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Neues TV undso

In seinem Blog berichtet Richard Gutjahr darüber, wie die Zukunft des Fernsehens aussehen könnte. Binge-Watching anstelle von GZSZ-Berieselung. Apple statt Sat1.

→ G! gutjahrs blog: »Breaking the utterly bad: Die bevorstehende TV-Revolution«

Für uns coolen Kids vom TV-Block nichts Neues — schließlich schauen wir, am zahnigsten der Zeit wie wir sind, schon seit Jahren Serien wann und wie wir wollen und besitzen gar keinen TV-Anschluss mehr1 — aber trotzdem eine wahre und gute Zusammenfassung über den Status Who Quo unseres Lieblingslinearmedienkonsums.

Und wo wir gerade beim Thema sind:

Drüben, im Newshows-Blog, ist die 2013er Herbst-Serien-Saison mit voller Review-Wucht gestartet. Caro und ich tippen uns die Finger wund und berichten tapfer von jedem noch so schlechten Serienpiloten2.

Außerdem haben wir heute eine neue Podcast-Episode veröffentlicht. Newshows Check-up heißt das Format, mit dem wir die aus zwei Episoden bestehende erste Podcaststaffel nach einem Jahr Pause wiederbeleben wollen, ohne dabei überhaupt von Staffeln zu sprechen sondern einfach und viel langweiliger von der dritten Episode des Newshows Podcasts3.
Die Prämisse: Begrenzte Redezeit, zufällige Serien.
Erst sprechen wir fünf Minuten über zufällig gezogene neue Serien, dann fünf Minuten über zufällig gezogene Lieblingsserienrückkerer — und am Ende geht’s fünf Minuten um irgendwas. In der ersten Episode sind aus diese fünfzehn Minuten magischer weise fünfundzwanzig geworden — vermutlich müssen wir die Fünf-Minuten-Slots etwas erweitern.
Aber davon abgesehen hat Caro und mir dieser Check-up Spaß gemacht.
Und was sagt ihr so?

→ Newshows: »Newshows Check-up – Podcast #3«

  1. ODER? []
  2. Dads! []
  3. Warum eigentlich nicht? Da haben wir gepennt, Caro! []

Trailer (fast) aller TV-Shows kommender Saison Herbst 2012

Eigentlich passiert in diesem Blog ja gerade nicht so viel1. Aber wenn’s neue Serien gibt, da frühlingserwacht andisblog.

Letzte Woche waren in den USA die Upfronts. Die TV-Sender stellten ihr Programm für den Herbst 2012 vor — und damit auch die neuen Serien, die eine Bestellung erhalten haben.

Es folgt, wie in den Jahren zuvor, auf’s Datum genau, eine zusammenhängende, große Liste von Trailern der neuen Serien, grob geordnet danach, wie gut sie bei mir weggekommen sind.2

Zusammengekommen sind 34 Trailer und Clips der großen fünf (ABC, CBS, FOX, NBC, The CW) sowie vier Serienankündungen, die noch trailerlos sind. Als Bonus gibt’s am Ende noch ganz kurz die neuen Serien von TNT. NBC steuerte wieder die meisten neuen Shows bei, CBS die wenigsten. Während NBC seine Trailer auf YouTube frei zugänglich macht und sie sogar hübsch gestaltet, erlaubt ABC es Deutschen nicht, ihre Promo überhaupt anzusehen. Ich habe mich dann bemüht, verschiedene Alternativen aufzuzeigen.

Trendspotting: Keine klaren Trends dieses Jahr. Mafia hier und dort, nur eine Good-Old-60s-Serie, nur eine Superheldenserie. Dafür direkt zwei Serien mit Schwulen als Thema. Ein paar hochdramatische Verschwörungsplots, zwei Serien über Städte und zwei Hollywood-Stars, die Hauptrollen in Serien übernehmen. Abgedreht und gewagt sind »Last Resort« und »The Neighbors«. Besonders »The Neighbors«.

Übrigens: Wir haben’s tatsächlich geschafft, die meisten der Neustarts der letzten Saison im Newshows-Blog zu beschreiben. Yay!

Revolution, NBC


Neues J.-J.-Abrams-Projekt mit Pilotem von Jon Favreau (»Iron Man«). Energieausfall auf der Erde. Plötzlich ist wieder Mittelalter. Sieht aus wie ein großes Mash-Up aus Serien der letzten Zeit. »Walking Dead«, »Falling Skies«, »The Event«, »FlashForward«. Aber wird sicherlich groß. (Und wehe, jemand spricht an, was hier letztes Jahr auf Platz #1 stand…)

The Following, FOX


Kevin Bacon spielt einen Polizisten, der einen Serienkiller nach einem Gefängnisausbruch wieder einfangen muss. Problem: Während der Gefängniszeit hat er eine Reihe von Serienkiller-Jünger ausgebildet, die jetzt seine Arbeit übernehmen. Drama, Drama, Drama! Aber sieht nach guten Drama aus. Und spannendem Drama.
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  1. Drüben prinzipiell eigentlich schon mal mehr. Gerade aber auch nicht. Bald aber! []
  2. Also nicht nach Sender, Länge, Anzahl der Schimpfwörter oder durchschnittlicher Haarfarbe der Darsteller. Rein mein Geschmack. []

