» 30. Oktober 2008, 15:23 .
Vor zwei Wochen hat Bloggerkollege Eay seine Liebe geteilt. In bester Flower-Power-Manier multiplizierte er die Liebe, die man ihm selbst gab mit sieben und ließ sie auch mir zuteil werden.
Welch große Ehre! Mein Blog ist eines seiner Lieblingsblogs! Etwas beruhigt bin ich, dass er mindestens genausoviele Schwierigkeiten hat wie ich selbst, dieses Blog thematisch einzuordnen.
Auch ich möchte natürlich auch ein wenig Liebe in die Welt hinaustragen — gerade jetzt, wo die pinke Zeit dieses Blogs angefangen hat!
Beginnen möchte ich damit, das Herz direkt wieder an Herrn Eay zurückzugeben. Sein Blog ist eine wunderbare Mischung zwischen Popkulturellem und darüber hinausgehendem Schwachsinn. Bleiben wir in der Popkulturregie: Renés Nerdcore verdient auch ein Lieblingsblogherzchen. Manchmal frage ich mich, ob René über mehrere Hände und Gehirne verfügt, so viel wie er täglich bloggt. Nerdcore ist offiziell nach ISO-4ND1 das einzige Blog, bei dem mich gebloggte Linklisten nicht aufregen – ganz im Gegenteil, dort sind häufig ein paar ganz tolle Sachen drin versteckt.
Einen “kleinen” Bereich der Popkultur deckt /Film ab. Meine Quelle für alle mögliche Filminformation, die man zu 98% nach siebeneinhalb Minuten vergessen hat und von denen man sich übermorgen fragt, wo man das denn noch gleich gelesen hatte. Hat man das überhaupt gelesen? In eine ähnliche Kerbe schlägt das sablog. Es geht ganz um mein Lieblingsthema: Serien. Sascha berichtet von neuen Entwicklungen im US-TV-Business und bewertet Serien.
Gerne lese ich auch den Wortvogel, das Blog Torsten Dewis. Er schreibt von Anekdoten aus seinem Leben als Filmautor und gibt damit einen sehr interessanten Einblick in die Welt, die hinter dem Endprodukt steht, was wir über die Kiste geflimmert bekommen.
Einen anderen Nerdfaktor befriedigt Kaal in seinem grossßeweltblog. Er malt Graphen. Und was ist für einen angehenden Physiker wie mich toller als Graphen? Eben. Alltägliche Probleme stellt er auf einem Stück Papier zwischen einer horizontalen und einer vertikalen Achse dar, immer mit Witz und nahezu exponentiellem Unterhaltungsfaktor. Tanjas Supernova-Blog ist auch immer ein hinleser wert, wenn sie denn nicht gerade ihr Studium beendet und von einer deutschen Großstadt verschluckt wird.
Das waren sieben Blogs. Aber ich könnte weiter machen und weiter machen. Z.B. mit dem Mockingbird, dem Blog von Finja, das interessante Einblicke in Afrika und die Politik dort gibt. Oder das Blog von Michael, in dem er viel zu selten von Raumfahrt berichtet und alle 0,5 Jahre grandiose Witze macht. Oder aber …
Nein, ich möchte an dieser Stelle an meine blogrolläquivalente Bloglines Blog-Liste verweisen. Dort befinden sich meine Lieblingsblog, klar – sonst würd ich sie nicht lesen.
Das wichtigste Blog habe ich mir für das Ende aufgehoben: Das physikBlog. Der herausragende Inhalt wird nur durch die Herausragendität der Autoren übertroffen. Glaubt mir.
xoxo, -Andi
Meine Meinung zu Platz und Musik habe ich euch schon aufgebrummt.
Aber die ist, in allerbester Blogkultur, natürlich völlig subjektiv.
Analog zu meinem “Southside 2008, Blogger”-Post, in dem ich versucht hatte, im Vorhinein die Blogger (und Co.) zu sammeln, ist hier eine Liste von Nachbetrachtungen zum Festival abseits der durchgestylten (Presse-)Medien. Wieder Blogger und flickr-User.
Blogs:
Der Link auf dem Blog geht auch jeweils genau dort hin, der Link im Text darunter geht zum jeweiligen Bericht.
Internet-Presse
flickr und andere Fotoseiten
So, das war’s hoffentlich mit meiner Meta-Berichterstattung.
Und das war’s dann auch mit meiner Berichterstattung. Dies war vorerst der letzte Beitrag zum Thema Southside in diesem Blog (Nicht so laut, sie da, in der letzten Reihe, ich kann sie stöhnen hören!).
Wenn du dich in obiger Liste vergessen fühlst, kein Problem: Ein kurzer Kommentar und ich nehme dich gerne auf.
Aber jetzt erstmal zurück zu den angeschlossenen Anstalten, die sicherlich nichts mit Festival zu tun haben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Dass ich mich auf das Southside-Festival freue, könnte man den vorherigen Beiträgen mit scharfem Auge entnehmen.
Aber ich denke, da draußen, in den unendlichen Weiten des Internets geht es nicht nur mir so. Sondern auch ganz, ganz, [...] vielen Anderen.

