Archive for November, 2008 Page 2 of 2



Ab heute: 3. Staffel Türkisch für Anfänger

Nachdem ich bei Twitter schon viel Werbung gemacht habe, auch hier…
Nur wenige TV-Serien schaffen es, das vom TÜV anerkannte Zertifizierungsmerkmal “von Andi für gut befunden” zu erhalten und hier bebloggt zu werden.
Das trifft auf noch wenigere deutsche TV-Serien zu. Eigentlich so gut wie keine.
Nur auf eine handverlesene Zahl.

Türkisch für Anfänger ist eine von ihnen.
Wer sie trotz penetranter Erwähnung meinerseits immer noch nicht kennt, hier in kurz: Familie Schneider heiratet Familie Öztürk. Davon betroffen besonders Lena, die neben ihrem eigenen seltsamen Leben jetzt auch noch das Zusammenleben mit Yagmur und Cem hinkriegen muss.

In jeder einzelnen Textzeile steckt dabei soviel Witz und Detailliebe wie in zwei Folgen “Wetten Dass” alte Menschen im Publikum sitzen1. Nur mit mehr Witz. Und mehr Detailliebe.

Heute Abend geht diese tolle Serie in ihre dritte Staffel, nach ein ein halb Jahren Pause. Und ihr müsst es schauen.
Um 18:50 auf dem Ersten2.

Etwas mehr dazu, z.B. im Fernsehlexikon. Oder auch das kurze Interview mit Serienschöpfer Bora Dagtekin bei den Serienjunkies.

  1. Viel! []
  2. Liebe Kinder, das ist irgendwo weit hinten in der Kanalliste. Aber schreibt doch kurz eine SMS zu euren Eltern neben an im Wohnzimmer — bei denen ist das ganz vorne. []
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rudirockt und Aachener Wissenschaftsnacht 2008

Du nächsten zwei Abende werden ein wenig stressig, hier im Hause andisblog.

Heute Abend steht rudirockt “Herbst 2008″ auf dem Plan. Mein Lieblingskochevent findet mit Teilnehmerrekord (fast bzw. fast über 1500 Menschen und Menschinnen!) statt. Wiedermal wird durch Aachen gegessen und gelaufen. Und geamüsiert.
Christoph und ich haben die Vorspeise erwischt1 und wissen sogar schon, was wir kochen werden2. Unsere Route geht im Zick-Zack-Kurs durch Aachen, von der Mitte nach Westen nach Osten. Aber naja, da müssen wir unsere alten Hoverboards nochmal reaktivieren3.
Dies wird mein erstes rudirockt mit iPhone – ich werde es mir also nicht nehmen lassen, den Abend live zu twittern4. Mit etwas Glück gibt’s auch hier ein Mirror-Posting dazu5.

Morgen, am 14. November ist in Aachen “5 vor 12 – Die Aachener Wissenschaftsnacht”. Eine Art offene Tür am Abend mit Musik und Vorträgen und all sowas. Physikexperimente werden auch gezeigt. Und jemanden der Physikprofessorriege gefiel unser Nichtnewtonsche-Flüssigkeit-Experiment so gut, dass er uns auch zum Experimentvorführen eingeladen hat6.
Also: ab 19:30 könnt ihr das physikBlog bei der Aachener Wissenschaftsnacht auf dem Physik-Jahrmarkt im Karman-Auditorium der RWTH finden. Dort könnt ihr uns anfassen, Fanpost zukommen lassen und zusammen mit uns über Wasser laufen! Mehr dazu gibt’s im passenden Beitrag im physikBlog.
Selbstverständlich werde ich dieses hochwissenschaftliche Ereignis ebenfalls betwittern!

Wer also rein kulinarisch undoder wissenschaftlich auf dem allerneusten Stand bleiben möchte, der liest in den nächsten zwei Tagen meinen Twitteraccount. Noch mehr als sonst, meine ich natürlich.

  1. Völlig zufällig. Natürlich. []
  2. Ja! Toll, nicht? []
  3. Hat jemand mein Zero Point Module gesehen? []
  4. Sorry, Christoph, das heißt du musst alleine kochen. Geht klar, oder? []
  5. Das hat leider nicht geklappt. Ich wollte LiveTwitting benutzen, aber der blöde Bot followed mich nich zurück. Leider fail. []
  6. Und alles aus der Institutskasse bezahlt! []
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Nee, nee – “nen”, ne? — Andi hilft beim richtigen Abkürzen

Weil ja jede Zeile in diesem Internet, jedes einzelne Wort und jeder noch so kleine Buchstabe Unmengen an Geld und Platz und sowieso kostet haben britisch-philippinische Rebellen 1879 in einer unterirdischen Salzgrotte extra für das Internet sogenannte “Abkürzungen” erfunden.
Unter diesem unbekannten Phänomen versteht man das Ersetzen von subjektiv langen Worten durch kürzere Substitutionen, manchmal sogar optisch oder phonetisch artverwandt. Diese Ersetzung findet möglichst eindeutig statt.

