Warum jeder Zehnte Europäer gegen HIV immun ist

(Ja, höchstes Gut der Überschriftenvariaton.)
Jeder Zehnte von uns Europäern hat eine genetisch bedingte Immunität gegen das HI-Virus. Das kommt durch eine CCR5delta32-Mutation, eine Mutation mit der T-Helferzellen für den Virus unangreifbar gemacht werden und es damit infunktionabel macht.
Aber woher kommt diese relativ hohe Zahl der HIV-Immunen?
Forscher sind dem auf den Grund gegangen und fanden heraus, dass das mit dem Mittelalter zu tun hat.
Damals hatte nur einer von 20.000 Menschen diese hilfreiche Mutation. Aber dann kam die Pest. Halt, nein, stopp. Dann kam der „Schwarze Tod“. Und dünnte die Menschen im Mittelalter aus. Mehrmals.
Alle Menschen? Nein nicht alle Menschen, manche nicht, und besonders nicht die mit der CCR5delta32-Mutation. Die überlebten nämlich. Und was macht man, wenn man überlebt? Richtig, ganz viele Kinder.
Somit gab es nach dem Mittelalter relativ betrachtet viele Menschen mit dieser Mutation.
Für Historiker ist das ein Hinweis dafür, dass es sich bei dem, was im Mittelalter tausende Menschen umbrachte nicht um die Pest handelte, die wäre von dieser Mutation nämlich nicht in ihrem Ausbreiten beeinträchtigt worden, sie nehmen an dass es sich um eine so genannte hämorrhagische Viruserkrankungen handelte.
Schön, gut zu wissen, toll.
Kann man so ein T-Helferzellen-Gen nicht nachträglich mutieren lassen..?

Ein Gedanke zu „Warum jeder Zehnte Europäer gegen HIV immun ist

  1. Viele Menschen die mit HIV infiziert sind können nicht über das Thema reden, weil sie angst haben aus der Gesellschaft ausgeliedert zu werden, so wie damals im Mittelalter als die Pest ausgebrochen war.
    Ich persönlich habe ein sehr gutes Gefühl dabei das die Forschung eines Tages soweit ist diese Viruserkrankung auszuschalten, wahrscheinlich bin ich sogar selbst HIV Immun! Es hat nämlich tatsächlich was mit den Genen zu tun die man verärbt bekommen hat!

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