Blogstöckchen Eins

Aus dem irgendwie „Urlaub“, zumindest aber aus der internetfreien Zone kommend und die ersten Blogs lesend stellte ich zu meiner nahezu (!) unendlichen, digitalmedialen Freude fest, dass ich beworfen wurde. Nicht mit Wattebällchen, nicht mit Bomben und auch nicht mit Dreck. Nein. Mit meinem ersten Blogstöckchen. Abgeworfen hat es der Eay von nebenan.
Paralysiert davon brauchte ich natürlich etwas um dieses Ereignis der Neuzeit zu verarbeiten (Das Verarbeiten ist ja momentan ein großes Thema dieses Blogs) und komme schließlich erst jetzt, an diesem schönen Sonntagabend dazu das Stöckchen auch aufzuheben.

Warum bloggst du?
Das „Warum“ könnte man am Satzanfang hier in letzter Zeit auch häufiger bei der Frage weglassen. Aber allgemein blogge ich einerseits um soziale Kontakte halten zu können. Den Kram, den ich hier so verzapfe, für mehr, der Kram den ich hier in der Kategorie „Gedanken“ verzapfe, müsste sich sonst jemand in meiner realen Umgebung anhören. Man stelle sich das einmal vor. Ich vermute, ich säße ziemlich bald ziemlich alleine dar. Aber zum Anderen, das gilt dann für Beiträge in anderen Kategorien, möchte ich die Welt an dem, was mich so meist internettig bewegt teilhaben. Internetexhibitionismus. Bloggen. Halt. (Und usprünglich hab ich ja mit dem ganzen Astrokram angefangen. Aber damals, damals hatte ich noch die Zeit dafür. Heute. Hach. Heute…)

Seit wann bloggst du?
Hier, wie mir mein Postinder gerade sagt, seit dem 27. September 2004. Ein wahrscheinlich wunderschöner Spätsommertag. Bestimmt.
Und da drüben, wenn man das damals denn mit ein bisschen Wohlwollen, trendsettig auch als Bloggen bezeichnen will, schon seit einem Jahr zuvor. Seit dem 23. September 2003. Damals.

Selbstportrait?
Ja, wie ist das denn jetzt gemeint? Fotografisches oder Selbstbeschreibendes. Für ersteres mag ich gerne auf die „/me“-Kategorie meines flickr-Accounts hinweisen. Für letzteres … bin ich unfähig.

Warum lesen deine Leser dein Blog?
Meine Theorie lautet ja: Weil viel mehr Leute viel bescheuerter sind als sie zugeben. Der Rest bekommt es aufgezwängt. Glaub ich. Oder er kennt mich. Was aber durchaus synonym sein kann.

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
„Meinprof“, wie so häufig.

Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Alle.
Ok, glaubt mir ja sowieso keiner.
Ich finde ja meine unglaublichen Buchrezensionen unglaublich. Aber irgendwie … nur ich. Naja.

Dein aktuelles Lieblingsblog?
In letzter Zeit zu wenig Blogs gelesen. Viel zu wenig. Der Popkulturjunkie gehört dazu. Das Eayzlog. Und dann die ganzen Größen da. Ihr wisst schon.

(An dieser Stelle ergänze ich jetzt mal einfach noch zwei Fragen aus einer anderen Version des Stöckchens.)

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?
Tanjas Supernova. Das mit dem Bayerndesign. Nein. Ich reduziere nicht. Wieso?

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Gerade? Im Moment? Gerade im Moment?
80, von denen aber 20 seit Ewigkeiten ungelesene Wissenschaftsseiten sind.

Deine Lieblingsband?
Röyksopp. Aber das sind auch wieder viel zu viele.
(Ich glaube mein Problem ist die Unentschiedenheit, Herr Doktor.)

Deine Lieblingsfarbe?
Grün und Orange. Und Braun.

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
An Tobias, weil er sowas garantiert nicht mit macht, hihi. Und an Ingo. Damit der endlich mal nichtmehr über Mathe schreibt. Der Rest hat schon, glaub ich. Er möge sich sonst nehmen. Habe ja noch zwei übrig.

6 Gedanken zu „Blogstöckchen Eins

  1. Nee ich nehm immer das Default-Theme ;).
    Wenn du ja willst das dein Blog ein Design hat, dann willst du das ja auch ;). Und dann ist das auch ok ;p.

  2. Hui, das Stöckchen vom Eay von nebenan (von mir!) und als Lieblingsblog u.a. auch noch das eayzlog. Ich weiss nicht, ob ich das alles ertragen kann 😉

  3. da hab ich doch gerade erst gesehen, dass du mich beworfen hast. dann werde ich mich wohl am wochenende mal des stöckchens annehmen…

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