Neuer NASA-Administrator Griffin: Hubble weiterleben?

Der am 14.4. durch den Senat der USA als NASA-Administrator bestätigte Michael Griffin hat gleich zu Anfang seiner Zeit verkünden lassen, was er so abgehen lassen will. In der NASA.
Zum einen, und das ist nichts Neues, will Griffin die VSE-Pläne Bushs weiter vorrantreiben, also das Sonnensystem und mehr erkunden. Weiterhin will er mittelfristig Menschen auf den Mond, und langfristig Menschen auf den Mars bringen. Dazu braucht er aber das geplante CEV (Crew Exploration Vehicle), den Nachfolger des Space Shuttles. Er braucht es, und zwar schneller als bisher geplant. Man habe schließlich auch in den 60ern Kapseln innerhalb von drei bzw. sechs Jahren entwickelt, dann müsse das doch heute ähnlich schnell zu schaffen sein. Zeig’s ihnen Cowboy…
Griffin, der bis zur Administrationsübernahme Vorstand in dem Team war, was die Möglichkeit der Reperatur Hubbles durch einen Roboter untersuchen sollte, verkündete aber zu aller Überraschung auch, dass er, wenn denn die Neuauflage des Space Shuttles Mitte diesen Jahres erfolgreich gestartet ist, eine Komission zur Untersuchung einer bemannten Rettungsmission erstellen will. Für ihn gäbe es, wie auch andere Wissenschaftler schon festgestellt hatten, nur die Möglichkeiten entweder bemannt Hubble zu reparieren, oder aber einen Roboter hoch zu schicken, der dann aber nur zum (Achtung!) Deorbit Hubbles eingesetzt wird.
Es gibt also ernstzunehmende, neue Hoffnung auch zukünftig noch schöne Galaxien(nebel)bilder zu sehen. Achja, und nebenbei natürlich noch tolle Entdeckungen mit Hubble zu machen. Nebenbei.