Archiv für den Monat: März 2005

Mettwitze

Einslive, fürmehr der Moderator, macht den ganzen Morgen ganz schlechte Realhackfleischwitze.
Super.
Ganz großes Tennis.
Ich werf mich jedes mal weg. Und ihr wisst, dass das stimmt…

(Ein kleiner Auszug: “Ihr fühlt euch bestimmt so, wie das durchschnittliche Real-Mett: Einfach noch was liegenbleiben…” “Ich hab mich eben im Supermarkt wunderbar unterhalten…”. Ganz großes Tennis.)

Kein Informationsaustausch neben Schwarzem Loch

Ein Schwarzes Loch verschlingt alles. Licht. Materie. Und was da übrig bleibt.
Aber was bleibt da übrig? Richtig: Information.
Durch ein Computerexperiment, in dem im zweidimensionalen Raum ein Urknall und u.a. ein Schwarzes Loch simuliert wurde, konnte das Informationsverschlingen jetzt erstmal bestätigt werden. Gilt auch für das ‘echte’ Universum. Sagen die Wissenschaftler.
Ein Informationsaustausch in Nähe eines Schwarzen Loches ist nicht möglich. Auch nicht, wenn der Abstand des Austausches sehr kurz ist. Nix. Nada. “Asymptotisches Schweigen“. Geil.
Das sollte die Erforschung Schwarzer Löcher momentan allerdings nicht viel stören…

TV-Tipp: Quarks & Co heute Abend

Heute Abend, ab 21:00 auf dem Lieblingsdritten WDR:
Quarks & CoWeltraum-Abenteuer.

Auf hoffentlich und bestimmt gewohnt sehr geile weise wird Ranga Yogeshwar heute Abend folgenden Einleitungstext erläutern:

Die Idee einer Reise ins Weltall hat Menschen schon immer inspiriert und beflügelt. Doch seit der Mondlandung vor 36 Jahren scheint sich nicht mehr viel getan zu haben in Sachen bemannte Raumfahrt.

Als geneigter andisblog.de-Leser weiß man das natürlich besser.
Aber anschauen sollte man es sich trotzdem, einfach weil Quarks & Co rockt.
(Und ich bin schon wieder im Nip/Tuck-Anguckgewissenskonflikt ab 21:15 :()

Rosetta flog vorbei

Vor drei Tagen flog die ESA-Sonde Rosetta so nah wie kein ESA Objekt zuvor an der Erde vorbei. Rosetta ist die ESA-Version von NASAs “Deep Impact“. Zumindest so ähnlich. Mit Rosetta soll nämlich auch ein Komet untersucht werden. 2014 der Komet “67P/Churyumov-Gerasimenko”. Bis dahin muss die Sonde allerdings noch ordentlich an Geschwindigkeit zulegen. Und im Gegensatz zu den klassischen (nein, ich sage nicht amerikanischen) Möglichkeiten, holt Rosetta die Geschwindigkeit aus Vorbeiflügen. Schon von der Cassini-Huygens-Mission sollte das bekannt sein, als Cassini um in den Radius des Saturns zu kommen mehrere “Flyby”-Manöver machte – dort allerdings um langsamer zu werden. Rosetta nutzt die Trägheit und die Gravitation massenreicher Objekte (Erde, Mars) aus, um sich immer mehr zu beschleunigen.
Und im Zuge dieser Beschleunigung flog die Sonde jetzt mit 1950 Kilometern Entfernung an der Erde, genauer Mexiko vorbei. Setzt man die Größe des Planeten als Bezugspunkt, so war das der näheste Vorbeiflug in der Geschichte der ESA. Cassini war zwar näher an Titan, aber der ist auch um einiges Kleiner.
Die ESA nutzte diesen kurzen Abstand zu allen möglichen Tests. Kalibrierung und Einstellungen und so. Außerdem wurde der automatische “asteroid fly-by mode” (AFM) getestet, der Rosetta automatisch an den zu untersuchenden Kometen binden soll.
Das sind neben dem ‘Zielobjekt’ 2014 vorher noch zwei andere Kometen, die sie 2008 (Steins) und 2010 (Lutetia) passieren wird.
Vorläufiger Höhepunkt wird aber im Juni dieses Jahres sein, dann nämlich richtet Rosetta ihre Instrumente auf die ‘Mitbewerber’-Mission (Konkurrenz sagt man ja nichtmehr…), und wird “Deep Impact” beim tiefen Einschlag (Danke, danke…) beobachten und unterstützen.

Auf ihrem Vorbeiflug hat Rosetta natürlich auch ein paar Fotos von der Erde gemacht.

Leben auf dem Mars? Ein Statusbericht

Auf Space.com gibt es einen neuen Beitrag über den aktuellen Marsstatus. Was das Leben angeht.
Im Grunde, darin, nichts neues. Überall auf und über dem Mars Spuren von Leben.
Auch die momentan wahrscheinlichste Hypothese wird nochmal schön klar dargestellt: Methanproduzierende Lebewesen in unterirdischen, von Wasser durch Lösen erstellten Höhlen.
Genaueres über diese Höhlen könnte Mitte Mai MARSIS zu Tage bringen, wenn das Radar denn ausreichend tief reicht.
Aber auch kritische Stimmen werden in dem Beitrag laut: Methan muss nicht von Lebewesen kommen. Es gibt auch andere Reaktionen, wie Methan enstehen kann.
Außerdem wird vor Kontamination gewarnt. Gesetz des Falles, es wird wirklich Leben auf dem Mars entdeckt, in wie weit wurde und besonders wird es von uns als Beobachter und ‘Entdecker’ beeinflußt?

(Wem der Marscontent hier zuviel wird, der möge sich bitte melden)

All your Base Musical

“All your Base are belong to us”.
Kennt wohl jeder, der im Internet schon länger als ein Jahr unterwegs ist.
Irgendwer hat dann auch mal rausgefunden, woher das kam.
Nämlich von einem ins Englische (schlecht) übersetzten japanischen Videospiel.
Dazu gab’s dann auch einen Flashfilm.

Jetzt haben ein paar Leute davon einen Musicalremix gemacht. Sehr geil. Unbedingt anschauen.
(Danke Manuel für den Link)

Auch unbedingt anschauen: In The Rough (via flying sparks)