Archive for Juni, 2006

Rezension: James Rollins – Mission Arktis

Wiedermal eine äußerst professionelle, dieses mal wirklich knallharte Rezension des zuletzt gelesenen Meisterwerks holzfasriger Natur meinerseits.
Wie der Titel dieses Buchs schon vermuten lässt, handelt es sich nicht um einen schnöden Liebesroman oder sowas (Einmal davon abgesehen, dass ich so etwas natürlich nicht lesen würde. Oder es zumindest nicht in aller Öffentlichkeit zugeben.) – es handelt sich um einen knallharten, 80er-Jähre Gedächtnis Thriller.
Matt ist Wildhüter oben im fernen Norden Kanadas und gerade unterwegs, seine Bären zu zählen, als ein Flugzeug abstürzt. Es überlebt ein Reporter Craig, der aber so dann von Super-Special-Absolut-Secret-Forces gejagt wird. Matt hilft ihm und schafft es schließlich mit Hilfe seiner Ex-Frau (Ha? Wer ahnt’s?) zu dem Ziel zu flüchten, was Craig ursprünglich schon ansteuerte: Eine russische Eisstation Weiterlesen ‘Rezension: James Rollins – Mission Arktis’

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Fannaher und brandheißer Fussballcontent

Ich kann mich dann also doch nicht diesem überschwänglichem Mainstream entziehen und muss über das, was Deutschland dieser Tage bewegt berichten.
KatzenstreuFussball.
Wer meinen flickr-Stream beobachtet, mag vielleicht damit vertraut sein, dass ich auch hin und wieder WM-Spiele anschaue. Wer nicht, kann das aber aufgrund der Gesamtheitseuphorie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schließen.
Und ich bin jedesmal begeisterter von der Stimmung, die da aufkommt. Da, beim Fussballgucken.
Gestern gipfelte das dann vorerst. Deutschland erreichte das Viertelfinale. Und hier in Aachen stand einiges still. D.h. ganz und garnicht.
Medial gesagt: Seht selber.
Bilder gibt nicht nur bei flickr, sondern mehr hier, Videos weiter unten. (In chronologisch korrekter Reihenfolge. Das letzte ist das Tollste. Wirklich!) Weiterlesen ‘Fannaher und brandheißer Fussballcontent’

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Theoretische Abhandlung über das Konvertieren im iTunes Music Store gekaufter Musikstücke in Mp3

Wer hätte gedacht, dass es einmal soweit kommt. Ein Tech-Artikel, hier.
Bei solchen Themen wie Kopierschutz muss man ja immer ganz vorsichtig sein. Deswegen möchte ich einfach mal eine kleine theoretische Ausführung machen. Natürlich völlig ohne praktische Anwendung. Versteht sich.

Der ein oder andere stand möglicherweise schon einmal vor dem Problem, dass er seine legal im iTunes Music Store erworbenen Musikstücke gerne mit einer anderen Software abspielen würde, auf eine Mp3-CD für’s Auto brennen oder sie gar auf seinen Nicht-Apple Mp3-Player (Ja,ich hörte tatsächlich, sowas soll es geben!) ziehen wollte.
Aufgrund einer neuzeitlichen Errungenschaft, die auf den tollen Namen DRM hört, stellt sich das aber eventuell nicht als so leicht herraus.

Man könnte dann auf die Idee kommen, das vollautomatische Tunebite zum re-rippen (tolles Wort!) zu nehmen. Das Programm, so hörte ich irgendwo, behauptet von sich selbst, legal zu sein. Also auch in Deutschland.
Wegen irgendwelcher seltsamen Umstände könnte dieses Programm bei euch aber auch nicht laufen. Würde einen Fehler melden und z.B. nur analog aufnehmen. Was ja blöd ware, büßte man doch Qualität ein.

Ein, zugegebener weise etwas aufwendiger Weg um dieses Problem herum könnte allerdings die Benutzung eine Virtuellen CD-Brenners sein. Denn Audio-CDs darf man mit iTunes brennen. Welch Luxus. Weiterlesen ‘Theoretische Abhandlung über das Konvertieren im iTunes Music Store gekaufter Musikstücke in Mp3′

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Alle Jahre wieder: Grünes rumgebläke

