Wie Space.com exklusiv berichtet, behaupten zwei amerikanische Wissenschaftler einen Beweis für Leben auf dem Mars gefunden zu haben. Leben, das immernoch existiert.
Ihre Untersuchung soll im Mai in der Nature veröffentlicht werden und wird im Moment von anderen Wissenschaftlern begutachtet (Das wird jeder Artikel, der in einem Wissenschaftsjournal veröffentlich werden soll).
Die beiden Wissenschaftler hätten in einer privaten ‘Audienz’ davon berichtet, dass eine Methansignatur auf Leben hinweist.
Um diese Signatur zu erhalten und zu überprüfen, haben sie mehrere Quellen benutzt. Zum einen den europäischen Mars Express, zum anderen die NASA Mars-Rover. Aber auch Aufnahmen von der Erde.
Dass die Signatur für Leben spricht, haben die Wissenschaftler auch selbst herausgefunden.
Vor zwei Jahren brachen sie auf, zum Rio Tinto nach Spanien. Einem Fluss der aufgrund von durch Säuren gelöstem Eisen rot gefärbt ist. Eigentlich wäre unter diesen Bedigungen kein Leben zu erwarten gewesen. Trotzdem fanden sie etwas. Sie fanden Lebewesen die sich in Höhlen ihrer Umgebung angepasst haben.
Und ähnliche Lebenwesen vermuten die beiden jetzt auch auf dem Mars, u.U. auch in Höhlen.
Sollte nicht zufällig ein Höhlenlurch durch das Bild von Opportunity oder Spirit laufen, so könnte man das Leben nur dadurch finden, wenn man in die Erde bohrt. Nächste Gelegenheit dafür wäre, den 2009 startenden neuen, atmoangetriebenen Marskundschaftler mit einem Bohrgerät auszustatten.
Es bleibt spannend.
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Der Mars-Rover Spirit (Opportunitys Zwillingsbruder) hat einen Felsbrocken entdeckt. Die Wissenschaftler haben ihn erst benannt und ‘Peace’ dann Untersucht. Dazu hat er mit seinem Instrument ein ein Zentimeter großes Stück herausgenommen.
Und das brachte Erstaunliches zu Tage.
Peace contains more sulfate salt than any other rock Spirit has examined (space.com)
Der untersuchte Stein enthält mehr Sulfate als alles bisher gekannte auf dem Mars.
Und egal wo die Sulfate herkommen, um zu entstehen, war auf jeden Fall Wasser involviert. So könnten entweder in Wasser gelöste und danach von dem Stein gefilterte Magnesiumsulfate für die hohe Konzentration verantwortlich, oder aber durch eine Reaktion mit vorhandenen Mineralien im Stein diese Sulfate entstanden sein.
Jetzt mutmaßen die Forscher, in wie weit der Stein repräsentativ für das restliche Gestein dort oben sein könnte und wo sich Wasser hätte aufgehalten haben können.
Da kommt noch einiges. Immerhin sind die beiden Riesenroboter jetzt schon ein Jahr da oben und bringen immernoch Neues an die Oberfläche
Als letzter Atemzug sozusagen bestätigt jetzt Hubble eine Beobachtung des VLTs. Es findet aller Wahrscheinlichkeit nach einen Exoplaneten im Sternbild Hydra, da die aufgezeichnete Temperatur von auf-jeden-Fall-unter-1000-°C für einen Stern schon zu kalt wäre.
Kein anderes, momentan verfügbares Teleskop hätte die Beobachtung in eben dieser Wellenlänge ermöglicht.
Ob das aber die NASA dazu bringen kann, Hubble doch noch in ihren Haushaltsplan einzufügen, ist wohl unwahrscheinlich.
Die ESA hat neues Material von Huygens veröffentlicht.
Während die Wissenschaftler weiterhin analysieren und verfeinern, haben sie schon ein Bild veröffentlicht, wo der wahrscheinliche Ort des genauen Niedergangs der Sonde zu erkennen ist. Weiß umkreist.
Weiterhin hat die ESA einen Flashfilm online gestellt, in dem die Bilder des Landevorgangs aneinandergereiht wurden. Ähnlich also dem, den es auch auf Liekens Seite schon zu bestaunen gibt.
Die Menschen in Darmstadt waren übrigens überrascht, dass die Lampe, mit der Huygens seine Umgebung auf dem Boden beleuchtet hat, länger als eine Stunde hielt und dabei weiter als erwartete 700 Meter leuchtete. Aber viel mehr überrascht waren sie von der Tatsache, dass nirgendwo ein Fallschirm zu finden war… (Deswegen mal spasseshalber auch in der Kategorie ‘Leben im All‘)
Am Montag auf der “American Astronomical Society” wurde ein Bild Hubbles vorgestellt, was den ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zeigen soll.
Bereits im April 2004 sind Astronomen der Europäischen Südsternwarte (ESO) mit dem VLT auf das Objekt aufmerksam geworden. Handelt es sich bei dem Fleck in der Nähe eines Braunen Zwergs um einen Planeten in dessen Umlaufbahn oder doch nur um etwas aus dem All im Hintergrund des Zwergs?
Jetzt haben Wissenschaftler das Weltraumteleskop Hubble auf die Stelle gerichtet und können mit 99,1%iger Wahrscheinlichkeit sagen, dass es sich dabei um einen Planeten handelt.
The Hubble images were compared to the earlier VLT observations to try and see if the two objects are really gravitationally bound and hence move across the sky together. (astrobio.net)
Das wäre der erste abgelichtete Planet überhaupt. Der Brisanz dieses Themas und dieser Entdeckung gerechtwerdend, wollen die Wissenschaftler erst bei einer Wahrscheinlichkeit von 99,9% von einem definitiv entdeckten Planeten entdecken. Diese Prozentzahl soll durch weiter Beobachtungen der Region im April diesen Jahres durch Hubble erreicht werden.
He [Schneider] expects to be 99.9 percent sure in April when more Hubble observations are made as the planet presumably moves a bit farther along in its orbit. (space.com)
Jetzt aber schon kann gesagt werden, dass es sich bei dem einen Braunen Zwerg in 225 Millionen Lichtjahren umkreisenden Objekt um einen Planeten mit fünffacher Masse und eineinhalbfachem Durchmesser Jupiters handelt. Er befindet sich auf einer Bahn um seinen verglühten Zentralstern, die ca. 30% größer ist als die Entfernung unseres äußersten Planeten Pluto zur Sonne. Er ist damit ca. 8 Millionen Kilometer von 2M1207 entfernt.
Spannend. Bleibt abzuwarten ob es sich tatsächlich um den ersten direkt nachgewiesenen Planeten handelt. Stay tuned.
Achja, zu dem Thema kommt demnächst mehr, deswegen: eigene Kategorie
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