Mit Hilfe von Chandra und dem Radioteleskop des VLA (Very Large Array) haben Wissenschaftler jetzt eine erstaunliche Entdeckung in dem 2,6 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxiencluster MS 0735.6+7421 gemacht. Sie sind auf die größte bisher aufgenommene Explosion gestoßen.
Dort stößt ein Schwarzes Loch bereits seit 100 Millionen Jahren im Zuge seiner Explosion zwei riesige Blasen in den Weltraum ab. Sie haben eine Masse, die größer ist als die Masse aller Sterne der Milchstraße zusammen, gepackt auf je 650.000 Lichtjahre Größe.
Überraschend ist diese Explosion daher, weil man so große Explosionen normalerweise nichtmehr in ‘unserer’ Erwartet. Früher, nach dem Urknall mag sowas ‘normal’ gewesen sein, aber heutzutage fallen Explosionen eigentlich kleiner aus.
The explosive event, on a scale not expected, is the sort of thing that likely occurred frequently early in the history of galaxy construction, at a time when the universe was smaller and more crowded.
Wiedermal unverständlich, in welchen Größen da gerechnet wird, und unvorstellbar allemal…
(Achja, sag mal bitte dem WDR, er möge sein Manila vom wdrlog.de reparieren… Naja, so gibts keinen Link dahin)
Nachtrag (7.1.2005): Und auch Spiegel Online schreibt das…
Nachtrag 2 (7.1.2005): Und das WDRlog hat sich repariert, oder zumindest so ähnlich. Auf jeden Fall auch hier der Link.
Auch Spiegel Online schreibt wieder über Astronomie…
Ein amerikanischer Wissenschaftler hat Daten von Cassini ausgewertet. Und ihm ist etwas aufgefallen. Da strömt eine Sauerstoffwolke aus dem äußersten Ring aus. Er folgerte daraus: Der Ring lebt nichtmehr lange, der Materieverlust wird in mehr und mehr und irgendwann gänzlich verschwinden lassen. Wobei das ‘lange’ (wie immer wenn’s um’s Weltall geht) relativ ist. Nur noch 100 Millionen Jahre nämlich.
Er ist sich allerdings unsicher wieso, weshalb und warum. Er vermutet die Gravitation anderer Ringe oder einen Kometeneinschlag als Ursache.
Genauso unsicher ist er allerdings auch darüber, ob der Ring sich nicht doch erst später ‘in Luft auflöst’. Der Materieverlust könnte nämlich durch Gesteinbrocken in der Saturnumlaufbahn und durch vom Magnetfeld des Saturns gebundene Gaswolken ausgeglichen werden.
Abwarten.
Tatsächlich. 500 Millionen Euro von Deutschland. Mehr als jede anderes Land der Welt.
Hui. Find’ ich gut.
Wann merken die “großen Bösen” eigentlich, dass es nichts bringt nur andauernd Seiten abzumahnen? Davon abgesehen, dass es jedes Mal zur Folge hat, das nur immer mehr neue Seiten dadurch auftauchen?
Anscheinend kann man die kriminelle Energie des einzelnen Downloaders nicht durch so simple Methoden bekämpfen, hart aber gerecht… Aber ob auch die Film-, Software- und Musikindustrie das auch mal schnallt?
Man weiß es nicht genau…
NGC 6946, 10 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Cepheus, ist eine “Face On”-Spiralarm-Galaxie (wir schauen von oben auf sie drauf), und von daher eigentlich sehr gut mit unserer Milchstraße vergleichbar. Aber etwas ist trotzdem anders an ihr.
Sie ist ein riesiger Geburtshaufen für Sterne, erkannbar auf dem Bild in roten Farbtönen der äußeren Regionen. Gleichzeitig ist NGC 6946 aber auch ein Ort an dem massenhaft Sterne sterben. Im Gegensatz zu den vier Supernovae der Milchstraße in den letzten tausend Jahren konnten allein letztes Jahrhundert acht Supernovae entdeckt werden.
Wie unsere Milchstraße von oben aussieht, weiß man nicht. Allerdings kann man mit Erkenntnissen aus der Beobachtung anderer Spiralarmgalaxien auch auf die Struktur der Milchstraße schließen und deren Form herleiten. Das Ganze könnte dann so aussehen, wie im APoD von heute.
Mal abwarten, wann es die erste Sonde außerhalb unserer Milchstraße schafft
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Nachtrag (25.1.): Auch heute im APoD.