Physikherbst

Wer sich gerade wundert, warum es hier so lange so ruhig ist – und auch wer sich nicht wundert, egal: Ich mache gerade Praktikum.

Das heißt: Physikalisches Fortgeschrittenenpraktikum A. Hier an der RWTH.

Für uns Physiker finden solche Praktika an Apparaturen in den Physikinstituten statt. Da misst man etwas total Fetziges (z.B. den Widerstandsverlauf von Tantal knapp über dem Nullpunkt) und darf es dann innerhalb einer Woche zu Papier bringen. Mit wilden Grafiken, möglichst schlüssig hinzugedichteten Fehlerbalken und hübsch prosa-ischem Text. Ganz toll. Natürlich hat man während man das Protokoll tippt noch weitere Versuche, die ebenfalls vorbereitet und anschließend protokolliert werden wollen.
Lange Rede: Ich hab keine Zeit. Für Blog und so.1

Die wenige Zeit, die man sich dann doch mal nimmt, die seht ihr hinten im physikBlog. Denn da ist vor ein paar Tagen unsere CERN-Serie gestartet. Schließlich wollen wir bescheid wissen, wenn am 10. September die Welt in Mini-Schwarzen-Löchern untergeht.

Außerdem gibt’s dort einen Livestream, wo man Praktikumskollege André und mich beim Protokollschreiben beobachten kann. Wenn Mogulus denn mal funktioniert.

Ihr seht: Andi ist völlig physikalisiert. Schrecklich.

  1. Twitter geht immer. []