Der zehnjährige Tyler Dupree sitzt mit seinen beiden besten Freunden und Nachbarn Diane und Jason auf der Wiese im Garten und beobachtet mit einem Fernrohr den Himmel. Die Party der Eltern im Großen Haus kracht ordentlich, Jason schwärmt über die Welt und Gott, Diane über Gott und die Welt und Tyler für Diane. Alles scheint in üblicher (Un-)Ordnung. Als plötzlich die Sterne verschwinden. Direkt merkt das irgendwie so recht niemand. Erst am nächsten Tag wird gerätselt, was das für ein seltsames Phänomen ist. Woher kommt es? Ist es schlimm? Wie lange wird es bleiben? Diese Fragen verbreiten sich allerdings nur sehr langsam. Denn sämtliche Satelliten sind ausgefallen. Eigentlich ein Totalschaden für E. D. Lawton, Jason und Dianas Vater. Er ist nämlich ein ziemlich globaler Spieler in der Raumfahrtindustrie. Aber er ist auch ein verdammt gerissener Kopf, und deswegen hat er schon schnell eine neue Idee parat: Kommunikationsballons, sogenannte Aerostaten. Als auch nach mehreren Monaten keine Sterne wieder auftauen, wird E. D.s Patent ein richtiger Kassenschlager und er gewinnt immer mehr Geld. Und Einfluss. Vor allen Dingen Einfluss.
Das Trio, Tyler, Jason und Diane wächst also in einer Welt ohne Sterne auf. Nungut. Könnte Schlimmeres geben. Wäre da nicht das dieses seltsame Vater-Sohn-Verhältnis von E. D. zu Jason. Letzterer ist äußerst intelligent und wird deswegen so gut es nur geht von E. D. gefördert – um später einmal in seine Fussstapfen zu treten. So kommt es, dass Jason mehr und mehr über das Verschwinden der Sterne herausfindet und seinen besten Freunden weiter gibt: Die Sterne sind verschwunden, weil sich eine seltsame Membran, der sogenannte Spin, um die Erde gelegt hat. Auch die eigentliche Sonne ist verschwunden, eine perfekte, aber künstliche Nachbildung erhellt jetzt den Tag.
Später erfährt E. D.s zur Erforschung des Spin eingerichtete Insitution “Perihelion”, und damit dann auch Jason, dass das noch lange nicht alle Eigenschaften des Spins sind. Außerhalb der sterneverschlingenden Membran geht die Zeit anders. Für jede auf der Erde vergangene Sekunde, vergehen außerhalb der Spinmembran 3,7 Tage. Weiterlesen ‘Rezension: Robert C. Wilson – Spin’
Archive for Februar, 2007
“Test, eins …” *räusper* “eins, zwei, drei?”
Ja, hier bin ich wieder.
Wie einst die Wikinger auf hoher See Schiffe in ihre Grenzen wiesen, die Hunnen in den Bergen ihr Revier verteidigten, wie einst Darkwing Duck in St. Erpelsburg die Bösewichte zwo-eins-risikoreich hinter Schloss und Riegel brachte, ungefähr so wurden alle Hacker und Defacer von diesem kleinen, doch sonst so heimischen Server vertrieben, ja, geradezu verbannt. Und dank der großartigen Erfindung von Backups, ja – hier bin ich wieder.
Es sollte nicht viel verloren gegangen sein, wenn doch: Bitte in die Kommentare (genauso wie Defacementrückstände).
Und jetzt wieder zurück an die angeschlossenen Anstalten.
Nachtrag 4. März 2007: Auch die RSS-Feeds dieser Webseite funktionieren jetzt wieder.
Und wenn du beim Lesen denkst: Hä? Dann umso besser… Achja: Danke, Chris.
Die diskrete Durchbrechnung des fast schon traditionellen Lernschweigens unterstützt ein Kettenbrief Stöckchen von Tanja, gegen das ich mich ausnahmsweise einmal nicht wehre!
Tell me what you don’t like about yourself.
Schreibe 10 skurrile Dinge / Gewohnheiten / unbekannte Fakten über dich selbst nieder. (Schamlos gekürzt und eingedeutscht. Wer hat eigentlich “to write a blog” als “ein Blogpost schreiben” eingeführt? Schlimm!)
1. Podcasts kann ich nur hören, wenn ich wirklich – so richtig – dumme Arbeit dabei machen kann.
2. Ich höre Elektronisches und Gitarriges gleich gern, und mag manchmal sogar klassikangehauchte Stöcke mit Streichern und (Hintergrund-)Chören.
3. Mensaessen ist zu 98% immer zu viel für mich.
4. Die besten Ideen kommen mir auf dem Klo oder beim Duschen.
5. Manchmal finde ich die Ideen beängstigend.
6. Schwimmen ist langweilig.
7. Kaffee direkt nach dem Aufstehen ist fies. Lieber zwei bis sechs Stück später.
8. Fantasy ist langweilig, Science-Fiction ganz und gar nicht.
9. Wenn ich mich konzentriere, fummel ich mir an den Haaren rum.
10. Ich kann wunderbar früh aufstehen, wunderbar lange (richtig lange!) schlafen – aber nicht nachmittags.
Weiterwerfen: Andre, Ingo, Michael, Thommy, Nils, Tim, Jens, Eay, Vreni und das physikBlog!
Der Junge steht am Straßenrand und blickt auf seine mit Wasser bespritzten, durchweg weißen Turnschuhsneakers:
“Boa, der Hurensohn Auto, Alter!”
Danke, you made my postklausurellen Day.
Wenn der last.fm-Account vor neuerlicher Musikhörfrequenzerhöhung zu explodieren droht und dabei auch noch eine außergewöhnliche Geschmacks-, hier Musikgenremischungsrichtung, pendelnd zwischen Chill-Out (Notwendige Konzentrationserhöhung, besonders bei schwerem Stoff und in den Abendstunden), Elektro (Notwendige Aufmerksamkeitserhöhung, besonders bei langweiligem Stoff und immer) und Rock/Alternative (Notwendige Wachsamkeitserhöhung, besonders bei allem Stoff und immer), aufweist für die jeder eingefleischte Monogenrefaschist töten oder Schlimmeres würde; wenn sich neben dem verschmutzten und aufgrund von zeitlicher Effizienz (und redundanter Wortverdopplung) als solches belassene Geschirr ein Haufen gebrauchter, vor sich hin dampfender Senseopads verschiedenster Geschmacksrichtungen als geröstete Finalindividualisierung türmt, dabei allerdings seltsamerweise nicht anfängt zu schimmeln (Was wiederum zu dem Gedanken führt: Was ist da wirklich drin?), die Wohnung mit ihrem bodentapetenartigen, also überall verteiltem Bleistiftblattbeschrieb trotzdem in eine postheimische, da übersättigte Kaffeeduftatmosphäre hüllt, dann ist es wieder Zeit für Bandwurmsätze die nächste Klausur.
Scheiße.
Und jetzt alle zusammen: “Bleistiftblattbeschrieb, Bleistiftblattbeschrieb, Bleistiftblattbeschrieb”.