Sommerserien 2011

»Hey Andi! Ich weiß, eigentlich ist Sommer und die ganzen Serien starten erst wieder Ende September, aber draußen ist so hell und seit ein paar Jahren komme ich mit diesem 3D ohne Brille sowieso nicht mehr so gut klar. Also, Andi, was guckt man im Sommer so?«

Gut, der Sommer samt seiner mitteljahrigen Serien ist fast vorbei, selbst die ersten Serien haben ihre Finale schon gespielt — aber besser spät als nie, was?

Starten wir ausführlich mit den Neustarts dieser Saison, um dann weiter unten kurz auf die auch schon im letzten Jahr laufenden Serien zurückzukommen. Rechts findet ihr ein Inhaltsverzeichnis. Die Ordnung der Serien ist, wie immer, ungefähr einer Top-Liste1 gleich.

Franklin & Bash
Eine Anwaltsserie über, na?, Franklin und Bash. Die beiden Protagonisten üben ihre Profession eigentlich vom Wohnzimmer ihres Hauses aus — zumindest, wenn darin nicht gerade eine Party steigt. Zum Beginn der Serie werden die beiden querulenten Anwälte aber von einer großen, seriösen und erfolgreichen Anwaltskanzlei eingestellt2. Sie sollen frischen Wind in den verstaubten Schuppen bringen. Und das gelingt ihnen sehr gut.

