Kategorie-Archiv: Blogs

Aus oder über andere Weblogs, manche nennen das Metablogging :).

Interviewstöckchen

Seelenstripcontent aus der Kettenbriefdose. Blogs – sind sie nicht wunderbar?

Kollege Eay gab mir gerade einen wunderbaren Grund, die Lernsachen zur Seite zu legen und ruhigen nichtganzschlechten Gewissens etwas anderes zu machen. Nämlich folgende Fragenantworten auszufüllen.

1. Was hasst Du an Deinem Computer am meisten?
Dass dieser Logitech-Maustreiber für den Mac ungefähr so gut funktioniert wie die Planung des ITER-Reaktors. Sonst bin ich gerade voll mit meinem Mac-Umstieg zufrieden.

2. Song des Tages?
Justice vs. Simian – We Are Your Friends1.

3. Was ist dein Lieblingsfilm?
Hab ich nicht. Echt nicht. Es gibt viele, die mir richtig gut gefielen. Die haben dann meist auch das entsprechende iMDB-Voting bekommen. Der letzte davon war z.B. Star Trek – in der J.J.-Abrams-Version.

4. Was ist dein Highlight des Tages?
Antiklimatisch könnte ich jetzt von Randwertproblemen in der Elektrodynamik erzählen. Etwas eher die Frage beantwortet wohl: Das Staffelfinale der 1. Staffel von Battlestar Galactica, das ich heute morgen gesehen hab2. Heute Abend steht noch eine Essenseinladung aus – ich denke, die wird Captain Adama in den Schatten stellen…

5. Was willst du unbedingt lernen?
Momentan: Theoretische Physik. Weil: muss. Generell: Was muss, was Spaß macht.

6. Was hast du zuletzt gekauft?
Eine Upgrade-Lizenz für IRC-Programm Linkinus 2.0. Davor: Brötchen (1 normal, 1 mit Rosinen (süß)).

7. Was ist dein Lieblingswetter?
Killerantwort: Angepasst! Sonne find ich toll. Allerdings habe ich eine Dachgeschosswohnung – hier wird’s verdammt warm. Und im Sommer im Zelt gibt’s nichts Schöneres als eine nächtliche Regenabkühlung, die sich durch liebevolles Prasseln auf der Zeltplane lauthals bemerkbar macht.

8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel?
Diplomprüfung Experimentalphysik. Diplomprüfung theoretische Physik. Diplomarbeit. Weltherrschaft. Glückseligkeit. (Letztere nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.)

9. Was denkst du über die Person die dich getaggt hat?
Popkulturnerd der kreativen Sorte, der sich auch für alberne Aktionen nicht zu schade ist. Toller Mensch also.

10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo auf der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen?
Möglichst nah an einen Internetknotenpunkt. Und an Küste. Und an Sonnenauf- und -untergang. Und an Bergen. Und an Mond. Jawohl.

11. Was würdest du, wenn du könntest, an dir ändern?
Ich würde Allergie gerne gegen MotivierbarkeitfürlangweiligeThemenabermussja,ne? tauschen. MotivierbarkeitfürlangweiligeThemenabermussja,ne? 100, bitte.

12. Wenn du die nächste Stunde irgendwo auf der Welt verbringen könntest, wo wärst du dann gerne?
Auf der ISS.

13. Was ist dir an Freunden wichtig?
Humor. Zuverlässigkeit. Intelligenz. Meinung.

14. Wen würdest du gerne mal treffen?
Albert Einstein. Und J.J. Abrams, wo Eay an dieser Stelle das Thema Kino anspricht.

15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank?
Meine T-Shirts. Gerade ist da das mit den blauen Streifen. Aber das ändert sich. Häufig.

16. Was ist dein Traumjob?
Die Energieprobleme der Welt lösen und parallel mit neuester, be-gadget-er Technik darüber schreiben und filmen und sowieson.

17. Was sind deine Lieblingsbands (Künstler)?
Wie in allen Profildingern, wo man sowas angeben muss, möchte ich auch auf den last.fm-Account verweisen.

