Meta Papsting

Dieser Beitrag ist der einzige Papstbeitrag. Dieses Mal wirklich. Der letzte. Versprochen. Ehrlich.

Nach Verfolgen popkonzerartigem Gekreisches auf diversen von Nachrichten- zu Papstsendern mutierten und diversen ALLEN anderen TV-Programmen gestern, wird wohl ein Jeder mitbekommen haben: Herr Ratzinger darf das Katholikentum als Nachfolger Petrus (hier steht bewusst nicht der lateinische Genitiv) repräsentieren. Glückwunsch.
Ingo sieht Ähnlichkeiten und die Weltherrschaft, Pia macht was Malcolm initiiert hat, nämlich eines der „Wir-sind-Papst“-Bilder, die taz schimpft (wenig) weiß auf (viel) schwarz „Oh, mein Gott!“ und die BiLD textet, ganz gewohnt nationalistisch „Wir sind Papst!“ – von den Fernsehsendern will ich nicht wieder anfangen.
Deutschland im Papstwahn sozusagen.
Ob ich mich dazu zählen will ist mir noch unklar. Ich möchte mir nicht anmaßen, den Typen gut- oder schlechtzuheißen. Kenne den ja garnicht. Aber dass iRGENDein nächster Papst homosexuelle legalisiert, Abtreiberinnen vom Scheiterhaufen geholt hätte, oder irgendwelche der als konservativ bezeichneten Themen grundlegend reformiert hätte, das glaubt doch nun nicht wirklich jemand, oder?

Das war’s an Papstcontent. Wer meine Meinung hören will möge mir eine EMail schreiben, oder mich fragen, oder so.
Das war’s fast.
Zur Feier des Tages nämlich noch ein total lustiges Wortspiel:
„Na das ging aber mal Ratz-fatz“. Danke.

Und jetzt freue ich mich wieder auf Dokumentationen auf N24 nachts. Keine Papstdauerbelagerung.
Nachtrag: Wenn du denkst es geht nichtmehr, kommt irgendwo die Sun her. [via flyingsparks]