Erkenntnisse der ersten Tage Uni:
- Die Soßenpolitik der Mensa ist eigenartig. Irgendwie sehen sie immer gleich aus, dann aber doch anders. Irgendwie schmecken sie immer gleich. Manchmal aber auch anders. Meisten allerdings nur Scheiße.
- Überhaupt. Mensa. Gibt es da draußen irgendwo ein Synonymlexikon für kreativ-wannabe Küchenchefs? Es gibt irgendwie immer
PressFormgeflügelkram (Fleisch muss man das nicht unbedingt nennen). Diverse nuancenhaftunterschiedene Variationen. Die Namen scheinen aber ein Spektrum zu umfassen, bei dem selbst das Licht blass wird (Ein ganz großer Vergleich…). - Studium ist eine Kopfsache. Also nicht das Lernen jetzt, sondern alles andere. Man wird da in gewisser weise gehirngewaschen. Man stellt plötzlich fest, dass man über Witze lacht, die man vor zwei Monaten nur verlachen schmunzelnd in die Blödewitzekiste gepackt hätte – ja, schlimmer noch, denn irgendwann stellt man fest, dass man selbst solche Witze macht. Da vergleicht man auch mal Essen mit Licht!
- Würde man alle Flyer sammeln, die man so innerhalb eines Monats an verschiedensten, natürlich strategisch sinnvoll ausgewählten Positionen, in die Hand gedrückt bekommen hat, so könnte man damit locker eine Woche das Haus heizen. Natürlich alle für Parties. Parties. Unter drei am Tag geht garnichts. Immer weiter Parties. Schlimm, das.
- Aber das Schlimmste: Wann soll man da hin gehen? Man wird ja förmlich zugebombt mit Übungen die man bis Deadline X abgeben muss. Warum hatte mir vorher keiner erzählt, dass man beim Studieren auch lernen muss? Unmöglich. Ich fordere progressivere Aufklärung in dem Gebiet.
Entschuldigt die flaue Postingfrequenz hier, aber, man glaubt es kaum, ich habe gerade wirklich viel zu tun …