Nein, es geht nicht um Singen an Weihnachten.
Es geht um die Froschconnection. Ihr wisst nicht was das ist? Leset hier und hier und bildet euch fort. Bildet euch fort, mit welchem ausgeklügeltem System diese grünen Zeitgenossen (Beachte: Kleines ‘g’!) schlafenden, nein, schlafen wollenden Menschen eben dies verweigern.
Nun ist dieses Jahr etwas anders. Man, in dem Fall: ich, wohnt nichtmehr zu Hause. Man, in dem Fall wieder: ich, wird in der großen nichtganzsogroßen Großstadt jetzt nur noch von Extremfangehupe, von Extremfangegröhle (zu diversen Gelegenheiten übrigens, z.B. WM oder “Nie-mehr-zweite-Liga”-Alemannia-Aufstieg) oder von mitten in der Nacht (naja, gut, für Studenten) Sträucher schneidenden Stadtarbeitern geweckt.
Aber man, ja, wieder: ich, ist dann durchaus den ein oder anderen Tag und ja, sogar die ein oder andere Nacht wieder zu Hause, wie ich jenes ÖrtchenStädtchen trotz gegenteiliger Behauptung auf meinem Personalausweis noch zu nennen pflege, und darf dann feststellen: Fuck.
Diese Drecksviecher, diese Ingeburt des Tierteufels. Sie sind noch da! Glücklicherweise allerdings momentan noch un-interferiert, also ohne Katzen.
Wieder ließen sie mich mehrere Stunden dieser zusätzlich noch viel zu heißen Nacht nicht schlafen und quakten sich in mein Gehirn hinein.
Ich vermerke in Zuge dessen übrigens in meinem offiziellen, inexistenten “Froschconnection – Die Enthüllung”-Notizbuch, dass diese mit einer derartigen Pünktlichkeit aufkreuzen, wie es nur durch ein zentrales Steuerungsorgan koordiniert der Fall sein kann. Als Finder möchte ich dieses Steuerungsorgan “Natur” nennen.
Wenn ich erstmal erfolgreicher Physiker bin erfinde ich das Froschwegspray. Nach protesten diverser Tierschutzorganisationen dann das Froschquakwegspray.

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ISS mit Auge sichtbar

[08:37] Thomas: blogg mal wieder bissl astro! :)
[08:37] Thomas: http://www.heise.de/newsticker/meldung/74192

Gesagt, getan: Unser aller liebste Raumstation an dem Ding über uns, Himmel genannt, ist während der Sommerzeit, hauptsächlich im Juni, mit bloßem Auge erkennbar.
Erkennbar, nicht, so wie es das Bild heises oder gar die spacigen (!) 3D-Bilder auf den NASA-Seiten vermuten lassen, nein, erkennbar als kleiner, sich schnell bewegender Punkt. Aber immerhin.
Wann und wo man das rasende Objekt am Himmel sehen kann, verrät heavens-above.com, z.B. für Aachen.
Und das reicht jetzt sicherlich wieder für das ein oder andere Jahr.

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Pollisch-Mathematische Gleichungen

Eine dreiviertel Stunde zuhause auf dem Land Dorf = eine Packung heugeschnupfte Tempos.
Guter Schnitt
Und nächste Woche werde ich ermitteln, wieviele Kinofilme Tränen dabei draufgehen.

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Lostnerdtum: 4 8 15 16 23 42

Da gibt man aus aktuellem Anlass die überaus mystischen und mysteriösen Nummernfolge aus Lost (überraschender weise im Fachjargon ‘Lost-Numbers’ genannt) in die Suchmaschine seines Vertrauens ein (Die Serie kann man übrigens jetzt als Amerikaner (oder mit amerikanischer IP) für umsonst im Internet gucken. Wow.), und – man ist gefangen in einem schier unendlich großen Universum voller absurd interessanter, abwegig verlockender und gemeinhin absolut nerdiger Theorien.
Da werden die Zahlen als Koordinaten aufgefasst und die Stelle auf der anderen Seite der Erde gesucht, um überraschend herauszufinden, dass dort die einzige Inselgruppe auf dem Flug Sydney – L.A. ist.
Da werden zu Hauf die Anspielungen innerhalb der Serie auf die Zahlen aufgelistet, auch rückbeziehend. Noch mehr sogar.
Da werden Zahlen addiert, als Stern(/Messier-)objekte interpretiert und auf eine Karte der Insel projeziert.
Ist es nicht toll, dieses Internet?
Sollte mich jemand suchen, ich bin irgendwo zwischen 4 8 15 16 23 42 und Internetseiten. Sag mal wer bescheid, wie am Freitag das Spiel ausgegangen ist…
Edit: Da muss ich doch nochmal updaten, denn die wichtigste aller Seiten, wie ich die letzten 7 Stunden herausfinden durfte, ist wohl die LostPedia. Da gibt’s alles. 3D-Bilder der einzelnen Stationen, massig Theorien der Zahlen – einfach alles. Aber Achtung: Setzt die Kenntniss der zweiten Staffel vorraus (wie aber übrigens die anderen der Seiten auch…)

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