In der Angelegenheit BVzWuWdaHl n.e.V.

Da benutzt man einmal bei Twitter ein nicht ganz so ernst gemeintes Wort, und zack, schon gründen Andere einen n.e.V. für solche Sachen. Gut so.

Dear deutsche Sprache,
reduziert sämtlicher Relevanz, bereinigt allen Informationsgehalts möchte ich bestmöglichst eine Extraktion aller Eloquenz vollführen, derer ich mir bei pinkem Hintergrund imstande bin mir anzueignen.

Die Sache mit Dir ist eine Seltsame.
Du bist das Medium der Wahl wenn Bedarf nach Informationsübertrag besteht, zumindest wenn sich die verbale Lokalisation des oder der Übertragenden in dem dir beheimateten Land befindet. Du bist Gebrauchsgegenstand, gleichsam so klar wie auch verwirrend. Ob des Erwerbs von Flora zur Aufheiterung, ob des Schlusses von Verträgen oder ob der Erkundigung des Straßenweges — der Profanität bist Du Diener, Sklave im stillen, bilateralen Einvernehmen zwischen Dir und dem Sprecher Dirs.
Doch besteht die Gefahr, Du wirst miss-erkannt oder gar unterdrückt. Denn Du bist weit mehr als obig Dargelegtes. Du bist Quell der Erfreuung, Du bist nicht nur Träger der Information, nein, Du bist selbst Information. Gedünkt es Deines Nutzers, Deines Halters danach, Dich mit Ruhe und samtigen Handschuhen zu umwerben, so wird sich ebenjener gar zügig vor den Kopf schlagen und in gleichsamer Schnelligkeit feststellen, was er bei der Alltagsbetrachtung von Dir verpasst hat.
Wärest Du eine Farbe, so decktest Du gleichsam das gesamte Spektrum ab und schimmertest in jeder Einzelnen besonders. Du erlaubst es mir, über eine Vielzahl von Zeilen, expandiert über redudante Wortreihungen, verschachtelt und versteckt über Sätze und ihrer Nebenbrüder eine einzige These auszuführen.
Du machst Spaß.
Und du bist fetzig – natürlich.

Andi, im Oktober Zweitausendundneun.