Getragen wird die TNT-Serie von den beiden Hauptcharakteren, die ihre eigenartigen Fälle mit eigenartigen Mitteln gewinnen. Charmant wird da mit der Jury geflirtet, leichtfüßig der Richter mit seinen eigenen Argumenten geschlagen.
Die Serie ist von völlig anderem Schlag als das ebenfalls tolle »The Good Wife«. Weniger Drama, mehr Comedy.
Aber trotzdem gefällt mir Franklin & Bash sehr gut, eben wegen der Leichtfüßigkeit, der Ist-alles-mal-nicht-total-dramatisch-keit.
Die Serie touchiert manchmal die Grenze zur Albernheit. Für manche zu viel. Für mich nicht. Ich finde das Übers-Ziel-Hinausschießen nett und zu der Art Lawmedy3 passend.
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Suits
Puh. Hätte mir jemand vor in paar Monaten berichtet, dass neben dem großartigen The Good Wife und dem nett verquirlten Harry’s Law meine Sommerlieblingsliste nicht von einer, sondern sogar zwei Anwaltsserien angeführt wird, ich hätte ihn vermutlich mit meiner Robe beworfen.
Das USA Network wirbt mit »Characters Welcome« und meint damit die starken Hauptcharaktere4 seiner Serien. Bei Suits ist es nicht anders.
Wie bei Franklin & Bash hat Suits zwei Hauptcharaktere, um die sich die Serie dreht. Hier sind es allerdings keine zwei Komiker, sondern ein junger, intelligenter Hochstapler der von einem zugeknüpften Harvardjuristen als Protegé angelernt wird.
Das Ansehpotenzial ergibt sich neben der Haupdarsteller aus den relativ straight-forward-en, aber intelligent und immer mit Spin gelösten Fällen. Und natürlich dem dunklen Geheimnis, das der Jungjurist mit sich herumträgt5.
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Torchwood (S04)
Sollten laut Überschrift hier nicht nur neue Serien stehen? Wohl wahr. Torchwood läuft bereits in der vierten Staffel. Allerdings ist diese Staffel, wie bereits die vorherige, nur lose mit den restlichen Staffeln verbunden. Man braucht kaum Vorwissen, außer: Torchwood ist ein Spin-Off aus dem Doctor-Who-Universum6, richtet sich an etwas älteres Publikum und begleitet den unsterblichen Captain Jack Harkness beim Kampf gegen das Böse. Um Harkness herum gibt’s Torchwood — eine Art Eingreiftruppe für die besonderen Probleme. Nun, eigentlich gibt’s die, denn, wie wir zu Beginn von Staffel vier erfahren, wurde Torchwood in der letzten Staffel wohl zerschlagen.
Und ab da nimmt die Mini-Serie »Torchwood S04« mit dem Titel »Miracle Day« ihren Lauf. An einem ganz normalen Tag passiert das Wunder: Kein Mensch der Welt kann mehr sterben. Was das alles für Probleme mit sich bringt und wie ein großer Konzern darin involviert ist, das versucht Captain Harkness mit ein paar Ermittlern herauszufinden.
Die Serie ist spannend erzählt und überrascht mit einigen Cliffhangern und Wendungen. Außerdem finde ich die Untersuchung dieses Science-Fiction-esken, »Was wäre wenn?«-Szenarios über das Ausbleiben des Sterbens toll. Klar hat Miracle Day auch seine Schwächen (dieser schreckliche Rex und die teilweise Langatmigkeit, bis zum nächsten Geschichtsschlüsselpunkt), aber alles in allem gefällt’s mir hervorragend.
Ich werde mir sicherlich auch die vorherige(n) Staffel(n) anschauen.
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Beaver Falls
Britische Serie auf E47, bei der drei verplante, nerdige Typen in die USA als Betreuer eines Elite-Sommercamps für die Jugend der reichen und (meistens) schönen gehen. Ganz Teen-Movie-eske versprechen sie sich Freizeit, Rumhängen und heiße Bräute, während sie auch noch dafür bezahlt werden. Es kommt etwas anders: Ihnen wird die Gruppe der dicken Nerds zur Betreuung zugeteilt. Und samt ihrer eigenen Tollpatschigkeit und Probleme ist irgendwie alles doch nicht mehr so rosig.
Ist letztendlich eine Coming-Of-Age-Serie im weitesten American-Pie-Stil. Aber die Briten, insbesondere E4, können so einen ausgelutschten Grundplot locker wieder interessant machen. Beim vorliegenden Exemplar geschieht das auf vielen Ebenen: Die Hauptdarsteller; die liebenswerten Nerds; die dreckige, britische Sicht des amerikanischen Lebensstils.
Beaver Falls muss man nicht gut finden. Kann man, wie Skins oder andere Serien mit Jugendlichen als Hauptdarsteller, als Jugendserie abtun. Muss man aber nicht. Mir gefällt’s.
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Combat Hospital
Ein Krankenhaus auf einer Militärbasis der alliierten Streitkräfte im Afghanistankrieg 2006.
Kein großes Kino, keine vielschichtigen Charaktere, keine ausgetüftelten Geschichten mit plötzlichen Wendungen: Combat Hospital ist eine Krankenhausserie im Krieg mit Soapelementen8. Der Vergleich zu Grey’s Anatomy zwängt sich auf9. Habe ich aber nie gesehen — ich stelle es mir allerdings um einiges soapiger vor als Combat Hospital. Hier gibt’s schließlich keine staffelumspannenden Liebesdreiecksbeziehungen zwischen Schwester Margret, der schwedischen Hausmeisterblondine und Doktor Stefan Frank — das ist doch so bei Grey’s, oder?
Natürlich ist bei Combat Hospital alles furchtbar falsch dargestellt, völlig unrealistisch und irgendwie sowieso10. Aber trotz all dieser Negativpunkte: Die Serie hat ihren Charme. Leichtfüßiges Procedural für den Sommer. Vermutlich muss man mein Mögen allerdings unter Guilty Pleasure abbuchen.
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Falling Skies
Lange Zeit erwartet habe ich dieses Steven-Spielberg-produzierte Post-Alien-Invasion-Drama. Ein Walking Dead des Invasions-Genres. Charakterzentrierter. Und Steven Spielberg!
Nun. Vermutlich war die Fallhöhe einfach zu hoch. Prinzipiell enttäuscht hat mich die Serie jedenfalls.
Wir begleiten Kriegsgeschichtsprofessor Tom Mason wie er in einer mittelgroßen Rebelleneinheit sechs Monate nach der Invasion durch die Amphibienaliens das tägliche Überleben und den täglichen Rebellenkampf bestreitet. Klingt von der Idee ganz gut, oder?
Nun, ausgeführt bei Falling Skies sieht das etwas anders aus. Pathostriefende, ewig lange klavieruntermalte Szenen geben sich die Klinke in die Hand. Die meisten Episoden wirken wie budgetsparende Episode einer Standardserie11, nur zwischendurch passiert tatsächlich mal etwas.
Und das ist auch der Grund, warum Falling Skies nicht weiter unten platziert ist. Trotz all des Pathoskäses blickt irgendwo das Potenzial der Geschichte und das Können der involvierten Parteien durch. Ja, in den letzten Episoden kann Falling Skies sogar mit ein paar Wow!-igen Wendungen aufwarten.
Für die zweite Staffel wünsche ich mir weniger Klavier und mehr Krawall. Aliens und Action. Schnellere Story mit weniger lala.
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Love Bites
Diese Episodenserie12 handelt von lose verbundenen Freunden, die irgendwie ihre Liebe entdecken. Massig Gastdarsteller, ihres Zeichens Hauptdarsteller einer von drei Episoden pro Folge, umgeben ein relativ enges Gespann wiederkehrender Kerndarsteller.
Die Idee der Liebesfindung in Episodenform ist super. Die Geschichten pendeln zwischen ok-kitschig, kitschig, super-kitschig und iiiih-kitschig. Letztere beiden Kategorien kann man sich nur mit Augenzwinkern anschauen13, aber die meisten Episoden sind tatsächlich ganz nett.
Love Bites wurde allerdings abgesetzt. Wenn es auch alles in allem ganz nett war, ich werde es vermutlich nicht vermissen.
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Necessary Roughness
Auch diese Serie ist eine aus der Kategorie »Ganz nett, aber irgendwie…«. Es geht um Dani Santino, Psychologin und frisch getrennte Mutter zweier Kinder. Dani arbeitet von zu Hause aus für das große Footballteam der Stadt und hilft, die mental angeschlagenen Spieler wieder zur Topleistung zu bringen.
Die Idee ist tatsächlich ganz nett, und die ersten Episoden funktioniert das auch ganz gut, aber irgendwann langweilt der immer gleiche Kram doch etwas: Vielverdienende Footballstars mucken, Dani versucht herauszufinden, was los ist, hat ihren erkenntnisreichen House-Moment und alles wird wieder gut.
Noch reicht für mich der Spin jeder Episode, um dann doch noch mal einzuschalten. Aber wenn sich nicht bald etwas verändert, wird die zweite Staffel bei mir nicht mehr ankommen.
Übrigens: Achtet auf das Sportgerät in den Opening Credits. Cooles Easter Egg, oder?
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Wilfred
Die wohl WTF-igste Serie der Saison. Und laut meinen Kriterien zur Beurteilungen von Serien eigentlich eine positive Sache – also warum hier unten? Ähnlich wie bei Necessary Roughness nervt mich das Setting nach der Zeit.
Prämisse dieses Remakes einer australischen Serie14: Der depressive und suizidale Ryan (Elija Wood) soll auf den Hund (Wilfred) der hübschen Nachbarin aufpassen. Als er das tut, stellt er fest, dass Wilfred ein Mann im Hundekostüm ist. Allerdings scheint nur er den Hund so zu sehen.
Die Idee? Großartig. Wie Wilfred sich im Kreis dreht, bevor er sich hinsetzt. Wie er dem Laserpointerpunkt hinterherspringt. Toll. Aber dann ist der Grundton der Serie so lahm! Sie fühlt sich an, als würden nicht nur die Hauptcharaktere dauernd kiffen, sondern auch Produktion und Regie.
Das Fall-der-Woche-Schema mit der immer gleichen Struktur ist auch nach ein paar Folgen ausgelutscht. Ryan undoder Wilfred geraten in Schwierigkeiten, Ryan undoder Wilfred bügeln es aus und sind beste Freunde, Wilfred macht etwas böses.
Liebe Autoren: Nehmt für Staffel zwei doch mal ein bisschen Fahrt auf, dann weden wir wieder Freunde.
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Alphas
X-Men meets CSI. Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten bilden eine Einsatzgruppe zur Bekämpfung von Verbrechen, die von böseren Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten verübt werden. Klingt nicht sonderlich originell, was?
Ist es auch nicht. Man hätte da vielleicht eine gute Genre-Serie draus machen können, aber Alphas ist leider von der Qualität eines durchschnittlichen SyFy-Films. Soll heißen: Platte Charaktere und langweilige Geschichten15, die schon bald nerven.
Ciao.
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Soviel zu den Neustarts. Jetzt, kurz, die bereits etwas länger laufenden Serien.

