Astrologin verklagt NASA

Eine russische Astrologin sieht im Beschuss von Tempel 1 durch die NASA ihre Arbeit behindert und ihre Horoskope verzerrt. Durch die Explosion seien Elemente des „Kometen-Orbits“ und dadurch auch „der Stand der Gestirne“ verändert worden. Das alles sei ein „barbarischen Eingriff in das natürliche Gleichgewicht des Universums“.
Und, was macht man, wenn die Amerikaner irgendwas total Schlimmes machen? Richtig: Man verklagt sie. Logisch. Auf 300 Millionen Dollar „moralische Wiedergutmachung“. Weil, den Kometen wieder zusammenkleben, das geht ja nichtmehr. (Zur Erinnerung: Die Deep Impact Mission an sich hat ca. 350 Millionen Dollar gekostet…)

Coming up: Schmerzensgeldforderungen gegenüber der Sonne, weil die in 4,5 Milliarden Jahren alle vernichten wird. Außerdem hört sie dann auf zu leuchten. Klagewellen gegen Gott, der schon viel zu Lange in den Klimawandel nicht eingegriffen hat, und gegen IKEA, weil deren Möbel auf Wasseradern eingepackt werden. Und gegen Bosch und Soehnle, wegen namensrechtlich mehr als bedenklicher Nutzung des astrologischen Begriffs „Waage“ in Zusammenhang mit Körpergewichtsbestimmungsgeräten.
[Link via Tanja]

4 Gedanken zu „Astrologin verklagt NASA

  1. Ich an ihrer Stelle hätte die NASA schon viel früher verklagt – stell dir nur mal vor: Die ganzen Spaceshuttles, Raketen, Satelliten (von der ISS oder diversem Weltraumschrott will ich erst gar nicht reden) etc. die da oben rumfliegen… Bringen die nicht auch das Gleichgewicht des Alls durcheinander?

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