Maximalgröße für Sterne

Bisher theoretisierte man, da draußen gäbe es Sterne mit einer Masse von bis zu 1000 Sonnenmassen. Häufig gibt es die nicht, ok, aber es gibt sie.
Wissenschaflter untersuchten jetzt den 25.000 Lichtjahre entfernten Arches Sternhaufen. Das Arches Cluster ist eines der jüngsten und zugleich mit Sternen dicht besiedelste Gebiet unserer Galaxie. Sie richteten das sterbende (nur um es nochmal erwähnt zu haben) Hubble-Teleskop aus und machten eine erstaunliche Entdeckung.
Sie fanden einen Haufen Sterne im Bereich von 2 bis 130 Sonnenmassen. Aber keinen mit mehr. Keinen Einzigen.

„We expected to find 20 to 30 stars with masses between 130 and 1,000 solar masses,“ Figer said. „But we found none. If they could have formed, we would have seen them. (space.com)

Wäre die Vorhersage der Anzahl der Sterne mit einer Masse jenseits der 150 Sonnenmassen geringer gewesen, z.B. bei zwei bis drei, dann hätte man das nicht entdecken auf den ‚Zufall‘, auf ein Übersehen zurückführen können. Aber bei 20 bis 30 erwarteten Sternen kann das nicht der Grund sein.
Es muss eine Obergrenze für Massen von Sternen geben. Aber wieso diese existiert, wie sie funktioniert und warum und sowieso, das weiß noch keiner. Jetzt wird die Theorie erstmal in der Nature veröffentlicht, und vielleicht fällt ja dann einem klugen Kopf doch noch ein, woran das Limit liegen könnte.