Archive for the 'Sonstiges' Category

Mein Desktop, anno Februar 2010

Hatten wir vor knapp zwei Jahren das letzte Mal. Und weil Tanja anfängt, viele anderen mitziehen, ich sowieso ja empfänglich für Peer Pressure1 bin und draußen so schön weiß ist:

Mein Desktop, Februar-2010-Version.

Ich2 habe das OS-X-Standardhintergrundbild, Aurora, in der Snow-Leopard-Version. Ich finde die Farben sehr stimmig, dezent und nicht zu aufdringlich. Außerdem habe ich eine Schwäche für Weltraumbilder. Und es sind die physikBlog-Farben. Also bitte.

Letztendlich ist mir Hintergrundbild aber völlig egal.
Ich habe immer Programme im Vordergrund. Und wenn ich keine Programme im Vordergrund habe, dann nur, weil das MacBook aus ist.
Das sieht dann ungefähr so aus:

Gerade ist Wochenende. Das sieht man. Sonst wären noch ein paar Finder-Fenster, Terminal-Instanzen und Source-Code-Anzeigen mehr offen. Lediglich das X11-Icon im Dock ist noch ein Artefakt meiner täglichen Diplomarbeitarbeit.

Wie sich das Ganze in meinen Schreibtischplatz eingliedert, das gibt’s nach dem Klick: Weiterlesen ‘Mein Desktop, anno Februar 2010′

  1. Gruppenzwang und Peer Pressure sind ja irgendwie nicht das gleiche, ne? Peer mit Gruppe zu übersetzen, gut, das kann ich noch hinnehmen. Aber Pressure mit Zwang? Nee. Peer Pressure ist da eher die Light-Version des Gruppenzwangs. []
  2. Im Vergleich zur 2008er-Version dieses Postings benutze ich zwar den gleichen Monitor, habe aber mittlerweile den Laptop und damit das Betriebssystem gewechselt. Ich laufe nun auf Mac OS X. []
  3. Na, wer findet das Nerd-Gimmick? []
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Die Parabel vom schwimmenden Känguruh

So. Den Titel hätten wir.
Beim Rest erbitte ich eure Unterstützung: Was ist der Inhalt der Parabel? Die Schauplätze? Wer ist involviert? Was ist die Parabel in der Parabel?

Alles in die Kommentare! Das wird andisblog erste DIY-Geschichte, die ich schlussendlich zusammenschreiben werde.

Ich erwarte nichts weniger als großartige Ideen Deutschlands großartigster Kommentatoren.
Kann funktionieren. Muss aber nicht. Ne?

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Interviewstöckchen

Seelenstripcontent aus der Kettenbriefdose. Blogs – sind sie nicht wunderbar?

Kollege Eay gab mir gerade einen wunderbaren Grund, die Lernsachen zur Seite zu legen und ruhigen nichtganzschlechten Gewissens etwas anderes zu machen. Nämlich folgende Fragenantworten auszufüllen.

1. Was hasst Du an Deinem Computer am meisten?
Dass dieser Logitech-Maustreiber für den Mac ungefähr so gut funktioniert wie die Planung des ITER-Reaktors. Sonst bin ich gerade voll mit meinem Mac-Umstieg zufrieden.

2. Song des Tages?
Justice vs. Simian – We Are Your Friends1.

3. Was ist dein Lieblingsfilm?
Hab ich nicht. Echt nicht. Es gibt viele, die mir richtig gut gefielen. Die haben dann meist auch das entsprechende iMDB-Voting bekommen. Der letzte davon war z.B. Star Trek – in der J.J.-Abrams-Version.

4. Was ist dein Highlight des Tages?
Antiklimatisch könnte ich jetzt von Randwertproblemen in der Elektrodynamik erzählen. Etwas eher die Frage beantwortet wohl: Das Staffelfinale der 1. Staffel von Battlestar Galactica, das ich heute morgen gesehen hab2. Heute Abend steht noch eine Essenseinladung aus – ich denke, die wird Captain Adama in den Schatten stellen…

5. Was willst du unbedingt lernen?
Momentan: Theoretische Physik. Weil: muss. Generell: Was muss, was Spaß macht.

6. Was hast du zuletzt gekauft?
Eine Upgrade-Lizenz für IRC-Programm Linkinus 2.0. Davor: Brötchen (1 normal, 1 mit Rosinen (süß)).

