi-Sequenz zur Gähnunterdrückung.
Das Vergabekomitee in seiner Begründung: „Diese Entdeckung enthüllt einen neuen Mechanismus für die Gähn-Regulation“. Besonders die Sekundäreffekte dieser Forschung werden propagiert: Krankheiten wie „Schlafen“, „Trägheit“ oder „Faulenzen“ werden zukünftig auf ein Minimum reduziert werden können. Aber auch das Ministerium für Ästhetik (MiFÄs) bekundet seinen Beifall zu diesem Durchbruch: „Der aufgezwängte Blick auf unschöne Zahnprotesen, belegte Zungen und Reste der Mittagsmahlzeit, wie auch duftender Rachengestank gehören schon bald der Vergangenheit an.“
Die 1,1 Millionen Euro des Preises werden hauptsächlich für Augenringe verwendet, so Tire.

StudiVZ.net – andisblog.de Studentennetzwerktest Teil 2

Den viel zu lange angekündigten offiziellen andisblog.de Studentennetzwerk-Test möchte ich nun offiziell mit dem ersten Netzwerk beginnen. Offiziell.
Moooment: Mit welchem Netzwerk beginnen? Mit einem Statisten starten und dann mit dem Hauptakteur begleitet von einem großen Knall enden? Oder die Pointe am Anfang verfeuern und in bester Hollywood-Manier bei den Fortsetzungen davon dahindümpeln? Ich habe mich für letztere Variante entschieden. Aber aus einem speziellen Grund: Vergleichbarkeit. Der Netzwerkstar ist nicht umsonst der Star er hat die Qualitäten, an denen sich der Rest messen muss.
Lieber Herr Kapellmeister, bitte starten sie den Trommelwirbel.
studiVZ.net
500.000 600.000 registrierte Benutzer. Das sind ein viertel der gesamten Studentenbelegschaft dieses Landes. Von der halben Million sind täglich zwei drittel online. Besonders bei den großen Hochschulstädten wie Münster und Tübingen, dort ist die Ich-bin-drin-Dichte noch höher. Innerhalb der letzten zwei Monate hat studiVZ die Reichweite knapp verdreifacht. Es wächst schneller als Großvater openBC. Und kein Ende in Sicht.
Knallharte, geradezu niederschmetternde Fakten.
Aber first things first.
Die Funktionen.
Gestartet mit was-man-eben-gerade-so-für-eine-Social-Network-Plattform-braucht, entwickelte sich das Studiverzeichnis (so hieß das damals noch sogar offiziell!) in bester Web-2.0-Manier laufend weiter. Die von mir bemängelte, etwas zu kurz gekommene AJAXization, wie auch das fehlende Blog entsprechen beide so nicht mehr der Realität: AJAX an vielen Stellen (eigentlich fast überall!?) und auch ein gut gefülltes Blog erweitern die Web-2.0-Checkliste.
Zu den Standardfeatures, die hier allerdings einmal Erwähnung finden sollen: Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellungsseite mit statischer URL (meine!). Dort zu finden sind natürlich Infos zur Hochschule und zum Studiengang, aber auch so bezeichnende Felder wie Religion, politische Richtung, oder etwas Langweiliges wie Musikgeschmack und Homepage. Auf das Profil kann man kommentieren, wenn es denn in den Einstellungen unter Privatsphäre für die Öffentlichkeit zugänglich ist, oder man zum ersehnten Continue reading