Archive for the 'Cassini-Huygens' Category

Was Cassini so macht

Cassini? Wird sich der ein oder andere fragen. Aber ihr erinnert euch: Die Sonde, die Anfang des Jahres den ESA Lander Huygens auf den Saturnmond Titan runterschickte.
Aber Cassini ist noch lange nicht tot, nein, Nummer 5 lebt!
Die Sonde macht weiterhin bahnbrechende Entdeckungen.
Zum Einen wäre da der etwas unbekanntere Saturnmond Hyperion. Cassini hat die bislang detailreichste Fotoaufnahme der Oberfläche gemacht. Dabei kamen absolut neue, von der Pressestelle “schwammartig” genannte Bilder des Mondes bei raus. 40 Prozent von seinem Inneren bestehen aus Hohlräumen. Die Aufnahmen wurden 170.000 Kilometern Entfernung geschossen. Wenn Cassini im September mit nur 500 Kilometer Abstand an Hyperion vorbeifliegt, werden wir also noch genauere Aufnahmen erwarten können.
Vor Kurzem dann ist Cassini ‘relativ’ nah am Saturnmond Enceladus vorbeigefolgen. Nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal derart nah: Mit nur 172320 Kilometer Entfernung zur Oberfläche lichtete die Sonde das dort vorhandene Eis ab. Nebenbei maß sie noch verschiedene andere Daten, die vorher gewonnene Erkenntnisse untermauern bzw. erweiteren sollen. So z.B. die Frage, woher die Wassermoleküle in der Atmosphäre auf Enceladus kommen, oder warum große Teile der Oberfläche kaum zerstört sind. Bis die Daten vollständig ausgewertet sind dauert es allerdings noch etwas.
Nebenbei hat die NASA aber auf einer Übersichtsseite schonmal die “Top 10 Science Highlights” von Cassini-Huygens veröffentlicht.

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Cassini findet Staub in Atmosphäre von Enceladus

Konnte unsere Lieblingssonde Cassini noch zuletzt auf dem Saturnmond Enceladus eine Wasserdampfatmosphäre nachweisen, so konnte Cassini jetzt Staub in selbiger nachweisen.
Hört sich erstmal nicht wirklich spektakulär an.
Allerdings könnte dieser Staub Aufklärung darüber geben, woher der E-Ring, der äußerste der Ringe stammt. Ist der gemessene Staub nicht aus dem Ring, in dem sich Enceladus befindet, sondern vom Mond selbst, so könnte das heißen, dass der E-Ring aus Encaladus heraus entsprungen ist.
Man hat jetzt also eine Möglichkeit, das Rätsel zu klären, woher die Ringe des Saturns kommen.
Die NASA hat aus diesem Rätsellösungsgrund die Cassinibahn neugestaltet. Cassini wird bei seinem nächsten Flyby an Enceladus am 17. Juli nicht mit einer Entfernung von 1000 Kilometer, sondern mit gerade mal 175 Kilometer vorbeifliegen. Das wird der naheste Vorbeiflug, den Cassini jemals machen wird. Nach Plan zumindest.

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Cassini findet Atmosphäre auf Enceladus

Nun ist das Aussetzen von Huygens schon ein Weilchen her, aber Cassini zieht bekanntlich weiter seine Runden.
Und so jetzt in sehr geriner Entfernung zu noch einem Mond des Saturns, zu Enceladus. Mit nur 500 Kilometer Abstand hatte Cassini die Möglichkeit, etwas überraschendes festzustellen.
Enceladus besitzt nämlich eine Atmosphäre. Durch eine Magnetresonanzmethode wurden anregbare Atome in der Oberfläche entdeckt.
Erstaunlich ist dies, da der Mond eigentlich eine zu geringe Masse zum dauerhaften halten einer Atmosphäre, wie es z.B. Titan tut, hat. Und auch wurde beim ersten Erkundungsflug mit der Voyagersonde keine Atmosphäre gemessen. Das könnte entweder daran liegen, dass die Sonde nicht genügend feine Instrumente an Bord hatte, oder aber, dass zum Untersuchungszeitpunkt keine Atmosphäre vorhanden war.
Dann würde der Mond eine flüchtige Atmosphäre besitzen, wahrscheinlich erstellt durch Vulkane auf dem Grund.
Wir könnten ja ‘ne Sonde runter schicken…

Und eine Sammlung von Bildern vom Titan gibt es in der passenden space.com Snapshot Gallery.

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Saturns Mond Rhea

Es gibt mehr als einen Mond, der um den Saturn kreist. Das ist klar. Auch wenn Titan durch Huygens sehr in Rampenlicht gerückt ist, Cassini fotografiert weiter.
So heute im APoD z.B. Rhea, der zweitgrößte Mond Saturns. Er besitzt eine Oberfläche aus Wassereis, mit einem kleinen, steinernen Kern.
Genauso wie der Mond uns, zeigt Rhea dem Saturn auch immer die gleiche Seite zugewandt. Orbit und Rotation sind synchron. Das hat zur Folge, dass die abgewandte Seite vermehrt vom Meteoriteneinschlag heimgesucht wird. Gut erkennbar auf dem echtfarben Bild.
Der schräge ‘Strich’, erkennbar auf der unteren Mondhälfte, ist eine Spalte auf der Oberfläche, wie man seit Nahaufnahmen von ähnlichen Strukturen auf dem Mond Diode weiß.

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Huygens Flugaufzeichnung in Piepstönen

Ein amerikanischer Wissenschaftler hat jetzt ein Soundfile über die ESA-Seite veröffentlicht, das in einer Art Zeitrafferaufnahme vier Stunden vom Niedergang Huygens auf Titan innerhalb einer Minute abspielt. Ein Modul hat über eine Antenne immer weiter Signaltöne ausgesendet.
Anhand des Tones ist zu hören, wie Huygens runter gegangen ist (es piepst) oder wann er angekommen ist (ein stetiger Ton). Natürlich können die Wissenschaftler noch mehr daraus ziehen. So lässt z.B. teilweise die Bahn rekonstruieren.
Komisch, diese Töne…

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