Inspiriert von Eay, der Rock-am-Ring-Blogger suchte, möchte ich an dieser Stelle alle Blogger, alle Twitterer, alle flickr-User auflisten, die vor, während und nach dem Southside darüber berichten. Denn genau wie Eay interessiert es mich, wie sich andere Menschen auf’s Festival vorbereiten, was sie dort erleben und wie sie es schlussendlich fanden.
Du bist Blogger / Twitter-User / flickr-Fotograf und berichtest vom Southside? Schreib einen Kommentar auf diesen Artikel und ich werde dich in der Sammlung verlinken.
Wenn du dazu noch deine Blogposts mit “southside2008” taggst, dann macht’s das Auswerten später noch ein Stückchen einfacher.
Et Voila…
Blogs:
flickr:
- Körschgen
Von ihm stammt das Foto, was ich oben benutzt habe. Er hat Fotos vom Southside 2007 gemacht und wird auch in diesem Jahr (sicherlich) wieder herumknipsen.
Als letzten Teil meines unglaublich ausgedehnten Jahresrückblicks für 2007, sozusagen als letzte Tankstelle vor der Grenze, möchte ich auf ein paar Listen anderer Blogs in diesem Internet (ja, jetzt isses raus: Es gibt noch andere.) verweisen.
Ich habe das unbestimmte Gefühl, dass die folgend aufgezählten Listen nicht alle Listen sind, die es im Internet gibt. Es ist nur eine völlig subjektive Auswahl von Listen der Blogs, die sich so in meinem Feedreader tummeln. Subjektivität und Blogs sind ja so: . (Mist, hab ich Spruch in so kurzer Zeit zwei mal rausgehauen.)
Wenn Sie sich, liebster aufmerksamkeitsdefizierter Blogger (ob das nicht sogar synonym ist? hmm) an dieser Stelle unterrepräsentiert fühlen, so scheuen sie nicht davor, dies kund zu tun und einen Link zu Ihrer Liste in die Kommentare zu setzen. Husch husch!
Lukas hat bei Coffee And TV zwei Listen bebloggt: Einmal seine Songs 2007 und einmal seine Alben 2007. Außerdem hat er das Publikum befragt und den Jahresaufguss 2007 wählen lassen (ich habe mitgemacht, jawohl).
Der Popkulturjunkie hat in seiner allerbesten anachronistischen Manier die Listen von großen Zeitschriften/Magazinen gesammelt und diese dann sogar insgesamt ausgewertet und eine Totalchartliste erstellt.
René hat in seinem Nerdcore vier Listen veröffentlicht: Top 20 der Alben, der Filme; Die besten Songs laut iTunes und laut seiner eigenen, gefälscht-subjektiven Meinung.
Auch bei Spreeblick gibt es eine iTunes-generierte “Beste Songs 2007″-Liste.
Christian Junklewitz hat für die Serienjunkies sein Serienjahr 2007 verlistisiert: Nummer Eins und Nummer zwei.
Auch Sascha hat in seinem sablog einen Listen-2007-Eintrag gemacht, unterteilt in beste Künstler, beste Drama-Serie und beste Comedy-Serie.
Im Blog des Fernsehlexikons haben die drei Autoren auch Toplists erstellt — alle unterschiedlich lang und ergiebig.
Dann sei außerdem nochmal Eays Topliste erwähnt und die beiden Blogger, die auf meinen last.fm-Aufruf reagiert haben: André und Tanja und natürlich Vreni und dirki in den Kommentaren zum passenden Beitrag.
Das war es dann mit dem Zurückblicken für das Jahr Zweitausendundsieben.
2008 kann kommen.
Juchu.
Und wer mehr als 532 “Toplist”s zählt, darf sich eine Topflist überlegen.
Jetzt hab ich aber auch genug gebloggt für dieses Jahr. Melde mich dann im Sommer wieder.
Während all diesen Jahresendzeitgedanken möchte ich auf einen Artikel von physikBlog-Mitweltherrscher André hinweisen.
Er kommentiert in seinem Blog Auszüge aus den AGB des unter “Insidern” (spürt ihr die Ironie knistern?) als StudiVZ-Nachfolge-Social-Network gehandelte “kaioo”.
Wie man also gut sieht, ist auch bei kaioo, der ach-so-tollen und “ersten ECHTEN Social Community”, nicht alles im Reinen, insbesondere den Punkt mit dem Löschen der Daten finde ich riskant. [...]
Ich habe mich heute auch, natürlich aus reinen Testzwecken, dort angemeldet. Und nicht die (völlig ausgeblendeten) AGB sind für mich der Entschluss gewesen, das Netzwerk links liegen zu lassen, viel simpler und André erwähnt es auch am Rand: Das Ding ist in der Usability einfach völlig unnütz. Haufenweise Fehler, langsam ladende AJAX-Überladung, unerkennbare Struktur.
Nee, Jungs. Danke.
Nachtrag, 9. Januar: Spiegel Online über kaioo, etwas zu unkritisch (liest sich fast wie eine neutralgehaltene Pressemitteilung…), aber mit einer Reihe interessanter Hintergrundinformationen. [via ]