Andi vs. Die Cloud

cloudheaderEnde 2012 kaufte ich mir ein neues Laptop. Das vier Jahre alte MacBook Pro1 wich einem neuen MacBook Pro Retina. Hochauflösendes Display, schnelle Solid-State-Festplatte. Besonders die Festplatte begeistert mich — die Geschwindigkeit ist großartig.
Aber, wie Spider-Man schon wusste, mit großer Geschwindigkeit kommt große Kosten. Die Dinger sind teuer wie ein goldbesetztes Bernsteinzimmer. Und so besitzt mein MacBook nur eine 256-GB-SSD2. Das Alte hatte 750 GB Plattenspeicher. Eine hochkomplizierte Quantenfeldsimulation verrät: Da fehlen 500 GB.

Bestandsaufnahme

Meine momentane Speicherverbrauchskonfiguration. Nach Upgrade auf SSD.Daisy Disk, ein hübsches kleines Utility zur Speicherplatzanalyse, verriet: Neben den unlöschbaren Systemdateien3 belegten den meisten Platz auf der Platte Musik und Fotos.
Na klar, schließlich ist mein exquisiter Musikgeschmack vermutlich das einzige, was uns einmal vor den Alieninvasoren beschützen wird — und der braucht eben seinen Platz. Den aktuellen Kram höre ich dauernd, die älteren Alben möchte ich auch am Mann haben, falls mich spontan mal ein Verlangen nach dem ersten Album von Panic! At The Disco überkommt.4. Und auch die Fotos trage ich gerne mit mir herum, falls ich Supermarktkassierern Bilder aus dem Skiurlaub 2005 zeigen möchte5
Außerdem wird alles, was lokal auf der Platte liegt, via Time Machine gesichert. Ein wichtiger Punkt, damit das »Ohgottohgottohgott gleich trifft uns ein Asteroid und dann habe ich meine Daten nicht gesichert!«-Gefühl nicht aufkommt.

Rational gibt es eigentlich keinen wirklichen Grund, alle Musik und Fotos die ganze Zeit immer verfügbar an mir zu haben. Aber löschen möchte ich das natürlich auch nicht.
Also wohin mit den Daten?

DIE FUCKING CLOUD

Der naive Ansatz lautet: Externe Festplatte.6 Aber wir sind ja die cool Kids from the Block und externe Festplatten sowas von 2010 — die externe Platte im Always-On-Zeitalter heißt Cloud.

Aber so verbuzzwortet der Begriff auch ist, so unübersichtlich und vielfältig die Anbieter, die irgendwas cloudiges bereitstellen.

Der Weg

Ich möchte euch an meinem Status des Lösungswegs zur abstrakten Wolkenspeicherung teilhaben lassen. Ganz zufrieden bin ich nach drei Monaten Beschäftigung damit noch immer nicht — ich glaube auch nicht, dass ich es je sein werde. Cloud-Speicher wird wohl eher eine »Das Beste des Moments«-Sache bleiben. Wie eigentlich immer, wenn’s um Computerkrams geht.

Mein SEO-Berater7 hat gesagt, ich soll das in verschiedene Artikel packen — um Page Impressions und Cross Relations beim Deep Linking zu optimieren, wisster?

Es folgen also in den nächsten Tagen Die Artikel:

Bleiben Sie dran.

Eigentlich wollte ich euch ja nur kurz was über diesen neuen Cloud-Dienst erzählen. Aber das ist irgendwie ausgeufert.

  1. Late 2008. []
  2. Solid Sate Disk. []
  3. Und einem riesigen Application-Support-Ordner, den ich im Zuge dessen ausdünnte. []
  4. Soll heißen: Eigentlich gibt es keinen rationellen Grund, die komplette Musik immer mitzuschleppen. []
  5. Soll heißen: Eigentlich gibt es keinen rationellen Grund, alle Bilder immer mitzuschleppen. []
  6. Und tatsächlich lief es darauf auch bei mir hinaus. Aber mehr als ein Offline-Backup, falls die Cloud weggezogen ist. []
  7. Deine Mudda! []