7. Was ist dein Lieblingswetter?
Killerantwort: Angepasst! Sonne find ich toll. Allerdings habe ich eine Dachgeschosswohnung – hier wird’s verdammt warm. Und im Sommer im Zelt gibt’s nichts Schöneres als eine nächtliche Regenabkühlung, die sich durch liebevolles Prasseln auf der Zeltplane lauthals bemerkbar macht.

8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel?
Diplomprüfung Experimentalphysik. Diplomprüfung theoretische Physik. Diplomarbeit. Weltherrschaft. Glückseligkeit. (Letztere nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.)

9. Was denkst du über die Person die dich getaggt hat?
Popkulturnerd der kreativen Sorte, der sich auch für alberne Aktionen nicht zu schade ist. Toller Mensch also.

10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo auf der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen?
Möglichst nah an einen Internetknotenpunkt. Und an Küste. Und an Sonnenauf- und -untergang. Und an Bergen. Und an Mond. Jawohl.

11. Was würdest du, wenn du könntest, an dir ändern?
Ich würde Allergie gerne gegen MotivierbarkeitfürlangweiligeThemenabermussja,ne? tauschen. MotivierbarkeitfürlangweiligeThemenabermussja,ne? 100, bitte.

12. Wenn du die nächste Stunde irgendwo auf der Welt verbringen könntest, wo wärst du dann gerne?
Auf der ISS.

13. Was ist dir an Freunden wichtig?
Humor. Zuverlässigkeit. Intelligenz. Meinung.

14. Wen würdest du gerne mal treffen?
Albert Einstein. Und J.J. Abrams, wo Eay an dieser Stelle das Thema Kino anspricht.

15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank?
Meine T-Shirts. Gerade ist da das mit den blauen Streifen. Aber das ändert sich. Häufig.

16. Was ist dein Traumjob?
Die Energieprobleme der Welt lösen und parallel mit neuester, be-gadget-er Technik darüber schreiben und filmen und sowieson.

17. Was sind deine Lieblingsbands (Künstler)?
Wie in allen Profildingern, wo man sowas angeben muss, möchte ich auch auf den last.fm-Account verweisen.

18. Was ist deine Lieblingsgroßstadt?
In zu wenigen gewesen um einen Liebling ausgucken zu können.

19. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied?
»Paris is burning« von Ladyhawk ist ziemlich gut. Aber »Heavy Cross« von Gossip auch. Oder »The Reeling« von Passion Pit. Oder…

20. Was ist deine Lieblingsserie?
Das fragst du MICH!?
»How I Met Your Mother« gehört zur oberen Riege. »Lost« ebenfalls. »Better Off Ted« ist großartig, »The Big Bang Theory« auch. »Chuck« – toll. »Veronica Mars« als fast längst vergessener Favourite muss auch erwähnt werden. Und gerade spielt sich »Royal Pains« rein.
Aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Serien fallen mir ein. Zum Beispiel…

21. Was hast du gerade an?
Socken. Hose. T-Shirt. Elefant.3

22. Was war heute dein Mittagsessen?
Das fiel heute aus. Dafür gab’s ein Brötchen extra heute morgen. Siehe oben.

23. Wann hast du heute Feierabend?
Ich bin Student! Und heute ist Sonntag. Ich sag mal: FAIL2 (Und sonst gibt es natürlich keinen Feierabend. Ich bin immer dabei. Ganz vorne. At the edge. Yes!)

24. Welche Farbe hat die Bettwäsche, die gerade aufgezogen ist?
Schwarz und weiß in unterschiedlichen Mustern. Halt, eine Grauabstufung ist auch dabei!

25. Welche Tintenfarbe hat dein Lieblingsstift?
Schwartz.

26. Was würdest du mit 5000€ machen?
Coole Sachen, von denen ich die Häflte wahrscheinlich nicht bräuchte. So ein neues iPhone. Oder neue Festplatten. Oder Video- und Fotokamera.

27. Würdest du etwas in deiner Vergangenheit ändern, wenn du die Macht und Möglichkeit hättest?
Bestimmt. Ich würde Zeitreisen erfinden, z.B..

28. Wann hast du dir zuletzt einen Fussel aus dem Bauchnabel gepult?
Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Wir saßen auf diesem Dampfer fest, irgendwo in der Arktis. Die Sonne brannte uns auf der Stirn, der Schweiß floss uns in den Kragen und die Hühner im Frachtraum vertonten ein Doppelpendel. Irgendwo da draußen war er, der Braunbär, den wir verfolgt hatten. Der Kapitän kam mit einem Cocktail zu mir – so wie er es immer tat. Ein kleines Schirmchen schützte in verzweifelter Arbeit die letzten Eiswürfel darin vor der Kernschmelze. Ich dachte an die Metaphorik, als auf einmal eine Flotte Pinguine lauthals angriff und mir jegliches Verständnis des Kapitäns nahm. Ich holte mir Fussel aus dem Bauchnabel.

