Tatsächlich: Praktisch ist Unsichtbarkeit theoretisch möglich

Wie wissenschaft.de in Bezugnahme auf eine nature.com/news-Artikel berichtet, ist es Forschern gelungen, eine Möglichkeit zu entwickeln, die Material unsichtbar macht.
Allerdings nur theoretisch: Sie haben nur eine Theorie aufgestellt, wie etwas Derartiges möglich ist, ohne dass ein physikalisches Gesetz verletzt wird.
An der Oberfläche eines Materials angebrachte Elektronen, so genannte Plasmonen, werden in kollektive Schwingung gebracht, die die Wellenlänge eines Lichtes genau absorbieren. Sehen funktioniert durch reflektieren, das wissen wir alle seit der Photosynthese und grünen Pflanzen. Wo also nichts reflektiert wird, können wir auch nichts sehen.
Klingt toll, was?
Allerdings gibt es da natürlich noch das Kleingedruckte: Jede Plasmonen können gleichzeitig nur in einer Wellenlänge schwingen und somit nur Licht einer (diskreten) Wellenlänge absorbieren. Außerdem funktioniert das ganze nur bei sehr kleinen Materialien. Wieso, hab ich allerdings nicht so ganz verstanden…
Ich sehe außerdem noch ein anderes Problem: Zwar kann durch diese Wellenlängen-durch-Gegenwellenlängen Absorption ein Gegenstand, vielleicht, ‚un-sichtbar‘ gemacht werden, aber noch lange nicht durchsichtig. Der Blick auf das hinter dem Gegenstand bleibt verwehrt. Es lässt sich also nur nicht genau erkennen, was da gerade getarnt wird, aber dass da etwas ist, das sieht man immernoch (weil man eben nichts sieht).
Aber, das geht vielleicht schon etwas zu sehr ins Detail: Is‘ ja eh noch Theorie, ne?

5 Gedanken zu „Tatsächlich: Praktisch ist Unsichtbarkeit theoretisch möglich

  1. also das gehört mal wieder zu so nem artikel, bei dem man denkt „die scheisse da kann doch garnich stimmen und wird wieder eh nur ein dickes fettes ABER haben!“

    und wie du ja schon erwähnt hast, ist dies wieder nur theoretisches dummgeschwätz… 😀

  2. ahjo
    für mich ist es aber dummgeschwätz 😉

    und wieso???
    weil dieses theoretische gelaber von denen höchstens für nen tarnanzug reichen würde! denn wirklich unsichtbar ist man ja nicht! tarnen mag zwar cool sein, aber so cool wie unsichtbar sein ist es eben nicht 😀

  3. Aufpassen:
    Unsichtbar ist nicht gleich durchsichtig…
    Soll so viel heißen wie: Man ist eben un-sichtbar, aber noch lange nicht un-erkennbar bzw. durchsichtig …

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