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last.fm Statistiken, Teil 4: Anderer Leuts Sachen und Sonstiges

Neben Online- und Offline-Programmen, die irgendetwas Hübsches mit seinen last.fm-Daten machen, lässt sich im Internäther auch so einiges anderes, bereits analysiertes finden. Der vierte Teil meiner last.fm-Statistikenreihe.

Friendship Network von Anonymousprof

Anonymousprof hat einen ‘kleinen’ Crawler angeschmissen und über die last.fm-API bei zufällig ausgewählten Usern notiert, was dieser für Freunde hat. Obwohl er mittlerweile über eine Million Personen abgegrast hat, nutze er erst einmal nur 25.000 Personen mit ihren Freundesdaten um sie mit einer Graphen-Software namens TULIP in Verbindung zusetzen. Wenn er mehr Daten nahm, stürzte sein Rechner ab1.
Herausgekommen ist eine tolle Veranschaulichung, die er in seinem Blog auszugsweise veröffentlicht hat. Man kann nicht nur sehen erahnen, wer mit wem verbunden ist – viel interessanter ist, dass es Verbindungsansammlungen, also Netzwerke gibt, die (zumindest in den 25.000 Zufallsdaten) nicht im Hauptnetzwerk integriert sind. Diese fristen ein Nischendasein und haben ihre eigenen, kleinen Netzwerke, außerhalb des Großen. Volksmusik. Ob diese Abseitsnetzwerke sich ins große Netz integrieren, wenn man mehr als 25.000 (zufällige!) Personen nimmt?
Im Zusammenhang der Verbindungsvisualisierung von Musik hat Herr Anonymousprof sich auch mal an klassische Musik gemacht und aufgezeigt, wer da wen beeinflusst hat und durch wen beeinflusst wurde. Das Video ist auch sehenswert, Deutschland ist ein ganz schöner Klassiktrendsetter.

Pionierarbeit von Lee Byron
Im letzten Beitrag hatte ich es schonmal am Rand erwähnt: Lee Byron hat auch so seine Visualisierungen gemacht. Das ist nicht nur der lastgraphige WaveGraph, sondern auch ein seltsamer, aber schöner Künstler-Bezugskreis. Leider sind die Darstellungen entweder blöde Java-Apletts oder ein wenig heranzoombare Flashdinger.

last.forward
Dieses kleine interplanetäretforme Java-Programm stellt die Freunde, Nachbarn und Gruppen eines last.fm-Benutzers grafisch dar. Nicht mehr, nicht mehr. Wer also schon immer mal auf einen Blick sehen wollte, wer das ist, der sollte unbedingt herunterladen.

build.last.fm und ReadWriteWeb
Wer an dieser Stelle, die übrigens das Ende der last.fm-Statistikenreihe2 markiert, immernoch nicht genug davon hat, dem sei build.last.fm ans Herz gelegt. Während ich hier schrieb hat last.fm ihre Sammlung an Links veröffentlicht, die sich irgendwie mit last.fm beschäftigen und “die last.fm-Erfahrung erweitern”. Jippayeah.
Und wer dann immernoch nicht genug hat, dem sei diese ebenfalls frische Liste des ReadWriteWeb empfohlen. Dort sind ein paaaar sehr hübsche Veranschaulichungen von unterschiedlichsten Sachen verlinkt — The Best Tools for Visualization.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit, auch wenn ich Ihr Interesse für last.fm Statistiken wohl nicht wecken konnte.
Beim nächsten mal dann.

  1. Was auch fast logisch klingt, immerhin befinden wir uns hier bei einem Problem mit (un) ="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichteter_Graph">gerichteten Graphen, deren Komplexitätsordnung… Informatiker anwesend?! []
  2. ;( []
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TubeYou – Videos 2.1, oder so

YouTube kennst Du?
Das ist dieses Onlinevideodings, wo sich 4,523 Milliarden Videos in Flashform befinden. 4,501 davon sind Mist. Aber ein paar sind interessant. Ob unterhaltsam, lehrsam, unterhaltsam, bestaunsam oder aufregsam. Irgendwie interessant.

