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Serienbefund 2015/2016

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ComedyDramaCrime/Law

  1. 11.22.63*†
  2. The Good Wife
  3. Person of Interest
  4. Arrow
  5. The Flash
  6. Gotham
  7. Supergirl*
  8. Dark Matter*
  9. Better Call Saul
  10. Billions*
  11. Blindspot*
  12. BrainDead*
  13. Brooklyn Nine-Nine
  14. Castle
  15. Colony*
  16. Crazy Ex-Girlfriend*
  17. Feed the Beast*
  18. Flesh and Bone
  19. Fresh Off the Boat
  20. Galavant
  21. Game of Thrones
  22. Heroes Reborn*†
  23. Homeland
  24. House of Lies
  25. How to Get Away with Murder*
  26. iZombie
  27. The Last Man on Earth
  28. Limitless*†
  29. Lucifer*
  30. Marvel’s Agent Carter
  31. Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.
  32. Mr. Robinson
  33. Preacher*
  34. Quantico*
  35. Second Chance*†
  36. >Sex & Drugs & Rock & Roll
  37. Shameless
  38. Silicon Valley
  39. The Night Manager*†
  40. The Americans
  41. The Big Bang Theory
  42. The Catch*
  43. The Expanse*
  44. The Girlfriend Experience*
  45. The Knick
  46. The Last Ship
  47. The Man In The High Castle*
  48. The Path*
  49. The Shannara Chronicles*
  50. The Strain
  51. UnREAL*
  52. Vinyl*†
  53. Wayward Pines
  54. Welcome to Sweden
  55. You, Me, And the Apocalypse*†
  56. Young and Hungry
  57. Zoo*
  58. Show Me A Hero*†
  59. Undateable
  60. Rookie Blue
  61. Deutschland 83*
  62. Strike Back
  63. Bosch
  64. Narcos*
  65. Mozart in the Jungle
  66. Halt and Catch Fire
  67. Mr. Robot*
  68. The Astronaut Wives Club*†
  69. The Brinksup>*†
  70. Ballers*
  71. Marvel’s Daredevil
  72. Marvel’s Jessica Jones*
  73. Unbreakable Kimmy Schmidt
  74. Sense8*
  75. Scream Queens
  76. Killjoys
  77. Stranger Things*
  78. The Get Down*

Herzlich willkommen zum Serienbefund 2015/2016!

Wie versprochen gibt’s auch in diesem Jahr meinen Rückblick auf (mehr als) 12 Monate Serien. Wie gewohnt in grafischer Form (oben), mit einigen Anmerkungen (unten). In der grafischen Form sind meine Lieblingsserien weiter oben, und die weniger Lieblingsserien weiter unten.1 Auf horizontaler Achse probiere ich die Serien nach drei(einhalb) Kategorien einzuordnen. Das klappt mal besser und mal weniger gut. Manche Namen sind klickbar, damit geht’s dann zu meiner etwas ausführlicheren Meinung zur jeweiligen Show weiter unten. Dieses Jahr gibt’s 78 Shows oben. Hui.

Für die Serienkarte hatte ich letztes Jahr eine kleine JavaScript-Anwendung geschrieben. Dieses Jahr habe ich sie um einiges erweitert – zum Beispiel könnt ihr jetzt die Shows über das Bild mit der Maus (oder der Tastatur!) hin- und herbewegen. Richtig interaktiv und so! Probiert’s mal aus – und falls es euch gefällt: Postet die Links zu euren Serienreviews in die Kommentare. Würde mich freuen! Hier ist meine Karte.

Einzelkommentare

The Good Wife

Vor ein paar Monaten ging die momentan beste Show der Flimmerkiste™ zu Ende; The Good Wife. Der Mix aus cleverer Gesellschaftskritik, lockerem Humor, tiefer Charakteranalyse, dramatischer Politikdarstellung, Emanzipationsdiskussion – und dabei noch hochunterhaltsam! – ist ungeangefochten. Die Show war eine Perle, vor und hinter der Kamera. Schade, dass es jetzt zu Ende ging; ich hätte Alicia doch gerne noch so lange beim Tanz durch den pointierten Alltagsdschungel zugeschaut. Rückblickend haben die Showrunner einen tollen Geschichtsbogen gespannt: Zum Ende von The Good Wife ist alles irgendwie so wie zu Beginn; nur eben völlig anders. #mehrkryptik
Die letzte Chance dann jetzt also ein weiteres Mal zu wiederholen: Ihr solltet The Good Wife schauen. Am besten eine Woche frei nehmen und direkt am Stück bingen. Los jetzt!
(Und falls ihr als Stammseher eine Ersatzdroge braucht: BrainDead. Vom Showrunner-Team von The Good Wife; aber mit mehr Alienameisen und weniger Gericht. Yep, das ist so großartig wie es klingt; s.u.) []

