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TED-Talks: Al Gore, Stephen Hawking, Brian Green und andere

Immer mal wieder sollte man einfach mal Uni Uni sein lassen, den Abwasch noch ein paar Minuten länger stehen lassen, das Ende von CSI verpassen und sich die Zeit nehmen einen Blick auf ted.com zu wagen.
Denn mit einer grenzwertig 1 entsprechenden Wahrscheinlichkeit gibt es dort einen interessanten neuen TED-Talk. So wie Godwins’s law, nur anders und -rum.

Unter einem Feature namens “A Greener Future” sind einige Talks zusammengefasst, die unsere Welt und den Klimawandel besprechen. Allen voran der Hulk der Klimaerwärmung1 Al Gore, der unter dem Titel “New thinking on the climate crisis” altbewährt eine neue Slideshow vorstellt. Das im März aufgenommene Video geht zwar fast 30 Minuten, aber Herrn Gore würde ich auch zuhören, wenn er dreiundzwanzig Mal hintereinander die gleiche Seite aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch vorliest. Er hat’s einfach drauf.

Siegfried Woldhek stellt in seinem Talk seine vorher noch nie veröffentlichte Theorie vor. Er hat das bisher noch nicht gefundene Gesicht von Leonardo Da Vinci entdeckt. Sagt er. Und er zeigt, wie. In seinem Vortrag “The true face of Leonardo Da Vinci?2.

Der Godfather der modernen (Astro-)Populärwissenschaft Stephen Hawking stellt im TED-Talk “große Fragen über das Universum“. Zugegebenermaßen fällt das Zuhören der Synthetikstimme nicht ganz leicht. Aber man gewöhnt sich dran.
Und, hey, immerhin ist es Stephen Hawking!

Ein Mensch, den ich bisher gar nicht kannte, der allerdings für einen Professor der Theoretischen Physik über einen herausragenden Vortragsstil verfügt, erzählt, was die Superstring-Theorie ist. Er benutzt dafür keine einzige Gleichung, Formel oder Zahl3, dafür umso mehr tolle und aufwändigen 3D-Animationen, die er durch seine Gestik untermalt. Wer morgen noch auf dem Schulhof mitreden will, muss sich unbedingt Brian GreensThe universe on a string4 anschauen. Sonst biste out.

Zum Schluss sei noch David Hoffman erwähnt, der in “Catch Sputnik mania!” einen Teaser für seinen neuesten Dokumentarfilm zeigt. Der setzt sich mit dem ersten Satelliten der Russen auseinander und wie er Amerika beeinflusst hat. Was er da anreißt klingt wirklich spannend.

Wenn bei euch die TED-Talks im Flash-Applet auch immer den Browser abstürzen lassen (so wie bei mir!), dann schaut mal kurz auf die Seite eines Talks, denn weiter unten gibt’s einen Link zur .mp4-, oder zur gezippten mp4-Datei. Damit klappts auch mit VLC.

Nach dem Klick habe ich die Videos der Reihe nach eingebunden.

Weiterlesen ‘TED-Talks: Al Gore, Stephen Hawking, Brian Green und andere’

  1. Ich wollte auch mal so ein Bild benutzen. War das letzte Mal. Versprochen. []
  2. Da haben die Leute von ted.com liebevoll noch ein Fragezeichen hinten dran gehängt. []
  3. gut, von den 10 Dimensionen mal abgesehen []
  4. Und über Greens Buch und TV-Serie “The Elegant Universe” werde ich dann an anderer Stelle noch mal ausführlicher schreiben []
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Sam Sparro: Album im Netz hören

Seit Tagen habe ich einen Ohrwurm – und meine Nachbarn sicherlich auch.

Cover des selbstbetitelten Albums von Sam SparroSam Sparro geht mit seinem “Black and Gold” (Hype Machine) nicht mehr aus meinem Kopf heraus. Diese minimalistischen, pumpenden Beats, die mich manchmal an eine futuristische Autowerkstatt erinnern1, untermalt von der souligen, kräftigen Stimme – und dann dieser eingängliche Text. Ganz groß2.

Am Montag erscheint drüben in dem Land, das noch guten Musikgeschmack hat, das Album von Sam Sparro. Sam Sparro. Also das heißt so. Wie er.

Auf NME.com, der Webseite zum Musikmagazin kann das Album (fast?) vollständig angehört werden (etwas weiter unten im “Media Player”). Zwar als .wma, aber die Qualität ist relativ gut.

Für Menschen, bei denen der Player der Webseite nicht funktioniert (wie bei mir), und natürlich für alle restlichen, habe ich eine Playlist-Datei im .m3u-Format3 erstellt, die direkt auf die Streams der Webseite zugreift. Die kann man ganz wunderbar auch aus andren Programmen öffnen und so auch z.B. mit Winamp das Album des Herrn Sparro genießen.
Das ist nämlich wirklich toll.

Wo wir schon mal dabei sind, nur kurz: Auf 3voor12s luisterpaal gibt’s das neue Portishead-Album “Third” auch für zum anzuhören — darüber hinaus natürlich noch vieles mehr.

