Der ein oder andere mag sich wundern, warum es hier (wiedermal/noch immer) etwas ruhiger ist.
Nun, das ist leicht erklärt.
Ich folge momentan dem Ruf der Stadt und der Uni und befinde mich gerade im Mathevorkurs für mein Physik-Studium. In Aachen.
Ganz klasse, so prall gefüllte Vorlesungssäle und Grundrechenarten, von denen man nurnoch einen Bruchteil (Danke, danke) versteht. Weiterlesen ‘Studiumsvorbeginn’
Könnte jemand bitte den Anteil an Fahrern mit Vollbart von der Gesamtheit der VW-Bulli-Fahrer ermitteln? Gesondert ausgewiesen bitte Fahrer von 4×4-Bullies und Caravan-Mitausziehdach-Bullies
Natürlich gegenübergestellt zu anderen Autos.
(Bewusst von meinem Erlebnisberichttrilogiepost getrennt, man möchte ja nicht unnötig zum Lesen aufzwingen)
Wieder in der Heimat angekommen (nicht, dass ich sie glücklicherweise überhaut großartig verlassen hätte…) wurde ich häufig gefragt: “Wie war’s denn auf dem Weltjugendtag?”
Eigentlich gebe ich immer eine Antwort: “Genial. Eine tolle Erfahrung.”
Das mag für den normalen weltjugendtagsgenervten Rheinländer und den Ichbindagegenbesonderswennsumgottgeht-Menschen, wie sie sich wohl großteilig hier im Netz rumtreiben, unverständlich sein.
Ja, mich haben diese haufenweise rumtrollenden Menschenmassen auch manchmal genervt. Besonders die blöden Italiener. Mit ihren andauernden “Be-ne-detto”-Rufen Weiterlesen ‘Warum der blöde Weltjugendtag toll war’
Seit Sonntagmittag bin ich jetzt zu Hause. Durch eine logistische Meisterleistung, nämlich dem Durchqueren des menschenleeren Horremer Bahnhofs genau zur Zeit der Marienfeldmesse, sogar ohne Verspätung.
Die restlichen Tage des Essensausteilens auf den Düsseldorfer Rheinwiesen waren nicht ganz so spektakulär wie die Ersten.
Donnerstag gab es weniger Essen und damit weniger LKWs auf dem Platz, weil die große Domwalfahrt angesagt war, und das ganze Camp Richtung Köln gezogen war.
Freitag dann kündigten sich die LKWs mit mehrstündiger Verspätung erst für 12:30 an. Die freigewordene Zeit nutzten wir bei einer brüllend heißen Sonne dazu, die gegeben Freizeitangebote auf dem Platz auszutesten. Weiterlesen ‘Weltjugendtag: Essen – es geht auch anders’
<weltjugendtag>
<vorlager>
</vorlager>
<hauptlager attrib="scoutmission">
http://www.duesseldorf.de/thema2/wjt/webcam.shtml
</hauptlager>
</weltjugendtag>
Juchu. Frei!
Juchu. Sonne!
Und was für eine! Unser Stern brannte heute dermaßen, ich glaube, ich kann mit etwas Stolz behaupten trotz mehrmaligem Sonnencremeauftragen einige Sonnenbrandrot gefärbten Stellen erhalten zu haben. Klasse das.
Sogar der Matsch trocknet langsam. Vorgestern hätte das wohl noch keiner für Möglich gehalten.
Unsere Essensausgabe heute Weiterlesen ‘Weltjugendtag: Privilegien der Volunteers und das Gesundheitsamt’
Es regnet nicht.
Gott sei dank.
Die letzten zwei Tage waren beide mehr oder weniger drastisch vom Regen gezeichnet. Aber heute kam tatsächlich auch einmal die Sonne heraus.
Ich bin dem Catering-Team zugeteilt. Wir müssen schauen, dass 7500 Camper und 650 Helfer (Volunteers) hier auf dem Zeltplatz mit Essen versorgt werden.
Das ist ja offensichtlich eine große Herausforderung, von der man ausgehen sollte, dass sie im vornherein ausreichend geklärt worden ist.
Pustekuchen. Weiterlesen ‘Weltjugendtag: Essen machen, Essen kämpfen’
Bevor ich mich morgen zum Weltjugendtag aufmache, ein paar Gedanken zu bzw. über Berlin.
- Mode. Überall extravagante Menschen mit riesigen Sonnenbrillen auf den Augen.
- Dazu: Gucci, Prada, Louis Vitonne. Wer hat eigentlich Geld für all sowas…
- Ganz schön viele Paläste, da. Auch unsere neuen alten Regierungspaläste. Wenn man davon auf ganz Deutschland zurückschließen sollte, dann geht’s uns ja superrosig…
- Noch nie soviele Bettler erlebt. Sollte man eine Frequenz aufstellen, so käme bestimmt ein Bettler auf alle 3 Stunden (incl. Schlafzeit). Die Frequenz erhöht sich drastisch bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Darüber könnte man Studien anfertigen, glaube ich.
- Besonders die Einstein Ausstellung hat mir zugesagt. Was dort an Technik aufgefahren wurde. Nicht schlecht. Auch für Leute, die eigentlich garkein Verhältnis zu Einstein bzw. seinen ‘Werken’ haben, wurde das Thema mit Hilfe der unzähligen Multimedia Shows und Versuchen nahegebracht.
- Mit dem Schönes-Wochenende-Ticket lässt sich schon Einiges machen. Da bekommt Bahnfahren eine ganz andere Bedeutung (Aber immer möchte ich damit auch nicht fahren müssen).
Ein paar Bilder gibt’s in meinem passenden Flickr-set.
To be continued