Achtung, absoluter Nerd-Content folgend.
Nach einem Eintrag im Guiness Buch der Rekorde wird Stargate: SG-1 nach der laufenden zehnten Staffel eingestellt. Schade, aber so ist es nun mal. Aber wie wird es Enden?
Hier ein paar Vorschläge:
- Vala gibt vor, von ihrer Tochter überzeugt worden zu sein und schließt sich den Ori an. Sie redet ihre Tochter solange zu bis diese Explodiert. Mit ihr das gesamte Ori-Volk. Der Weltraum ist gerettet. Alle sind glücklich. Ende
- Die Ori stehen samt ihrer Schiffe vor der Erde Toren links vom Mond, gleichzeitig erreichen die Wraith aus der Pegasusgalaxis rechts vom Mond. Mit der Asgard-Beaming-Technologie schafft es das Stargate Command gerade noch rechtzeitig halluzinogene Drogen in Gasform an Board der Wraithflotte zu beamen. Die Wraith denken, die Ori seien Menschen und greifen sie an. Die Ori schlagen zurück und am Ende sind beide ausgelöscht. Es bleibt jeweils ein Sternenschiff übrig, mit dem sich Stargate SG-1 und SG-2 auf in die Weiten des Weltraums machen. Ende.
- O’Neill und Carter, Jackson und Vala verlieben sich in einander. Teal’c und Mitchell auch. Alle scheißen auf das Stargate Command und lassen sich auf einem einsamen Planet weit, weit weg nieder. Die Erde wird zerstört. Die Fortsetzung der Show läuft abends nach 0:00 auf RTL2.
- In einem großen Showdown kommen alle alten, dahingewichenen und alle aktuellen Darsteller zusammen und rufen gemeinsam “Captain Planet”, der dann die Welt vor den Ori rettet.
- Die Ori können nicht besiegt werden. Sie landen auf der Erde. Doch nachdem sie für zwei-drei Tage auf der Erde gewühtet haben, sterben sie auf einmal wie von Geisterhand. Sie haben nicht mit den Mikroben in unserer Luft gerechnet. Die Welt weiß von dem Stargate-Programm und das Stargate Command muss seinen Betrieb, offiziell zumindest einstellen.
- Jackson schafft es endlich Camelot zu finden und die Antiker-Waffe zu aktivieren. Letzteres ist nicht ganz so leicht wie es sich anhört. Aber nach zwei Folgen Länge entdeckt Jackson, dass einfach das Patchkabel seines Dell-Laptops in den heiligen Gral gesteckt und danach das blaue und grüne Kabel vertauscht werden müssen. Dummer Merlin, dass er das nicht selbst hinbekommen hat. Jedenfalls werden in einem Showdown die Ori geschlagen, die Tochter Valas wird gut und die Serie mit einem Spin-Off “Stargate: Camelot” fortgesetzt. Die Original SG-1 Darsteller setzen sich zur Ruhe und tauchen bei Atlantis und Camelot nurnoch als Verwalter auf.
Angebot eines großen, pinkfarbenen Telekommunikationsunternehmens. Ihr kauft die Anschluss-Gerät-Kombo. Schließt an. Und stellt fest: “Das Drecksding kann kein vernünftiges Portforwarding”. Und ärgert euch. Ihr kennt das?
In der ausgelieferten Version unterstützte das T-Com Speedport W 500V Routerdingens kein vernünftiges Portforwarding. (Versteht ihr die Ironie? Speedport – Portforwarding. Haha) Eigentlich nur das Forwarden eines einzigen Ports. Ganz groß für das Vorzeigeprodukt unseres Vorzeige-Telekommunikationsunternehmens.
Aber, kaum zu glauben, die Welt steht selbst beim Mighty T nicht still.
Schon etwas länger (das Datum titelt Anfang Mai), aber erst jetzt von mir bemerkt gibt es jetzt ein Firmware Upgrade für das Speedport W 500V auf die Version 1.30.
Runterladen, Rechner per Kabel an den Router anschließen, WLAN in den Optionen deaktivieren, Upgrade einspielen, warten, WLAN aktivieren. Freuen! Weil: Portforwarding klappt endlich!
(Steht auch nochmal ausführlicher in einem grandios bebilderten PDF-Dokument erklärt)
Nachtrag: ByteDevil hatte mich in den Kommentaren darauf aufmerksam gemacht, dass es sich mit Nichten um die Version 1.5 sondern um die Version 1.3 handelt. Im Zuge der Korrektur habe ich auch den Link auf die Seite, der sich zwischenzeitlich geändert hatte, berichtigt.
Benötigte Hilfsmittel:
Badezimmer/Toilettenraum: 1*
Seifenspender: 1*
Wasser: 1*
schadenfroher Täter: 1*
dummes Opfer: 1*
Durchführung:
Den Seifenspender, beliebiges Modell aus diversem Supermarkt – wichtig nur: Drehkopf, zu 80-90% entleeren und freigewordenes Volumen mit Wasser befüllen. Drehkopfauslass (die Öffnung, aus der normalerweise die Seife herauskommt) in Richtung des Seifenspenderbedienenden drehen (meistens: vorne).
Sich selbst vor dem Badezimmer postieren und Menschen mit nasser Kleidung beim schüchternen Verlassen von jenem auslachen.
Profi-Tipp:
Farbige Seife nehmen.
Aber Achtung:
Nicht selber drauf reinfallen!
Wie oft habe ich mich schon über Leute geärgert, die Wasser in die Seifendinger getan haben? Grr.
