Mittlerweile sollten die Bewohner meiner Nachbarschaft bekannt sein. Wem nicht, dem sei gesagt: Es sind Frösche. Ein Haufen Frösche.
Wie ich aber seit geraumer Zeit feststellen darf, sind hier nicht nur Frösche zu Hause. Auch Katzen. Mit Vorliebe nachts. Klar – tagsüber schlafen die faulen Viecher ja immer.
Ich beobachte dann die ein oder andere schlaflose, nächtliche Stunde mit meinem Ohr ein Schauspiel beider Anwohnerparteien, welches ich in eben diesen schlaflosen Stunden auch gleich getauft habe: Froschkatzeninterferenz.
Im Folgenden ist die Froschkatzeninterferenz anschaulich erläutert.
Frosch: “quaaaaaaaaaaaaaaak”.
Haufen Frösche: “quak quak quaaaaaaak quak quak quaaak”.
Anderer Frosch: “quaaak”.
Frösche: “quak quak quak”.
Frosch: “quaak”.
Wenige Frösche: “quak”.
Letzer Frosch: “quak”.
Stille.
Katze: “Fauch!”.
Zweite Katze: “Faaaaauch”.
Evtl. dritte Katze: “Fauch Fauch”.
Katze: “Faauch”.
Frosch: “quak”.
Anderer Frosch: “QUAK”.
Haufen Frösche: “quak”.
Haufen Frösche: “quaaaaaaaaaaak”.
Frösche: “quak quak quak quaaack quack”…
Die Froschkatzeninterferenz kann sich theoretisch unendlich häufig fortsetzen, empirische Beobachtung meinerseits führen allerdings zu einer maximalen Durchschnittszahl von vier Mal pro Nacht.
Im Kurzen ist die Definition (wie ich sie auch gerne in einem Lexikon stehen sehen würde):
Froschkatzeninterferenz: Gegenseitiges aukustisches wie emotionales Aufschaukeln von Fröschen und Katzen. Meist zu nächtlicher Stunde und unter großen Leiden der Anrainerparteien.
Achja: Wieso hören sich Katzen im ersten Moment des Vauchens an wie Menschen die mit einem reden wollen?
Es scheint, als sei unser Energieproblem gelöst. Oder so.
Das 30kg schwere PAC-Car II der ETH Zürich hat auf einer französischen Teststrecke einen neuen Effizienzrekord aufgestellt. Mit 1,07 Gramm Wasserstoff wurden über eine Brennstoffzelle zwei Elektromotoren angetrieben, die das Fahrzeug schließlich 5134 Kilometer weit fahren ließen. Legt man die umgesetzte Energie auf Benzin um, so könnte man die gleiche Strecke mit einem Liter Benzin fahren und käme somit auf einen Verbrauch von 0,0002 Liter Benzin pro Kilometer.
Natürlich ist das Auto irreal leicht und auch sonst eher ein Experiment, aber die Forscher der ETHZ sind zuversichtlich, dass einige der von ihnen entwickelte und optimierten Technologien auch in die ‘richtige’ Automobilindustrie übertragen werden könnten.
Klingt doch klasse.
Scheiß auf Ölpreise! (Oder würden die dann, ganz nach dem Nachfrageprinzip, auch teurer werden?)
Coming up: Braunkohlekraftwerke, mit deren Kühldampf die Atmosphäre gekühlt wird (was natürlich zur Normalisierung des Weltklimas führt), Windräder mit einem Flügel, die sich fünfmal schneller als bisher drehen können und Atomkraftwerke, die mit einem einzigen Uranatom Wasser sieben Mal zum kochen bringen.
Vor der Küste Afrikas, tief unterwasser, gibt es ein riesiges Vorkommen von Bakterien, die von dem sich dort ansammelden Methan leben, das fand ein deutsch-amerikanisches Forscherteam jetzt heraus. Von diesen Bakterien wiederum leben haufenweise Würmer und Krebse.
Methan? Würmer?
Sooo fängt’s an!!!
Amerikanische Forscher um Wayne Wanta analysierten über 2000 Radiointerviews und verknüpften die Meinungen der Befragten zu Religion und Politik etc. mit anderen Faktoren. So stellten sie fest: Menschen, die Radio hören haben eine polarisierte, also radikalere und einseitigere Meinung.
Ganz anders die Internetnutzer: Sie nehmen die Möglichkeit wahr, sich bei verschiedensten Quellen über ein Thema informieren zu können und akzeptieren dadurch häufiger andere Meinungen.
Nun macht also nicht nur Messaging dumm (?!), sondern auch noch Radiohören. Nagut.
Zum Glück läuft bei mir ja nicht den ganzen Tag das Radio…
Jesus herzt dich!
Ganz großer Fussball heute. Ganz großer.