Kategorie-Archiv: Blogs

Aus oder über andere Weblogs, manche nennen das Metablogging :).

Ich podcaste – Pfadiblog.de Podcasting

Manchmal fallen dann doch Äpfel von unten nach oben, manchmal scheint die Sonne auch nachts: Ich podcaste. Ich trage nicht zu dick auf. Nie.
Ja, tatsächlich. Drüben im Pfadiblog, das ich ja bekanntermaßen zusammen mit Tobias und neuerdings auch mit Manuel schreibe, habe ich eben den ersten Podcast als Auftakt einer hoffentlich zahlreichen Reihe online gestellt. Nun, den Inhalt mag den Standardnichtpfadfinder nicht so wirklich interessieren, aber vielleicht ist es mal eine etwas andersrumme Möglichkeit, einen vorurteilsabbauenden Einblick in den Pfadfinderkram zu bekommen.
Leider wurde auch mein Vorschlag, den Podcast aufgrund des überaus genialen Wortspiel in Pfadcast umzubenennen abgelehnt. Naja. Die Welt ist einfach nocht nicht so weit.

Ich bin damit also jetzt auch Podcaster. Also noch mehr trendy.

Man fühlt sich, als habe man Köln erfunden

Am Samstag kamen nicht nur Tomte in die Live Music Hall nach Köln, nein, auch ich.
Die Band, die seit Album-Release von “Buchstaben über der Stadt” bei mir in Mehr-als-heavy-rotation lief, in letzter Zeit allerdings überhörungspräventionsbedingt etwas seltener, kehrte, wie das Publikum später erfahren durfte, in des Frontsängers Studiumsstadt zurück.
Bevor allerdings Tomte, was übrigens nicht nur ein Kinderbuch Astrid Lindgrens ist, sondern, wie mir meine persönliche Fremdsprachenbeauftragte zu erklären wusste, auch Wichtel auf Schwedisch heißt, aufliefen, mussten wir, das Publikum, vorher eine Band namens “Walking Concert” ertragen. War das zu hart formuliert? Ok, anders: Hatten wir das Glück, die Band “Walking Concert” Weiterlesen

Pfadiblog online!

Tobias hat soeben das Pfadiblog für die beinah unendliche Weite des Internets eröffnet, und ich darf als Autor dabei sein.
Wir haben viel vor, denn thematisch soll es ein Blog werden, das dem modern digitalisierten Pfadfinder, der aber durchaus auch neu im Medium ‘Weblog’ sein kann, zur Hand geht und ihn über sämtliche, irgendwie relevante Informationen auf dem Laufenden hält. Mal schauen, ob wir das hinkriegen – aber ich bin da zuversichtig ;).
Zumindest die WordPress-Installation ist schonmal ziemlich fett geworden.
(Besser wäre einzig nurnoch das brilliante andisblog.de-Design zu übernehmen. Aber das wollte Tobias nicht. Immer diese eingebildeten Designstudenten. Tz)
Edit: Mehr gibt’s drüben bei Tobias flyingsparks.

MeinProf.de

Ratemy*. Gibt’s ja wie Sand an mehr. Aber dafür würde ich mein studentlich lernendes Schweigen nicht brechen.
Nein, dem Bedarf schon eine besondere Rating-Seite.
Und, hier ist sie: MeinProf.de.
Dort kann nach Bundesländern ober- und nach Uninamen unterkaktegoriert ein Professor mit passendem Kurs (/Kursen) eingetragen und schließlich dann geratet-ähm-bewertet werden.
Lustig, das. [Danke, Tobi]


UPDATE:
Achtung!
Wenn ihr euch für MeinProf.de interessiert, so mögt ihr euch vielleicht auch dafür interessieren, wieso die RWTH meinte, sich aus dem Verzeichnis entfernen zu lassen!

Tele-/Radionovela

Auf dem ZDF läuft diese Woche die erste deutschsprachige Telenovela zuende. Bianca – Wege zum Glück. Jeder wird schonmal irgendwie darüber gestolpert sein. Die Soap für vierzigjährige Hausfrauen. Oder solche, die es noch werden wollen. War das gemein? Klischeebehaftet? Sorry.
Gegen den Begriff Soap wehrt sich das ZDF (und auch die ARD). Immerhin ist der Begriff negativ Vorbelastet. Aber den Sendern beruft man sich natürlich auf inhaltliche Unterschiede: Im Gegensatz zu einer Soap hat eine Telenovela einen vorher fertiggeschriebenen, endlichen Plot. D.h. nach z.B. 250 (langwierigen) Folgen ist Schluss. Im Gegensatz zur 10343. Folge von GZSZ. Zum Glück.
Die Telenovela ist sozusagen der Zahnarztbesuch (Da-müssen-wir-durch-ist-gleich-vorbei) unter den Soaps. Gezuhältert, bestimmt.
Trotzdem aber für die Zeit der Dauer nicht weniger schlimm. Inhaltsangaben zur Sendung gibt es auf der offiziellen Webseite von zdf.de, außerdem gibt es verschiedene Blogs die sich intensiv mit der Sendung auseinander setzen. Wirklich intensiv.
Nun mag man froh sein, immerhin ist Bianca jetzt vorbei (nicht, dass dieser Umstand das Nachmittagsfernsehen verbessern würde…). Aber das Ende ist, wie so oft (hihi), nur Neuanfang. Neuanfang von direkt zwei brandneuen Telenovelalälen. Auf ARD läuft “Sturm der Liebe” und auf dem ZDF in direktem Anschluss an “Bianca – Wege zum Glück” der Nachfolger mit dem überaus innovativen und herausragendem Titel “Julia – Wege zum Glück“.
It’s getting worse.
Ein kleiner Stern am novälischen Himmel ist da Ursel.
Ursel ist die neue Radionovela von Einslive und heißt mit vollem Namen “Ursel – Dauerwelle zum Glück”. Online, und im Radio täglich ab 10:00 gibt es eine neue Folge rund um Mülltrennerin Ursel und ihre nudelallergierte Liebesumgebung. Natürlich rein satirisch. Zum Glück! Ziemlich genial werden die üblichen SoapTelenovela Stilmittel und Eigenarten übernommen und persiflagiert. Wer sie kennt: Von den Machern von “Zappokalypse“, Ulan und Bator. Die stehen auch schonmal häufiger mit gestrickter Pudelmütze bei Nightwash auf der Bühne. Sind da aber nicht annähernd so lustig, wie im Radio.