Jody ist zwar eine relativ attraktive, aber trotzdem nur eine von vielen Angestellten in der Transamerica-Pyramide von San Francisco. Eines Abends auf dem Heimweg wird sie überfallen und in Folge dessen irgendwie ohnmächtig. Als sie wieder wach wird, stellt sie fest, dass ihre Hand verbrannt ist, dass sie seltsam scharfe Sinne hat und ihr Freund ein ziemliches Arsch ist. Achja: Und, dass sie ein Vampir ist.
Thomas C. Flood, oder C. Thomas Flood, oder einfach nur Thomas Flood ist gerade vom Land nach San Francisco gekommen. Er will Abenteuer erleben, das Leben kennenlernen und Bücher schreiben. Er ist nämlich Schriftsteller (dafür auch das C. in seinem Künstlernamen!). Geld hat er allerdings keines, weshalb er mit den fünf Wongs zusammen in einem kleinen Raum in China-Town wohnen muss und zusammen mit einem Haufen anderer Menschen, von allen nur “die Tiere” genannt, die Nachtschicht in einem Supermarkt schiebt. Gerade rechtzeitig, als die fünf Wongs ihm einen Heiratsantrag machen, lernt er Jody kennen. Weiterlesen ‘Buch: Christopher Moore – Lange Zähne’
Archive for August, 2007
Wäre ich eine Funktion, würde ich vor lauter Steigung fast nach hinten kippen. Bin ich aber nicht.
Und deswegen komme ich damit klar, dass ich innerhalb von zwei Monaten meine Besuchtekonzerteanzahl mal locker verdoppeln werde. Sehr gut sogar.
Den Anfang des Konzert-Triathlon (genial, oder?) macht am 12. September Justice (bei MySpace).
Die elektronischen Franzosen auf dem Label “Ed Banger“, was irgendwie ziemlich kult sein soll (und wenn man sich sonst so ihre Künstler anschaut auch ist) haben mit ihrem Debutalbum Cross/Kreuz/†/Justice/whatever einen ziemlichen Smash hingelegt — etwas hart teilweise, aber passt schon. Justice spielen, hoffentlich dann auch mit dem fancigen (!) Kreuz im Primeclub ein t.a.n.z.bares Set.
Die passende Web-2.0-Links: Justice-Konzert bei wevent und bei last.fm (und der Vollständigkeit halber auch bei Upcoming).
(So, und jetzt üben wir gemeinsam das Kreuzsymbol, zum trendysein!)
Zwei Monate später folgen am 23. November im Palladium die Beatsteaks (bei MySpace). Besonders mit ihrer letzten Platte (Limbo Messiah), die ich lustigerweise erst nach dem dritten Hören nichtmehr ganz so schlimm, sondern immer besser fand, haben sie mich überzeugt, doch auch mal ein Konzert von ihnen zu besuchen. (Und könnte ich einer Konzertkarte, die einen Astronauten zeigt wirklich widerstehen?) Immerhin ist ihr Livebandruf legendär. Sicherlich werden sie das auch in Köln sein – genau wie es mir gefällt. (SCNR)
Netzzweinullverknüpfungen: wevent, last.fm (und auch hier: böses Yahoo-Upcoming).
Dann zwei Tage später spielen am 25. November Die Fantastischen Vier (MySpace9 auf ihrer “Fornika für alle”-Tour die Kölnarena wund. Hoffentlich. Die Fantas gehören seit Ewigkeiten in meine Rige der “die möchte ich aber schon mal live sehen”-Bands. Und bei SO einem letzten Album? Keine Frage. Unsere Odyssee zur Ticketbeschaffung bedarf eigentlich eines eigenen Posts, doch darauf möchte ich aus Peinlichkeitsgründen verzichten. Kann ja auch nicht alles einfach sein. Man wird mich in der Kölnarena jedenfalls im Mittelstehraum finden.
Moderne Sozialverbindungen: wevent, last.fm.