18. Was ist deine Lieblingsgroßstadt?
In zu wenigen gewesen um einen Liebling ausgucken zu können.

19. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied?
»Paris is burning« von Ladyhawk ist ziemlich gut. Aber »Heavy Cross« von Gossip auch. Oder »The Reeling« von Passion Pit. Oder…

20. Was ist deine Lieblingsserie?
Das fragst du MICH!?
»How I Met Your Mother« gehört zur oberen Riege. »Lost« ebenfalls. »Better Off Ted« ist großartig, »The Big Bang Theory« auch. »Chuck« – toll. »Veronica Mars« als fast längst vergessener Favourite muss auch erwähnt werden. Und gerade spielt sich »Royal Pains« rein.
Aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Serien fallen mir ein. Zum Beispiel…

21. Was hast du gerade an?
Socken. Hose. T-Shirt. Elefant.3

22. Was war heute dein Mittagsessen?
Das fiel heute aus. Dafür gab’s ein Brötchen extra heute morgen. Siehe oben.

23. Wann hast du heute Feierabend?
Ich bin Student! Und heute ist Sonntag. Ich sag mal: FAIL2 (Und sonst gibt es natürlich keinen Feierabend. Ich bin immer dabei. Ganz vorne. At the edge. Yes!)

24. Welche Farbe hat die Bettwäsche, die gerade aufgezogen ist?
Schwarz und weiß in unterschiedlichen Mustern. Halt, eine Grauabstufung ist auch dabei!

25. Welche Tintenfarbe hat dein Lieblingsstift?
Schwartz.

26. Was würdest du mit 5000€ machen?
Coole Sachen, von denen ich die Häflte wahrscheinlich nicht bräuchte. So ein neues iPhone. Oder neue Festplatten. Oder Video- und Fotokamera.

27. Würdest du etwas in deiner Vergangenheit ändern, wenn du die Macht und Möglichkeit hättest?
Bestimmt. Ich würde Zeitreisen erfinden, z.B..

28. Wann hast du dir zuletzt einen Fussel aus dem Bauchnabel gepult?
Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Wir saßen auf diesem Dampfer fest, irgendwo in der Arktis. Die Sonne brannte uns auf der Stirn, der Schweiß floss uns in den Kragen und die Hühner im Frachtraum vertonten ein Doppelpendel. Irgendwo da draußen war er, der Braunbär, den wir verfolgt hatten. Der Kapitän kam mit einem Cocktail zu mir – so wie er es immer tat. Ein kleines Schirmchen schützte in verzweifelter Arbeit die letzten Eiswürfel darin vor der Kernschmelze. Ich dachte an die Metaphorik, als auf einmal eine Flotte Pinguine lauthals angriff und mir jegliches Verständnis des Kapitäns nahm. Ich holte mir Fussel aus dem Bauchnabel.

29. Wann musst du morgens aus dem Bett um pünktlich bei der Arbeit zu sein?
Eine Stunden vorher.

30. Habt Ihr euch schon mal ein Stöckchen ausgedacht?
Nö.

31. Wer hat jetzt Angst, daß er einer der 12 neuen Beworfenen wird?
Keine 12. Werfen möchte ich gar nicht. Aber wer will, der darf nehmen – wie wäre es mit euch: Michael, Kaal, André, Tanja.

32. Lieblingsschokoladensorte?
Vollmilch. Am liebsten von Marabou und gekühlt. Sonst immer Milka. Auch gekühlt. Sowieso: Schokolade immer gekühlt!

  1. Vorgestern auf einer Hochzeit in der gelinkten Live-Version von »A Cross The Universe« gespielt und noch mal daran erinnert, wie toll der Song war (und ist) – und wie toll das Album. []
  2. Über Battlestar Galactica muss ich ja auch mal schreiben. In der letzten Szene gab’s einen Twist – mit dem hätte ich so nicht gerechnet. Sonst ist das alles ganz nett und schön und gut, aber irgendwie auch so belanglos und dahinvegetierend. Mir gefällt die Thematik und die Idee – und es sind Raumschiffe! und Aliens!, aber irgendwas fehlt noch. Und diese Allanwesenheit von Gott und Sex nervt etwas – da habe ich noch keine zufriedenstellende Interpretation für. Aber ich werde erstmal zu Ende schauen. []
  3. Hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Die Redaktion bittet den Druckfehler zu entschuldigen. []

Gastbebloggt: The A-Team is back with Leverage!

