Weltjugendtag: Essen – es geht auch anders

Seit Sonntagmittag bin ich jetzt zu Hause. Durch eine logistische Meisterleistung, nämlich dem Durchqueren des menschenleeren Horremer Bahnhofs genau zur Zeit der Marienfeldmesse, sogar ohne Verspätung.

Die restlichen Tage des Essensausteilens auf den Düsseldorfer Rheinwiesen waren nicht ganz so spektakulär wie die Ersten.
Donnerstag gab es weniger Essen und damit weniger LKWs auf dem Platz, weil die große Domwalfahrt angesagt war, und das ganze Camp Richtung Köln gezogen war.
Freitag dann kündigten sich die LKWs mit mehrstündiger Verspätung erst für 12:30 an. Die freigewordene Zeit nutzten wir bei einer brüllend heißen Sonne dazu, die gegeben Freizeitangebote auf dem Platz auszutesten. Und uns wiederholt mit Wasser abzukühlen. Schön war’s :).
Später dann kamen tatsächlich noch fünf LKWs mit 4000 vorgekochten, fertig abgepackten Portionen leckerer Maultaschenpampe, die wir dann nurnoch an die Pilger ausgeben mussten. Das Ganze war an dem Tag derartig locker, dass ein jeder, der Essen von uns bekommen wollte, uns ein Ständchen singen musste (Deswegen sind wir wohl jetzt auch in irgendeinem Sodexhodokumentationsvideo drin).

Samstag dann ging es für die alle Pilger zum Marienfeld. Unser Cateringeinsatz war beendet und wir wurden dazu eingeteilt, das Camp abzubrechen. Man glaubt kaum, wie schnell ein Zeltplatz sich wieder dem ursprünglichen Bild einer einfachen Wiese mit Flächen unterschiedlichen Grüns annähert. Toll zu beobachten.