Japan plant Mondbasis

Einen Monat, nachdem 2003 China den ersten bemannten Flug ins All vermeldet hat, startete eine japanische H-2A Rakete mit zwei Spionagesatelliten, die das Atomprogramm Nordkoreas beobachten sollten. Eine Fehlfunktion führte zu einem falschen Kurs, so dass die Rakete gesprengt werden musste.
Zwei Jahre danach hat jetzt die Japan Aerospace eXploration Agency, JAXA, eine redesignte H-2A Rakete in den Himmel gefeuert, an Bord ein Satellit, der den Japanern endlich eine Wettervorhersage bringt, die nicht auf einem alten, ausrangierten amerikanischen Satelliten beruht. Der Start verzögerte sich zwar um eine Stunde, konnte dann aber erfolgreich durchgeführt werden und der Satellit sicher in seinem geostationären Orbit platziert werden. Die komplette JAXA ist sehr froh über den geglückten Start, einen zweiten Fehlschlag hätten sie nach eigenen Angaben nicht vertragen.
Und während der Rest Japans noch die Hollywood-Remakes der eigenen „J-Horror“-Kultur begutachtet (ich wollte das mal einbringen…) will eine Zeitung wissen, dass Japan noch so einiges mehr plant.
Japan will aus dem Schatten Chinas springen und neben der Einführung der bemannten Raumfahrt die Entwicklung eines japanischen Space Shuttles vorrantreiben. Außerdem behauptet die Zeitung, die JAXA wolle eine Mondbasis bauen. Erst mit Robotern, dann aber bewohnt von Menschen.
Das Alles bis 2025 und mit einer Erhöhung des Budgets auf 56 Milliarden Dollar.
Hört sich alles sehr spekulativ an.
Am 31. März soll der Plan fertiggestellt werden, vielleicht erfährt die breite Öffentlichkeit ja dann mehr…

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