29. Wann musst du morgens aus dem Bett um pünktlich bei der Arbeit zu sein?
Eine Stunden vorher.

30. Habt Ihr euch schon mal ein Stöckchen ausgedacht?
Nö.

31. Wer hat jetzt Angst, daß er einer der 12 neuen Beworfenen wird?
Keine 12. Werfen möchte ich gar nicht. Aber wer will, der darf nehmen – wie wäre es mit euch: Michael, Kaal, André, Tanja.

32. Lieblingsschokoladensorte?
Vollmilch. Am liebsten von Marabou und gekühlt. Sonst immer Milka. Auch gekühlt. Sowieso: Schokolade immer gekühlt!

  1. Vorgestern auf einer Hochzeit in der gelinkten Live-Version von »A Cross The Universe« gespielt und noch mal daran erinnert, wie toll der Song war (und ist) – und wie toll das Album. []
  2. Über Battlestar Galactica muss ich ja auch mal schreiben. In der letzten Szene gab’s einen Twist – mit dem hätte ich so nicht gerechnet. Sonst ist das alles ganz nett und schön und gut, aber irgendwie auch so belanglos und dahinvegetierend. Mir gefällt die Thematik und die Idee – und es sind Raumschiffe! und Aliens!, aber irgendwas fehlt noch. Und diese Allanwesenheit von Gott und Sex nervt etwas – da habe ich noch keine zufriedenstellende Interpretation für. Aber ich werde erstmal zu Ende schauen. []
  3. Hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Die Redaktion bittet den Druckfehler zu entschuldigen. []
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Gastbebloggt: The A-Team is back with Leverage!

Nachtrag: Den Gastblogeintrag gibt’s weiter unten!
Die Tage bin ich übrigens dem Aufruf des Herrn Mitbloggers Eay gefolgt und habe für sein eayz.net einen Gastbeitrag geschrieben.
Es geht um eine relativ frische amerikanische Serie (“Leverage“), eine relativ alte amerikanische Serie (das A-Team), Chuck Norris und Oscars.
Ein pinkes Zweihorn ist nicht involviert.
Weiterlesen ‘Gastbebloggt: The A-Team is back with Leverage!’

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Update zum Serienrundumschlag 2008

Tatsächlich hatte ich drei tolle Serien des letzten Jahrs in meinem Serienrundumschlag von desletzt völlig vergessen.
Allesamt britische Serien:
Doctor Who (Staffel 4), How Not To Live Your Life und The IT Crowd (Staffel 3).

Die drei Inselserien sind jetzt im Beitrag ergänzt.
Danke an die Hinweisgeber!

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Fritzen, oder wie man aus einem Speedport eine FRITZ!Box macht (feat. Internetgenialität)

Da isser wieder. Der Tech-Content in andisblog. Super!
Seitdem ich vor ein paar Monaten auf einen Quasi-VDSL-Anschluss1 der Telekom mit dem Namen “Entertain 16plus” umgestiegen bin, hab ich nicht nur einen völlig tollen und überflüssigen Media Receiver2 hier rumstehen; es gab auch einen Router, einen Speedport W 701V dazu3.
Besonders toll sieht das Gerät nicht aus, aber es verrichtet seinen Dienst einigermaßen ok. Zumindest, um simple ins Netz zu kommen. Von UPnP hat der Speedport noch nichts gehört. Dabei sollte er eigentlich, ist er doch ein absolut fetziges Technikgerät des letzten Jahres!

Der Speedport W 701V wird von der Firma AVM für die Telekom gefertigt. AVM kennt keiner, die Fritz-Boxen, die AVM herstellt, schon. Was verbirgt sich unter der Haube des Speedport W 701Vs? Na? Genau! Eine waschechte FRITZ!Box.
Allerdings wurde sie softwareseitig um einige vielen Features beraubt; anstelle der mächtigen FRITZ!Box-Firmware befindet sich im Speedport eine extra Telekom-Firmware, die aufs aller nötigste reduziert ist.

