This used to be a Winterurlaub

Bitte an dieser Stelle einen selbstironischen einleitenden Satz zum nachfolgenden tagebuchesken Eintrag selbst einfügen. Danke.
Da flieht man eine Nahezuwoche vor Trajektorien, Stokeschen Sätzen und linearen Näherungen in die Alpen zum allgemeinen Naturzerstören-und-sich-dabei-prächtig-amüsieren (reimt sich ein wenig, hihi) (der Volksmund nennt es „Wintersport“) und wird fröhlich von dem Schnee empfangen, der es heroisch doch noch geschafft hatte, sich irgendwie zwischen all den Steinen vor der Sonne zu schützen.
Schnitzel mit Pommes für zehn Euro fünfzig, Kratzer auf dem Boardbelag, die tiefer als das Brett selber sind, an Silvester kein Feuerwerk gesehen (nur Tage vorher schon laut und überall gehört) und dazu noch wegen des plötzlichen dann-halt-doch-noch Wintereinbruchs und wohnmobilbepackten Holländern fast doppelt so lange für die Rückfahrt gebraucht – jeder Zeit beschallt von geradezu wunderbaren Werbungen von Möbelhäusern mit drei „X“ im Namen zu klassischen Melodien (da lernt man erstmal IKEA-Reklame zu schätzen!).
Und?
Trotzdem war’s toll.
Jawohl.

Und wenn diese siebzehnspurigen Autobahnpisten in Sölden dann beim nächsten Mal auch Schnee haben, also so richtig, so mit ohne Steine und so, dann wird’s noch toller. Liebste, aller Schneegottheiten, mögest du das bitte bei meiner nächsten Urlaubsplanung bedenken? Danke.

3 Gedanken zu „This used to be a Winterurlaub

  1. Wurde man vom Schnitzel dann auch satt?
    Das Geräusch von Stein auf Board, ist ein sehr fieses Geräusch! Ich würde mir eher eine Stunde lang Gabelgekratze in Stahltöpfen anhören, wenn ich damit dieses Geräusch vermeiden könnte. Von dem Gedanken bekomme ich schon Gänsehaut und weiche Knie. Ich hoffe, den Kratzer kannst du ausmerzen. 🙂

  2. Fürs nächste mal bauen wir uns eine reisefähige Schneemaschine, die Tonnen von Schnee immer und überall bereiten kann, ohne, dass man etwas dafür tun müsste, und fahren einfach irgendwo in die Berge, wo es Pommes und Schnitzel für 2,50€ gibt und machen uns da unsre eigenen Pisten.

  3. Thommy – ich habe darauf verzichtet, das zu probieren. Je nach Schnitzelverzehrungsstandort waren das aber ziemliche Lappen; ich glaube, damit wäre der ein oder andere Yeti satt geworden :). Und an die Kratzer mag ich auch nicht zurückdenken. Werde die Woche mal beim Snowboardladen meines Vertrauens (Pulseschlag) nachfragen, ob die auch Service machen :/.

    Katharina – guter Plan. Kurz danach werden wir die Weltherrschaft an uns reißen!

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