Game of Thrones

Auch in der fünften Staffel noch eine der epischsten Serien überhaupt. Aufwändig und fett produziert. Game of Thrones schafft es auch noch in der fünften Staffel, in der man eigentlich gelernt haben sollte, mit allem zu rechnen, den Zuschauer zu überraschen.2 Wir sind geschichtsmäßig auf der Zielgraden (noch zwei weitere Staffeln) und das tut der Show gut: Mir gefällt, dass mittlerweile die Geschichtsstränge beginnen zusammen zu laufen; außerdem beginne ich zu verstehen, wie detailreich viele der Geschichtsseitenstränge bereits früh geplant wurden. Respekt. Ich schaue sehr gerne weiter. []

Bosch

Bosch ist eine sehr, sehr ruhige Krimi-Serie. Aber trotz oder gerade wegen der Ruhe gefällt sie mir ganz hervorragend. Jeder Fall hat Zeit sich zu entfalten und von einem großartig gespielten Hauptcharakter Stück für Stück gelöst zu werden. Eine willkommene und dazu noch sehr gute Abwechslung der Fall-der-Woche-Broadcast-Procedurals. Lebt dazu noch von einem charismatischen Hauptdarsteller. []

Person of Interest

Person of Interest ist mit einer tollen letzten Staffel zu Ende gegangen. Damals™, als Person of Interest die künstliche Intelligenz zu einem Protagonisten einer TV Show machte, war vielen noch gar nicht klar, wie sehr Algorithmen unseren Alltag bestimmen werden. Mittlerweile gibt’s KI an jeder Ecke (Hey, Siri!) – und das ist erst der Anfang. Person of Interest stellt den KI-Zukunftsregler auf 11 und erzählt von einem spannenden Kampf, der nicht nur unterhaltsam und gut gemacht ist, sondern auch einen Haufen Metaphern für unsere technologisierte Zukunft enthält. Es war toll. Schade, dass es zu Ende ist. []

Brooklyn Nine-Nine

Immer noch furchtbar lustig. Soviel Wortwitz und Situationskomik. I like. []

Limitless

Für meinen Teil der beste Neustart der letzten Network-TV-Saison. Die Transformation vom Kinofilm zur TV-Serie hat gut geklappt. Jake McDorman hat mir in der Hauptrolle toll gefallen. Aber was mir am besten gefiel: Die Produktion der Show. Irgendwer hatte ganz viel Spaß mit dem Produktions-Design und baute bunte Digitaleffekte. Ein paar Folgen dauert es, bis Limitless seinen Stil gefunden hat; aber dann wird’s von Episode zu Episode besser. Leider war die Show nicht mit den Quoten gesegnet, die CBS haben wollte. Ist daher abgesetzt. Schade! [Mein Pilot-Review; ]

Stranger Things

Last-minute addition zur Liste. Auf sämtlichen Ebenen eine tolle Show auf Netflix, die furchtbar Spaß macht. Tolle Darsteller, tolle Bilder, tolle Story. Und eine tolle Hommage an die 80er, die ich allerdings – so befürchte ich – nur zu einem Bruchteil verstanden habe. Aber egal. Die fünf Jugenddarsteller sind großartige Entdeckungen, David Harbour ist auch toll. Winona Ryder spielt seltsam verwirrt. Aber alles passt. Und trotz Hommage ist das Mysterium um das Elektromonster spannend. Ich freue mich auf eine zweite Staffel. []

iZombie

Nach einer kurzen ersten Staffel lief iZombie in der vergangenen Saison mit einer kompletten Staffel bei The CW. Immer noch ein humorvoller Mix aus Zombiejagd und Krimi. Und die pointierten Wortspiele und sarkastischen Kommentare sind spitze. Go, Ravi! [Mein Pilot-Review; ]

Marvel’s Daredevil

Bereits die erste Staffel war gut, weil so anders als die übrigen Superheldenserien. So reell. Staffel macht da weiter und wurde, so finde ich, tatsächlich noch etwas besser. Vielleicht, weil der Hauptcharakter nicht mehr ganz so im Zentrum stand. Foggy, Karen und auch Frank Castle hätten die Staffel auch gut alleine spielen können… []

