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Andi läuft jetzt auf Mac OS X — Macifizierungsfortschritt #1

Seit ein paar Jahren bin ich überzeugter iPod-Besitzer1, seit dem Sommer habe ich ein iPhone und bereits vor einem Jahr war mir klar: Wenn das nächste MacBook herauskommt, dann ist es meines. Die Macifizierung würde voranschreiten.
Am 14. Oktober war es dann soweit. The Steve himself stand wiedermal rollkragengepullovert auf der Bühne und stellte das neue MacBook vor. Komplett Alugehäuse. Zwei Grafikkarten. Multitouchpad. Und. So. Weiter.
3 Stunden später war das Ding bestellt.
3 Wochen später war das Ding zu Hause. Es war ein MacBook Pro mit zwei Mal 2,4 GHz und 4 GB RAM geworden2.

Und seit dem steige ich um und richte immer ein Stückchen weiter ein.

Software und Hardware sind wirklich außerordentlich toll. Alles ist wunderbar einfach, durchdacht und wirkt wie ein honiggeöltes Zahnrad. Schnell ist das Ding und das passt perfekt zu den mactypischen Workflow. Und leise ist es. Und ich kann endlich x264-kodierte Filme schauen, selbst 1080p-Trailer sind weniger als kein Problem. Spotlight funktioniert auch hervorragend! Ich bin wirklich, in jeder Hinsicht, absolut begeistert.
Gewöhnungsbedürftig sind aber trotzdem ein paar Sachen.
Fenster bleiben immer offen und gehen eher selten in die ‘Taskleiste’, die bei OS X das Dock ist. Zumindest zur Hälfte, die andere Hälfte ist das Dock Startmenü.
Schließen schließt ein Programm noch lange nicht, dazu muss man schon Cmd+Q drücken.
Sowieso: Schließen klappt jetzt links — nicht mehr rechts3! Die Menüleiste eines Programms ist jetzt nicht mehr am Programm selber dran, sondern ganz oben am Bildschirmrand. Macht ungefähr genau so viel Sinn wie am Programm dran, ist aber eine ziemliche Umstellung.
Und grandioser Klopser ist allerdings das @-Zeichen. Bei Windows und anderen Systemen findet man das bei AltGr+Q. Unten rechts und oben links. Passt. Beim Mac ist das @ allerdings auf Alt+L – ok, das ist blöd, aber sicherlich auch nur Gewöhnungssache. Richtig blöd ist allerdings, dass bei der Position von AltGr+Q beim Mac Cmd+Q liegt. Und das heißt immer Q wie Quit. Meistens auch direkt, ohne Nachfrage. Ich habe schon so einige Formulare mit meinen Daten ausgefüllt, am Ende meine E-Mail-Adresse eingetragen um dann mit einem beherzten AltGr+Q-Druck alles brav wieder zu schließen. Toll!
Hotkeys gibt es beim Mac überall. Für alles. Ich glaube, ich brauche ungefähr fünf Lichtjahre4, bis ich die alle drauf hab. Dann werde ich allein eine Gehirnhälfte nur für Hotkeys gebrauchen. Aber: Das rockt. Wenn man sie erstmal drauf hat: Huiuiui. Workflow und so.

Im wesentlichen ist das Arbeiten mit dem Mac Eines: Fetzig. Es macht Spaß und funktioniert. Nur das Umgewöhnen erfordert seine Zeit. Aber das liegt schließlich an meinem beschränkten Horizont und meinen Windowsgewohnheiten.

Ein paar Probleme musste ich auf meinem Weg des Umstiegs auf den Mac lösen und ein paar Anmerkungen habe ich.
Die kommen im nächsten Posting morgen.

  1. Genau genommen seit dem iPod Mini 2004. []
  2. An dieser Stelle sagen die meisten: “Warum hast du denn direkt von Werk aus die 4 GB bestellt und nicht manuell, später upgegradet?” – ganz einfach: Es hätte mir zwar eine Ersparnis von ca. 60 Euro gebrach, aber das war mir die Unsicherheit nicht wert. Zum Glück, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, es funktionieren wohl nur ganz bestimme und bei weitem nicht alle RAMs. []
  3. Erstaunlicher weise ging der Umstieg ziemlich schnell []
  4. Naaah? []
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Andi erklärt: G8-Gipfel

Liebe Kinder. Ihr habt gerade eure Eltern nach einem von diesen tollen Bonsaicrackern gefragt, aber keine Antwort bekommen. Und auch Sojapudding gibt es nicht, genauso wenig wie diese lustigen Kekse, die ihr mal heimlich genascht habt. Es bleibt euch nichts anderes übrig als im Meditationszimmer mit der bunten Frühlingsblumentapete weiter mit Knete zu spielen, irgendwann kriegt ihr sicherlich dieses irre komische VW-Bus-Replikat hin. Aber wieso geben euch eure Eltern nichts von den Süßigkeiten ab? Nun, ganz einfach: Sie sind nicht da. Als Onkel Ernst angerufen hat, sind sie überstürzt abgehauen. An die Ostsee — zum Demonstrieren. Zum Demonstrieren gegen den G8-Gipfel.
Aber G8-Gipfel, was ist das eigentlich?

G8 und G8-Gipfel

Ihr kennt es doch sicherlich, wenn bei euch im Dorf die grün-weißen Fähnchen aufgehängt werden und dann lustige Männer mit lustigen Klamotten im Dorf rumlaufen. Richtig: Schützenfest. Und der G8-Gipfel, der ist nichts anderes als das Schützenfest. Nur etwas größer.
Ein Haufen Leute, die sich selbst viel zu wichtig nehmen, erfinden eine Art Fest, das aber in Wirklichkeit überhaupt keines ist, sondern nur dafür da ist, um zu zeigen, wie wichtig die Leute denken, dass sie wären und sich eigentlich nur möglichst pompös selbst huldigen wollen. Das Festkomitee besteht aus den sieben Ländern, die den Rest der Welt am effizientesten ausnehmen können — und Russland, das vor einiger Zeit mal ausnehmen konnte und jetzt eigentlich nur noch groß ist. Diese sieben Länder sind die blöden USA, Weiterlesen ‘Andi erklärt: G8-Gipfel’

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Beschäftigungsmöglichkeiten Teil 201

An einer Hand bis 31 zählen, dabei persönliche Bestzeiten schlagen. Verzählen gibt Strafsekunden. Während sich die Finger in möglichst verschränkten Formationen befinden, versuchen möglichst nichtdumm auszusehen.
Auf “Was tust du da?”-Fragen wahrheitsgemäß mit “Zählen!” antworten.

Expertentipp: Mit zwei Händen bis 1023 zählen. Nur geeignet für lange Strandbesuche; dauert doppelt dreimal … länger.

Binär, aber das war klar, oder?

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Weise Erkenntnisse des klischeehaften Lebens Teil 2

Man kann die Menschen einteilen in Ying und Yang. Und den Rest.
Mehr Erkenntnis? Teil 1!

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Weise Erkenntnisse des klischeehaften Lebens Teil 1

Man kann die Menschen einteilen in Katzenmenschen und Hundemenschen. Und den Rest.

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