Burn Notice
Auch in der fünften Staffel wird die Michael-Westen-Show nicht langweilig. Die Showrunner bauen genug Veränderungen ein, dass es neben dem Fall der Woche immer noch interessant bleibt. Gefällt mir immer noch sehr.

White Collar
Fast noch mehr als bei Burn Notice traut man sich bei White Collar große Veränderungen durchzusetzen, bzw. sie ordentlich anzudeuten16. Und auch bei den Fällen der Woche bleibt man kreativ.

Strike Back
Das britische 24. Viel Verschwörung und Action, weniger Patriotismus. Macht Spaß.

The Glades
Bei The Glades kann ich am wenigsten mit dem Finger drauf zeigen und sagen: »DAS gefällt.« Vermutlich ist es Hauptdarsteller Matt Passmore und seine Detektivfigur. Wie dem auch sei: The Glades findet immer noch abgedrehte Fälle in den Everglades und kombiniert sie mit abgedrehter Romantik zwischen den Hauptdarstellern.

True Blood
True Blood ist irgendwie auf dem absteigenden Ast. Die Serie ist toll und hervorragend geschrieben und produziert. Aber vermutlich hat sie sich selbst eine derart hohe Messlatte gesetzt, dass etwas schwächere Staffeln direkt langweilig erscheinen. So zumindest die Aktuelle. Sookie ist fast unanwesend und im Dauerliebesakt mit ihrem neuen Herzensvampir beschäftigt, während vor der Haustür eine Mittelalterhexe um ihre Emmynominierung kämpft. Ist immer noch toll zu sehen, aber früher war alles besser.

Rookie Blue
Die zweite Staffel dieser Polizeisoap ist tatsächlich etwas besser als die erste. Verbrechensbekämpfung mit Persönlichkeit. Gefällt.