The Flash

The Flash ist mittlerweile meine Lieblings-Network-Superhelden-Show. Auf jeden Fall um Längen besser als die letzte Staffel Arrow. Während die Autoren von Arrow konstant versuchen, Oliver in noch tiefere Selbstzweifel stürzen zu lassen, tanzen Berry und Kollegen locker durch vielschichtige, spannende und unterhaltsame Geschichten. Bei The Flash stimmen die Charaktere, deren Entwicklung, die Schauspieler, die Fälle der Woche und das darunter liegende Mysterium. Also, eigentlich stimmt alles. Ich freue mich auf die nächste Staffel. []

BrainDead

Ein Midseason-The-Good-Wife-Ersatz, der plötzlich da war. Und großartig ist. Die Macher von The Good Wife verfilmen folgende Prämisse: Was, wenn außerirdische Alienameisen die Gehirne amerikanischer Politiker übernehmen? Erzählt aus der Sicht der Schwester eines Senators (eine ganz bezaubernde Mary Elizabeth Winstead). Und BrainDead ist mindestens so toll, wie sich die Prämisse anhört. Over the top und völlig bescheuert, aber eine großartig gespielte Persiflage des US-amerikanischen politischen Systems. Und allein für die wöchentlichen Lied-Rückblicke wäre die Serie eine Empfehlung wert. []

Supergirl

Supergirl hat einen ordentlichen Start letztes Jahr hingelegt. Eine tolle Darstellerriege (Melissa Benoist, Calista Flockhart) und unterhaltsame Geschichten, die manchmal typisch Superman-ig und manchmal so gar nicht sind. Mal sehen, wie der Wechsel von CBS zu The CW wird, inklusive der damit einhergehenden Darstelleränderungen. []

The Get Down

Last-last-minute addition zur Liste. Frisch durchgeschaut; die erste Hälfte der ersten Staffel hat auch nur sechs Folgen. Sechs großartige Folgen. In The Get Down porträtiert Baz Luhrmann eine Gruppe Jugendlicher in der New Yorker Süd-Bronx der 70er, die mit Musik ihren Alltag bestreiten und aus ihm entfliehen wollen. Dabei geht’s um Hip Hop und um Funk; aber auch um Armenviertel, den Verfall der Stadt, um Politik und Gangs. Das tollste an The Get Down ist aber die Musik. Justice Smith als Ezekiel rappt tolle Stücke, Herizen F. Guardiola als Mylene singt hervorragend. Serienschauen mit Kopfwippen; besser geht nicht. The Get Down hat durchaus seine Fehler: alberne Momenten, übertriebene Seiten-Charaktere und Reaktionen, immer das gleiche Stilmittel des Gegenüberstellen von Situationen durch Schnitte mitten in der Geschichte. Aber trotzdem: Die Musik reißt’s raus. Und die Darsteller. []

Marvel’s Jessica Jones

Noch so eine untypische Superheldenserie. Jessica Jones hat mir auch hervorragend gefallen; der Bösewicht der Staffel, Kilgrave, war vielleicht das Bedrückendste und Fieseste, was ich bisher an TV-Bösewichten gesehen habe. Warum Jessica Jones dann doch vielleicht etwas weiter unten steht: Ich kann mich auch nach einer gesamten Staffel nicht mit Hauptdarstellerin Krysten Ritter anfreunden. []

The Expanse

Toller neuer Hard-Sci-Fi, bei dem ein Detektiv auf die Suche nach einer vermissten Frau im Sonnensystem geht. Eine komplexe und detaillierte Geschichte wird ausgerollt, die spannend ist und viele Twists hat. Wenn ihr Science Fiction mögt, dann ist The Expanse ein Muss. [Mein Pilot-Review; ]

Mozart in the Jungle

Neben Bosch meine Lieblings-Amazon-Serie. So verrückt und in der zweiten Staffel leider mit weniger Musik; aber vermutlich kann Gael García Bernals Maestro auch kochen oder die Straße fegen und ich fänd’s toll. Einziges Manko: Die Folgen sind zu kurz! []

Mr. Robot

Komplexe, spannende und toll gemachte Show über einen Hacker, der sich mit seiner Crew einen Technik-Großkonzern vornimmt. Dabei hat er auch noch seine kleinen eigenen Probleme. Toll gespielt von Rami Malek und allen anderen,3 düstere und realistische Geschichte. Ein Sommerhighlight. [Mein Pilot-Review; ]

Galavant

Was für eine spaßige Show. Ritter, die singen und dabei dauernd selbstironisch sind. War wohl etwas verrückt für das Publikum und ist nach der zweiten Staffel abgesetzt. Aber die beiden produzierten Staffeln lohnen sich. Herrlich bescheuert. []

Colony

Spannender Science Fiction, bei dem Sawyer in einem Alien-besetzten Los Angeles nach seinem Sohn sucht. Gut gemacht und tolle Idee, zwischendurch vielleicht ein bisschen viel Herzschmerz. [Mein Pilot-Review; ]

The Night Manager

Spannende Mini-Serie mit Hugh Laurie und Tom Hiddleston über Waffengeschäfte im nahen Osten. Gefiel mir sehr. []

Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.