Nachtrag: Den Gastblogeintrag gibt’s weiter unten!
Die Tage bin ich übrigens dem Aufruf des Herrn Mitbloggers Eay gefolgt und habe für sein eayz.net einen Gastbeitrag geschrieben.
Es geht um eine relativ frische amerikanische Serie („Leverage„), eine relativ alte amerikanische Serie (das A-Team), Chuck Norris und Oscars.
Ein pinkes Zweihorn ist nicht involviert.
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Ausgepuppyt

Trotz des unbeschreiblichen Erfolgs1 meines pinken Blogdesigns bin ich jetzt wieder auf das altbewährte grün zurückgekehrt. Nach tagelanger Verhandlung mit dem Kölner Pink e.V. sind wir zum Entschluss gekommen, dass dies wohl der beste Schritt ist – auch im Hinblick auf die US-Wahl in der nächsten Woche.
Sehr interessant übrigens, was so ein pinkes Design für unterschiedliche Reaktionen unter meinen Leser ausgelöst hat.

Wer ein Andenken zum Trocknen seiner Keinpinkmehr-Tränen braucht, findet einen Screenshot nach dem Klickediklickklack.
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  1. Eigentlich wollte ich ja schon letzte Woche zurückwechseln. Aber ich fand’s einfach zu lustig. []

pl0gbar Aachen am 4. November

Nachtrag: Mit Bild nach dem Klick!
Es gibt ja verschiedene Schnittmengen zwischen der analogen Realität vor dem Fenster da draußen1 und diesem Lieblingsteil des Internets, dem Web 2.0.
Am bekanntesten sind wohl BarCamps. Große Unkonferenzen in großen Städten, bei dem sich Web-2.0-Leute in Vorträgen (und auch sonst) austauschen.
Einen Schritt kleiner werden Webmontage. Eigentlich dasselbe wie BarCamps, nur an einem Montagabend – viel reduzierter also.

Und noch familiärer wird es bei pl0gbars2. Das ist nichts weiter als ein Stammtisch für alle, die Lust und irgendwas mit dem Web 2.0 zu tun haben. Es gibt keine Vorträge, keinen Beamer.
Nach einer fixen Planungssession via Twitter findet nun die erste Aachener pl0gbar am kommenden Dienstag (4.11.) im Chico Mendes ab 20:00 statt.
Ein paar sind schon angemeldet, aber mehr geht immer – also: husch husch!
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  1. Gerade übrigens immer früher dunkler und wenn hell auch nur unwesentlich undunkler… []
  2. Man könnte also sagen: BarCamp > Webmontag > pl0gbar. []

Lieblingsblogsfaststöckchen

Vor zwei Wochen1 hat Bloggerkollege Eay seine Liebe geteilt. In bester Flower-Power-Manier multiplizierte er die Liebe, die man ihm selbst gab mit sieben und ließ sie auch mir zuteil werden.
Welch große Ehre! Mein Blog ist eines seiner Lieblingsblogs! Etwas beruhigt bin ich, dass er mindestens genausoviele Schwierigkeiten hat wie ich selbst, dieses Blog thematisch einzuordnen2.

Auch ich möchte natürlich auch ein wenig Liebe in die Welt hinaustragen — gerade jetzt, wo die pinke Zeit dieses Blogs angefangen hat!