Nach dreimonatiger, gefühlter zehnjähriger Fernsehabstinenz dann aufgrund von ‘Heimatbesuch’ und ‘Unmüdigkeit’ gestern Abend doch das Antennenkabel angeschlossen, die Elektronenkanone angeworfen und mit der mobilen Einheit die Weiten des Frequenzspektrums erkundet.
Lief blöder Kram, hauptsächlich. Irgendwie beim WDR gelandet. Schorn und Heinrich. Die kenn ich. Seltsame Sendung, das. Und das sind doch Radiomoderatoren?
Naja.
Werde zukünftig wieder nur Radio hören. Da sahen die beiden auch irgendwie besser aus.
Rejazzance.
Popkulturell betrachtet.
Aus dem irgendwie “Urlaub”, zumindest aber aus der internetfreien Zone kommend und die ersten Blogs lesend stellte ich zu meiner nahezu (!) unendlichen, digitalmedialen Freude fest, dass ich beworfen wurde. Nicht mit Wattebällchen, nicht mit Bomben und auch nicht mit Dreck. Nein. Mit meinem ersten Blogstöckchen. Abgeworfen hat es der Eay von nebenan.
Paralysiert davon brauchte ich natürlich etwas um dieses Ereignis der Neuzeit zu verarbeiten (Das Verarbeiten ist ja momentan ein großes Thema dieses Blogs) und komme schließlich erst jetzt, an diesem schönen Sonntagabend dazu das Stöckchen auch aufzuheben.
Warum bloggst du?
Das “Warum” könnte man am Satzanfang hier in letzter Zeit auch häufiger bei der Frage weglassen. Aber allgemein blogge ich einerseits um soziale Kontakte halten zu können. Den Kram, den ich hier so verzapfe, für mehr, der Kram den ich hier in der Kategorie “Gedanken” verzapfe, müsste sich sonst jemand in meiner realen Umgebung anhören. Man stelle sich das einmal vor. Ich vermute, ich säße ziemlich bald ziemlich alleine dar. Aber zum Anderen, das gilt dann für Beiträge in anderen Kategorien, möchte ich die Welt an dem, was mich so meist internettig bewegt teilhaben. Internetexhibitionismus. Bloggen. Halt. (Und usprünglich hab ich ja mit dem ganzen Astrokram angefangen. Aber damals, damals hatte ich noch die Zeit dafür. Heute. Hach. Heute…)
Seit wann bloggst du?
Hier, wie mir mein Postinder gerade sagt, seit dem 27. September 2004. Ein wahrscheinlich wunderschöner Spätsommertag. Bestimmt.
Und da drüben, wenn man das damals denn mit ein bisschen Wohlwollen, trendsettig auch als Bloggen bezeichnen will, schon seit einem Jahr zuvor. Seit dem 23. September 2003. Damals.
Weiterlesen ‘Blogstöckchen Eins’
Immer wenn ich einsam war, immer wenn ich jemanden brauchte, auf den ich mich verlassen konnte, dann warst du für mich da.
Anfänglich war unsere Beziehung sehr intensiv. Wir hingen Tag und Nacht auf- und miteinander rum. Jeden Gang führten wir gemeinsam aus. Freunde fragten mich, was es soll und fingen an sich Sorgen um mich zu machen. Doch das konnte mich nicht beirren. Ich wollte bei dir bleiben. Wollte den Moment mit dir gemeinsam genießen – und festhalten.
Wie wir uns dann weiter entwickelten.
Wir besuchten unzählige Sonnenuntergänge zusammen. Ob am See, in den Bergen, in fernen Städten oder nur im Park.
Du warst eine der wenigen, die verstanden, welche Wärme das sonnenunterganggetauchte Braunkohlekraftwerk versprühte.
Wir saßen im Schnee, im Sand, im Wasser, auf Rasen, auf Pflastersteinen und viel zu oft auf Beton. Gemeinsam.
Wir feierten die wildesten Parties. Zusammen. Machten uns lächerlich. Viel zu häufig. Aber es machte dir nichts aus, mir machte es nichts aus.
Du warst dabei, als mir mein Zahn ausgeschlagen wurde, als mir meine Auto aufgebrochen wurde; ja, sogar, als mein Finger im Müllwagen eingeklemmt wurde oder mein Zeh operiert wurde.
Du gingst mit mir durch die Schule und durch die Uni. Sahst neue Freunde kommen und Alte gehen. Ohne irgendetwas Negatives über sie zu verlieren.
In letzter Zeit sahen wir uns weniger, aber wenn, dann um so heftiger. Wir erzählten allen davon auf unserer Internetseite. Unserer gemeinsamen.
Gut, du fingst an zu schwächeln. Bekamst Krankheiten, die man aber mit einem kleinen Klopfer auf dein Hinterteil wieder richten konnte. Ich glaubte an dich. Ich wollte keine Andere!
Doch jetzt, jetzt gingst du von mir. Brachst dir das Display. Nach mehr als 42.000 Bildern. Vier Jahre sind genug für dich. Ich verstehe das. Aber hättest du es nicht ein wenig schmerzfreier machen können?
Gehe in Frieden, liebe Canon IXUS 400.
Und bitte sei mir nicht böse, dass ich mir bereits jemand Neues besorgt habe. Sie ist sehr hübsch, und auch wenn es nicht auf die Äußerlichkeiten ankommt: Ihr Display ist viel größer! Und auch innerlich. Sie hat sieben Megapixel. Und ist schneller. Hat den Namen IXUS 750. Ja, es ist deine große Cousine.
Bitte entschuldige.
Aber das Leben, das geht weiter.