TV-Serien: Britische Serien

Manchmal denke ich, dass ich gerne in England leben würde1. Immerhin haben die dort die BBC. Eine staatliche Sendeanstalt, für die ich sogar gerne Geld bezahlen würde. Schließlich ist ungefähr alles, was die macht, sau cool. Hat ein grandioses Radioprogramm (mit legendären Essential-Mixen), weiß das Internet modern zu nutzen und war allein in diesem Aspekt schon vor vielen Jahren dort, wo die ARD jetzt langsam hinkommt. Aber das Wichtigste: Sie produziert tolle Serien.

Ich schaue gerne britische Serien. Viele sind von der BBC, aber auch die anderen, teils privaten TV-Anstalten aus UK produzieren ähnlich gute, und auf jeden Fall ansehnliche TV-Serien.

Warum gerade britische Serien?
Da gibt es diesen tollen Akzent, der viel schöner ist als seine kolonialisierte Variante. Da gibt es diesen Mut: Kleine Serienprojekte mit abgedrehten Themen, die es in den USA gerade mal in einen Spartenkanal schaffen würden, laufen dort zur Primetime. Aber auch bei von vornherein auf „groß“ angelegten Serienprojekten fehlt nie der Witz, nie Das Gewisse Etwas, was man bei Hollywoodproduktionen manchmal vergeblich hinter illuminanten Explosionen und glattgeschminkten Gesichtern sucht. Und da gibt es diese Liebe zum Detail, die man nur entdeckt, wenn man genau (ein zweites Mal?) hinsieht.

Viele Gründe also, meine viel zu lange vor mich hingeschobene Serie über sehenswerte TV-Serien2 mit britischen Serien starten zu lassen.

Teil 1: Skins
Teil 2: Robin Hood
Teil 3: Primeval
Teil 4: Doctor Who
Teil 5: Secret Diary of a Call Girl
Teil 6: The Fixer
Teil 7: Oliver Twist, Hustle und Jekyll

  1. Dann denke ich allerdings an’s Essen und komme wieder zu mir. []
  2. In gewisserweise also eine Meta-Serie! 😉 []

10 Gedanken zu „TV-Serien: Britische Serien

  1. Ich mag die britsichen Serien auch sehr gerne — Monty Python, Doctor Who, Fawlty Towers, Father Ted, Blackadder sind einfach unübertroffen. Das mit dem Dialekt ist so eine Sache; früher mochte ich den amerikanischen besser, weil ich ihn leichter verstanden habe, aber inzwischen hat die Präferenz um 180 Grad gedreht. Wobei mich Schottisch sogar noch an meine niederbayerische Zweitheimat erinnert…

    Nur das mit der schlechten englischen Küche, das halte ich für ein Gerücht. Ich werds aber in zwei Wochen mal ausprobieren dürfen.

  2. Schottisch? Das kann ich jetzt gerade gedanklich nicht zuordnen :). Aber du hast recht, britischer Akzent ist wirklich schwerer zu verstehen. Besonders wenn’s an Nuscheln geht.
    Meine bisherigen Besuche in England beschränken sich auf zwei Schüleraustausche. Und da habe ich wirklich schlechte Erfahrungen mit dem Essen gemacht. Aber wer weiß wie das heute aussäh.

  3. Pingback: Parodierte Piraten
  4. Hi Leute,
    wie, englische Akzente sind schwieriger zu verstehen? Die Amis sind für mich die reinste Katastrophe, kann ich nur mit Untertitel, weil die immer so komische Ausdfrücke verwenden und alles aussprechen als hätten die ne heiße Pellkartoffel im Rachen stecken die nie abkühlt.
    Aber eine andere Frage treibt mich hier her. Ich habe in Schottland immer eine Serie gesehen, mir leider den Namen nicht merken können. Zumindest war sie einfach nur saukomisch. Leider kann ich mich nur noch an eine Folge erinnern und das auch nur teilweise.
    Da ist ein älterer Herr, der einen TanteEmma Laden hat. Ein Staubsaugerverkäufer kommt ihn innerhalb dieser Folge drei Mal besuchen und versucht ihm einen Staubsauger zu verkaufen. Stattdessen verlässt aber jedes Mal der Vertreter den kleinen Laden mit allem möglichen Kram.
    Sagt das irgendjemandem etwas?

  5. hallo!

    vielleicht kann von euch wer helfen? ich suche eine britische serie die im BBC gelaufen ist. diese war in english mit deutschem untertitel..und man hat am meisten eine alte frau und deren ihren mann gesehen die zb. zum doktor gehen oder zu hause beim tisch sitzen und sich gegenseitig fertig machen und viel sakkasmus zeigen. und machnmal blendet es zu einer praxis mit einem arzt der immer frauen anbaggert..und in einer folge (die ich als einzige gesehen habe) kommt der arzt drauf,dass die sekretärin die beste für ihn wäre und sie will nicht mehr weil er früher immer alle anderen gesehen hat nur sie nicht..usw. ich hoffe jemand weiß welche serie diese ist..ich glaub die ist auch immer eher zur mittags od. nachmittagszeit gelaufen vor ungefair 3-4 monate habe ich diese geshen.

    lg

  6. Zwei Serien vermisse ich in deiner Auflistung: „Life on Mars“ und „Ashes to Ashes“. Brillianter Manchester-Accent, und eine geniale Story. Unbedingt im britschen Original ansehen! 🙂

  7. oh das habe ich auch schon ganz oft gedacht.! und mein größter Traum wäre es perfekt British English zu sprechen 🙂 ich finde es sehr schade das Deutschland nur wenige Britische Serien synchronisiert .!
    Ich liebe einfach Skins 🙂 vorallem weil es Themen anspricht bzw. Sachen zeigt die sich keiner traut zu zeigen und deswegen kommt sie so gut an.! Man kann Britische Serien einfach nicht mit Amerikanischen vergleichen in denen uns meistens eine „heile Welt“ vorgespielt wird.! Skins soll ja gerade nicht diese heile Welt wiederspiegeln…und zeigt viele Themen wie Drogen und Sex unter (Noch-)Kindern, Stress mit den Eltern, die eigentlich viel mehr am Rad drehen als ihre Kinder usw…natürlich gucke ich auch gerne Amerikanische Serien wie z.B. Gossip Girl, OC, Grey´s Anatomie…aber man kann diese Serien einfach nicht mit Britischen vergleichen 😉 ich hoffe man liest meinen Betrag noch, bin ja etwas spät dran 😀 schade das es kein Forum gibt wo man sich ausgelassen über Britische Serien unterhalten kann ! schöne Grüße

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