Beginnen möchte ich damit, das Herz direkt wieder an Herrn Eay zurückzugeben. Sein Blog ist eine wunderbare Mischung zwischen Popkulturellem und darüber hinausgehendem Schwachsinn. Bleiben wir in der Popkulturregie: Renés Nerdcore verdient auch ein Lieblingsblogherzchen. Manchmal frage ich mich, ob René über mehrere Hände und Gehirne verfügt, so viel wie er täglich bloggt. Nerdcore ist offiziell nach ISO-4ND1 das einzige Blog, bei dem mich gebloggte Linklisten nicht aufregen – ganz im Gegenteil, dort sind häufig ein paar ganz tolle Sachen drin versteckt.
Einen „kleinen“ Bereich der Popkultur deckt /Film ab. Meine Quelle für alle mögliche Filminformation, die man zu 98% nach siebeneinhalb Minuten vergessen hat und von denen man sich übermorgen fragt, wo man das denn noch gleich gelesen hatte. Hat man das überhaupt gelesen? In eine ähnliche Kerbe schlägt das sablog. Es geht ganz um mein Lieblingsthema: Serien. Sascha berichtet von neuen Entwicklungen im US-TV-Business und bewertet Serien3.
Gerne lese ich auch den Wortvogel, das Blog Torsten Dewis. Er schreibt von Anekdoten aus seinem Leben als Filmautor und gibt damit einen sehr interessanten Einblick in die Welt, die hinter dem Endprodukt steht, was wir über die Kiste geflimmert bekommen4.
Einen anderen Nerdfaktor befriedigt Kaal in seinem grossßeweltblog. Er malt Graphen. Und was ist für einen angehenden Physiker wie mich toller als Graphen? Eben. Alltägliche Probleme stellt er auf einem Stück Papier zwischen einer horizontalen5 und einer vertikalen6 Achse dar, immer mit Witz und nahezu exponentiellem Unterhaltungsfaktor. Tanjas Supernova-Blog ist auch immer ein hinleser wert, wenn sie denn nicht gerade ihr Studium beendet und von einer deutschen Großstadt verschluckt wird.

Das waren sieben Blogs. Aber ich könnte weiter machen und weiter machen. Z.B. mit dem Mockingbird, dem Blog von Finja, das interessante Einblicke in Afrika und die Politik dort gibt7. Oder das Blog von Michael, in dem er viel zu selten von Raumfahrt berichtet und alle 0,5 Jahre grandiose Witze macht8. Oder aber …
Nein, ich möchte an dieser Stelle an meine blogrolläquivalente Bloglines Blog-Liste verweisen. Dort befinden sich meine Lieblingsblog, klar – sonst würd ich sie nicht lesen.

Das wichtigste Blog habe ich mir für das Ende aufgehoben: Das physikBlog. Der herausragende Inhalt wird nur durch die Herausragendität der Autoren übertroffen. Glaubt mir9.

xoxo, -Andi

  1. Genauer gesagt, am Tag, der als Tag des MacBooks in die Geschichte der Welt, des Universums und des ganzen Rests, besonders aber dieses Blogs eingehen wird. Aber dazu an anderer Stelle mehr. []
  2. Er erklärt mich aber zum Fußnotenperfektionisten, endlich wird meine penible Fußnotarbeit mal gewürdigt! []
  3. Und dabei bin ich noch nicht mal so häufig gleicher Meinung wie er — aber das macht es doch nur umso interessanter. []
  4. Für Exkrementenfernsehen ist er jedenfalls nicht verantwortlich. Er macht eher das Gegenteil. Wie nennt man das dann? Goldfernsehen? []
  5. Abszisse. []
  6. Ordinate. []
  7. Und natürlich weit mehr als das. []
  8. Und sie löscht… []
  9. Frei nach unserem Webmontag-Aachen-Missionstatement: Selbstreferenzielle Wichtigtuerei. []

Eine kurze Einführung in Internet Memes

Ich weiß, für euch 24/7-Nerds ist das alles alter Stoff. Aber ich habe gehört, da draußen gibt es noch ein paar Unwissende! Wirklich wahr.
Das Internet, ne? Toll ist es. So grün, so pink, so sauer, so demokratisch, so riesengroß, so winzig klein, so blaubeerig und so kaugummi. Oder mit anderen Worten: So bescheuert.
Und diese ganze wunderbare Bescheuertheit spitz sich in einem zu. In Internet Memes.

Unter dieser englischen Fachterminologie verbergen sich all die Dinger, die ihr täglich über E-Mail, Instant Messager und Twitter geschickt bekommt. Über die ihr in Blogs lest. Meist lustige Bilder und Videos, manchmal nicht ganz so lustig, manchmal sogar ziemlich grotesk. Zum echten Internet Meme werden diese Bilder und Videos, wenn sie Kultstatus erreichen, ein Eigenleben entwickeln und von anderen Internetusern geremixt werden. Das Remixen kann aus einfachen Parodien oder aus aufwändigen Erweiterungen, oder sogr aus Wasweißich bestehen – die Internetkreativität kennt schließlich keine Grenzen1.
Als grundlegendstes und legendäres Beispiel seien hier die Chuck Norris Facts angeführt, die erst mit ein paar wenigen Fakten starteten, schnell entdeckt, für gut befunden und erweitert wurden und in allen Ecken des Netz verbreitung fanden – bis Chuck Norris selbst schließlich seine Fakten in einer Talkshow vorlas.