Eine ganz besonderes Abkürzung möchte ich mir herauspicken, denn die führt immer wieder zu Verwirrungen. Und schließlich ist es mein persönlicher Auftrag, die Welt ein wenig unverwirrter zu verlassen, als ich sie vorgefunden habe. Glaub ich. Vielleicht jedenfalls.
Es geht um “nen”, “ne” und “n”1.
Dies sind, wie der gemeine Leser dieses Blogs2 recht schnell herausgefunden hat, Abkürzungen für “einen”, “eine” und “ein”.
Simplerweise hat der Erfinder dieser Abkürzungen einfach die ersten beiden Vokale (“ei”) am Wortanfang weggelassen3.
Aus “einen” wird “nen”, aus “eine” wird “ne” und, richtig geraten, aus “ein” wird “n”.

Viel zu häufig sieht man4 geradezu tierqualhaftes Falschbenutzen der Abkürzungsformen. “Ich hab da mal nen Frage/Problem/Deutschunterricht.”, “Gib mir mal ne Brötchen!”. Weitere Beispiele erspare ich aufgrund allzu großer Sprachbrutalität5.

Aber Falschbenutzen muss nicht sein! Nein! Andisblog hilft!

Denn wann nun welche Abkürzung einzusetzen ist, wird aufgrund von ISO49373 nach einem einfachen, griechischen lateinischen Schlüssel entschieden. Dieser Schlüssel heißt Genus, oder im Ruhrgebiet Geschlecht. Ihr erinnert euch? Jedes Substantiv hat ein Geschlecht. Der Präsident, die Finanzkrise, das Problem.
Und genau mit diesem Geschlecht wird auch entschieden, welche der drei möglichen Abkürzungen nun in Frage kommt.

Nen Präsidenten.
Ne Finanzkrise.
N Problem.

Wenn ihr im Sprachgebrauch “einen” sagen würdet, dann ist die richtige Abkürzung “nen”, “ne” für ein gemeintes “eine” – und das würgereflexartige “n” steht dann, wenn ihr “ein” benutzen würdet und es wirklich sein muss…

Eigentlich simpel, oder?

Und jetzt, liebe Grammatikkinder, geht raus und verbreitet das richtige Geschlecht!

  1. Über deren Benutzung kann man sich streiten. Ich persönlich versuche es zu vermeiden, schließlich sind es nur zwei Buchstaben mehr zu tippen. Aber immer schaffe ich das leider auch nicht… []
  2. Schließlich seid ihr die intelligentesten Leser der Welt. Mindestens. []
  3. … und so bei 2/3 der Worte, um die es hier geht, die Silbenanzahl um 50% verringert. Das ist im Sprachfluss gar nicht mal so wenig! []
  4. Man? Ich! Mit meinen Weltverbesserungsrechtschreibfehlererkennungsblick. Oh, ich meinte natürlich Weltverbesserungsrechtschreibfehlererkennungsawesomenessblick. []
  5. Und weil es wirklich schwer fällt, sich welche auszudenken. DIY! []
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Ausgepuppyt

Trotz des unbeschreiblichen Erfolgs1 meines pinken Blogdesigns bin ich jetzt wieder auf das altbewährte grün zurückgekehrt. Nach tagelanger Verhandlung mit dem Kölner Pink e.V. sind wir zum Entschluss gekommen, dass dies wohl der beste Schritt ist – auch im Hinblick auf die US-Wahl in der nächsten Woche.
Sehr interessant übrigens, was so ein pinkes Design für unterschiedliche Reaktionen unter meinen Leser ausgelöst hat.

Wer ein Andenken zum Trocknen seiner Keinpinkmehr-Tränen braucht, findet einen Screenshot nach dem Klickediklickklack.
Weiterlesen ‘Ausgepuppyt’

  1. Eigentlich wollte ich ja schon letzte Woche zurückwechseln. Aber ich fand’s einfach zu lustig. []
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pl0gbar Aachen am 4. November

Nachtrag: Mit Bild nach dem Klick!
Es gibt ja verschiedene Schnittmengen zwischen der analogen Realität vor dem Fenster da draußen1 und diesem Lieblingsteil des Internets, dem Web 2.0.
Am bekanntesten sind wohl BarCamps. Große Unkonferenzen in großen Städten, bei dem sich Web-2.0-Leute in Vorträgen (und auch sonst) austauschen.
Einen Schritt kleiner werden Webmontage. Eigentlich dasselbe wie BarCamps, nur an einem Montagabend – viel reduzierter also.

Und noch familiärer wird es bei pl0gbars2. Das ist nichts weiter als ein Stammtisch für alle, die Lust und irgendwas mit dem Web 2.0 zu tun haben. Es gibt keine Vorträge, keinen Beamer.
Nach einer fixen Planungssession via Twitter findet nun die erste Aachener pl0gbar am kommenden Dienstag (4.11.) im Chico Mendes ab 20:00 statt.
Ein paar sind schon angemeldet, aber mehr geht immer – also: husch husch!
Weiterlesen ‘pl0gbar Aachen am 4. November’

  1. Gerade übrigens immer früher dunkler und wenn hell auch nur unwesentlich undunkler… []
  2. Man könnte also sagen: BarCamp > Webmontag > pl0gbar. []
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