Ein Weltraumfahrstuhl

Immer mal wieder wird von diversen Seiten die Idee eines Weltraumfahrstuhls aufgegriffen. So interviewed Space.com einen Wissenschaftler, der auf diesem Gebiet Pionierforschung betreibt.
Bradley Edwars, so der Name, ist schon seit längerem in der Astrophysik tätig und hat auch schon einige größere Projekte realisiert. Aber begeistert hat er sich schon seit längerem für einen Weltraumfahrstuhl.
Aus diesem Grund hat er sich immer tiefer und tiefer in die Materie eingegraben und wird jetzt zunehmend konkreter.
Das größte Problem an der Fahrstuhlvision ist wohl das Material, aus dem er gebaut werden soll. Es muss ein Material gefunden werden, dass ausreichen stabil ist um den 100.000 Kilometer langen Fahrstuhl ins All nicht zusammensacken zu lassen.
Das scheint Edwars getan zu haben, denn er hat eine Firma gegründet, die Karbon Nanoröhrchen entwickeln soll. Diese Röhrchen sollen dann, kombiniert zu einem festen Material, alle ausreichenden Fähigkeiten besitzen, um was-auch-immer ins All zu transportieren.
Mit einem solchen Fahrstuhl könnten neben Personen auch Lasten besonders kostengünstig ‚hochgebeamt‘ werden. Pro Pfund würden, nach Edwars Vision, dann nichtmehr 10.000$, sondern nur noch „Fed-Ex“-Beträge im 100$-Bereich aufgewandt werden müssen.
Für eine Basis auf Mond oder gar Mars sei so ein Aufzug eine große Erleichterung.

Hört sich alles klasse an. Wie man den Erdradius einseitig aber um 100.000 Kilometer stabil verlängern will, welche Kräfte darauf wirken und was das alles für Konsequenzen hat, weiß natürlich wiedermal keiner …
Aber hey, hätte vor 20 Jahren jemand an contentbasiertes und standortunabhängiges Echtzeit texten gedacht?