Deep Impact: The Day After

Natürlich geht das wilde analysieren, Bilder zusammenschneiden und Animationen erstellen auch am Tag nach dem Einschlag des Impactors in Tempel 1 weiter.
In einer Presseerklärung der NASA spricht Missionsmitverantwortlicher Schultz davon, dass man sich für die Beobachtung durch Deep Impact sein eigenes Blitzlicht gebaut hätte: Der Aufprall des Impactors war sehr hell… Wir erfahren auch, dass der Kurs zwischenzeitlich drei Mal korrigiert werden musste. Was eigentlich aber eher positiv als negativ ist, zeigt es doch, WiE genau die Sonde steuer- und die Bahn berechen- und kontrollierbar ist.
Natürlich lies es sich die NASA auch nicht nehmen so pathetische Sätze wie folgende zu sagen:

„They say a picture can speak a thousand words,“ said Deep Impact Project Manager Rick Grammier […]. „But when you take a look at some of the ones we captured in the early morning hours of July 4, 2005 I think you can write a whole encyclopedia.“

Nagut, wieso nicht.
Zum Artikel gibt es auch noch ein Foto der High-Res-Kamera auf Deep Impact.

Bei der ESO und ESA gibt es natürlich auch etwas Neues.
Die ESO hat schon vor dem Aufprall des Impactors die Wellenlängen des von Tempel 1 emittierten Lichtes analysiert und ist sich sicher: Es gibt Wasser auf dem Kometen.
Die ESA veröffentlich auch immer mehr Aufnahmen ihrer Teleskope.
Eine Bildzusammenstellung des Optical Ground Station (OGC) Teleskops auf Teneriffa zeigt die Staubwolke, die nach dem Aufprall um Tempel 1 herrscht. Gut erkennbar auf diesem, wie auch auf den anderen beiden noch veröffentlichten Bilder, die durch verschiedene Filter aufgenommen worden sind, ist der direkt durch den Aufschlag entstandene Jet.