Royal Pains
Wunderbar anzusehen, aber doch langsam etwas langweilig, oder? Die Versuche, die Geschichte durch damoklesschwertige Andeutungen potenzieller Zukunftsdramen zu würzen, scheitern am fehlenden Zumpunktkommen. Bitte tu das doch, liebes Royal Pains, dann würdest du mir noch ein bisschen mehr gefallen.

Leverage
Hier fehlt irgendwie die Weiterentwicklung. Der Fall der Woche ist mal schlechter, mal besser, aber das überlagernd gibt es keine wirkliche Geschichte, die die nächste Episode stärker erwarten lässt.

Covert Affairs
Das war mir nach ein paar Folgen zuviel bedeutungsschwerer Tralala. Wird vielleicht noch mal nachgeholt, die Hoffnung habe ich noch nicht aufgegeben.

  1. Gutes zuerst, schlechtes zuletzt. []
  2. Der Chef von »Infeld & Daniels« wird ganz großartig-bescheuert gespielt von Malcolm McDowell. Auch ein absolutes Highlight. []
  3. Habe ich gerade erfunden. Klingt doof, oder? Egal. []
  4. Und die daraus folgende charakter-zentrierte Story. []
  5. Buchrückenmodus. []
  6. Aufgabe: Findet ein Anagramm zu Doctor Who. Und los. []
  7. Dem Kanal von Skins… []
  8. Achtung, Klammersetzung! Eine (Krankenhausserie im Krieg) mit (Soapelementen). Hier bekriegt kein Krankenhaus Soaps. Das wäre ja auch irgendwie doof. []
  9. Krankenhaus + Soap = Grey’s. Oder? []
  10. Ich meine, die Hauptdarstellerin joggt immer. Mit langen Ärmeln. In der Wüste. Seriously? []
  11. Nach ISO-8541, ihr wisst schon. []
  12. Welche Serie hat keine Episoden? Andi, dieser Vollpfosten, ne? []
  13. Vorteil: Man muss durchschnittlich nur 12 Minuten zwinkern. Yeah. []
  14. Originalautor sowie Autor dieser Version ist übrigens Hunddarsteller Jason Gann []
  15. Zu letzterem hat sich auch Eureka hinentwickelt. Schade eigentlich. []
  16. Spoiler: Dass Caffrey nie mit dem Schatz abhauen würde, ist klar — schließlich wäre sonst die Serie vorbei… []

Gastbebloggt: The A-Team is back with Leverage!

Nachtrag: Den Gastblogeintrag gibt’s weiter unten!
Die Tage bin ich übrigens dem Aufruf des Herrn Mitbloggers Eay gefolgt und habe für sein eayz.net einen Gastbeitrag geschrieben.
Es geht um eine relativ frische amerikanische Serie („Leverage„), eine relativ alte amerikanische Serie (das A-Team), Chuck Norris und Oscars.
Ein pinkes Zweihorn ist nicht involviert.
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Serien der Vorsaison 08/09

Bevor am Montag mit dem Start der besten Comedy aller Zeiten1 auch die TV-Serien-Saison in den USA so richtig startet, hier meine Meinung zu den bisherigen Frühstarts der neuen Serien.
Diese beruht allerdings nur auf ein paar wenigen Folgen, kann sich also noch ändern – in die eine und in die andere Richtung…

90210: Das „Beverly Hills“ ist weg, die Postleitzahl bleibt. Ist ja auch hipper. Nur so mit Zahlen. Es geht um das Leben an und um eine Schule voll Reicher in Beverly Hills. Eben genauso, wie damals. Nur hipper. In diesem „Reboot“ der Serie aus den 90ern darf man noch schöneren Menschen beim Leben zugucken. Ich hatte mit viel Schlechterem gerechnet bei der Serie. Es bleibt eine Reiche-Kids-und-ihre-Welt-Serie2, aber irgendwie kann man sie sich ansehen, noch zumindest. Und immerhin hat Veronica-Mars Rob Thomas den Reboot entwickelt..! [#]

Privileged: Bleiben wir beim gleichen Sender und bei ähnlicher Thematik. Steinreiche Frau hat zwei verdorbene Enkelinnen und engagiert Tutorin für sie, damit die beiden gute Noten für die Unibewerbung schaffen. Auch hier, eigentlich klassischer Fall von: Kennen wir schon, hatten wir schon. Aber zum Glück hat diese Version des Stoffs eine herausragende Hauptdarstellerin, die mit ihren wunderbaren Monologen häufig die Serie allein bespielt. Ich find’s ganz ansehbar. [#]

True Blood: Vampirserien kommen jedes Jahr neu, oder? Diese hier läuft allerdings auf HBO, was ja schon prinzipiell „wahrscheinlich gut“ vermuten lässt. Und es wird zu einem „tatsächlich gut“, denn die Serie ist sehr unterhaltsam. In der Welt von True Blood leben Vampire friedlich unter Menschen, nachdem ein synthetischen Blut erfunden wurde. Es geht um Sookie, ihres Zeichens gedankenlesende Kellnerin, die den neuen und einzigen Vampir im Ort kennenlernt. Die Story hat ihren Reiz und die Umsetzung ist auch sehr gut. [#]