Aber das Internet, ne?
Da gibt es einfach alles. Auch die Möglichkeit, seinen Speedport zu »fritzen«.
Denn da haben ein paar Nerds die Firmware von AVM so angepasst, dass sie aus einem Speedport ein voll funktionstüchtiges AVM-Gerät machen. Nicht nur der Speedport W 701V wird damit zur FRITZ!Box, eine ganze Reihe weiterer von AVM für die Telekom gefertigter Speedport-Geräte ebenso.
Der vorletzte Satz ist so nicht ganz richtig. Denn die Nerds haben die Firmware von AVM nicht direkt angepasst. AVM verbietet nämlich, dass man eine veränderte Version ihrer Firmwares verbreitet. Die Nerds haben einen Workaround gefunden: Sie bieten ein Skript zum Download an, was aus einer AVM- und einer Speedport-Firmware-Image-Datei eine gefritze Firmwareversion ganz automatisch zusammenbastelt. Und dann genauso automatisch auf den Router spielt. Ziemlich genial.

Nach erfolgreichem Fritzen hat man die angepasste FRITZ!Box-Firmware auf dem SpeedportSo genial übrigens, dass ihr nicht nur UPnP nach dem fritzen auf eurem Speedport benutzen könnt. Ihr könnt auch mit einer speziellen Playlist4 und einem einfachen, fähigen Medienplayer wie VLC die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme schauen, da der zur FRITZ!Box gepatchte Speedport den Multicast-Stream durchschleift (so, wie es auch eigentlich sein sollte). Ihr habt die Media-Receiver-Funktionalität auf eurem Rechner.
Außerdem habt ihr, der Genialität wegen, die Möglichkeit, Labor-Firmwares von AVM einzuspielen. Diese Labor-Firmwares haben ein paar Optionen für fortgeschrittene Benutzer, die euch z.B. bei instabilen DSL-Leitungen5 den Rauschabstand manuell verändern lassen. Damit lässt sich eine Leitung stabilisieren.
Ziemlich genial, was?

Aber los Andi, wie funktioniert diese Genialität jetzt?

Im IP-Phone-Forum spielt sich die ganze Fritzerei ab. Dort gibt’s das passende Skript und Anleitungen, wie man vorgehen muss. Ich habe eine Anleitung aus dem Wiki benutzt (war kürzer…).
Spielen wir’s einmal durch — so wie ich’s gemacht habe:

  • Ihr ladet euch von Jpascher aus diesem Thread die aktuelle Skriptversion herunter.
  • Für alles Weitere braucht ihr jetzt Linux – am besten Ubuntu, da dort bereits (fast) alle erforderlichen Pakete installiert sind. Entweder ihr fragt einen Freund6, der mal kurz auf einen Kaffee vorbei kommt, oder ihr ladet euch von den Seiten Ubuntus eine Live-CD herunter. Von Letzterer könnt ihr Linux vollständig starten ohne irgendwelche bleibenden Änderungen auf eurem Rechner zu hinterlassen.
  • Ihr bootet in Linux und entpackt das heruntergeladene Skript.
  • Im Browser navigiert ihr zu eurem Speedport und loggt euch ein. Ihr öffnet die Seite der Firmware, die einen Reboot macht. Das müsst ihr gleich fix machen. Der Speedport sollte übrigens am besten unter der Standard-IP 192.168.2.1 erreichbar sein.
  • Shell mit SkriptIn einer Shell-Box führt ihr »./install-start« aus. Der Masteraufruf des Skripts. Danach fühlt ihr euch so wie Neo, weil plötzlich alles wild über den Bildschirm läuft.
  • Ihr müsste ein paar Mal mit Enter bestätigen. Unter anderem wird’s einmal blau und ihr könnt abseits des vorgegebenen Standards die oben erwähnte experimentelle Labor-Firmware auswählen. Do as you like.
  • Das Skript erstellt die Firmware. Irgendwann werdet ihr aufgefordert, den Speedport neuzustarten. Ihr hattet ja schon das Fenster im Hintergrund offen — tut nun also von euch Verlangtes.
  • Wieder wie bei Neo, allerdings nicht in grün, rasen jetzt Rauten über die Shell-Box. Das heißt soviel wie: “Ich lad mich gerade auf den Speedport und patche ihn, Alter.”
  • Damit auch die letzten Überreste der Telekomfirmware in die ewigen Jagdgründe verschwinden, müsst ihr noch einen Werksreset durchführen. Das hat zwar zur Folge, dass ihr eure Verbindungsdaten und sonstigen Einstellungen noch mal eingeben müsst — aber so ist es nun mal. Nach dem Reset ist die jetzt FRITZ!Box auf der FRITZ!Box-typischen IP 192.168.178.1 erreichbar. Wenn ihr später die erweiterten Einstellungen aktiviert habt, dann könnt ihr diese IP wieder auf die 192.168.2.1 ändern und alles ist so wie vorher.
  • Tada.