Jemand der Mitleser auch an einem der Konzerte physisch vorhanden? Man könnte sich, rein spontan natürlich, kulminieren.
Auch auf die Gefahr hin, dass mich die letzten treuen Leser aufgrund von Vielpostingshock aus dem Feedreader werfen…
René Marik macht Puppentheater. Die Videos davon hat er bei YouTube hochgeladen. Der Hype ist zwar schon etwas älter, aber ich kannte es noch nicht. Und rocken tut es ziemlich (jetzt nicht im ursprünglichen und direkt-meta Sinne von “rocken”, sondern mehr im umgangssprachlichen-”Ich finde das toll, bin aber so hip ein anglizistisches Synonym zu gebrauchen”-Sinne, ihr versteht?):
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Titanic 1 (Frosch und Titanic)
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Titanic 2 (Eisbär vom Eisberg)
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Der Maulwurf und Rapante (und ein Techno-Remix!)
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Der Maulwurf auf dem Mond (Die Flugkapsel! Der Sprung!)
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René Marik im Interview und bei MySpace
Ich hörte, es solle noch mehr davon geben. Kennt ihr noch welche?
[via Christoph (analog)]
(Embedded-Videos nach dem Klick) Weiterlesen ‘Von Maulwürfen, Rapanten und Titanicen’
Fassin Taak ist Seher. Langsamen-Seher. Er begibt sich in kleinen Kapseln in die Atmosphäre von großen Gasplaneten, im Speziellen in die Atmosphäre von Nasqueron (größter Planet des Ulubis-Systems), um Informationen mit den dort lebenden Dwellern auszutauschen. Die Dweller leben schon seit Milliarden Jahren auf den verschiedensten Gasplaneten des Universums. Haben also schon viel gesehen, und noch mehr Informationen.
Eigentlich ist Fassin nur einer von vielen Sehern in seinem Sept Bantrabal. Bis er eines Tages zu einer Versammlung in die Hauptstadt gerufen wird. Ihm, wie einer Reihe weiterer Ausgewählte wird von den Vorsitzenden des größten Völkerzusammenschlusses des Universums, der Merkatoria, eröffnet, dass eine riesige Flotte von Sternenschiffen zum Ulubis-System unterwegs ist, um dieses einzunehmen. Eine Merkatoria-Flotte sei ebenfalls unterwegs, werde aber erst ein paar Monate nach der Angreiferflotte eintreffen, da auch kein Wurmlochzugang mehr im Ulubis-System existiere (dieses wurde vor mehr als zwanzig Jahren von den ulubiseigenen Beyonder-Rebellen zerstört). Der Grund für den Angriff sind Informationen über eine geheime Liste der Dweller, die Fassin zufällig vor einiger Zeit bei einen seiner Spaziergänge auf Nasqueron, unwissend, entdeckt hatte. Die Liste soll Daten enthalten zu einem gerüchtweise existierenden, Milliarden Jahre alten Wurmlochsystem der Dweller. Die Merkatoria könnte es u.a. nutzen, um noch rechtzeitig vor dem Angriff in Ulubis anzukommen.
Fassin wird wieder auf Nasqueron geschickt, um näheres über die Liste herauszufinden — vielleicht ja sogar die Liste selbst!
Während er sich dort und auf anderen Planeten mit den seltsamen Dwellern auseinandersetzt, rückt gleichzeitig die Bedrohung des Angriffs immer näher. Bis die Flotte schließlich im Ulubis-System ankommt, natürlich bevor Fassin die Liste gefunden hat und bevor die Einheiten der Merkatoria der Verteidigung Ulubis helfen können.
Existiert die Liste? Wer wird Ulubis erobern? Was sind das für seltsame Zwillinge? Und wie kommt man auf die ganzen lustigen Namen?
“Der Algebraist” war langweilig. Weiterlesen ‘Buch: Iain Banks – Der Algebraist’