Fringe: Einen ziemlichen Hype gab es um diese neue Serie von Kultproduzent J. J. Abrams. Grenzwissenschaftlich wird „The Pattern“ untersucht, eine Ansammlung kurioser Geschehnisse in der Stadt. Akte X 2.0 vs. Eureka vs. Verschwörungstheorie vs. Charaktere. Rockt. Natürlich. [#]

How Not To Live Your Life: In dieser BBC-Three-Serie geht’s um Don. Don ist ein Dickhead. Er kriegt nicht bis überhaupt nichts hin. Als seine Großmutter stirbt erbt er ihr „massiv free house“3. Von wegen free: Es ist noch nicht abbezahlt. Er braucht also einen Untermieter, zwecks Finanzierung – Job hat er schließlich auch verloren. Und das Universum lässt natürlich seine heimliche Jugendliebe Abby bei ihm einziehen. Und so nimmt das grausame Schauspiel seinen Lauf. Don stolpert von einer bescheuerten Situation in die nächste, malt sich J.D.-esk „things, not to do in this situation“ aus und macht alles nur immer schlimmer. Mit anderen Worten: Großartig! Britische Comedy wie man sie sich vorstellt (und wünscht). [#]

Durchgefallen ist bei mir allerdings die Sitcom „Do Not Disturb“ über eine Hotelverwaltung. Zu oberflächlich, nicht-witzig und schlecht besetzt.
Und über „Mutual Friends“ muss ich mir erst noch mein Urteil bilden… [#]

  1. How I Met Your Mother natürlich, was sonst? []
  2. Die lange nicht an The O.C. rankommt! []
  3. samt ‚creepy‘ Altenpfleger, der sich partout weigert zu gehen. []

Diverses Popkulturelles

Damit es nicht in den einsamen Mikroweiten meines Twitter-Accounts unter dem ganzen praktikumsbezogenen Schwachsinn untergeht, hier ein wenig ausführlichtisierte Content-Zweitverwertung:

Ab dem 18. November gibt es neue Folgen der großartigen Multikulti-Familien-Soap „Türkisch für Anfänger“ auf dem Ersten. Ich bin ja bekennender Liebhaber dieser Serie und halte sie für eine der wenigen guten, die es noch in Deutschland gibt (Neben Dr. Psycho und Doctor’s Diary, momentan). Wer Türkisch für Anfänger bisher noch nicht kennt, oder seinen Kenntnisstand auffrischen will, für den strahl das Erste ab 10. September Staffel eins und zwei aus.

Der WDR mag zwar auf Festivals mit seiner Großtechnik dem Publikum im Weg stehen, aber jetzt können wir auch mal davon profitieren. Denn der WDR Rockpalast bietet auf seiner Webseite unter dem Label Rockpalast TV Konzertmitschnitte verschiedener Konzerte und Festivals zum Streamen an. Darunter die Editors, Chikinki, Faithless, Gods of Blitz, Manic Street Preachers, Shout Out Loud und Dokus, u.a. über die Rheinkultur 2007 und über die Beatsteaks.
Ganz viel popkulturelles Bewegtbild also. [via Alles ist Pop]

Serien zur Sommerpause

Auch wenn es momentan nicht danach aussieht, aber ja, es ist Sommer1. Wie sich die Älteren unter euch vielleicht noch erinnern können gab es eine Zeit vor der Klimaerwärmung, in der sich Mensch, Tier und Pflanze im Freien tummelten und gemeinsam auf einer Picknickdecke beim Duft von grillendem Maiskolben Schach spielten. Das war die Zeit, in der die großen amerikanischen TV-Sender ihre großen Serien pausieren ließen und die TV-Landschaft aussah, wie der Mars, nachdem ihn seine Bewohner verlassen hatten.
Aber wir haben die Klimaerwärmung. Und wir haben große TV-Serien im Sommer.2

Hier meine bescheidene Meinung, etwas ausführlicher als es meine Kurzbewertungen bei Twitter ([#]) zulassen.

Swingtown
SwingtownEs geht um Susan und Bruce Miller, die in einen neuen Stadtteil ziehen und sich dort mit ihren neuen Nachbarn, Trina und Tom Decker anfreunden. Die Letztgenannten leben ihre Ehe nach dem Prinzip der „Open Marriage“, feiern wilde Parties und genießen ihr Leben. Bruce und Susan lassen sich von dieser neuen Welt anstecken, verfallen aber immer wieder in Zweifel, ob das denn alles so ok ist.
Inhaltlich geht Swingtown weit über den Open-Marriage-Stoff hinaus, bildet die Serie doch die Aufbruch-, die Veränderungsstimmung der 70er ab und diskutiert sie währenddessen in ihren Vorzügen und Nachteilen (Nebenbei: Amüsant wie sich das projizierte Bild samt der Rollenmodellzuordnung der Deckers und Thompsons während der Staffel ändert…). Da geht es um wirtschaftlichen Aufschwung, um Emanzipation, um das Brechen mit alten Werten, aber auch um den Erhalt alter Werte. Sehr Vielschichtig.
Stilistisch ist die Serie darüber hinaus ein absoluter Augenschmaus. Der Soundtrack besteht aus tollen 70er Songs (die man sich bei last.fm anhören kann). Die Kostüme und die Kulisse sind authentisch, die Serie ist mit leichtem Weichzeichner und überstrahlten weißen Farben aufgenommen. Die Krone setzen diese schmalzigen Überblendungen auf, bei denen zum Beispiel eine alte Szene in der Flamme einer Kerze verschwindet.
Absolute Anschauempfehlung. [#, #]
7,6 von 10 Hippiesongs.