Twitter kennst Du?
Das ist ein Microblogdienst und der letzte Schrei im Web 2. (Dies mal ohne Null dahinter; reimt sich sonst nicht. Und Reimen wird ja immer wichtiger heutzutage. Keine Frage.) Blitzschnelles Anmelden, die 140-Zeichen-fassende Textbox mit “What are you doing?” oder etwas völlig Anderem zuhämmern und seine Freunde (im Slang “Followers” oder “Twitterees”) verfolgen. Dann erhält man seine persönliche Seite, auf der nicht nur die eigenen Twittereinträge stehen, sondern auch die der Freunde. Natürlich gibt’s auch einen passenden RSS-Feed.

Um immer auf dem neuesten, bestgefiltersten Videostand zu sein, haben wir DIE Lösung.
In einem hochkomplexen Destilattionsprozess, der extra in einem Bad-Godesberger-Ex-Atombunker entwickelt wurde, haben wir das Beste aus Beidem genommen und es mit Hilfe eines simplen Flux-Kompensators wiedervereint

Heraus kam: TubeYou, dessen Name natürlich in keinester Weise irgendeine Verbindung zu schwedischen Automarken suggeriert.
TubeYou ist ein Twitter-User, der von uns mit irgendwie interessanten (s.o.) Videolinks (und restlichem Must-See) befüllt wird. Einfach verfolgen undoder RSS-Feed abonnieren und nie mehr in Videorückstand geraten. Ist das nicht klasse?

Du willst mitmachen? So 2.0, wie Web nur sein ist TubeYou ein Multiuser-Account. Kontaktiere mich einfach auf einem der mannigfaltigen, modernen Wegen und das Passwort1 ist Dein!

Mehr Information und noch eine Beschreibung gibt es auf der passenden TubeYou-Seite meines Blogs.

  1. Sie alle zu knechten []
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Stöckchen: Mein Blog und Bedeutung und so

Noch mehr Stöckchen. Dieses habe ich bei Tanja (und Michael) entdeckt. Es wurde nicht nach mir geworfen, sondern ich habe es aus freien Stücken aufgegriffen, mich hat niemand gezwungen, mein freier Wille (So sollte ich das doch sagen, oder? Lassen sie jetzt meine Katze in Ruhe?)

Neun Fragen zu diesem meinen Blog.

Was bedeutet Dir dieses Blog?
Eine ganze Menge. Wenn ich abends nicht schlafen kann, dann lese ich mein Blog. Wenn es draußen regnet, dann lese ich mein Blog. Bei Sonne – mein Blog. Wenn ich Klausuren schreibe, ich lese mein Blog. Unter der Dusche? Na klar: Mein Blog.
Ansonsten ist es mir aber wirklich wichtig. Ich schreibe gerne, ich schreibe viel. Und manchmal habe ich das Gefühl, das könnte sogar andere interessieren. Für all das ist mein Blog ein Katalysator. Meine Freunde im realen Leben hätten mir sicherlich schon längst die Freundschaft gekündigt, wenn ich sie auch noch mit dem zureden würde, was ich jetzt hier so rein schreibe. Man könnte also sagen, mein Blog ist auch ein Freundschafterhalter.

Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!
Damals, als Hugh Laurie bei mir kommentiert hat, er sei von dem Beitrag so angetan gewesen, dass er die Rolle des Gregory House annehmen würde. Nein. Ich freue mich über jeden Kommentar, von neuen Lesern (die es als dauerhafte Gäste leider viel zu wenig gibt) und von den alten Hasen. An DEN Superkommentar kann ich mich jetzt nicht erinnern.

Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?
Mein Blog ist Kanalisierung meines geschriebenen Mitteilungsbedürfnis. Es macht mir Spaß, bis ins letzte Detail. Bei Last bliebe nun wirklich kein Grund, nicht sofort die imaginäre Löschen-Taste zu drücken, oder?
Außerdem werde ich schließlich für das Bloggen bezahlt. Die Betreiberfirma Andi Inc. lässt für jedes publizierte Posting einen Schokocracker springen. Es geht somit um nichts weniger als mein Leben und Tod.