Ein kurzer Hinweis noch am Ende: Ich übernehme natürlich keine Verantwortung für irgendwas. Weder für Dummheit, Krieg oder Zahnstein.

  1. »Quasi«, weil es letztendlich doch wohl eine Mischung aus ADSL2+ und VDSL ist, allerdings mit einem VDSL-DSLAM. Wahrscheinlich spielt die Dämpfung des letzten Stückchens bis zum Haus eine Rolle?! []
  2. Mit dem ich wirklich absolut nichts anfangen kann. Noch nicht mal modden kann man den… []
  3. Das selbst ist schon fast eine Geschichte für sich. Mein alter ADSL2+-Router funktionierte nach der Umstellung von 16.000 auf 16plus nicht mehr. Also musste ein neuer her. Beim Vertragsabschluss hatte ich aber gesagt, ich hätte bereits einen funktionablen Router — deswegen erstattete man mir die 50 Euro für einen subventionierten Speedport-Router. Zum Glück konnte ich das aber letztlich rückgängig machen und meinen Speedport-Router aus dem Entertain-Paket auch noch nachher einfordern. Es kostete mich bloß ein paar Besuche beim T-Punkt (um zwischenzeitlich online bleiben zu können, hatte man mir dort angeboten, für ein paar Tage einen einfachen Router zur Probe zu kaufen und ihn während meiner zwei Wochen Rückgabezeit dann zurückzubringen), böse und teure Minuten an der Hotline und zehn- bis dreißigtausend Nerven. Achja: Und 50 Euro. []
  4. Lokaler Mirror. []
  5. Häufig wohl bei 16plus-Leitungen der Fall. []
  6. Danke, André. []
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Andi läuft jetzt auf Mac OS X — Macifizierungsfortschritt #1

Seit ein paar Jahren bin ich überzeugter iPod-Besitzer1, seit dem Sommer habe ich ein iPhone und bereits vor einem Jahr war mir klar: Wenn das nächste MacBook herauskommt, dann ist es meines. Die Macifizierung würde voranschreiten.
Am 14. Oktober war es dann soweit. The Steve himself stand wiedermal rollkragengepullovert auf der Bühne und stellte das neue MacBook vor. Komplett Alugehäuse. Zwei Grafikkarten. Multitouchpad. Und. So. Weiter.
3 Stunden später war das Ding bestellt.
3 Wochen später war das Ding zu Hause. Es war ein MacBook Pro mit zwei Mal 2,4 GHz und 4 GB RAM geworden2.

Und seit dem steige ich um und richte immer ein Stückchen weiter ein.

Software und Hardware sind wirklich außerordentlich toll. Alles ist wunderbar einfach, durchdacht und wirkt wie ein honiggeöltes Zahnrad. Schnell ist das Ding und das passt perfekt zu den mactypischen Workflow. Und leise ist es. Und ich kann endlich x264-kodierte Filme schauen, selbst 1080p-Trailer sind weniger als kein Problem. Spotlight funktioniert auch hervorragend! Ich bin wirklich, in jeder Hinsicht, absolut begeistert.
Gewöhnungsbedürftig sind aber trotzdem ein paar Sachen.
Fenster bleiben immer offen und gehen eher selten in die ‘Taskleiste’, die bei OS X das Dock ist. Zumindest zur Hälfte, die andere Hälfte ist das Dock Startmenü.
Schließen schließt ein Programm noch lange nicht, dazu muss man schon Cmd+Q drücken.
Sowieso: Schließen klappt jetzt links — nicht mehr rechts3! Die Menüleiste eines Programms ist jetzt nicht mehr am Programm selber dran, sondern ganz oben am Bildschirmrand. Macht ungefähr genau so viel Sinn wie am Programm dran, ist aber eine ziemliche Umstellung.
Und grandioser Klopser ist allerdings das @-Zeichen. Bei Windows und anderen Systemen findet man das bei AltGr+Q. Unten rechts und oben links. Passt. Beim Mac ist das @ allerdings auf Alt+L – ok, das ist blöd, aber sicherlich auch nur Gewöhnungssache. Richtig blöd ist allerdings, dass bei der Position von AltGr+Q beim Mac Cmd+Q liegt. Und das heißt immer Q wie Quit. Meistens auch direkt, ohne Nachfrage. Ich habe schon so einige Formulare mit meinen Daten ausgefüllt, am Ende meine E-Mail-Adresse eingetragen um dann mit einem beherzten AltGr+Q-Druck alles brav wieder zu schließen. Toll!
Hotkeys gibt es beim Mac überall. Für alles. Ich glaube, ich brauche ungefähr fünf Lichtjahre4, bis ich die alle drauf hab. Dann werde ich allein eine Gehirnhälfte nur für Hotkeys gebrauchen. Aber: Das rockt. Wenn man sie erstmal drauf hat: Huiuiui. Workflow und so.