Flashpoint
FlashpointEtwas mehr von den Quoten gesegnet ist diese Serie über ein Spezialeinsatzkommando. Während des Streiks von CBS in Kanada zum Dreh aufgetragen geht es um ein Team von Polizisten der SRU (Special Response Unit), das sich mit den etwas heikleren Polizeisituationen auseinander setzen muss, den Situationen, die starke Nerven und fetzige Technik benötigen.
Mit ein paar bekannten Schauspielern besetzt (allen voran Enrico Colantoni, den man sonst z.B. als den Vater von Veronica Mars kennt…) geht es bei Flashpoint viel um Psychologie und den heiklen Einsatz der Spezialtruppe. Ist in gewisser weise just-another-crime-series, aber in gewisser weise auch nicht. Die Charaktere stehen im Vordergrund und alles wirkt etwas tiefgründiger. [#]
7,1 von 10 Geiselbefreiungen

The Cleaner
The CleanerEs geht um William Banks. Einst war er ein ziemlicher Junkie. Doch während der Geburt seiner Tochter machte er einen Deal mit Gott: Wenn er ihm eine zweite Chance geben und die Sache überstehen lassen würde, dann würde er seine Drogenkarriere beenden und anderen helfen, das ebenfalls zu tun. Natürlich ging alles gut und wir sehen Banks als geläuterten Familienvater. Und als Teamchef. Denn er hat sich eine Truppe aus Ex-Abhängigen zusammengestellt, mit denen er durch die Straßen zieht und anderen hilft, vom Drogenkonsum (et cetera) runterzukommen.
Die Serie ist, ganz entsprechend des behandelnden Themas sehr düster angelegt. Viel spielt in der Nacht, im Schatten oder in schlecht beleuchteten Einrichtungen.
Dreh- und Angelpunkt ist William Banks (gespielt von Benjamin Brett, den man aus einer anderen, ganz guten A&E-Produktion Namens „The Andromeda Strain“ kennen könnte…), dem man bei seinem stressigen und bösen, aber hilfsbereiten und verantwortungsvollen Alltag sehr gerne zu sieht. [#]
7,1 von 10 Abhängigkeiten

The Middleman
The MiddlemanDer Middleman ist ein freier Geheimagent, der sich für außergewöhnliche Probleme zuständig sieht. Hochintelligente Mafia-Affen gehören zum Beispiel dazu. Unsere Protagonistin Wendy Watson begegnet dem Middleman zufällig, als bei einem ihrer Aushilfsjobs ein Monster die Belegschaft tötet. Eins führt zum Anderen und Wendy wird die rechte Hand des Middlemans.
Die Serie basiert auf einem Comic. Und das merkt man: Alles ist wunderbar übertrieben und wunderbar übertrieben bunt. Alles glänzt und hat diesen falschen Touch. Abgedrehte Personen mit abgedrehten Handlungen in abgedrehten Geschichten. Dazu noch eine sehr große Zahl an popkulturellen Anspielungen.
Die Quoten sind wohl nicht so toll, wie es sich im Blog der Serie liest. Mehr als eine Staffel wird es also nicht vom mittleren Mann geben. [#]
6,9 von 10 Comicmonster

In Plain Sight
In Plain SightMary ist eine Polizistin, genauer ein Marshal des Zeugenschutzprogramms. Ihre Aufgabe ist es, ehemalige Kriminelle und andere Menschen im Programm zu beschützen und sie zu betreuen. Dass das kein einfacher Job sein muss, zeigt In Plain Sight.
Mary wird als verzweifelter und fast schon misanthropischer Charakter gezeichnet (allerdings gibt es da auch diese hoffnungsvollen Momente, ganz im Gegensatz zu Saving Grace, was ich quasi deswegen nicht weiterverfolgt habe…), der sich so durch sein Berufs- und Privatleben schlägt und versucht, ein wenig Ordnung hinein zu bringen. [#]
6,5 von 10 Zweitelebenimzeugenschutz

Es gibt auch zwei neue Serien, die mir ganz und gar nicht gefallen. Hier also zwei kleine Warnungen:

Bonekickers
Eigentlich hat diese Serie Potenzial: Besetzt durch Adrien Lester, den ich seit Hustle sehr gerne sehe, geht es um Archäologen und das Aufdecken von Fehlern in der Geschichtsschreibung. Aber leider ist das alles so billig, schlecht und uninteressant umgesetzt. Jede Folge ist eine Qual. Es zieht sich und wird nie richtig spannend. Schade eigentlich. [#]

Generation Kill
Wir sind Teil einer Militärtruppe, die in ihren Zelten in der Wüste darauf wartet, endlich den Irak im Jahr 2003 angreifen zu dürfen. Und das war’s. Hier passiert mal etwas, da tritt dieser lustige General auf, hier wird jemand verprügelt. Aber die ganze Story dümpelt so vor sich hin. Klar, das ist aus dokumentarischer Sicht sicherlich hochgradig relevant, die Realität will schließlich abgebildet werden. Nur interessant macht es Generation Kill dadurch noch lange nicht.
Und wenn man sich an den schönen Aufnahmen von Militärfahrzeugen im Wüstensand3 satt gesehen hat, dann gibt es irgendwie gar nichts interessantes mehr in der Serie. [#]

Noch kurz vor dem Ende:
Doctor Who: Die vierte Staffel des Doctors endete geradezu phänomenal. Das Finale vom noch-Showrunner Russell T Davies beendet die zu Anfang recht schwache vierte Staffel mit einem großen Familientreffen-Feuerwerk. Ich weiß jetzt wieder, was mich am Doctor so fesselt. [#]
Burn Notice: Davon hat gerade die zweite Staffel begonnen. Es geht so furios weiter, wie es aufgehört hat. Aber mit neuem, großem Soundtrack, wie mir scheint.

  1. Gut, wenn die meisten von euch das jetzt lesen, ist es sicherlich wieder völlig schön, die Sonne scheint durch die Jalousien und die Luft flimmert nur so vor Hitze. Aber egal. Blog for the moment. []
  2. Ob da ein Zusammenhang besteht möge sich der geneigte Leser selbst erschließen. Aber es passte gerade ganz gut für die Einleitung. []
  3. Das meine ich tatsächlich nicht so ironisch, wie es sich anhört. Die Qualität und die Shots sind schön anzusehen. []

TV im Netz: Dr. Horrible’s Sing-Along Blog

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Online-TV-Serien gibt es ja mittlerweile ein paar. Die bekannteste (und im TV gefloppte) ist wahrscheinlich quarterlife. Bis jetzt.

Denn heute ist der 15. Juni, heute ist die erste Episode von Dr. Horrible’s Sing-Along Blog gestartet. Und, verdammt, wie geil ist das denn?

Joss Whedon ist verantwortlich für großartige Stücke, wie Buffy, Firefly1 und Serenity. Im Herbst wird auf FOX seine neue groß-budgetige Serie Dollhouse starten, wohl nach J.J. Abrams Fringe der meisterwartete Neustart.
Wie der geneigte Serienschauer weiß, war Anfang dieses Jahres in US of A der böse Autorenstreik und viele Autoren durften nicht für ihre Produktionsfirmen schreiben. Was macht ein neurotisch kreatives Hirn in so einer Zeit? Klar, er denkt sich selbst etwas aus und produziert es. Joss Whedon schrieb mit Freunden Dr. Horrible’s Sing-Along Blog – nur für das Internet.

Als Schauspieler konnte er Neil Patrick Harris (Barney aus How I Met Your Mother), Nathan Fillion (Firefly, Serenity, Drive) und Felicia Day gewinnen.

Jetzt ist die erste Episode online. Wir sehen den Super-Bösewicht Dr. Horrible, wie er zwischen Eroberung der Welt und seiner Liebe hin und her stolpert. Captain Hummer vereitelt nicht nur ersteren sondern auch letzteren Plan.
Das Ganze findet statt in Dialogen, wie auch in tollem, muscial-haftem Gesang2.

Die Episoden werden alle zwei Tage online gestellt, wobei jeweils die ältere Episode dann wieder offline genommen wird.
Also: Haltet euch ran!
Lohnt sich!

via viele, aber besonders sablog

Update 17. Juli: Die zweite Episode ist online. Eingangs- und Ausgangsstück sind außerordentlich großartig. Jawohl.
Update 23. Juli: Bereits seit Montagmorgen sind die Folgen von Dr. Horrible wieder offline. Wenn ihr es nicht geschafft habt, sie zu sehen: Mein Beileid. Ihr könntet probieren, sie in irgendwelchen (zwielichtigen) Videoportalen zu sehen, euch die DVD kaufen oder darauf warten, dass Dr. Horrible in der nächsten3 TV-Saison von einem großen Network aufgenommen wird. Das sag ich jetzt mal so. Vielleicht gibt’s aber auch nur eine Fortsetzung im Internet. Und vielleicht auch gar nichts. Was allerdings sehr, sehr schade wäre. Jawohl.

  1. Grandiose Sci-Fi-Raumschiff-Serie im Westernlook []
  2. Worauf ich ja momentan ein wenig stehe, so Musical und so []
  3. gut, vielleicht auch übernächsten []