Eigentlich könnte die Super-Sidekick-Helden-Serie weiter oben stehen. Sie hat alle Zutaten: Tolle Darsteller, vielschichtige Geschichtsstränge, Mysterien, hohen Produktionswert und ein fähiges Team hinter der Kamera. Aber die letzte Staffel war mir ein wenig zu konfus. Es sind zu viele Sachen gleichzeitig / kurz hintereinander passiert, den den Fokus ablenkten. Aber ich bin mir sicher, das wird wieder in der nächsten Staffel. Wir sind hier auch immer noch bei den Serien, die ich bedenkenlos weiterempfehlen würde. []

Wayward Pines

Wayward Pines war letztes Jahr eine echte Überraschung. Bei den ersten paar Episoden dachte ich noch »Ok, das ist alles etwas seltsam; ich gucke mal weiter.«, bis dann der Big Reveal kam und die Serie auf einmal viel Spaß gemacht hat. Der Big Reveal fehlte in Staffel zwei und das merkte man leider. Die Serie war immer noch gut anzusehen, aber die unerwartete Überraschungswendung fehlte. Die Idee, die gesamte Darstellerriege auszutauschen, gefällt mir allerdings sehr. []

11.22.63

11.22.63 startete mit einer tollen Prämisse: Was, wenn durch eine Zeitmaschine das Kennedy-Attentat verhindert werden könnte? Basierend auf einem Stephen-King-Buch folgte daraus leider ein etwas längliches Zeitreise-Abenteuer. Die Kulissen der 60er sind toll, James Franco und Sarah Gadon machen ihre Sache auch ordentlich. Aber leider fehlte mir die Spannung über weite Strecken der Show. []

Deutschland 83

Deutschland 83 porträtiert Martin Rauch, ein DDR-Polizist, der in den Westen Undercover geht. Gefiel mir sehr gut. Hoffentlich gibt’s weitere Staffeln. [Mein Pilot-Review; ]

Arrow

Arrow hat letzte Staffel bei mir seine Gunst verspielt. Und dabei war’s noch nicht mal die ewige Olicity-Romanze, die das Internet™ ankreidet. Für mich entwickelt sich die Story nicht genug weiter. Es ist immer Oliver, voller schwerer Selbstzweifel, gegen die Welt. Und seine SidekicksTeammates stolpern auch immer in die ewig gleichen, dramatischen Verwirrungen. Vielleicht soll Arrow die dunkle Serie des Arrowverse sein, aber dann doch bitte auch mal mit neuem Drama; und nicht immer mit dem gleichen Aufgewärmten. []

Sense8

Sense8 ist ein seltsamer Fall. Ich wollte die Show der Wachowski-Geschwister mögen (und irgendwie tue ich das auch), aber Sense8 ist ziemlich verworren, ziel- und strukturlos. Die erste Staffel ist eine lose Aneinanderreihung belangloser Geschichtchen, die allein dadurch Interessantheit erlangen, dass zwischendurch ein Protagonist einer anderen Geschichte mystisch zu Besuch kommt. Und die Sex-Szenen sind auch weird. []

Vinyl

Vinyl hätte eine tolle Show über das Musik-Biz der 70er Jahre. Die mit der Show verbundenen Talente hatten das jedenfalls erhoffen lassen (Mick Jagger und Martin Scorsese produzierten, Bobby Cannavale als Hauptdarsteller). Aber Vinyl hat nicht so recht gezündet. Der Show fehlt der gewisse Pep. Schade! []

Castle

Die letzte Staffel um den charmanten Freizeitdetektiv Richard Castle war nicht die beste der Serie. Die Luft war raus. Die Idee, Castle als Privatdetektiv ermitteln zu lassen, war eine gute; allerdings stolperte er dann ja doch immer wieder in Fälle mit seinem alten NYPD-Team. Naja. Auch die sympathischen und lustigen Spezialfolgen, bei denen Castle z.B. an Aliens glaubt, klappen in der Frequenz, in der sie in der letzten Staffel abgefilmt wurden, nicht. Tschüss, Castle. Aber ich wäre durchaus bereit für ein Alexis-Hayley-Spinoff. []

