Woraus bestehen die Saturnringe? Wie sieht der Saturn aus?

Um der ersten Frage auf den Grund zu gehen, wurde der Cosmic Dust Analyser (CDA) erfunden, auf Cassini geschnallt und in den Weltraum mit auf die Cassini-Huygens Mission geschickt.
Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut aus Heidelberg haben jetzt die Ergebnisse veröffentlich. Der CDA hat bei verdammt kleinen Teilchen verdammt hohe Geschwindigkeiten gemessen. Die Teilchen werden vom starken Magnetfeld des Saturns beschleunigt und kommen entweder von den Monden oder Ringen. Eine genauere Analyse lässt aber den äußeren A-Ring als Urheber der Teilchen vermuten.
Und eben das könnte einen Hinweis auf die genaue Zusammensetzung der Teilchen geben. Als nächstes braucht man einen Referenzstoff auf der Erde und, zack, weiß man woraus der Ring besteht. Pretty easy, huh?

Wer sich vom Aussehen des Saturns mal genau, also wirklich genau überzeugen will, der kann sich diese High-Res Aufnahme der NASA angucken, auf der 1 Pixel 32 Kilometern entsprechen. Das Bild wurde schon Mitte Dezember aufgenommen, aber wahrscheinlich zum Postprecessing und um den Huygenshype nicht zu stören zurückgehalten. Gut zu erkennen sind, wiedermal, die verschiedenen Wolkenbänder. Pretty big, huh?