  1. dieses Klacken / Seufzen hört sich an wie Hydraulikzylinder auf einer Maschinenstraße []
  2. Und diese Verbindung von soulesken, textintensiven Vocals mit elektronischen Beats wird das nächste große Ding, ich sach’s euch! []
  3. evtl. rechte Maustaste -> “Ziel speichern unter…” []
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RSS-Feeds von Dokumenten eines L²P-Lernraums

Dieser Beitrag richtet sich ausschließlich an Studierende und Studierendinne der RWTH Aachen, bzw. anderer Universitäten, die ein ähnliches oder gar gleiches Microsoft-SharePoint-gestütztes E-Learning-Portal wie wir verwenden.

Bei uns heißt es L2P, bedeutet Lehr- und Lernportal und ist unter www.elearning.rwth-aachen.de zu erreichen. In diesem Portal kann ein jedeR Dozierende und Dozierendinnerin einen virtuellen Lernraum anlegen und dort hinter passwortgestützten Toren Neuigkeiten und Dokumente (Skripte, Übungsblätter) und Wikis und bestimmt noch vieles mehr ins Internet stellen1.
Eine ganz nette Sache, relativ usable und sogar ein wenig 2.0.

Jetzt könnte man auf die Idee kommen, seinen PC automatisch überprüfen zu lassen, ob bereits neue Skripte oder Übungsblätter, im Allgemeinen also: ob neue Dokumente veröffentlicht wurden.
Schlaue Menschen haben dafür RSS erfunden, welches die notwendige Grundlage dafür bildet. Und auch L2P hat eine RSS-Unterstützung, allerdings ist die etwas versteckt und trickreich zu bedienen.

Deswegen:
Andi erklärt: RSS-Feeds für Dokumente im RWTH E-Learning-Portal L2P.

Man wähle den Lieblings-L2P-Raum seines Vertrauens. Bei mir ist das “Elementarteilchenphysik I (Vorlesung)”. Und navigiere sogleich zu “Lernmaterialien” -> “Dokumente“.

L2P-Raum

Mit einem Klick auf “Aktionen ” expandiert man das Dropdown-Menü und findet an vierter Stelle einen Link zu seinem RSS-Feed.

L2P-Lernraum

Jetzt ist man auch fast schon fertig. Zumindest bis auf einen kleinen Trick. In diesem Feed, der ja nur eine ‘einfache’ URL darstellt müssen irgendwie seine Anmeldeinformationen eingebunden werden2.
Nach dem Klick auf den “RSS-Feed anzeigen”-Link erhält man eine URL, die bei mir so aussieht (bei euch also ähnlich aussehen sollte):

https://www2.elearning.rwth-aachen.de/ss08/08ss-07331/materials/
_layouts/listfeed.aspx?List=%7B1BA47761%2D9A3B%2D49C4
%2D8905%2D16614AF2F79F%7D

Ganz klassisch bekommen wir jetzt die Anmeldeinformationen diesem Feed hinzugefügt, in dem wir vor das www ein Username:Passwort@ schreiben, also in etwa so:

https://L²P-Benutzername:L²P-Passwort@www2.elearning.rwth-aachen.de/
ss08/08ss-07331/materials/_layouts/listfeed.aspx?List=%7B1BA47761
%2D9A3B%2D49C4%2D8905%2D16614AF2F79F%7D

Das war’s.
Schon könnt ihr die Dokumente eures Lieblingsraums mit eurem Lieblingsfeedreader abrufen.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass der Google Reader momentan noch keine passworgeschützten Feeds unterstütz. Bei Bloglines funktioniert das allerdings ganz wunderbar.

Und jetzt zurück an die angeschlossenen Anstalten.

  1. Die grundlegenden Funktionen sind übrigens in einem ganz hübschen Video erklärt. []
  2. Dozierende und Dozierendinnen wollen schließlich auch an dieser Stelle ihre Dokumente passwortgeschützt haben. Urheberrecht wird immer wichtiger, erzählte uns gestern erst ein Professor… []
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Desktop-Stöckchen

Es ist wieder etwas Stille eingekehrt, in die grünen Pforten andisblogs: Ich schreibe wiedermal eine Klausur. Und auch wenn ich sie nicht bestehen werde, so wird doch Gewissenshygiene betrieben und gelernt. Disziplin ist schließlich alles.

Wie gerufen kommt da gleich von zwei Seiten eines dieser Stöckchen angeflogen, die einem ja irgendwie schon einen Teil eines Blogeintrags abnehmen1.