Das richtig tolle an diesen Memes ist, dass sie ungefähr 10,3-mal2 soviel Spaß machen, wenn sein Gegenüber sie bereits kennt. Denn dann funktioniert das gemeinsame Lachen darüber noch besser.

Internet Memes gibt es viele. So richtig viele. Den Numa-Numa-Dance3. Die Leute, die Mentos in Cola-Light werfen. Das Kind, was irgendwas mit Star-Wars macht. Menschen, die sich filmen, während sie vorzugeben, ein Video betreffend eines Trinkgefäßes und zweier Menschen nicht des männlichen Geschlechts zu gucken. Selbst Tom Cruise, der irgendeinen scientologischen Schwachsinn labert, hat es zum Internet Meme geschafft. Eine grafische Timeline hat jemand bei dipity eingestellt.

Aber zwei Memes sind besonders wichtig. Weil besonders toll.

Da wäre zum Einen die Rickroll4. Jemanden zu rickrollen heißt, jemanden einen Link zuzuspielen, der auf eine außergewöhnliche Sache zeigen soll – etwa Paris Hiltons neuestes Meisterwerk oder das unveröffentlichte Video von Kennedys Anschlag auf den Mond. Letztendlich führt der Link aber nur5 zu DEM 80er-Jahre-Musikvideo schlechthin, nämlich zu Ricks AstleysNever Gonna Give You Up„, der sich instantan in die ohrwurmzuständigen Gehörwindungen einbrennt wie überkochende Milch auf der Herdplatte (riecht dabei aber besser). Abstrakter wird dann aus dem Link zum Video ein gerickrollter Hörsaal6 oder ein gerickrolltes Konzert.
Wer TubeYou kennt, weiß, dass wir dort total auf Rickrolls stehen. Fleißige Internetmeinzelmännchen haben z.B. aus Schnipseln von Barack-Obama-Videos ein eigenes „Never Gonna Give You Up“ zusammgenschnitten. Und in einem weiteren Video genau mit dieser Version McCain auf einem Parteitag virtuell gerickrollt7.
Am 1. April 2008 hatten die YouTube-Leute jede Menge rickschen Spaß, als sie alle Videos der Startseite auf das Musikvideo von Herrn Astley verlinkten.
Es gibt rickrolltanzende Storm Trooper, rickrollende Muppets und das Video schaffte es sogar in den Podcast von Frau Merkel.

Nicht ganz so cool und rockig, dafür umso gruseliger ist der Dramatic Prairie Dog. Wahlweise auch Dramatic Chipmunk oder Dramatic Hamster.
Man nehme einen Präriehund (wahlweise auch Streifenhörnchen oder Hamster), lasse es sich auf die Kamera zudrehen, zoome dabei heran und unterlege es mit einem dramatischen Sound. Fertig.
Ein bisschen später filmte jemand seine Katze beim Fernsehgucken. Was dabei rauskam? Natürlich die Dramatic Cat. Einen Lemur hat’s ebenfalls erwischt8.
Das Original wurde dann auch geremixt. Es gibt eine Kill-Bill- und eine Funky-Version, außerdem das Darthmatic Chipmunk – ja, es gibt sogar eine Remix-Compilation inkl. Hitler, dramatic Riesenmonster und Schnurrbart!
Außerdem gibt es diesen lustigen Esel, der ebenfalls den Dramatic Prairie Dog mimt.

Ist das Internet nicht einfach wunderbar?

