Sommerbloch

„Der Didi-Hallervorden-Gedächtnispreis für schlechte Wortspiele, geht an …“
Wer sich wundert, dass in diesem Blog noch weniger als sowieso schon los ist: Es ist Sommer. Und während die eine Hälfte Deutschlands an der Ostsee liegt, die andere Hälfte an Südseestränden Cocktails schlürft und die dritte Hälfte Heimaturlaub am örtlichen Baggersee undoder Naherholungsgebiet macht, wird dem gemeinen Studenten der Physik in Aachen (=mir) das Sommerloch mit ein paar delikaten Klausuren schmackhaft gemacht.
Auch im vierten Semester heißt „Vorlesungsfreie Zeit“ immernoch nicht ohne Grund so (und nicht etwa „Semesterferien“, tz! Sowas ist für Geisteswissenschaften oder Schlimmeres!) — eine Klausur jagt die Andere und übertrifft sich dabei nahezu jedes Mal bei der Uninteressantheit der Themen (Residuen! Wer braucht Residuen!?). Glücklicher weise ist es mittlerweile warm geworden, so dass ich über etwas anderes meckern kann, als über Lernen.
Und das mache ich auch zur Genüge (aber nicht nur!) in meinem Twitter-Account, den ich trotz Blogsilencium ganz ordentlich mit Irrelevanz fülle; mein Web-2.0-Beitrag light sozusagen.

7 Gedanken zu „Sommerbloch

  1. Respekt. Wenn ich auf Klausuren lernen müsste (bzw. etwas ähnlich begeisterndes tun muss, zum Beispiel Steuererklärung ausfüllen) würden mir 1000 Sachen einfallen, die ich unbedingt noch tun muss. Zum Beispiel Fensterputzen, Hemden bügeln oder Bloggen.

  2. Da hast du recht, Michael, aber das meiste davon hab ich schon gemacht. Hier ist aufgeräumt wie lange nicht mehr!
    Nur zum Bloggen fehlt mir irgendwie die „Muße“. Ich kann mich nicht so recht auf einen Text konzentrieren, wenn ich im Hinterkopf habe, die Zeit eigentlich besser zum Lernen zu gebrauchen. D.h. es kommt gar nicht so weit, dass ich einen Text überhaupt anfinge. Naja.

  3. Also ich fange immer an, Blogeinträge zu schreiben, wenn ich eigentlich etwas anderes tun müsste (in diesem Fall: arbeiten). Ist doch eine wunderbare Ablenkung 😉

  4. Lernen ist hart, lernen um diese Jahreszeit noch schlimmer, wenns draußen
    furchtbar schlimm aussieht, kann ich mich noch einigermaßen zum Lernen
    motivieren, kommt aber der Sommer näher, und steigen die Temperaturen,
    ist es vorbei mit lernen.

  5. Na, da gibt es diesen Sommer ja wohl keine Probleme. Bei diesem Mistwetter bleibt einem ja schon gar nichts mehr anderes übrig als in der Uni zu hocken und die Bücher zu wälzen. Ich hab selten so einen schlechten Sommer erlebt.

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