Mein aktueller Desktop wird verlangt.
Ok. Nichts leichter als das (und mein Bild ist sogar klick- und vergrößerbar! </kritik>):

Screenshot 080401

Ich habe mein System vor zwei Wochen neuinstalliert, deswegen ist es noch relativ aufgeräumt. Trotzdem sind die wichtigsten Programme installiert. Mein Desktop wird so gut wie nie gebraucht, eigentlich befindet sich mIRC immer im Hintergrund2. Alle Programme starte ich via Schnellstartleiste oder (am liebsten, weil so schön nerdig) Launchy.
Die Auflösung sind momentan stolze 3840 mal 1200 Pixel. Dabei ist der rechte Teil das ‘normale’ Display meines Laptops (15,4″) und der linke, der Hauptteil mein relativ frischer TFT-Bildschirm (24″). Mein Laptopdisplay ist leer, ich habe noch keine Verwendung für diese Hälfte gefunden, die mir dauerhaft gefiele3.
Wen es interessiert: Das Hintergrund ist von dem wunderbaren Künstler Greg Martin und wird … in unregelmäßigen Abständen ausgetauscht (das letzte hatte ich glaube ich 1,5 Jahre?!).

Soviel also zu meinem Desktop. Was ist mit euch? André, Eay, Vreni und, nochmal, Michael4?

  1. Nämlich die Ideenfindung. []
  2. Wodrauf auch z.B. Winamp eingerichtet ist; was man im Screenshot nämlich nicht sieht, ist die Anzeige (in schwarz) des aktuellen Titels neben dem Downloadmeter oben rechts… []
  3. Ich nehme gerne Vorschläge entgegen! Allerdings sind 1920*1200 auf 15,4″ etwas kleiner und das Laptopdisplay steht dazu noch weiter weg. Es sollte sich also nicht unbedingt um 10pt-Text-involvierende Vorschläge handeln ;) . []
  4. Ich nehme an, dass du zu A bist, Lukas ;) ? []
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last.fm Statistiken, Teil 4: Anderer Leuts Sachen und Sonstiges

Neben Online- und Offline-Programmen, die irgendetwas Hübsches mit seinen last.fm-Daten machen, lässt sich im Internäther auch so einiges anderes, bereits analysiertes finden. Der vierte Teil meiner last.fm-Statistikenreihe.

Friendship Network von Anonymousprof

Anonymousprof hat einen ‘kleinen’ Crawler angeschmissen und über die last.fm-API bei zufällig ausgewählten Usern notiert, was dieser für Freunde hat. Obwohl er mittlerweile über eine Million Personen abgegrast hat, nutze er erst einmal nur 25.000 Personen mit ihren Freundesdaten um sie mit einer Graphen-Software namens TULIP in Verbindung zusetzen. Wenn er mehr Daten nahm, stürzte sein Rechner ab1.
Herausgekommen ist eine tolle Veranschaulichung, die er in seinem Blog auszugsweise veröffentlicht hat. Man kann nicht nur sehen erahnen, wer mit wem verbunden ist – viel interessanter ist, dass es Verbindungsansammlungen, also Netzwerke gibt, die (zumindest in den 25.000 Zufallsdaten) nicht im Hauptnetzwerk integriert sind. Diese fristen ein Nischendasein und haben ihre eigenen, kleinen Netzwerke, außerhalb des Großen. Volksmusik. Ob diese Abseitsnetzwerke sich ins große Netz integrieren, wenn man mehr als 25.000 (zufällige!) Personen nimmt?
Im Zusammenhang der Verbindungsvisualisierung von Musik hat Herr Anonymousprof sich auch mal an klassische Musik gemacht und aufgezeigt, wer da wen beeinflusst hat und durch wen beeinflusst wurde. Das Video ist auch sehenswert, Deutschland ist ein ganz schöner Klassiktrendsetter.

Pionierarbeit von Lee Byron
Im letzten Beitrag hatte ich es schonmal am Rand erwähnt: Lee Byron hat auch so seine Visualisierungen gemacht. Das ist nicht nur der lastgraphige WaveGraph, sondern auch ein seltsamer, aber schöner Künstler-Bezugskreis. Leider sind die Darstellungen entweder blöde Java-Apletts oder ein wenig heranzoombare Flashdinger.

last.forward
Dieses kleine interplanetäretforme Java-Programm stellt die Freunde, Nachbarn und Gruppen eines last.fm-Benutzers grafisch dar. Nicht mehr, nicht mehr. Wer also schon immer mal auf einen Blick sehen wollte, wer das ist, der sollte unbedingt herunterladen.

build.last.fm und ReadWriteWeb
Wer an dieser Stelle, die übrigens das Ende der last.fm-Statistikenreihe2 markiert, immernoch nicht genug davon hat, dem sei build.last.fm ans Herz gelegt. Während ich hier schrieb hat last.fm ihre Sammlung an Links veröffentlicht, die sich irgendwie mit last.fm beschäftigen und “die last.fm-Erfahrung erweitern”. Jippayeah.
Und wer dann immernoch nicht genug hat, dem sei diese ebenfalls frische Liste des ReadWriteWeb empfohlen. Dort sind ein paaaar sehr hübsche Veranschaulichungen von unterschiedlichsten Sachen verlinkt — The Best Tools for Visualization.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit, auch wenn ich Ihr Interesse für last.fm Statistiken wohl nicht wecken konnte.
Beim nächsten mal dann.

  1. Was auch fast logisch klingt, immerhin befinden wir uns hier bei einem Problem mit (un) ="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichteter_Graph">gerichteten Graphen, deren Komplexitätsordnung… Informatiker anwesend?! []
  2. ;( []
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