Dark Matter

Eine kleine Sci-Fi-Perle. Von den Produzenten der Stargate-Serien ist Dark Matter ein Space-Drama über eine Raumschiffbesetzung, die aus dem Tiefenschlaf ohne Erinnerung an die Vergangenheit erwacht. Unterhaltsam. [Mein Pilot-Review; ]

Narcos

Hier lernt man noch was für’s Leben. Über Carlos Escobar, sein Kolumbianisches Drogenkartell und die ganze verrückte Drogenwelt. Toll gemacht.4 []

  1. Mit einem * sin die Serien markiert, die seit dem letzten Review neu angelaufen sind. Mit † die, die abgesetzt sind und nicht mehr laufen. []
  2. Oder habt ihr mit der grünen Explosion gerechnet? []
  3. Eine der wenigen Christian-Slater-Serien, die nicht nach der ersten Staffel abgesetzt sind. []
  4. Wäre sicherlich weiter oben, wenn meine Erinnerungen an die Serie frischer wäre… []

Trailer (fast) aller TV-Shows kommender Saison Herbst 2016

Es ist wieder soweit!

In den USA stellten die großen TV-Sender der Werbewirtschaft ihr Serienprogramm für die Saison 2016/2017 vor. Dabei zeigten sie einen Haufen Trailer der Shows. Und die gibt’s hier!

Üblicherweise gibt’s hier im Blog erst das Re-, dann das Preview. Dieses Jahr drehen wir den Spieß mal um1.

Insgesamt wurden 37 Trailer zu 49 Shows veröffentlicht. Von den 49 Shows laufen 25 direkt im Herbst an, der Rest irgendwann danach (Midseason oder später).
Die folgende Liste eingebetteter Trailer ist, wie immer, geordnet danach, wie sehr mir die Trailer gefielen. Wenn ihr lieber eine nach Sendern alphabetisch geordnete Liste haben wollt, kein Problem, die gibt’s drüben im Parallelminiblog.2

Trends dieses Jahr: Zeitreisen3. Und seriengewordene Film-Remakes. Und ganz, ganz viel Mittelmaß. Wirklich, auch dieses Jahr verstehe ich nicht, wie viel meh von den Programmchefs gebucht wird… Auch 2016 kann mich keine Show vollends Trailer-basiert begeistern4. Allerdings gibt’s auch nur wenige Shows, die völlige durchgefallen sind. Mittelmäßigkeit muss also auch nicht nur schlecht sein…

Wie ist eure Meinung? Ab in die Kommentare!

Designated Survivor (ABC)

DAS Zugpferd von ABC im Herbst: Die neue Show von Kiefer Sutherland, in der er nicht den Präsidenten beschützen sondern mimen darf. Sieht spannend und interessant aus. Obwohl ich wohl etwas brauche, bis Kiefer Sutherland kein Jack Bauer mehr ist… »Designated Survivor« scheint sich allerdings nicht nur auf Sutherland als Hauptdarsteller auszuruhen sondern stellt ihm ein paar profilreiche Nebendarsteller zu Seite. Find ich gut.

24: Legacy (FOX, Midseason)

Serien-Reboot mit neuem Hauptdarsteller. Sieht ganz ok aus. Allerdings litt das originale »24« darunter, immer krassere und größere Bedrohungen zu erfinden. Hoffen wir, dass die Herrschaften Produzenten hier etwas Besseres in petto haben. Außerdem scheint die latente Xenophobie des Originals auch hier wieder mit dabei zu sein…

Lethal Weapon (FOX)

Remake des Gibson/Glover-Films von 1987. Ein weiteres dieser Remakes; aber das hier sieht tatsächlich ganz gut aus. Production Value stimmt und die Charaktere sind hinreichend weit weg vom Original (im Trailer, jedenfalls5). Sieht um Längen besser aus als das Rush-Hour-Remake vom letzten Jahr.

Falling Water (USA)

Sense8-inspirierte Show über geteiltes Bewusstsein, mit etwas mehr Crime. Sieht spannend aus.

Continue reading

  1. Lies: Ich hatte noch keine Zeit für’s Review. Es könnte etwas dauern, aber es kommt! []
  2. Oder auf Reddit, wo wir alle Trailer in /r/TvTrailers gepostet haben. Auch über den Rest des Jahres hinweg. []
  3. Trends? Trend! Singular. []
  4. Oder ich habe aus meinen vergangenen Fehlern gelernt… []
  5. Oder ich erinnere mich einfach nicht mehr gut genug an den Film. []