Ist Dein Blog “eins unter vielen” oder “ganz speziell”?
Diese Frage ist ja gerade zu eine Frechheit! Natürlich ist mein Blog, mein liebstes aller meinen Blogs, also neben dem physikBlog, das ist auch ganz toll, jedenfalls ist mein Blog ein ganz Spezielles … unter Vielen! Immerhin hat kein anderes Blog das offizielle Kanal Schredemedial Energieausgleich-Siegel! Einfaches anstarren dieser Webseite lässt das Karma automatisch wieder höhere Niveaus erklimmen und dabei nebenbei irgendwo im Universum einen Stern explodieren. Wenn das mal nicht speziell ist?!

Welche Ziele hat Dein Blog?
Im short-term soll der pressure auf die peergroup zum publishen neuer Gadgets verwendet werden, so dass im long-term eine Gewinnmaximierung im informellen Sektor herrscht. Dabei sollen, schließlich, auch Angler und südafrikanisch-stämmige Nagetiere angesprochen werden um den Cashflow zum EBT maximieren.
Ok, Scherz beiseite. Natürlich die üblichen Ziele. Frauen, Drogen, Geld und Weltherrschaft. Und herausfinden, aus welchem Winkel dieses grün denn bloß rot wird.

Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, Dein Blog zu löschen?
Ich müsste zur Löschung gezwungen werden. Dazu kommen nur zwei Personen in Frage, die mir drohen meine Katzen unter meine Kaffeemaschine zu legen: Chuck Norris und Jack Bauer1. Sie müssten mich foltern, meine Musiksammlung verbrennen und dann, erst dann würde ich vielleicht brechen!
Das Einzige, was mich dazu bewegen können würde, mein Blog zu löschen, wäre Unlust. Wenn mir irgendwann mal der Spaß an der Sache verloren geht. Aber selbst dann würde ich erstmal abwarten. Die Lust ist bekanntlich eine sehr launige Alte. Ich würde abwarten, Tee und Kaffee trinken, meine Katzen streicheln2 und dann noch mal nachschauen, wie es so um die Lust bestellt ist.

Wie reagieren Leute aus Deinem “real life” auf deine Blogtexte?
Da sie bei Freundschaftseingehung mit mir sich vertraglich dazu verpflichtet haben, jeden Blogtext von mir gut zu finden und mich persönlich für ihn zu loben, ernte ich regelmäßig laute Anfeuerungsrufe und geschriene Glückwünsche auf dem Campus. Gut, das führt manchmal zu ungläubigen Blicken, aber wurde Kopernikus nicht auch seltsam angeschaut, als er behauptete, die Erde sei ein Nilpferd?
Die meisten meiner Freunde im Real Life kennen mein Blog und lesen es auch. Manche mehr, manche weniger. Viele von ihnen müssen darunter leiden, denn die nerve ich mit “Du hast gar nicht kommentiert – fandest du das etwa nicht so” oder “Das hab ich da und dort doch schon mal geschrieben. Muss ich mich denn wiederholen?”. Aber mein Mitteilungsbedürfnis ist nun mal nicht auf die digitalen Schranken dieses kleinen Browserfenster beschränkt. Tut mir ja auch irgendwie Leid. Nicht.
Ein paar habe ich aber auf die dunkle Seite der Macht geholt. Die kommentieren hier mit, Twittern oder haben sogar ein eigenes Blog3. Aber, Jungs (und Mädels), da geht noch was! Ich glaube, ich werde ab jetzt Karmapunktabzüge austeilen für “Blogposts in irgendeiner weise unkommentiert lassen”. Jaha. Jetzt habt ihr’s.

Könntest Du “blogsüchtig” sein oder werden?
Niemals. Aber habt ihr schon das neueste Bild meiner Katzen4 gesehen? Sooo süß! Und gestern, in der U-Bahn, da saß mir so ein Mädel gegenüber und die hat so total seltsam auf mein MacBook geguckt und dann …
Blogsüchtig? Never!

Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?
Gute Seiten:
1. Es macht Spaß, ausgefeilte Texte zu schreiben und zu merken, dass andere sich dafür auch interessieren. Weil der Beitrag häufig gelesen wird, oder weil er kommentiert wird. Der Kommentar ist des Bloggers Brot und Schokocracker.
2. Man lernt einen Haufen toller Leute samt ihrer Blogs kennen. Und hatte ich schon erwähnt, dass es Spaß macht?

Schlechte Seiten:
1. Bloggen verschlingt zuviel Zeit. Bis ich mit einem Text zufrieden bin, sind in Nagasaki bereits fünfzehn Bambusse gewachsen und weggefahren. Und während der Zeit hätte ich locker meine Wohnung aufräumen können.
2. Ich habe den Anspruch, wenn ich mich mit einem Thema befasse, mich auch intensiv mit dem Thema zu befassen, so dass ich für meine Meinung (Blogs sind ja schließlich Meinungen) auch einstehen und auf Kommentare zumindest relativ fundiert antworten kann. Das allerdings führt zu einer Extremisierung des Punkts 1. Teufelskreis, here we are.

This Stöckchen goes out to André, Eay und Vreni. Zeigt mal, was ihr so mit dem Bloggen anfangt.

Achja: Katzen? Nee, ich hab doch keine Katzen. Wer behauptet sowas? Das sind auch die Leute, die Mauern bauen wollen!

Und was Bloggen bei mir wirklich ist? Das ist dieser Text und sein Inhalt. Hello, you’ve been Head-faked5.

  1. Ok, ich habe gar keine Katzen. Ich brauchte nur das Bild von knuffigen, wuscheligen Tieren mit ihren süßen Schnurrbärten als konträre Illustration. Siehste? []
  2. Immernoch: Isch ‘abe gar keine Gatzen! []
  3. Obwohl ich mich dafür eigentlich nicht so sehr verantwortlich fühle, oder André? Vielleicht ein bisschen… []
  4. Ok, ich habe doch Katzen. []
  5. Tolles Wort. Habe ich in der last lecture von Randy Pausch gelernt. []
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Stöckchen: 5 Stars mit dem gewissen Etwas

Ihr kennt das ja.
Unter Blogs gibt es diese seltsame Sache, die sich Stöckchen nennt. Kettenbriefe 2.0.
Eigentliich wehre ich mich ja gegen solchen Kram. Albernes Zeug. Eigentlich werde ich dann aber schließlich doch irgendwann schwach. Manchmal zumindest.
Und jetzt ist es wieder manchmal.

Von Vreni bekomme ich das blogosphärbekannte Stöckchen, fünf Promis “mit dem gewissen Etwas und/oder Sexappeal” auszuwählen.
Schwieriges Stöckchen, das. Habe ich lange gesammelt, bis ich eine Top 5 zusammengestellt hatte, die mir auch am nächsten Tag noch gefiel. Weil in der Stöckchenbeschreibung das Wort Sexappeal fällt, habe ich mich nur auf weibliche Gestalten beschränkt.

Völlig zufällig sind alle meine ausgewählten Damen Schauspieler in Serien. Woher das kommt, ist mir völlig schleierhaft. Nicht.

Platz 5: Jewel Staite
BildDie Dame hat bei Firefly (und dann auch im passenden Kinofilm Serenity) mitgespielt und ist momentan als Ärztin bei Stargate Atlantis im TV. Macht ihren Job sehr gut. Und bloggt auch, oder so.

Platz 4: Jennifer Morrison
BildMuss ich nicht großartig vorstellen oder? “Cameron” in der grandiosen ArztSerie House. Spielt bald mit in J.-J.-Abrams Star Trek. Was dann einer der vielen, vielen Gründe sein wird, warum dieser Film der erste ist, den ich mir aus diesem Frenchise anschauen werde (Star Trek kann ich normaler weise gar nichts abgewinnen, und das trotz meiner generellen Sci-Fi-Begeisterung). Die Dame schafft es mit erschreckender Dauerhaftigkeit auf sämtlichen Bildern total unhübsch auszusehen. Aber, das muss man ja auch erstmal schaffen, was? Könnte man auch als Leistung verbuchen.