  1. Ob die Internetkreativitätsgrenzen ungefähr so unbekannt sind, wie die des Universums? These. []
  2. Geschätzter Wert. Mein Taschenrechner hat nicht mehr Stellen. []
  3. Der Urvater des Lip Dub – oder fällt jemandem ein älterer Dub ein? Überhaupt: Lip Dub! Das birgt Meme-Stoff für ein ganzes Posting… []
  4. Das Wort „Rickroll“ kommt aus den Forenweiten der Community 4chan, die indirekt auch für das tolle Massenrollen von Scientology verantwortlich sind. Bevor man dort das Rickrollen erfand, gab es die Duckroll. Prinzip funktionierte genauso: Ein Link führt in die Irre. Allerdings nicht zu einem Rick-Astley-Video sondern zu Ducks mit Rollen. Derjenige wurde ge-duckroll’d. Als man dann Herrn Rick anstelle der Enten benutzte, hielt man den Namen fast bei. Die Rickroll war erfunden. []
  5. „Nur?“ Ach was! „Zum Glück“ muss es eigentlich heißen! []
  6. Gerickrollt, gerickrollt, gerickrollt. []
  7. Was tritt der auch vor einer plain Blue-Box-Wand auf?! []
  8. Der Remix ist auch gut. []

Southside 2008, die Anderen

Meine Meinung zu Platz und Musik habe ich euch schon aufgebrummt.
Aber die ist, in allerbester Blogkultur, natürlich völlig subjektiv1.

Analog zu meinem „Southside 2008, Blogger“-Post, in dem ich versucht hatte, im Vorhinein die Blogger (und Co.) zu sammeln, ist hier eine Liste von Nachbetrachtungen zum Festival abseits der durchgestylten (Presse-)Medien2. Wieder Blogger und flickr-User.

Blogs:
Der Link auf dem Blog geht auch jeweils genau dort hin, der Link im Text darunter geht zum jeweiligen Bericht.

Internet-Presse

flickr und andere Fotoseiten

So, das war’s hoffentlich mit meiner Meta-Berichterstattung.
Und das war’s dann auch mit meiner Berichterstattung. Dies war vorerst der letzte Beitrag zum Thema Southside in diesem Blog (Nicht so laut, sie da, in der letzten Reihe, ich kann sie stöhnen hören!).

Wenn du dich in obiger Liste vergessen fühlst, kein Problem: Ein kurzer Kommentar und ich nehme dich gerne auf.

Aber jetzt erstmal zurück zu den angeschlossenen Anstalten, die sicherlich nichts mit Festival zu tun haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

  1. Radiohead waren mit Sicherheit nicht so schlecht, wie ich sie als Nicht-Fan empfunden habe. Und ob Deichkind auch für den Rest der Besucher gerockt hat? Das bezweifele ich… []
  2. Ich habe auch Blogs aufgenommen, die angekündigt haben, über das Festival zu schreiben — ich werde die nächsten zwei Wochen nicht anwesend sein um mein Blog zu bearbeiten… []

Southside 2008, Blogger

Dass ich mich auf das Southside-Festival freue, könnte man den vorherigen Beiträgen mit scharfem Auge entnehmen.

Aber ich denke, da draußen, in den unendlichen Weiten des Internets geht es nicht nur mir so. Sondern auch ganz, ganz, […] vielen Anderen.

southside

Inspiriert1 von Eay, der Rock-am-Ring-Blogger suchte, möchte ich an dieser Stelle alle Blogger, alle Twitterer, alle flickr-User auflisten, die vor, während und nach dem Southside darüber berichten. Denn genau wie Eay interessiert es mich, wie sich andere Menschen auf’s Festival vorbereiten, was sie dort erleben2 und wie sie es schlussendlich fanden.

Du bist Blogger / Twitter-User / flickr-Fotograf und berichtest vom Southside? Schreib einen Kommentar auf diesen Artikel und ich werde dich in der Sammlung verlinken.

Wenn du dazu noch deine Blogposts mit „southside2008“ taggst, dann macht’s das Auswerten später noch ein Stückchen einfacher.

Et Voila…

Blogs:

flickr:

  • Körschgen
    Von ihm stammt das Foto, was ich oben benutzt habe. Er hat Fotos vom Southside 2007 gemacht und wird auch in diesem Jahr (sicherlich) wieder herumknipsen.
  1. Was hier als Synonym zu „schamlos geklaut“ verstanden werden darf. []
  2. Die Anzahl abgedrehter Erlebnisse steigt mit der Anzahl der Leute, die sie erleben! []