Passend zum angekündigten Tod Hubbles sucht SPACE.com die “Best Hubble Images of All Time“.
Mal ein bisschen mit abstimmen, wer sind euere Favoriten?
Ich kann mich leider nicht wirklich entscheiden
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Archive for the 'Space.com IofD' Category
Ein kleines Update von Weltraumbildern, die sich teils nur zum anschauen, teils aber auch als Hintergrundbild für euren Desktop eignen.
- NGC 346 in der SMC: In der Kleinen Magellanischen Wolke findet sich im APoD von heute der Sternentstehungsnebel NGC 346. Eigentlich erwartete man den von Hubble abgelichteten Nebel nur zu Anfang des Universums, da aus ihm größere Galaxien geboren werden. Das Bild ist schön. Schön blau.
- NGC 2467: Heute im IofD ist der Nebel NGC 2467, beobachtet vom Gemini South telescop in Chile. Auf deren Homepage gibst das Bild auch in groß.
- Angeregt durch das IofD habe ich mir dann mal die Geminiseite etwas näher zu gemüte geführt und folgende Bilder für gut und hintergrundtauglich bewertet (also alle aufgenommen vom Gemini South telescop):
- Bilder von der Erde: Eine eindrucksvolle Langzeitbelichtung über dem Mauna Kea und der Dom des nörtlichen Teleskops.
- Bilder vom All: Der Trifidnebel und NGC 1532-31, eine seitlich aufgenomme Spiralarmgalaxie, wie sie unsere Milchstraße ist.
Ein paar hübsche Bilder der letzten Tage (hauptsächlich APoD):
Merope & IC 349: Ein Blick auf den Stern Merope in den Plijaden. In der Nähe Meropes ist die hübsch anzuschauende Wolke IC 349. Der Stern übt mit seiner Gravitation eine derartige Anziehung auf die Wolke aus, dass diese langsam aber sicher von ihm auseinandergezogen und verdeckt wird. Sieht klasse aus.
Kembles Kaskade: Manche Zufälle gibt es, das mag man kaum glauben. Dazu gehört wohl auch diese Ansicht, die man selbst mit einem starken Fernglas nachvollziehen können soll, Richtung Camelopardus (Sternbild Giraffe). Dort findet man eine Sternkonstellation mit dem Namen “Kembles Kaskade”. Sterne in einer fast geraden Linie. Allerdings sieht das nur von unserer Position in der Milchstraße betrachtet so aus. Trotzdem toll.
Der Rosen-Nebel: Es gibt zwar schon einige Bilder von dieser 4.500 Lichtjahre entfernten Galaxie, doch ist dieses ein Besonderes. Es wurde von Amateurastronomen gemacht. Will auch! Wo kann man? (6.12.2004)
Nachtrag (10.1.2005): Heute im APoD ein noch viel schöneres Bild des Rosennebels. Seine Tentakelstrukturen werden durch energiereiches Licht und nahe Sterne erzeugt. Hübsch
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NGC 6946, 10 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Cepheus, ist eine “Face On”-Spiralarm-Galaxie (wir schauen von oben auf sie drauf), und von daher eigentlich sehr gut mit unserer Milchstraße vergleichbar. Aber etwas ist trotzdem anders an ihr.
Sie ist ein riesiger Geburtshaufen für Sterne, erkannbar auf dem Bild in roten Farbtönen der äußeren Regionen. Gleichzeitig ist NGC 6946 aber auch ein Ort an dem massenhaft Sterne sterben. Im Gegensatz zu den vier Supernovae der Milchstraße in den letzten tausend Jahren konnten allein letztes Jahrhundert acht Supernovae entdeckt werden.
Wie unsere Milchstraße von oben aussieht, weiß man nicht. Allerdings kann man mit Erkenntnissen aus der Beobachtung anderer Spiralarmgalaxien auch auf die Struktur der Milchstraße schließen und deren Form herleiten. Das Ganze könnte dann so aussehen, wie im APoD von heute.
Mal abwarten, wann es die erste Sonde außerhalb unserer Milchstraße schafft
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Nachtrag (25.1.): Auch heute im APoD.
Da fährt man so mir nichts, dir nichts ein Jahr lang im Schneckentempo über einen roten Planeten, und siehe da, es ist fast so wie auf der Erde. Man stößt auf Müll.
Der Mars-Rover Opportunity ist jetzt auf ein Schild gestoßen, was seine Landeeinheit vor fast einem Jahr in der Atmosphäre abgestoßen hat und welches dann, logischer, zu Boden gegangen ist. Marsmüll.
Eben dachte man noch an bewohnbare Kolonien auf dem Mars, und dann so ein Einstieg? Ohje…
Schon vor zwei Wochen im IofD, heute im APoD: Der Helixnebel.
Der Helixnebel ist der erdnächste planetare Nebel, hat eine drei Lichtjahre große Ausdehnung, und ist nur 700 Lichtjahre von uns entfernt.
Zuerst war man sich unter Wissenschaftlern nicht einig, wie ein derartiger Nebel entstehen konnte. Die Kombination von zwei unterschiedlichen Bildern hat aber dann zu einer (möglichen) Erklärung geführt: Es sind zwei unterschiedliche Scheiben die auf den Bildern ausströmen und sich teilweise überlappen. Die Erste strömt seit 12.000 Jahren vom eventuell sterbenden Stern in der Mitte aus, die Zweite seit 6.600 Jahren.
Das Ganze haben die Forscher dann auch in einer 3D-Sicht zusammengestellt (Für uns ist es ja sonst generell eher schwer, Dinge auf diese Entfernung in der dritten Dimension zu sehen…
), der untere Teil des IoFD oder das offizielle Hubblesitebild (250 KB).
Ein weiteres Bild des Tarantelnebels, den Telepolis übrigens in einem sonst sehr netten Arikel falsch, weil garnicht übersetzt hat, gibt es heute im APoD, dazu noch ein paar nette Randinformationen dazu
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Dieses Mal ist das Bild eher grünlich, anstelle zum eher rötlichen IofD vom 16, die beide aber aus der selben Quelle (ESO) kommen. Interessant wann welche Bildseite welche URL entdeckt.
Das heutige IofD featured ein Bild des neuen, britischen Röntgenteleskops UKiRT aus dem Orionnebel. Auch hübsch. (Auf selbiger Seite gibt es noch mehr tolle Röntgenaufnahmen)
Nachtrag (6.1.2005): Auch im APoD von heute…
Im Gegensatz zu Käthe habe ich mich nicht nachts aus dem Bett quälen können und daher bisher immernoch keine Geminidenschauer gesehen.
Aber ähnlich Macholz, gibt es auch hier natürlich Leute, die das für einen erledigen.
Dieses Bild des heutigen IofD zeigt einen besonders hellen Schnuppenstern, aufgenommen mit einer einfachen 5,5 Megapixel Sony-Cam von einem Hobbyastronomen.
Will auch sowas können, aber mit meiner IXUS 400 klappt das nicht so…
Naja, trotzdem schön.