Platz 3: Evangeline Lilly
BildDie wohl schmutzigste Frau in meiner Liste (und das meine ich wörtlich, an was dachtst du denn?) — in Lost, wo sie die weibliche Quasi-Hauptrolle besitzt, läuft sie schließlich immer dreckbeschmiert herum. Sie spielt dort ziemlich toll die ewig zweiseitige Kate. Sawyer oder Jack. Good girl oder bad girl. Ob sie (ebenfalls) irgendwann mal von ihrem Lost-Image loskommen wird, wage ich noch zu bezweifeln…

Platz 2: Kristen Bell
BildDie mit Sicherheit auf sie persönlich zugeschneiderte Rolle (anders kann’s gar nicht sein) der Veronica Mars hat sie leider wieder abgeben müssen (aka: Die so geniale Serie wurde eingestellt), dafür kann man sie in der zweiten Staffel Heroes sehen. Doch auch da werd ich das Gefühl nie los, die zynische, flapsige, aber intelligente Veronica Mars mit Blitzen schießen zu sehen.
Was ich an Kristen Bell toll finde? Wer Veronica Mars (unsynchronisiert!) gesehen hat, wird’s wissen.

Trommelwirbel!

Platz 1: Odette Yustman
BildOde-wer? Dem deutschen Publikum allerhöchstens durch den hervorragenden (und das obwohl nur 75-Minuten langem) Film Cloverfield bekannt, hat sie sich in der US-Serie October Road an die Spitze dieser Liste gespielt. Diese etwas soapig, ok, etwas viel soapig angehauchte Serie handelt von Schriftsteller Nick, der nach einer Buchveröffentlichung zurück in seine Heimatstadt kommt. Frau Yustman spielt seine mehr-oder-weniger Freundin. Und das ziemlich gut (und -aussehend).

Die Liste, von ‘Promis’, die ich in irgendeiner weise hübsch finde, wäre natürlich wesentlich länger. Aber da “Hübschsein” quasi schon in Promi impliziert ist, habe ich meine Top 5 noch etwas metaebener gemacht.

Ich werfe dieses Stöckchen weiter an Eay, an André, an Thommy1, an Tanja und, wenn es will, ans physikBlog. Natürlich darf sich auch jeder Andere sehr gerne bedienen.

  1. Du hast ja jetzt, nach deiner letzten schriftlichen Klausur, sicherlich wieder Zeit dein blog zu befüllen, ODER?! []
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Rudirockt Weihnachtswichteln – Essen, Schenken, Videokonferenzen

Vor über einem Monat, damals also, als die Welt noch in Ordnung war, als sich Fuchs und Robbe noch im Winter zitternd Gute Nacht sagten, damals als noch eine Sieben des Datums letzte Stelle schmückte, um genau zu sein: am 20. Dezember 2007, damals jedenfalls fand eines dieser studentischen Events hier in Aachen statt.
Fleißigen Lesern diese Blogs ist es schon ein Begriff: rudirockt. Für nicht so fleißige Leser gibt es eine Erklärungsfußnote1.

Beim letzten Mal monierte ich noch, dass ich beim Webmontag das rudirockt-Team verpasst hätte. Das hat sich mittlerweile aber geändert. Beim letzten Webmontag durfte ich die drei Jungs kennen lernen. Sie waren sogar so freundlich, mir einen Packen alter Plakate (als Anspielung auf mein liebevolles Entwenden im letzten Video) mitzubringen.
Da erwähnten sie bereits, dass sie vor hätten, eine Weihnachtsversion des rudirockens zu machen.
Wer konnte da ahnen, dass bereits am nächsten Tag eine passende E-Mail in mein Posteingang flattern sollte?

Natürlich: Andi ist dabei.
Und neben mir auch noch eine Reihe weiter Studenten (und Nichtstudenten). Zwar keine 1300 wie beim letzten Mal; es meldeten sich ‘nur’ 120 Menschen an. Studenten tendieren einfach dazu, an und um Feiertage herum nach Hause zu fahren. Tz.
Aber letztendlich war es auch egal, denn die 12 zu treffenden Leute trifft man auch so.

