Cassini findet Staub in Atmosphäre von Enceladus

Konnte unsere Lieblingssonde Cassini noch zuletzt auf dem Saturnmond Enceladus eine Wasserdampfatmosphäre nachweisen, so konnte Cassini jetzt Staub in selbiger nachweisen.
Hört sich erstmal nicht wirklich spektakulär an.
Allerdings könnte dieser Staub Aufklärung darüber geben, woher der E-Ring, der äußerste der Ringe stammt. Ist der gemessene Staub nicht aus dem Ring, in dem sich Enceladus befindet, sondern vom Mond selbst, so könnte das heißen, dass der E-Ring aus Encaladus heraus entsprungen ist.
Man hat jetzt also eine Möglichkeit, das Rätsel zu klären, woher die Ringe des Saturns kommen.
Die NASA hat aus diesem Rätsellösungsgrund die Cassinibahn neugestaltet. Cassini wird bei seinem nächsten Flyby an Enceladus am 17. Juli nicht mit einer Entfernung von 1000 Kilometer, sondern mit gerade mal 175 Kilometer vorbeifliegen. Das wird der naheste Vorbeiflug, den Cassini jemals machen wird. Nach Plan zumindest.