Flauschiges Eis lässt Planeten entstehen

Planeten entstehen durch Verklumpung von Materie, so eine anerkannte Theorie. Materie haftet an Materie, vergrößert die eigene Masse und damit die Anziehungskraft durch die Gravitation, das zieht wiederum neue Materie an, die wieder zur Massenanreicherung beiträgt. Und so weiter, bis ein ‚ausreichend‘ großer Planet entstanden ist.
Aber wie kommt es zu dieser Initiierung? Wie kann Materie an Materie haften, dessen Gravitationskraft nicht größer als umgebende Materiepartikel ist?
Forscher haben eine These. Das Geheimnis liegt in „flauschigem“ Eis (Schmunzelt eigentlich nur ich bei ‚flauschig‘?).
Die Materiepartikel würden sich bei einer Temperatur von 5C bis 100C über dem absoluten Nullpunkt (-273,15C) mit einer Eisschicht überziehen. Bei dieser geringen Temperatur haben die Moleküle im Eis aber keine Zeit sich zu ordnen, und verbleiben daher in einem ungeordneten Zustand. Das mache die Partikel „flauschig“, so dass sie an einander haften bleiben könne. Damit wäre der anfängliche Schritt getan.
In einem Laborversuch haben das die Forscher auch schon nachgestellt, anhand von hüpfenden Keramikkugeln.