Im wesentlichen ist das Arbeiten mit dem Mac Eines: Fetzig. Es macht Spaß und funktioniert. Nur das Umgewöhnen erfordert seine Zeit. Aber das liegt schließlich an meinem beschränkten Horizont und meinen Windowsgewohnheiten.

Ein paar Probleme musste ich auf meinem Weg des Umstiegs auf den Mac lösen und ein paar Anmerkungen habe ich.
Die kommen im nächsten Posting morgen.

  1. Genau genommen seit dem iPod Mini 2004. []
  2. An dieser Stelle sagen die meisten: “Warum hast du denn direkt von Werk aus die 4 GB bestellt und nicht manuell, später upgegradet?” – ganz einfach: Es hätte mir zwar eine Ersparnis von ca. 60 Euro gebrach, aber das war mir die Unsicherheit nicht wert. Zum Glück, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, es funktionieren wohl nur ganz bestimme und bei weitem nicht alle RAMs. []
  3. Erstaunlicher weise ging der Umstieg ziemlich schnell []
  4. Naaah? []
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rudirockt und Aachener Wissenschaftsnacht 2008

Du nächsten zwei Abende werden ein wenig stressig, hier im Hause andisblog.

Heute Abend steht rudirockt “Herbst 2008″ auf dem Plan. Mein Lieblingskochevent findet mit Teilnehmerrekord (fast bzw. fast über 1500 Menschen und Menschinnen!) statt. Wiedermal wird durch Aachen gegessen und gelaufen. Und geamüsiert.
Christoph und ich haben die Vorspeise erwischt1 und wissen sogar schon, was wir kochen werden2. Unsere Route geht im Zick-Zack-Kurs durch Aachen, von der Mitte nach Westen nach Osten. Aber naja, da müssen wir unsere alten Hoverboards nochmal reaktivieren3.
Dies wird mein erstes rudirockt mit iPhone – ich werde es mir also nicht nehmen lassen, den Abend live zu twittern4. Mit etwas Glück gibt’s auch hier ein Mirror-Posting dazu5.

Morgen, am 14. November ist in Aachen “5 vor 12 – Die Aachener Wissenschaftsnacht”. Eine Art offene Tür am Abend mit Musik und Vorträgen und all sowas. Physikexperimente werden auch gezeigt. Und jemanden der Physikprofessorriege gefiel unser Nichtnewtonsche-Flüssigkeit-Experiment so gut, dass er uns auch zum Experimentvorführen eingeladen hat6.
Also: ab 19:30 könnt ihr das physikBlog bei der Aachener Wissenschaftsnacht auf dem Physik-Jahrmarkt im Karman-Auditorium der RWTH finden. Dort könnt ihr uns anfassen, Fanpost zukommen lassen und zusammen mit uns über Wasser laufen! Mehr dazu gibt’s im passenden Beitrag im physikBlog.
Selbstverständlich werde ich dieses hochwissenschaftliche Ereignis ebenfalls betwittern!

Wer also rein kulinarisch undoder wissenschaftlich auf dem allerneusten Stand bleiben möchte, der liest in den nächsten zwei Tagen meinen Twitteraccount. Noch mehr als sonst, meine ich natürlich.

  1. Völlig zufällig. Natürlich. []
  2. Ja! Toll, nicht? []
  3. Hat jemand mein Zero Point Module gesehen? []
  4. Sorry, Christoph, das heißt du musst alleine kochen. Geht klar, oder? []
  5. Das hat leider nicht geklappt. Ich wollte LiveTwitting benutzen, aber der blöde Bot followed mich nich zurück. Leider fail. []
  6. Und alles aus der Institutskasse bezahlt! []
Kommentare

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