Mein Lieblingskochpartner Christoph und ich bekamen die Vorspeise zugelost. Unser Wunschgericht.
Nach einem griechischem Originalrezept bereiteten wir detailgetreu eine französische Zwiebelsuppe zu. Bei den liebevollen Klängen südperuanischer Fruchtbarkeitsharfen rieben wir jedes Zwiebelstück einzeln mit einer streng geheimen Kräutermischung ein. Kein Aufwand war uns zu groß und so besorgten wir extra zu dieser Gelegenheit einen Satz stilistisch ganz weit oben anzusiedelnder Suppenschüsseln und sechs edle Weingläser.
Ja, Rudi, extra für dich.

Beim weihnachtlich dekorierten gemeinsamen Verzehr mit unseren Gästen wurden wir dann auch unsere Wichtelgeschenke los. Wichtelgeschenke? Ja! Wichteln gehört doch zu Weihnachten wie Sekt zu Silvester. Also gehörte zu dieser Runde rudirockt natürlich auch das Verteilen von Geschenken.
Aber auch das Erhalten von Geschenken; Christoph und ich sollten etwas später ebenfalls bewichtelt werden. Ich darf jetzt voller Stolz einen filigran gearbeiteten Schneebesen mein Eigen nennen. Gut, es ist der Dritte, aber jetzt habe ich wenigstens alle möglichen Größen. Gibt es dafür eigentlich einen Messerblock? Einen Schneeblock?

Bei der Hauptspeise danach wurde unser Gaumen mit zwei verschiedenen Sochten Fleisch (selbst gefangener Hase!) verwöhnt. Außerdem Spätzle und Knödel und …

Stop.

Schaut’s euch doch selber an.
Denn wie schon beim letzten Mal, habe ich den Abend mit der Videokamera begleitet.
Aber dieses Mal ist das Video ganz besonders geworden.

Denn parallel zu unserem rudirockt-Abend hat mein physikMitBlogger André auch seinen Weg auf Speicherkarte gebannt.

Mit Hilfe modernster Trick- und Schnitttechnik dürfen wir euch also jetzt ein außerordentliches Stück der kulinarischen Web-2.0-Videokunst darbieten.
Mit Spannungsbogen und unvorhergesehenen Wendungen. Mit epischen Musikstücken und grandiosem Wortwitz. Mit nervenkitzelndem Drama und Happy End.

Meine Damen und Herren, hier das wohl beste Video des rudirockt Weihnachtsevents. Danke, André, für diese Meisterleistung des Schnitts.

Sevenload-Direktwichtel.2

Und beim nächsten Mal möchte ich auch den Rest des Web-2.0-Aachens bei rudirockt sehen! Dieses Mal waren es ja wenigstens schon mal ein paar mehr…

  1. Bei rudirockt meldet man sich auf der passenden Webseite an und bekommt nach einer Deadline, zwei Tage vor dem eigentlichen Event ein Gericht zugelost; Vor-, Haupt- oder Nachspeise. Am Tag des Geschehens bei uns also am 20.12., bereitet man dann sein Gericht vor und begibt sich schließlich auf den Weg zu seiner ersten Station (wenn man sie denn nicht selber hat), denn neben einem Gericht hat man auch die Personen zugeteilt bekommen, bei denen man die fehlenden Gänge zu sich nimmt. Man ist also ein mal mit seinem Kochpartner zusammen selbst Ausrichter einer Speise und zwei mal mit seinem Kochpartner zusammen Gast bei fremden Leuten. Das bringt neben einer Reihe von delikaten Speisen vor allen Dingen Eines: Spaß. Nach dem eigentlichen Kochevent geht’s natürlich noch zur passenden Party. []
  2. Und wer das überschwingliche Begrüßen des Mondes mit “Hallo Monde” für eine sprachverstörte Albernheit hält, der hat bei der wöchentlichen Kultvideosichtungssession wohl nicht ganz aufgepasst. Der Maulwurf auf dem Mond ist die Lösung. []
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